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Dusch-oder Brausekabine
In dem Stammpatent Nr. 188882 ist eine Dusch- oder Brausekabine beschrieben und dargestellt, bestehend aus einigen vertikalen Einzelwänden, einer bodenfrei über dem Fussboden des Aufstellungsortes vorgesehenen Wanne in Form einer mehreckigen Schale mit einem oder in einem Rahmen sowie einer zweckmässig mit einer Öffnung versehenen oberen Abschlussplatte, wobei sämtliche aneinanderstossenden Randteile der Einzelwände sowie der unteren Ränder der letzteren mit den Randteilen der Wanne unter Zwischenlage von Dichtungsstreifen zu diese letzteren zusammenpressenden Falzklammern ausgebildet sind.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Erfindung nach Patent Nr. 188882 und bezieht sich auf eine Dusch- oder Brausekabine, bestehend aus mehreren miteinander abgedichtet zusammengespannten Wänden, einer bodenfrei über dem Fussboden des Aufstellungsortes vorgesehenen Wanne in Form einer der Grundrissform der Wände angepassten, vertieften Schale, die in einem Rahmen eingesetzt sein kann oder ohne Rahmen zur Aufstellung kommt, sowie einer allenfalls den oberen Abschluss bildenden, mit einer Öffnung versehenen Platte, wobei die Wanne mit den Wänden, die untereinander abgedichtet verbunden sind, ebenfalls abgedichtet verbunden ist.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass der obere aufrecht stehende Rand der Wanne das Auflager eines gummielastischen Voll- oder Hohlprofiles bildet, dessen äusserer Umfang nur teilweise von einem nach aussen vortretenden Ansatz der Wandteile umfasst wird, wobei dieser Ansatz im Querschnitt der äusseren Umrisslinie im wesentlichen nach einem Kreisringabschnitt gebildet ist und dieser Ansatz das Gummiprofil selbst elastisch verdrängt und auf den Abschlussrand der Wand der Wanne aufpresst.
Nach einer weiteren Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist das Profil in an sich bekannter Weise ein Vollprofil mit kreisflächenförmigem Querschnitt aus einem Material, das es gestattet, dass der obere Rand derWannenwand in das Profil teilweise unter elastischem Ausweichen der Randpartien eindringt und eine dichte Abschlussleiste bildet.
Besonders bei dieser Ausführungsform wird erreicht, dass Unebenheiten und verzogene Teile des Wannenwandrandes durch die gummielastische Auflage des Dichtungsstreifens ausgeglichen werden.
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der Wandteile der Kabine angesetzten Element.
Ist bei einer weiteren Ausführungsform der Dichtungsstreifen ein Hohlprofil mit im Querschnitt oben halbkreisförmig gestalteter Umrisslinie mit zwei nach unten vortretenden, jedoch einen zangenartigen Querschnittsteil bildenden Lappen, der zweckentsprechend auf den Rand der Wannenwand aufgesetzt wird, so ist die Abdichtung eine speziell für kriechendes Wasser besonders gute. Auch bei dieser Ausfihnmgs- form der Dichtungsform wird den Unebenheiten der Blechteile untereinander Rechnung getragen.
Durch die genannte Ausführung dieser Abdichtung werden mehrere Dichtungszonen gebildet, die eine mehrfach hintereinander abgesetzte mehrfache Sperrzone gegen das"Wasserkriechen"ergibt.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung, wobei die Fig. l
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und dem unteren Rand der Kabinenwande und die Fig. 2 desgleichen, jedoch für dieEinstiegsteIIeder Kabine veranschaulichen. Die Fig. 3 zeigt im Sinne der Ausführung nach Fig. l eilic geänderte Einzelheit
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zu den Abdichtungszonen, während die Fig. 4 eine vergrösserte Darstellung eines beispielsweise verwendeten Dichtungsstreifens aus gummielastischem Material im Querschnitt veranschaulicht.
Das Profil eines Rahmens 1, auf dem die Wanne aufruht, ist aus der Zeichnung der Fig. 1 - 3 ersicht- lich und hat die nach innen offene Querschnittsform. Der Rahmen 1 ist etwa viereckig mit Abschrägungen an den Ecken gestaltet und weist einen von aussen nach innen schräg geneigten Rand 2 und die bei 3 gezeigten bekannten Ausnehmungen auf. Die Wanne 4, von der nur der etwa vertikale Rand und ein Ansatz nach innen in der Zeichnung dargestellt ist, weist einen von innen nach aussen schräg aufwärts geneigten, zum Teil 2 parallelen und auf diesen unter Zwischenlage einer Dichtung 2a aufruhenden Teil 5 auf und endet innerhalb der Umfangszone des Rahmens 1 in einem lotrecht stehenden Rand 6, der bereits der Dichtungszone angehört.
