AT200698B - Vorrichtung zum Speisen von Brennern mit flüssigen, insbesondere dickflüssigen Brennstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Speisen von Brennern mit flüssigen, insbesondere dickflüssigen Brennstoffen

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AT200698B
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piston
rotary vane
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Pietro Alippi
Ernesto Alippi
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Pietro Alippi
Ernesto Alippi
Emilio Alippi
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Speisen von Brennern mit flüssigen, insbesondere dickflüssigen Brennstoffen 
Die Erfindung betrifft eine Saugförderpumpe zum Speisen von Brennern mit flüssigen, insbesondere mit dickflüssigen Brennstoffen. 



   Gewöhnlich erfolgt die Speisung der Brenner mit Naphtha mittels einer Vorrichtung, welche einerseits eine Dosierpumpe, anderseits eine Förderpumpe aufweist, welche die Flüssigkeit unter Druck setzt und im Zusammenwirken mit einem Zerstäuber zerstäubt. Diese Apparaturen sind jedoch kompliziert und weisen verschiedene Nachteile auf : So muss z. B. der Brennstoffbehälter auf einem höheren Niveau liegen als die Pumpe bzw. der Brenner und dabei muss die Anlage mit einem automatischen Ventil versehen sein, das für die Unterbrechung des Flüssigkeitsstromes geeignet ausgebildet ist, wenn aus irgendeinem Grund die Anlage zum Stillstand kommt. 



   Ferner ist eine Saugförderpumpe bekannt, in der Brennstoff und Luft getrennt angesaugt und das hieraus gebildete Gemisch verdichtet und dem Brenner zugeführt wird. 



   Ausgehend von einer Pumpe dieser Art ermöglicht die Erfindung die Vermeidung der eingangs geschilderten Nachteile und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Saugförderpumpe eine Drehkolbenpumpe mit umlaufenden, verschiebbaren Kolbenflügeln ist, deren Kammern im Ansaugteil aufeinanderfolgend mit der Brennstoff-bzw. mit der Luftzufuhrleitung in Verbindung stehen und im Kompressionsteil durch je eine Bohrung im Drehflügelkolben mit einer gemeinsamen Druckleitung, die zum Brenner führt, verbunden sind. 



   Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Zeichnung, welche eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellt, näher erläutert werden. In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen axialen Schnitt der Vor- 
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 Fig. 3 veranschaulicht eine Innenansicht des Deckels der Vorrichtung, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber weggelassen sind. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem Grundkörper 10, der sich an einer entsprechenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Grundplatte befestigen lässt. In diesem Körper 10 ist eine zylindrische Kammer 12 vorgesehen, die durch einen Deckel 14 abgeschlossen ist. In dieser Kammer 12 ist exzentrisch ein Drehkolben 16 angeordnet, welcher an seinem Umfang Nuten mit eingesetzten Drehflü geln 18 aufweist. 



   Der Drehkolben oder Rotor 16 zeigt an seinen beiden Stirnflächen kreisförmige, koaxial angeordnete Ausnehmungen, in welche Ringe 20 mit Spiel eingreifen. Mit dem Umfang dieser Ringe wirkt das innere Ende der Drehflügel 18 derart zusammen, dass diese dauernd am Umfang der Kammer 12 anliegen, weil die Achsen der Ringe 20-zusammenfallen und auch mit der Achse der Kammer 12 übereinstimmen. 



   Der Rotor 16 trägt an einem seiner Enden einen Zapfen 22, welcher aus dem Körper 10 hervorragt und mit einem nicht gezeichneten Antriebsmotor gekuppelt werden kann. Die Bohrung zur Lagerung dieses Zapfens ist in exzentrischer Lage hinsichtlich der zylindrischen Kammer 12 angeordnet. 



   Der dicht am Grundkörper oder Gehäuse 10 anliegende Deckel 14 wirkt mit den Schaufeln 18 des Rotors 16 zusammen, so dass hiedurch Kammern von während der Bewegung des Drehkolbens dauernd abnehmendem Volumen gebildet sind. 



