AT221434B - Siloabdeckung - Google Patents

Siloabdeckung

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Publication number
AT221434B
AT221434B AT332161A AT332161A AT221434B AT 221434 B AT221434 B AT 221434B AT 332161 A AT332161 A AT 332161A AT 332161 A AT332161 A AT 332161A AT 221434 B AT221434 B AT 221434B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
silo
side wall
cover
plastic
wall
Prior art date
Application number
AT332161A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Schmidl
Michaela Jerabek
Original Assignee
Anton Schmidl
Michaela Jerabek
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Publication date
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Application filed by Anton Schmidl, Michaela Jerabek filed Critical Anton Schmidl
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Priority to CH204462A priority patent/CH394687A/de
Priority to DESCH31040A priority patent/DE1144965B/de
Priority to FR892842A priority patent/FR81383E/fr
Priority to BE615986A priority patent/BE615986R/fr
Application granted granted Critical
Publication of AT221434B publication Critical patent/AT221434B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Siloabdeckung 
Im Stammpatent   Nr. 213327 ist   eine Siloabdeckung geschützt, die aus einem mit einer hochgezogenen Bordwand versehenen Deckel aus luft-und feuchtigkeitsundurchlässigem flexiblen Material besteht, der auf'das Silogut aufgelegt und dessen Bordwand mittels eines aufgepumpten Luftschlauches versteift wird, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der auf dem aus wasserfestem, vorzugsweise aus säurefeste, flexiblen, flächenartigen Gebilde aus Kunststoff oder mit Kunststoff imprägniertem Textilmaterial, z. B. 



  Segeltuch, bestehende Deckel, bei welchem die Scheibe mit der Bordwand sowie gegebenenfalls vorhandene Verbindungsstellen der die Scheibe bildenden Bahnen durch Schweissung luft-und wasserundurchlässig gemacht sind, angeordnete aufgepumpte Luftschlauch sich radial nach innen gegen einen starren Ring abstützt und die Bordwand gegen die innere   Silofläche   presst. 



   Der AbstUtzring besteht aus einem U-förmig profilierten Metall, vorzugsweise Aluminium, in dessen gegen die Bordwand gerichtete Öffnung der Luftschlauch eingelegt ist, wobei der Ring mit dem luftleeren 
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 schetten vereinigt und durch Schraubenbolzen verspannt sind. Die einander zugekehrten Enden der Segmente sind mit gegen die Enden zu offenen Schlitzen versehen, in welche die Schraubenbolzen eingesteckt sind, um die Segmente gegeneinander verschieben zu können. 



   Die bei der Siloabdeckung verwendete Spreizeinrichtung gewährleistet eine einwandfreie   Abdichtung   des Deckels gegen die Siloinnenwand, u. zw. auch bei gegebenenfalls vorhandenen Unebenheiten   dersel-   ben bzw. Abweichung von der Kreisform des Silos. Die notwendige Anwendung eines aufblasbaren Luftschlauches zeitigt aber den Nachteil, dass dieser beim Aufbringen bzw. Abnehmen des Deckels bzw. bei einer   durch Ausserbetriebsetzungeines Silos bedingten Lagerung leichtbeschädigt   oder überhaupt unbrauchbar werden kann. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass an Stelle des Luftschlauches eine Spreizeinrichtung verwendet wird, die aus Ringsegmenten besteht, die gegen die Bordwand des Deckels zu je mit einem Belag aus elastischem Material, vorzugsweise Schaumgummi, Schaumkunststoff od. dgl., versehen und an ihren Enden mit Spannorganen, zweckmässig Spannschrauben zu einem Spannkranz veränderlichen Durchmessers verbunden sind. Vorzugsweise besteht jedes Ringsegment aus einem entsprechend der Siloinnenwand gebogenen Stück Flachmetall, zweckmässig Flachstahl, das an seiner Aussenfläche mit einem aus elastischem Material bestehenden Belag versehen ist und dessen abgewinkelte EndenMuttergewinde mit gegensinniger Steigung für Spannschrauben mit analoger gegensinniger Gewindesteigung aufweisen.

   Die Dicke des vorzugsweise aus Schaumstoffen bestehenden Belages ist mindestens so gross als ein Drittel seiner Querschnittshohe, um beim Erweitern des Spannkranzes einen entsprechenden Anpressdruck an der Bordwand zu erhalten, so dass ein dichtes Anliegen derselben an der Siloinnenwand gewährleistet ist. 