Das untere Ende 7a der Wandteile 7 der Kabine ist mit einem z. B. an diese Wandteile angeschweissten Lappen oder einem ringsumlaufenden Rahmen versehen, der mit Ausnahme der Einstieg- öffnung nach Fig. 2 eine gleiche Querschnittsform aufweist. Dieser Rahmen weist einen oberen Rand 8
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zum Rahmen 1 gerichteten, an diesen anschliessenden Teil 10, wobei der untere genannte Teil 10 mit dem Rahmen an den Stellen bei 18 verschräubt sein kann.
Nach der Ausführungsform gemäss den Fig. 1 und 2 ist in dem Raum 9 eine Dichtung vorgesehen, die einerseits durch die Wände dieses Raumes und anderseits durch eine elastische Schnur gebildet wird, die aus der Fig. 4 im Querschnitt ersichtlich ist. Sie hat die in dieser Figur gezeigte zangenförmige Querschnittsform.
Der genannte Dichtungsstreifen weist aussen eine etwa halbrunde, z. B. nach einer Kreislinie geformte Umrisslinie auf, die jedoch in der Längsrichtung des Streifens mit gezackten Erhebungen 11 und ebensolchen Vertiefungen 12 versehen ist, das hohle Profil besitzt eine trapezförmig gestaltete Nut oder Höhlung 14, wodurch zwei Lappen 15 gebildet sind, die in der Auflage auf den oberen Rand des Steges 6 die Flächen dieses Steges zangenartig umgreifen. In diesem Bereich entstehen dann sozusagen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, drei Dichtungszonen, entsprechend den drei Anliegestellen des gummielastischen Streifens an die Metallwand.
Am Umfang des genannten Dichtungsstreifens werden die Zacken sich an die Metallwand des Teiles 7a pressen, wobei die Zacken deformiert werden und daher eine Vielzahl von Dichtungsteilzonen ergeben, so dass eine Art Labyrinthdichtung entsteht. Ausserdem kann der Dichtungsstreifen auch ohne Zacken ausgebildet sein und sich sodann durch Druck des oberen Teiles der Kabine satt an die Innenwand des Teiles 7a anlegen. Der Effekt dieser Abdichtungsart ist besonders wichtig, um"Krieehwasser"abzuhalten und Unebenheiten in der Gestaltung der Blechwandteile auszugleichen, was durch diese Ausbildung des Dichtungsraumes mit Sicherheit erreicht wird.
Die Einstiegsöffnung nach Fig. 2 ist bei gleichem gummielastischem Profil 13 durch ein Blechprofil 16 abgedichtet, das die Aussenwand des Profils 13 um mehr als zwei rechte Winkel umspannt und dessen gerader Schenkel 17 an der Aussenwand, des Rahmens 1 niedergezogen und durch Schraubenbolzen 18 gesichert ist.
Nach der Fig. 3 ist ein gummielastisches Rundprofil 20 in den Raum 9 eingespannt und gegen den oberen Rand des Steges 6 niedergepresst, wobei sich dieses Profil durch sein elastisches Verhalten bei 21 muldenförmig einbiegt und eine Dichtungszone bildet, während sich die zweite Zone durch das Halbkreisprofil des Ansatzes 10 ergibt. Die übrige Ausführung der Vereinigungsstellen und die sonstige Ausführung de ; : Blechwandteile ist die gleiche wie bei der Ausführung nach den Fig. 1 und 2.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dusch- oder Brausekabine, nach Patent Nr. 188882, bestehend aus mehreren miteinander abgedichtet zusammengespannten Wänden, einer bodenfrei über dem Fussboden des Aufstellungsortes vorgesehenen Wanne in Form einer der Grundrissform der Wände angepassten vertieften Schale mit oder ohne einen Rahmen, sowie allenfalls mit einer oberen Abschlussplatte, wobei die Schale mit dem unteren Rand der Wände der Kabine, die miteinander aus Einzelteilen verspannt sind, abgedichtet verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an die Wandteile unten ein nach aussen vorstehender Ansatz (8,10) angebracht ist, der zusammen mit dem Rand (6) der Schale (4,5) unter Zusammenpressung in lotrechter Richtung für einen eingelegten Dichtungsstreifen (13,20) zwei Dichtungszonen bildet.