AT202847B - Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami - Google Patents

Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami

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AT202847B
AT202847B AT758057A AT758057A AT202847B AT 202847 B AT202847 B AT 202847B AT 758057 A AT758057 A AT 758057A AT 758057 A AT758057 A AT 758057A AT 202847 B AT202847 B AT 202847B
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moisture
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sausage
air
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AT758057A
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Hugo Hierse
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Hugo Hierse
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/03Drying; Subsequent reconstitution
    • A23B4/031Apparatus for drying

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami 
Ej ist bekannt, wenn man kalte Luft erwärmt, dass diese feuchtigkeitsaufnehmender ist und ver- 
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 und dies die Haltbarkeitsdauer begrenzt ver-   länger.   



   Eine Rohwurst (Salami) zur Schnittfestigkeit auszureifen, bedeutet aber, der Rohwurst zirka 20 bis 25% Feuchtigkeit aus dem innersten Kern   gleichmässig   zu entziehen. Um das zu erreichen, muss aber eine   Oberflächentrocknung   vermieden werden. 



   Durch den Feuchtigkeitsentzug wird der Rohwurst   der Nährboden   für die Bakterienentwicklung genommen, und die Rohwurst kann nicht mehr verderben, auch wenn sie nach dem Feuchtigkeit- 
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    musstigkeit, die   sich im Innern der Wurst mit dem Rohfleisch befindet, durch die trockene Aussenschicht, ähnlich wie in einer nichtsterilisierten   Konservenbüchse   abgeschlossen ist und oft schon in wenigen Stunden verderben muss. 



   Der Erfindung liegt nun, ein Verfahren zugrunde, durch welches die Trocknung (Reifung) 
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 In Weiterentwicklung   des, bereist   bewährten Verfahrens, nach dem der Rohwurst bzw. der Salami 
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 einemReifungerforderlicheFeuchtigkeitsmengeentzogen wird, wird   ernndumgsgemäss   ab einer vorbestimmten Temperatur dieser   Umwälzluft   die Kältezufuhr laufend wechselweise für kurze Zeit abgeschaltet und dann nach kurzer Lufterärmungsperiode, während welcher ein Teil der vorher der Rohwurst entzogenen Feuchtigkeit als Kondenswasser   abfliesst,   wieder eingeschaltet. Diese Ein- und 
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 auf eine kleine Temperaturdifferenz eingestellten Thermostaten gesteuert.

   Auf Grund von Versuchen hat sich ergeben, dass es zweckmässig ist, die   Kältezufuhr bei   einer Umwälztemperatur von zirka 9  C abzuschalten und sie dann nach Temperaturerhöhung um zirka   10   C wieder   einzuschal-   ten. Man kann mittels dieses Verfahrens auch Rohwurst zur Ausreifung bringen, wenn man dem Fleisch vor dem Abfüllen keine. Feuchtigkeit   ent-   zogen hat. Dies ist dann der Fall, wenn es auf 
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 nichtund die mengenmässige Zusammensetzung von   Sohweinefleisch,   Rindfleisch und Speck es für ratsam erachten lassen, die Trocknung zwei bis drei Tage länger durchzuführen, um damit eine bessere Bindung der Fleischkörner zu erreichen.

   Auch ist es manchmal von Vorteil, eine oder zwei der verwendeten Fleischsorten mehr oder weniger   vorzu-   trocknen, um rasch das Ziel zu erreichen. Dies   ge-   schieht dann, wenn die eine oder andere Fleischsorte zu weich und zu wässerig ist. 



   Wesentlich ist jedenfalls, dass die Oberflächentrocknung der Rohwurst vermieden wird, wenn kein Fehlprodu'kt entstehen soll. Das Verfahren spielt sich   folgendermasse ab :   Wenn die Rohwurst (Salami) in den Kasten eingebracht ist, wird dieser dicht verschlossen und die Kühlmaschine, die Heizung (Kohlenfadenlampe) und der Ventilator, die sich alle innerhalb des verschlossenen Raumes befinden, in Tätigkeit gesetzt. Ein Thermostat wird so eingestellt, dass er beispielsweise die Kühlmaschine bei plus 100 einschaltet und bei   90 wieder   ausschaltet. Eine hiebei verwendete, verhältnismä- 
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 Ventilator rasch bewegten Kastenlu. ft in kurzer Zeit (zirka 10 Minuten),   einen beträchtlichen   Teil der Feuchtigkeit, und zwar dadurch, dass sich die Feuchtigkeit in Form von Eiskristallen auf der Kühlplatte niederschlägt.

