AT201023B - Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle - Google Patents

Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle

Info

Publication number
AT201023B
AT201023B AT201023DA AT201023B AT 201023 B AT201023 B AT 201023B AT 201023D A AT201023D A AT 201023DA AT 201023 B AT201023 B AT 201023B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
wool
dye
dyes
amino
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Application granted granted Critical
Publication of AT201023B publication Critical patent/AT201023B/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 2 Gramm im Liter Flotte betragen. Er kann aber auch bis auf beispielsweise 200 Gramm im Liter gesteigert werden. Absolut notwendig ist die Beigabe eines Verdickers nicht. Der Gehalt der Imprägnierflotte an Farbstoff richtet sich nach der Tiefe des zu erzeugenden Farbtons, nach der Löslichkeit des Farbstoffs und nach Art und Gehalt des Verdickers. Er kann beispielsweise von 1 g bis 100 g im Liter betragen. Ein geeigneter Standardwert ist 50 g pro Liter. Die Imprägnierflotte kann ausserdem noch andere in der Fär- 
 EMI2.1 
 undalkyläther. 



   Das Tränken des Färbegutes mit der Farbstofflösung muss bei Temperaturen vorgenommen werden, bei welchen der Farbstoff noch nicht oder nur sehr langsam aufzieht, d. h. bei Temperaturen, die zwischen Raumtemperatur und zirka 700 C liegen, vorzugsweise bei   40 - 600   C. Das getränkte Material wird dann durch Pressen von überschüssiger Flotte befreit, vorzugsweise durch Abquetschen zwischen elastischen Walzen, beispielsweise zwischen Gummiwalzen. Durch Einstellen des nötigen Walzendruckes wird der geeignete Abquetscheffekt und durch diesen die gewünschte Tiefe der Färbung erhalten. Man arbeitet beispielsweise mit Abquetscheffekten von 40 bis 100 % bezogen auf das Fasergewicht. Als Richt- 
 EMI2.2 
 Normalfärbung entspricht. 



   Es ist günstig, wenn die imprägnierte Ware einer gelinden Zwischentrocknung unter milden Bedingungen unterworfen wird. Die Trocknungstemperatur soll nicht zu hoch gewählt werden, beispielsweise   70 - 1000   C nicht übersteigen, bei einer Verweilzeit, die je nach Material   2 - 10   Minuten betragen kann. 



  Zweckmässig wird die Trocknung auf rotierenden Heiztrommeln sowie allen in der Textilindustrie üblichen Trockenmaschinen, wie Spannrahmen-Schwebetrockner, durchgeführt. 



   Das heisse, saure Entwicklungsbad kann die in der Wollfärberei üblichen anorganischen oder organischen Säuren enthalten, beispielsweise Schwefelsäure, Phosphorsäure, Pyrophosphorsäure, deren saure Salze, Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure, Benzol-, Naphthalin-, Tetralin- oder Xylolsulfonsäuren. 



  Der Säuregehalt soll beispielsweise   1 - 10   g im Liter betragen. Bei längerem Gebrauch und bei Verarmung des Bades wird Säure im angegebenen Rahmen nachgesetzt. Das Entwicklungsbad kann ferner die in der Wollfärberei üblichen Salze enthalten, beispielsweise Natriumsulfat. Vorteilhaft wird mit dem imprägnierten Färbegut in das kochende, saure Entwicklungsbad eingefahren und bei einer Verweilzeit, welche je nach Material mehrere Sekunden bis 10 Minuten betragen kann und zweckmässig etwa   1 - 3   Minuten beträgt, die Färbung entwickelt. Dem Entwicklungsbad schliesst sich ein übliches   Spülbhd   an. 



   Besonders wirtschaftlich und leistungsfähig gestaltet sich das neue Färbeverfahren, wenn es kontinuierlich durchgeführt wird. Dabei darf als besonderer Vorteil hervorgehoben werden, dass das Verfahren keiner besonderer Einrichtungen und Apparate bedarf, sondern unter Verwendung von Foulard, und üblichen in der Textilindustrie gebräuchlichen Trockeneinrichtungen und Behandlungsbädern durchgeführt werden kann. 



   Die Wolle kann in Form von Kammzügen wie auch als   Stück- oder   Wirkware gefärbt werden. Dabei ist es besonders überraschend, dass auch dichte Tuche und Gabardine nicht nur vollkommen gleichmässig gefärbt, sondern auch einwandfrei durchgefärbt werden. Abgesehen von der Leistungsfähigkeit des neuen Verfahrens weist erfindungsgemäss gefärbte Wolle überdies noch einen deutlich verbesserten Griff im Vergleich mit der nach herkömmlicher Arbeitsweise gefärbten gleichen Ware auf. 