   Zweckmässig ist zwischen den Enden der vorzugsweise aus Schaumstoffen bestehenden Beläge zweier benachbarter Segmente des in den Deckel eingelegten Spannkranzes und der Bordwand des Deckels eine Einlage aus einem Metall-oder Kunststoffstreifen vorgesehen, um auch im Zwischenraum zwischen den Enden der mit Schaumstoff belegten Segmente ein dichtes Anliegen der Bordwand gegen die Siloinnenwand zu sichern. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Siloabdeckung wird bei ebenso einfacher Bedienung ein gleich dichter Abschluss erzielt, wie bei Verwendung eines Luftschlauches als Spreizeinrichtung ; durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Spreizeinrichtung wird jedoch eine erhöhte Widerstandsfestigkeit gegen Beschädigungen und somit eine erhöhte Betriebssicherheit erzielt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den oberen
Teil eines Silos im Vertikalschnitt und die Fig. 2 eine. Draufsicht dazu. 



   Mit 1 ist die Wand eines zylindrischen Silos und mit 2 das Silogut bezeichnet, auf dem der Deckel 3 liegt, der eine hochgezogene Bordwand 4 zylindrischer Form aufweist, die sich gegen die Innenfläche der
Silowand 1 legt und nicht dargestellte, an sich bekannte Handhaben besitzen kann, um den Deckel auf das Silogut aufsetzen und von ihm abnehmen zu können. 



   Innerhalb der Bordwand 4 ist möglichst nahe dem Deckel 3 ein Spannkranz vorgesehen, der aus den
Segmenten 6 besteht, die aus einem Flachmetall, zweckmässig Flachstahl, entsprechend der inneren Si- lowand geformt sind und zu Laschen abgebogene Enden 7 aufweisen, von welchen eine Lasche ein rechts- gängiges und die andere ein linksgängiges Muttergewinde aufweist. Je zwei Segmente 6 werden mit einer
Spannschraube 8 mit analogem rechts-und linksgängigen Gewinde verbunden, so dass die Segmente 6 mit den Spannschrauben 8 zum Ausbau des Deckels zusammengezogen bzw. zur Abdichtung des Deckels auseinandergedrückt werden können. Die Segmente 6 sind an ihren radial nach aussen gerichteten Flä- chen mit einem Belag 9 aus elastischem Material, vorzugsweise Schaumgummi, Schaumkunststoff od. dgl. versehen, der mit den Segmenten 6 durch Ankleben, Schweissen, Nieten od. dgl. verbunden ist.

   In Fig. 1 ist der Schaumstoffbelag 9 links der Mittellinie im entspannten und rechts derselben im gespannten Zu- stand dargestellt. 



   Das Abdecken des Silos erfolgt in der Weise, dass auf das Silogut 2 der Deckel 3 aufgebracht und die
Bordwand 4 gegen die Siloinnenwand gelegt wird. Hierauf wird der aus den Segmenten 6 und Spann- schrauben8 gebildete Spannkranz auf den Deckel 3 gelegt und je eine Einlage 11 aus Metall- oder Kunststoffstreifen bei den Lücken zwischen   den Enden der Schaumstoffbeläge   9 zweier benachbarter Segmente 6 und der Innenfläche der Bordwand 4 des Deckels geschoben.

   Nun werden die Spannschrauben 8 in dem
Sinne verdreht, dass sich die Laschen 7 voneinander entfernen und die Segmente 6 radial nach aussen wan- dern,   wobei deren Schaumstoffbeläge   9, entsprechend dem durch die Schrauben 8 bewirkten Druck, zu-   sammengedrückt   werden und den auf sie ausgeübten Druck elastisch auf die Bordwand zum grossen Teil direkt und zu einem geringen Teil über die Einlagen 11 indirekt übertragen. Dadurch wird die Bordwand an ihrem ganzen Umfang dicht gegen die Innenwand des Silos gedrückt, so dass ein luftdichter Abschluss des Silogutes erzielt wird. 