   Dadurch wird in der kurzen Zeit der relative Feuchtigkeitsgehalt im Kasten um zirka 20-25% gesenkt. Würde nun dieser eine rasche Trocknung bewirkende Zustand etwas länger anhalten., so würde er die unerwünschte Oberflächentrocknung hervorrufen. Die 
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 Thermostat durch die Kältezufuhr bei 90 wieder ausschaltet. Die   Kondenswasserkristalle   auf der Kühlplatte schmelzen jetzt durch die Erwärmung im Kasten, mittels der   Kohlenfadenlampe rasch   ab, u. zw. in zirka zwei Minuten. Ein Teil des Kon-   denswassers fliesst   von der Kühlplatte ab und wird nach aussen abgeleitet. Der andere Teil des Was- 

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 (atmungsfähig),Vorganges wieder um   20-25% angestiegen   ist.

   Während dieser Feuchtigkeitszufuhr an die Kastenluft und Rohwurst, die auch zirka 10 Minuten dauert, ist die Temperatur im Kasten wieder auf 
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 des raschen Feuchtigkeitsentzuges wiederholt sich. 



  So lösen sich die Periode des Feuchtigkeitsentzuges aus dem Innern der Rohwurst und die Periode der Feuchtigkeitszufuhr an die obere Schicht der Rohwurst dauernd ab. Durch diese wechselseitige Wir- 
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 während die Bandageschnüre an der Wurst schon locker hängen, anfangs aber straff den Darm der Rohwurst eindrückten. Dies ist das Zeichen, dass der Kern der Wurst trocknet, daher zusammenschrumpft und dadurch die äussere Schicht der Rohwurst nach innen mitgezogen wird. 



   Die   Hauptgründe,   durch dieses neue Verfahren in ganz kurzer Zeit eine ausgereifte Salami risiko- 
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 zustellen, liegen darin, dass der Feuchtigkeitsentzug aus der Rohwurst und die   Feuchtiglteitszufuhr   an die Oberfläche der Rohwurst in kurzen   Zeitspan-   
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 schwankungen von zirka 25% hervorgerufen werden können.

   Dies wird aber nur dadurch erreicht, 
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 raum im Verhältnis zur Rohwurstmenge sehr gering ist und diese geringe Luftmenge nicht laufend durch Frischluft ersetzt zu werden braucht. 
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 so üblen Geruch erzeugen würde, was letzten Endes in kurzer Zeit zum Verderb der Rohwurst 
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 Verwendung einer geringen Luftmenge ergeben, völlig ausgeschaltet und dagegen gerade die gro- ssen Vorteile, die sich durch die Verwendung einer geringen Luftmenge ergeben, zum Erfolg der Reifung ausgenützt. 
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 der Frischluftzufuhr wird aber auch immer wieder neue Feuchtigkeit zugeführt, was die Rei- 
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 Temperaturschwankungen, die durch die Frischluftzufuhr verursacht werden, wirken sich sehr nachteilig auf die Qualität aus.

   Desgleichen wirkt sich   Rauchzufuhr,.   um den Bakteriengehalt der Luft   herabzudrücken,   äusserst nachteilig für den Geschmack einer echten Salami aus. Im erfindungsgemässen Fall wird es möglich, die geringe Luftmenge, ohne   dass   Frischluft zugeführt wird, 
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Rohwursthaltung der geringen Luftmenge von Bakterien wird mittels des Verfahrens dadurch erreicht, dass die Bakterien laufend aus der Luft und der Ober-   fläche   der Wurst von der Kühlplatte mit dem Kondenswasser vermischt abgefangen werden und laufend mit dem abfliessenden Kondenswasser nach aussen abgeleitet werden.

