AT200924B - Flügelradmaschine, insbesondere Pumpe od. dgl. - Google Patents

Flügelradmaschine, insbesondere Pumpe od. dgl.

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AT200924B
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housing
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Alfred Palka
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Alfred Palka
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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  Flügelradmaschine, insbesondere Pumpe od. dgl. 



   Es sind Flügelradmaschinen, insbesondere Pumpen od. dgl., mit radial beweglichen Flügeln in einem umlaufenden, zylindrischen Käfig bekannt, wobei ein exzentrisch zu dem umlaufenden Käfig angeordnetes, die Flügel steuerndes zentrales   Or-   gan vorgesehen ist und die an den Enden im
Querschnitt zylindrisch geformten Flügelenden einerseits innen an dem zentralen   äusseren   Kranz eines Kugellagers des die Flügel steuernden Organes und anderseits aussen an der Innenfläche eines feststehenden Gehäuses anliegen. 



   Die bekannten derartigen Flügelradmaschinen weisen ein topfförmiges Gehäuse auf, das flanschartig an den Antrieb ansetzbar ist, wobei der Boden des Topfes einen Rand aufweist und der Zylinder einen nach aussen ragenden Flansch, an den der Deckel als Abschluss des Gehäuses angesetzt ist. In diesem Gehäuse ist der Käfig vorgesehen, der allseitig geführt, mit einem Bolzen nach au- ssen ragt. 



   Bei solchen Flügelradmaschinen ist auch das Steuerorgan exzentrisch-vorgesehen und meist mit einem Kugellager versehen, an dessen äusseren Ring die inneren Flügelenden anliegen. 



   Es sind auch Flügelradmaschinen bekannt, bei denen das äussere Gehäuse aus zwei Scheiben und einem inneren Ring, zwischen beiden angeordnet, besteht, wobei diese miteinander verschraubt sind. 



  In diesem Gehäuse u. zw. innerhalb des mittleren Ringes ist der Käfig mit den Flügeln vorgesehen. 



   Bei dem Gegenstand der Erfindung handelt es sich in der Hauptsache darum, eine praktische, einfach herzustellende Flügelradmaschine zu schaffen, wobei diese Flügelradmaschine aus möglichst wenigen, aber einfachen Drehteilen oder Presslingen zu erzeugen ist. In zweiter Linie handelt es sich darum, sie zusammensetzbar zu vereinfa- : hen und bei Demontage durch Wegnahme der Verspannungsmittel möglichst viele Teile freizulegen, um eine   Überprüfung   vornehmen zu können.

   Schliesslich wird gegenüber dem Bekannten noch erreicht, dass bei dem Gegenstand der Erfindung ein sehr grosser Behälter für ein Schmiermittel geschaffen wird, so dass bei Füllen dieses Raumes die Schmierung möglichst lange anhält und besondere Schmierstellen nicht notwendig 
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Zur Erreichung dieser Effekte besteht das we- sentliche Kennzeichen der Erfindung darin, dass der Käfig gebildet wird durch einen beidseits offenen Zylinder, dessen beide Enden durch je eine Scheibe abgeschlossen sind, von denen die eine Scheibe an dem die Flügel steuernden Or- gan gelagert ist, während die andere Scheibe zweckmässig unmittelbar mit der Kraftübertra- gung verbunden ist, und wobei das die Flügel steuernde Organ in einem das Kugellager tragen- den Steuerzapfen besteht, der exzentrisch mit ei- nem ortsfest gelagerten,

   jedoch zwecks Veränderung der Exzentrizität drehbaren Zapfen verbunden ist, und das Gehäuse aus drei miteinander verspann- ten, ringförmigen Teilen zusammengesetzt ist. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Aus- führungsform des Gegenstandes der Erfindung u. zw. stellt die Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie   II   der Fig. 2 dar, während die Fig. 2 einen
Längsschnitt nach der   Linie//-77   der Fig. 1 veranschaulicht. 



   In einem mehrteiligen, aus den Ringen   1,   2 und 3 zusammengesetzten Gehäuse läuft ein Käfig
4 mit den Schiebern oder Flügeln 5. 



   Das aus den Teilen   1,   2 und 3 bestehende Gehäuse ist von einem zylindrischen Ring 6 umgeben, und wird von den Ständerblechen 7 und 8 getragen, die mittels der Spannbolzen 9 unter Zwischenlage des Ringes 6 die genannten drei Teile fest miteinander verspannen. Die   Ständer-   bleche 7 und 8 sind unten zu den Fussteilen 10 verbreitert. Mit la und 3a sind auf dem Käfig 4 aufgeschrumpfte Dichtungsringe bezeichnet. Der Käfig 4 weist Schlitze 4a auf, in denen sich die Flügel 5 radial zur Achse 11 der bei einer Pumpe als Antriebswelle 12 dienenden Welle mit einem Kupplungsorgan 14 für einen Elektromotor od. dgl. bewegen können. Der als Ring ausgebildete Käfig 4 ist durch Schrauben   J,   16 beidseits mit je einer Scheibe 17 bzw. 18 versehen.