   Am Gehäuse 10 ist in geeigneter Lage eine Lufteintrittsstelle vorgesehen, welche einen Stutzen 24 aufweist, der in bekannter Weise ein Filter enthält. Dieses-Filter steht mit der Luftzufuhrleitung 26 in 
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 durch den Brenner auslaufen könnte. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist äusserst einfach und betriebssicher, sie bedarf ferner keiner Wartung. 



   Der Zapfen 22 durchsetzt, wie erwähnt, die Kammer 28, in der sich der Brennstoff   ansammeln kann.   welcher während der Kompression in der Kammer 12 entweichen sollte. Dieser Brennstoff wird automatisch durch die angesaugte Luft in die Teilkammern   zurückgeführt, wobei   sich die Luft mit dem Brennstoff selbst vermischt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Saugförderpumpe zum Speisen von Brennern mit   flüssigen. insbesondere   dickflüssigen Brennstoffen, in der Brennstoff und Luft getrennt angesaugt und das hieraus gebildete Gemisch verdichtet und dem Brenner zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die   Saugförderpumpe   eine Drehkolbenpumpe mit um- laufenden, verschiebbaren Kolbenflügeln (18) ist, deren Kammern im Ansaugteil aufeinanderfolgend mit der Brennstoff-bzw. mit der Luftzufuhrleitung (32,38, 40) in Verbindung stehen und im Kompressionsteil durch je eine Bohrung (70) im Drehflügelkolben (16) mit einer gemeinsamen Druckleitung (66), die zum
Brenner führt, verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Saugförderpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der gemeinsa- men Druckleitung (66) mit der Drehachse des Drehflügelkolbens (16) zusammenfällt.
    3. Saugförderpumpe nach denAnsprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieluft-iind Brennstoff- zufuhrleitungen (32,38, 40) mit Regulierorganen (36,48) versehen sind, so dass der Durchflussquerschnitt dieser Leitungen veränderbar ist.
    4. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die Brenn- stoffzufuhrleitung (40) eine Ausnehmung (54) anschliesst, die im Ansaugteil der Pumpe an eine der Sei- tenwände der Pumpe angrenzt und sich in Bewegungsrichtung des Drehflügelkolbens (16) erstreckt.
    5. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzufuhr- leitung (32) in Bewegungsrichtung des Drehflügelkolbens (16) nach der Brennstoffzufuhrleitung (38) an den Ansaugteil der Pumpe angeschlossen ist.
    6. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Sei- tenwände der Pumpe in Richtung der Achse des Drehflügelkolbens (16) einen Zapfen (64) aufweist, wel- cher dicht in eine axial im Drehflügelkolben liegende Kammer (62) eingreift, welche mittels radialer Bohrungen (70) mit den einzelnen Kammern der Pumpe über eine Ausnehmung (66) im Zapfen verbunden ist, wobei diese Ausnehmung über eine Axialbohrung im Zapfen mit dem Brenner verbunden werden kann.
    7. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulier- organ für die Brennstoffzufuhr einen Kolben (48) mit einer Axialbohrung (52) aufweist, die einerseits mit der Ausnehmung (54) und anderseits durch Querbohrungen mit der Brennstoffzufuhrleitung (38) in Verbin- dung steht, und dass dieser Kolben (48) axial gegen die Wand des Drehflügelkolbens (16) verschiebbar ist, wodurch der jeweils gewünschte Durchflussquerschnitt einstellbar ist.
    8. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs- welle (22) des Drehflügelkolbens (16) eine Kammer (28) durchsetzt, die im Zuge der Luftzufuhrleitung (24-32) liegt, so dass der entlang der Welle austretende Lechbrennstoff über die Luftzufuhrleitung wieder in den Pumpenraum gelangt.
    9. Saugförderpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh- flügelkolben (16) zumindest an einer seiner Stirnflächen eine kreisförmige Ausnehmung aufweist, in wel- chen ein Ring (20) eingesetzt ist, der an den inneren Enden der Kolbenflügel (18) anliegt, welche er in Berührung mit dem Umfang des Pumpenraumes hält.
AT200698D 1957-06-28 1957-06-28 Vorrichtung zum Speisen von Brennern mit flüssigen, insbesondere dickflüssigen Brennstoffen AT200698B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3082201A (en) * 1956-08-17 1963-03-19 Ciba Ltd New phthalocyanine dyestuffs containing halogenated triazine nuclei

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