   Während der Zeit, wo sich die Bakterien auf dem Wege nach aussen in den Eiskristallen und im   kalten abfliessenden   Schmelzwasser befinden, sind die Bakterien völlig wirkungslos, und jede nachteilige Beeinflussung der Luft und Rohwurst durch die Bakterien wird   damit   vollkommen ausgeschaltet. 



   In der Zeichnung ist die zur Durchführung des Verfahrens erforderlich Vorrichtung beispielsweise dargestellt. 



   Mit 1 ist der mit einer dicht verschliessbaren Tür 2 und mit einem Schiebefenster 3 ausgestattete Kasten bezeichnet. Das Fenster 3 dient als 
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 in den   Kondensatorbehälter   13 abgeleitet wird, vorgesehen.. Mit 14 ist der Raum für das Kühlaggregat bezeichnet. Der Ventilator 5 ist im Kasten 1 rechts unten angebracht und drückt die Luft durch eine Öffnung 10 unmittelbar   über dem   Boden des Kastens in den Trockenraum des Kastens 1. Die   Kohlenfadenlampe 6 befindet sich   im Bereich des Kastenbodens. Angesaugt wird die im Trockenraum befindliche Luft vom Ventilator 5 durch einen Luftschacht 7 rechts ausserhalb des Kastens, der mit dem   Trockenraum   durch eine Ansaugöffnung 8 in Verbindung steht. 



   Zusammenfassend ergibt das vorgeschlagene Verfahren folgende Vorteile : 
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Reifung erfolgtzu verarbeitenden Rohmaterials   (fleisch).   Die Reifung erfolgt in kürzester Zeit und es sind 
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 höchster Qualitätserzeugnissedes Fleisches) gewährleistet. Die Reifung geht bei einer Temperaturschwankung von nur zirka   1 C   vor sich, und es ist dadurch bester Geschmack und
Aroma gewährleistet. Ein Waschen der Rohwurst während der Reifung entfällt, da jede Bakterienentwicklung ausgeschlossen ist. Eine Frischluftzu- fuhr fällt weg. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami, nach dem letzterer in einem dicht verschlossenen Kasten 
 EMI3.3 
   kurze Zeit abgeschaltet und dann nach kurzet Lufterwärmungsperiode, während welcher ein Teil   der vorher der Rohwurst entzogenen Feuchtigkeit als Kondenswasser   abfliesst,   wieder eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein-und Ausschaltung der Kältezufuhr durch einen auf eine kleine Tempera- EMI3.4 wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältezufuhrbei einer Umwälztemperatur von zirka 8-9 C abgeschaltet und dann nach Temperatucerhöhung um EMI3.5
AT758057A 1957-11-22 1957-11-22 Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami AT202847B (de)

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AT758057A AT202847B (de) 1957-11-22 1957-11-22 Verfahren zur Reifung bzw. Trocknung von Rohwurst, insbesondere von Salami
BE573209A BE573209A (fr) 1957-11-22 1958-11-21 Procédé et appareil pour la maturation et la dessiccation de la chair destinée à la fabrication de saucisson sec et en particulier de salami

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009119A1 (de) * 1980-03-10 1981-09-24 Institut techni&ccaron;eskoj teplofiziki Akademii Nauk Unkrainskoj SSR, Kiev Verfahren und vorrichtung zum trocknen von rohwurst
FR2481075A1 (fr) * 1980-04-28 1981-10-30 Inst Tekhn Teplofizi Procede de sechage de saucissons crus-fumes, dispositif pour sa mise en oeuvre et saucissons obtenus par ledit procede

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009119A1 (de) * 1980-03-10 1981-09-24 Institut techni&ccaron;eskoj teplofiziki Akademii Nauk Unkrainskoj SSR, Kiev Verfahren und vorrichtung zum trocknen von rohwurst
FR2481075A1 (fr) * 1980-04-28 1981-10-30 Inst Tekhn Teplofizi Procede de sechage de saucissons crus-fumes, dispositif pour sa mise en oeuvre et saucissons obtenus par ledit procede

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