AT128417B - Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst.Info
- Publication number
- AT128417B AT128417B AT128417DA AT128417B AT 128417 B AT128417 B AT 128417B AT 128417D A AT128417D A AT 128417DA AT 128417 B AT128417 B AT 128417B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- sausage
- production
- meat
- long
- life
- Prior art date
Links
- 235000013580 sausages Nutrition 0.000 title claims description 18
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 claims description 11
- 235000015241 bacon Nutrition 0.000 claims description 5
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 7
- 210000004027 cell Anatomy 0.000 description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 3
- 210000000936 intestine Anatomy 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 2
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 241001237745 Salamis Species 0.000 description 1
- 235000015278 beef Nutrition 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 235000011389 fruit/vegetable juice Nutrition 0.000 description 1
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 1
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 235000013622 meat product Nutrition 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 210000000663 muscle cell Anatomy 0.000 description 1
- 235000015277 pork Nutrition 0.000 description 1
- 235000015175 salami Nutrition 0.000 description 1
- 235000013599 spices Nutrition 0.000 description 1
- 238000010257 thawing Methods 0.000 description 1
- 210000001519 tissue Anatomy 0.000 description 1
Landscapes
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst. Bekanntlich besteht Dauerwurst, wie Salami-, Cervelat-, Block-, Schinkenwllrst u. dgl., in der Hauptsache aus einem Gemisch von Rindfleisch, Schweinefleisch und Speck, welche in frischem Zustande unter Verwendung eines Zerkleinerungsapparates gemeinsam zerkleinert und nach Beifügung von Zutaten, wie Gewürzen u. dgl. in die Därme gefüllt werden. Die fertige Wurst wird dann einem Trockenprozess unterworfen, um hart und schnittfest zu werden. Hiebei war es wegen der Schimmelbildung notwendig, die Wurstwaren etwa alle 10-14 Tage abzuwaschen'und abzutrocknen und auch in der Zwischenzeit dieselben dauernd zu überwachen, um sie vor dem Verderben zu bewahren. Trotz aller Vorsieht aber ergaben sieh insbesondere bei Wurstwaren, die in den wärmeren Monaten hergestellt wurden, zahlreiche Fehlfabrikate, die darin bestanden, dass die fertige Wurst faltig wurde und einen grauen Rand besass. EMI1.1 Aussehen war somit unschön. Nach Beendigung des Troeknungsvorganges war der Geschmack der Wurst nicht einwandfrei. Es wurde nun erkannt, dass diese Missstände bei Verwendung einwandfreier Materialien durch das bisher übliche Herstellungsverfahren verschuldet worden sind. Durch die Zerkleinerungsmaschinen wurden die Fleisch-und Speekteilehen trotz einwandfreier Schärfe der Messer in der Hauptsache zerdrückt und zerquetscht, wodurch die Fleischzellen zerstört und die Muskelflüssigkeit herausgetrieben wurde. Fleisch und Speck gingen daher in eine plastische Masse über, bei welcher sieh die Fleisch-und Speckkörnchen nicht mehr voneinander abhoben und somit der unklare und verschwommene Spiegel hervorgerufen wurde. Beim Trocknungsprozess musste daher eine verhältnismässig grosse Menge von freiem Fleischsaft verdunstet werden. Die Feuchtigkeit wanderte dann langsam von innen nash aussen, diffundierte an den umhüllenden Därmen und verursachte die Sehimmelbildung, auch wurde durch das langsame Trocknen das Entstehen von Fäulniserregern begünstigt. Der lange Trocknungsprozess und die dauernde Überwachung und Behandlung, wie Abwaschung u. dgl., erforderte erhöhte Kosten, so dass derartige Wurst verhältnismässig teuer war. Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die zur Herstellung derartiger Wurstwaren verwendeten Fleisch-und Specksorten, nachdem sie vorher entknocht und entsehnt sowie in handliche Stücke zerteilt wurden, vor der Zerkleinerung bis auf mindestens 3 C unter Null abgekühlt und in diesem Zustande in Schnellzerkleinerungsmaschinen gebracht werden, in welchen sie derart rasch, gegebenenfalls in abgekühlten Räumen, zerkleinert werden, dass die Zerkleinerung beendet ist, ehe das Auftauen erfolgt. Da bei den angegebenen Temperaturen, welche tiefer liegen als die normale Temperatur der Kühlhallen, welche etwa 50 Über Null liegt, die Fleischwaren ausserordentlich sehnittfest sind, ohne gefroren zu sein, werden durch die Messer der Zerkleinerungsmaschine die Fleischfasern, ohne gequetscht zu werden, glatt zerschnitten. Die entstehenden Fleisch-und Fettkörnchen sind daher allseitig von glatten Schnittflächen umgeben, und die Muskelflüssigkeit der nicht zerschnittenen Zellen kann nicht austreten. Nach dem Einfüllen dieser körnigen Ware in die Därme ist daher wenig freie Flüssigkeit vorhanden, die bei dem darauffolgenden Trocknungsprozess sehr rasch verdunstet, so dass die Wurstwaren nach kurzer Zeit hart und schnittfest werden. Die in den Muskelzellen noch vorhandene Flüssigkeit diffundiert sehr langsam aus dem Zellgewebe, wobei der Feuchtigkeitsgrad gering bleibt und Fäulniserreger sich nicht bilden können. Der Schnittspiegel derartiger Wurstwaren ist klar und körnig, ein grauer Rand kann sich nicht bilden, und der Wohlgeschmack ist bedeutend erhöht, da hiezu ein gewisser Feuchtigkeitsgehalt der Fleisehfasern erforderlich und zweckdienlich ist. Das während der Trockenzeit bisher erforderliche ständige Abwaschen der Wurst fällt völlig oder fast völlig fort. Infolgedessen ergeben sich Kostenersparnisse, die eine Verbilligung der Wurst zur Folge haben. Die Herstellung kann ohne Gefahr für Fehlfabrikationen auch in den wärmsten Sommermonaten vorgenommen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst unter Verwendung von bekannten Schnellzerkleinerungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Wurst erforderlichen Fleisch-und Specks orten zunächst bis auf mindestens 30 C unter Null abgekühlt und hierauf mit grosser Arbeitgeschwindigkeit zerkleinert werden, ehe das Auftauen der Wurstbestandteile erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT128417T | 1931-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT128417B true AT128417B (de) | 1932-05-25 |
Family
ID=3635631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT128417D AT128417B (de) | 1931-07-06 | 1931-07-06 | Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT128417B (de) |
-
1931
- 1931-07-06 AT AT128417D patent/AT128417B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2416135A1 (de) | Karamelhaltige kollagen-wursthuelle, verfahren und geraeucherte wurst | |
| DE1692485B2 (de) | Verfahren zur herstellung und verpackung eines fleischfutters fuer haustiere | |
| DE2338614A1 (de) | Nahrungsmittelzusaetze | |
| DE2364485C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Leberwurst A. Stephan u. Söhne, GmbH & Co, 3250 Hameln | |
| DE2415354C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von getrocknetem Rindfleisch | |
| AT128417B (de) | Verfahren zur Herstellung von Dauerwurst. | |
| AT515254B1 (de) | Marinade zum Tumbeln eines Fleischprodukts | |
| DE2807563B2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines einstückigen Fleischkörpers durch Zusammensetzen von Fleischstücken | |
| DE2042856A1 (de) | Fleischprodukt | |
| EP0505797B1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer schnittfesten Fleisch/Käse-Mischung | |
| DE2430686A1 (de) | Verfahren zur verhinderung der gelierung der fluessigphase von proteinhaltigen konserven | |
| DE2216910A1 (de) | Fleischprodukte | |
| DE2421543C3 (de) | Getrocknetes, leicht rehydratisierbares Fleischprodukt | |
| CH157648A (de) | Verfahren zum Zerkleinern von Fleisch, Speck oder ähnlichen Flüssigkeitshaltigen Produkten. | |
| DE2141485A1 (de) | Fleischahnhche Produkte aus Pflanzeneiweiß und Verfahren zu ihrer Her stellung | |
| EP0510145B1 (de) | Verfahren zur herstellung von kleinkalibrigen dauerwürsten, und dauerwürste hergestellt nach dem verfahren | |
| DE2746767A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines fleischprodukts mit dem aussehen von durchwachsenem speck | |
| DE3545326A1 (de) | Verfahren zum behandeln und konservieren von fleischprodukten | |
| DE1492582C3 (de) | Verfahren zum Haltbarmachen von Frischfleisch | |
| AT236762B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Fleischproduktes | |
| AT209696B (de) | Verfahren zur Herstellung von Pökelfleisch | |
| DE605941C (de) | Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, fuer kosmetische, Reinigungs- und Genusszwecke geeigneten Sauerkohlpraeparates | |
| DE687580C (de) | ch | |
| DE1492636A1 (de) | Kollagenhuelle | |
| DE714425C (de) | Verfahren zum Trocknen von festen Nahrungsmitteln |