AT203951B - Verfahren zum Verladen von rohr- oder rahmenförmigen Gütern mit großen Abmessungen auf Bahn- oder Straßentransportwagen - Google Patents

Verfahren zum Verladen von rohr- oder rahmenförmigen Gütern mit großen Abmessungen auf Bahn- oder Straßentransportwagen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Verladen von rohr- oder rahmenförmigen Gütern mit grossen Abmessun- gen auf Bahn- oder Strassentransportwagen 
Das Aufladen von Gütern mit grossen Abmessungen auf Wagen für   Bahn- oder Strassen transport,   auch Tiefladewagen, ist dann nicht mehr in der gewohnten Weise durchführbar, wenn dadurch die zulässigen Lichtraumprofile   überschritten   werden. Dies gilt z. B. bei Rohren für den   Bahntransport   von Durchmessern an, die 3, 60 m übersteigen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Verladen von rohr- oder rahmenför-   mi. gen Gütern   mit grossen Abmessungen, durch dessen Anwendung solche Güter auch noch bei wesentlich grösseren   Aussenabmessungen   transportiert werden können. Bei Rohren ist dadurch der Bahntransport bis zu einem Durchmesser von 4 m und darüber möglich. 



     Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass der Transportwagen mit mindestens einem Radpaar durch den Hohlraum des Gutes gefahren und das Gut in diesem Zustand, in welchem ein Teil des Gutes unter der Ladebrücke durchgeht, angehoben und an der   Ladebrücke   befestigt wird. 



   Es ist bekannt,   rohr- oder rahmenförmige   Güter mit grossen Abmessungen in der Weise zu verladen, indem durch sie ein Tragbalken hinduirchgesteckt wird, dessen Enden auf dem Drehschemel je eines Wagens gelagert wird. Diese Verladeart besitzt aber gegenüber dem Verfahren nach der Erfindung den Nachteil, dass hier zwei gesonderte Wagen mit Drehschemeln gebraucht werden, wodurch die Gesamtlänge und auch die seitlichen Verschiebungen des Ladegutes in der Kurve stark vergrössert und die Frachtkosten, die für jeden der beiden Drehschemelwagen bezahlt werden müssen, mehr als verdoppelt werden. 



   Weitere Merkmale und Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung, gehen aus dem nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläuterten Ausführungsbeispiels hervor. 



   Fig. 1 zeigt ein auf einen Bahnwagen fertig verladenes Rohrstück von 4 m Durchmesser in Ansicht und Fig. 2 im Querschnitt. Die Fig. 3 zeigt die Anordnung während des Verladens in Seitenansicht und Fig. 4 im Querschnitt. 



   Zum Verladen solcher Rohre werden normale Bahnwagen mit ebener Ladebrücke 1 ohne Auf-   bau, (z. B. Type SM der öBB.), verwendet. In das zu verladende Rohr R werden Laufflächen, z. B.   im normalen Abstand der Schienen befindliche   Winkelpronktähle   2, eingeschweisst, das Rohr R auf das Geleise 3 so aufgelegt, dass die Behelfsschienen 2 genau über den Geleisschienen 3 liegen und an den Enden des   Rohres Keilstücke 4   montiert. Nun wird der Bahnwagen, wie Fig. 3 zeigt, hindurchgeschoben, so dass je eines der Radparre 5, 5' vor bzw. hinter das Rohr auf das Geleise zu stehen kommt (IFig. 1). 



   Nun wird das Rohr R angehoben und auf der Ladebrücke ein   walzgerüst   7 in Bockform und solcher Höhe montiert, dass das Rohr im oberen Mittel auf dem Firstbalken 8 des Gerüstes aufliegt, d. h. aufgehängt ist. Gegen seitliche Verschiebungen ist es durch Querbalken 9 bzw.   Fussbalken   10 gesichert. In dieser   Fertiglage (Fig. l,   2) ist das vorgeschriebene Lichtraumprofil restlos ausgenützt. 



   Um bei Krümmungen auf   Brücken   und in Tunnels, besonders bei langen Rohren nicht seitlich anzustossen,   kann   das Bockgerüst mit Einrichtungen zur Querverschiebung (nicht gezeichnet), versehen sein, mittels welcher beim Durchfahren solcher Krümmungen das Ladegut gegen die Aussenseite verschoben werden kann. 



   Wenn auch hier als Ausführungsbeispiel der Transport eines Rohres beschrieben ist, so kann diese Methode des Verladen ebensogut für ähnlich andere Stückgüter mit grossen   JDurchgangshohl-   räumen,   z.   B. Ständer von   Grossgeneratoren,   tor-   förmigen   Maschinengestellen u. dgl. m., angewendet werden. 



   Auch für den Strassentransport, wo ebenfalls vielfach begrenzte lichte Weiten bei Brücken,   Unterführungen   u. dgl. vorliegen, kann das Verfahren ganz'analog verwendet werden. 



    PATENTANSPROCHE :   
1. Verfahren zum Verladen von rohr-oder rahmenförmigen Gütern   mit grossen Abmessungen   auf Bahn- oder Strassentransportwagen, daduch gekennzeichnet, dass der Transportwagen mit mindestens einem Radpaar (5') durch den Hohlraum des Gutes   (J)   gefahren und das Gut in diesem Zustand, in welchem ein Teil des Gutes unter der Ladebrücke durchgeht, angehoben und an der Ladebrücke befestigt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zum Verladen <Desc/Clms Page number 2> von Rohren auf Bahnwagen, dadurch gekennzeichnet dass an der Innenseite des Rohres eine Lauffläche, z. B. Behelfsschienen (2) angebracht, z. B. angeschweisst werden.
    3. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ladebrücke ein Trans- portgerüst (7-10) aufgebaut wird, mittels dessen das Ladegut vorzugsweise über dem Schwerpunkt unterstützt bzw. aufgehängt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein gegenüber der Ladebrücke quer EMI2.1
AT273058A 1958-04-15 1958-04-15 Verfahren zum Verladen von rohr- oder rahmenförmigen Gütern mit großen Abmessungen auf Bahn- oder Straßentransportwagen AT203951B (de)

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