   Die Scheibe 17 ist mittels der Schrauben'19 mit dem Flansch 20 des Achsstummels 12 verbunden, während die Scheibe 18 eine Öffnung 22 aufweist, mit welcher sie auf der Lagerbüchse 24 läuft. Diese Büchse 24 ist auf einen stärkeren Bolzen 25 od. dgl. aufgeschoben und mittels eines Stellringes 26 mit einer Schraube 27 an Ort gesichert. Der Bolzen 25 ist in einem Loch eines gekröpften Halters   28   mittels einer Schraube 29 gelagert und an Ort   go-   

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 sichert, wobei dieser Halter 28 an dem Ständerblech 7 angebracht ist. 



   Im Innern der Maschine weist der Bolzen 25 einen Bund 30 und exzentrisch zu deren Achse 31 einen Lagerbolzen 32 auf, auf dessen abgesetztem Ende ein Kugellager 33,34, 35 mittels einer Schraube 36 befestigt ist. Auf dem äusseren Ring 35 des Kugellagers ist ein Ring 40 vorgesehen. 



   Die Flügel 5 sind Parallelepipede mit um eine in der Quersymmetrieebene liegenden Achse abgerundeten, zylinderförmigen Endflächen 41 bzw. 42. Sie stützen sich einerseits dichtend gegen die Lauffläche 43 des inneren Gehäuseringes 2 ab und werden anderseits von dem exzentrisch angeordneten Kugellager 33,34, 35 in bekannter Weise gesteuert. 



   In dem Gehäuse ist bei 44 ein Einlass und bei 45 ein Auslass vorgesehen z. B. für Flüssigkeiten, öl od. dgl. Die Maschine kann jedoch gemäss der praktischen Erprobung auch als Luftpumpe verwendet werden. Im Innern des Gehäuses sind noch die beiden Bunde oder breiten Trennwände 46 bzw. 47 vorgesehen, durch welche der Saugraum 48 von dem Druckraum 49 getrennt wird. In dem mittleren Ring 2 sind zwei Rinnen 50 vorgesehen. 



   Bei einem Umlauf des Rotors im Gegensinn zur Uhrzeigerbewegung gemäss Fig. 1 der Zeichnung laufen die Flügel 5 in radialer Bewegung zur Achse des Antriebes und werden von dem exzentrischen Steuerorgan bewegt, so dass die aus der Zeichnung ohne weiteres erkenntliche Förderbewegung eintritt. 



   Der Gegenstand der Erfindung kann unter gewissen Modifikationen auch als hydraulisches Getriebe mit zwei Aggregaten verwendet werden, ebenso könnte der Gegenstand der Erfindung auch als mit Dampf betriebenes Aggregat zur Anwendung kommen, in welchem Falle dasselbe als Motor wirkt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Flügelradmaschine, insbesondere Pumpe od. dgl., mit radial beweglichen Flügeln in einem umlaufenden, zylindrischen Käfig und einem exzentrisch zu diesem angeordneten, die Flügel steu- ernden zentralen Organ, wobei die an den Enden im Querschnitt zylindrisch geformten Flügelenden einerseits innen an dem zentralen äusseren Kranz eines Kugellagers des die Flügel steuernden Organes und anderseits aussen an der Innenfläche eines feststehenden Gehäuses anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig gebildet wird durch einen beidseits offenen Zylinder (4), dessen beide Enden durch je eine Scheibe   (17,   18) abgeschlossen sind, von denen die eine Scheibe (18) 
 EMI2.1 
 32) gelagert ist, während die andere Scheibe   (17)   zweckmässig unmittelbar mit der Kraftübertragung (11, 14) verbunden ist,

   und wobei das die Flügel steuernde Organ in einem das Kugellager   (33     bis-35)   tragenden Steuerzapfen   (32)   besteht, der exzentrisch mit einem ortsfest gelagerten, jedoch zwecks Veränderung der Exzentrizität drehbaren Zapfen (25) verbunden ist, und das Ge- 
 EMI2.2 
 migen Teilen (1, 2,   3)   zusammengesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Flügelradmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Flügel steuernde Organ (31, 32) an einem Träger (28) verdrehbar gelagert ist, einen Bund (30) aufweist und einen Stellring (26) trägt, wobei die eine Abschluss- EMI2.3
    3. Flügelradmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das Gehäuse bildenden Ringe (1, 2, 3) zwischen zwei mit ihren verbreiterten unteren Teilen den Gehäusefuss EMI2.4 eingespannt sind, wobei der mittlere Ring die Lauffläche (43) für die Flügel (5) bildet und in an sich bekannter Weise mit je einer rinnenförmigen Ausnehmung (50) versehen ist, in welche die Saugleitung bzw. die Druckleitung mündet.
    4. Flügelradmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich gegen die beiden äusseren Ringe (1, 3) des Gehäuses je ein Dichtungsring (la, 3a) abstützt, welche Ringe mit EMI2.5
AT200924D 1957-05-10 1957-05-10 Flügelradmaschine, insbesondere Pumpe od. dgl. AT200924B (de)

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