   Wenn der Deckel 3 geöffnet werden soll, so werden die Spannschrauben 8 im entgegengesetzten Sinn verdreht, wodurch die Segmente 6 radial nach innen wandern und die Schaumstoffbeläge 9 von der Bordwand 4 abdrücken, so dass die Spreizeinrichtung samt dem Deckel vom Silogut 2 abgenommen und aus dem Silo 1 entfernt werden kann. 



   Die Erfindung soll selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt sein. 



  So können beispielsweise die Ringsegmente 6 völlig starr und aus irgendeinem Profilmaterial oder selbst aus einem dünneren elastischen Bandmaterial bestehen. Erfindungswesentlich ist, dass zwischen den Segmenten und der Bordwand ein Belag aus elastischem Material vorgesehen ist. Auch das radiale Verschieben der Segmente kann mit andern an sich bekannten Spannorganen, wie Keilen,   Strammernod.   dgl. statt der Spannschrauben erfolgen. Mit einem Spannkranz, bei dem die Segmentenden im entspannten Zustand ganz eng nebeneinanderliegen, kann die Siloabdeckung auch ohne Anwendung von Einlagen 11 am Bordrand abdichten, weil die Schaumstoffbeläge 9 beim Zusammendrücken über den Segmentrand hinaustreten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Siloabdeckung nach Patent Nr. 213327, bestehend aus einem mit einer hochgezogenen Bordwand versehenen Deckel aus einem wasserfesten, vorzugsweise säurefesten, flexiblen, flächenartigen Gebilde aus Kunststoff oder mit Kunststoff imprägniertem Textilmaterial, der auf das Silogut aufgelegt und dessen Bordwand mittels einer in radialer Richtung wirkenden Spreizeinrichtung dicht gegen die Silowand gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizeinrichtung aus Ringsegmenten (6) besteht, die gegen die Bordwand (4) des Deckels (3) zu je mit einem Belag (9) aus elastischem Material, vorzugsweise Schaumgummi, Schaumkunststoff od. dgl., versehen und an ihren Enden (7) mit Spannorganen, zweckmässig Spannschrauben (8) zu einem Spannkranz veränderlichen Durchmessers verbunden sind.
    <Desc/Clms Page number 3>
    2. Siloabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (6) aus einem entsprechend der Siloinnenwand gebogenen Stuck Flachmetall, zweckmässig Flachstahl besteht, das an seiner Aussenfläche mit einem aus elastischem Material bestehenden Belag (9) versehen ist und dessen abge- winkelte Enden (7) Muttergewinde mit gegensinniger Steigung fUr Spannschrauben (8) mit analoger gegensinniger Gewindesteigung aufweisen.
    3. Siloabdeckung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden der vorzugsweise aus Schaumstoffen bestehenden Beläge (9) zweier benachbarter Segmente (6) des in den Deckel (3) eingelegten Spannkranzes und der Bordwand (4) des Deckels (3) eine Einlage (11) aus einem Metall-oder Kunststoffstreifen vorgesehen ist.
AT332161A 1959-02-04 1961-04-27 Siloabdeckung AT221434B (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT332161A AT221434B (de) 1959-02-04 1961-04-27 Siloabdeckung
CH204462A CH394687A (de) 1959-02-04 1962-02-20 Siloabdeckung
DESCH31040A DE1144965B (de) 1959-02-04 1962-02-23 Siloabdeckung
FR892842A FR81383E (fr) 1959-02-04 1962-03-30 Recouvrement pour silo
BE615986A BE615986R (fr) 1961-04-27 1962-04-04 Recouvrement pour silo

Applications Claiming Priority (2)

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AT83059A AT213327B (de) 1959-02-04 1959-02-04 Siloabdeckung
AT332161A AT221434B (de) 1959-02-04 1961-04-27 Siloabdeckung

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Family

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AT332161A AT221434B (de) 1959-02-04 1961-04-27 Siloabdeckung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3798848A (en) * 1972-01-03 1974-03-26 B Campagna Manhole closure assembly with support ring
US4097171A (en) * 1977-09-16 1978-06-27 Fier Raymond L Manhole cover support ring
US4225266A (en) 1978-11-01 1980-09-30 Fier Raymond L Method and apparatus for adjusting the elevation of manhole covers
US4302126A (en) 1979-12-27 1981-11-24 Fier Raymond L Manhole cover support ring

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CH394687A (de) 1965-06-30
FR81383E (fr) 1963-09-13
DE1144965B (de) 1963-03-07

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