   Als Farbstoffe sind im erfindungsgemässen Verfahren in erster Linie die stark wollaffinen, schon in neutralem bis schwach saurem Bade auf die Fasern ziehenden Wollfarbstoffe verwendbar. Sie sind unter 
 EMI2.3 
 cal Industries Ltd. in Manchester, um nur einige Beispiele zu nennen. Es handelt sich dabei um Monoazofarbstoffe, um Disazofarbstoffe und um saure Anthrachinonfarbstoffe, welche ihr verbessertes Ziehvermögen wollaffinen Substituenten, beispielsweise lipophilen Kohlenwasserstoffresten, Arylsulfonsäureestergruppen, Phenyläthergruppen, Phenylthioäthergruppen oder auch Triazinylaminogruppen verdanken.

   Besonders geeignet für das   erfindungsgemässe   Verfahren sind jedoch die neutral bis schwachsauer ziehenden, schwermetallhaltigen Azo-und Azomethinfarbstoffe, welche zwei gleiche oder verschiedene Farbstoffmoleküle oder ein Farbstoffmolekül und einen ungefärbten Komplexbildner, wie o-Hydroxybenzolcarbonsäuresulfonsäureanilid, an ein Chrom- oder Kobaltatom komplex gebunden enthalten, wobei diese metallhaltigen Farbstoffe entweder von sauren, salzbildenden Gruppen völlig frei sind und dann meist als 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 die Wasserlöslichkeit unterstützende Substituenten Sulfonsäureamid-, am Stickstoff sliphatisch substituierte   Sulfonsäureamid-oder niedere Alkylsulfonylgruppen   enthalten oder doch höchstens eine Sulfonsäuregruppe auf je 2 Farbstoffmoleküle enthalten. 



   Die Farbstoffe können als echte Lösungen oder auch als Scheinlösungen, ja sogar teilweise auch als feinste Dispersionen zur Anwendung kommen. Darum ist die Anwesenheit von Dispersionsmitteln in der Imprägnierflotte von Vorteil. Den Verdickungsmitteln kommt dabei oft auch die Rolle von Schutzkolloiden zu. 



   Es ist selbstverständlich, dass das neue Verfahren auch das lokale Färben von Wolle umfasst, wie es beispielsweise im Vigoureux-Druck ausgeübt wird sowie auch das Färben von Mischgeweben von Wolle mit Polyamidfasern. 



   Weitere Einzelheiten und Anleitungen für die praktische Ausübung des Verfahrens können den nachfolgenden Beispielen entnommen werden. Es ist klar, dass bei der sehr grossen Zahl von neutral- bis schwachsauer-ziehenden Wollfarbstoffen, von Verdickungsmitteln, von mehr oder weniger geeigneten Säuren im Fixierbad und in Anbetracht der verschiedensten apparativen Möglichkeiten bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, diesen Beispielen keine beschränkende Bedeutung zukommen kann. In den Beispielen sind, sofern etwas anderes nicht ausdrücklich vermerkt ist, die Teile als Gewichtsteile verstanden ; die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben, und das Verhältnis von Gewichtsteilen zu Volumteilen ist dasjenige von Kilogramm zu Liter. 



   Beispiel 1: Zur Herstellung einer Imprägnierflotte teigt man 50 Teile eines neutral- bis schwachsauer-ziehenden Wollfarbstoffs mit 20 Teilen Äthylenglykolmonoäthyläther und 30 Teilen Wasser an, gibt dann allmählich 700 Teile heisses Wasser zu und löst durch kurzes Aufkochen. In der etwas erkalte- 
 EMI3.1 
 mit 2   MolekülenDiäthanolamin   je Säuremolekül bei erhöhter Temperatur und schliesslich im Vakuum bis zur Abspaltung von mindestens 2 Molekülen Wasser (nach der USA-Patentschrift Nr. 2, 089,212) erhalten wird. Die Farbstofflösung wird dann allmählich in 200 Teile Naphkagummi 1 : 3 (wässeriger Leim von 25   Gel.-%   Festgehalt) eingerührt, geseiht und die Imprägnierflotte in den Foulard gegeben.

   Man führt bei   45 - 600   vorgewaschene und vorgetrocknete Wollkammzüge durch die Flotte, presst zwischen Gummiwalzen auf einen Gehalt von 50 % des Warengewichts ab, trocknet die Ware auf ungefähr 700 warmen Walzentrocknern während 3 Minuten und fährt dann in ein kochendes Entwicklungsbad ein, das 5 g je Liter Ameisensäure enthält. Man führt die Ware derart, dass eine Verweilzeit von einer Minute erreicht wird. Dann wird sie den üblichen Spülbädern zugeführt und wie üblich weiterverarbeitet. 



   Man erhält vollkommen gleichmässig gefärbte Kammzüge von ausgezeichnetem Griff und sehr guter Verspinnbarkeit. 



   Als neutral- bis schwachsauer-ziehende Wollfarbstoffe kann man im oben beschriebenen Verfahren beispielsweise folgende verwenden :
Zur Erzeugung von
Gelb :
1.   Monoazofarbstoffausdiazotiertem 2-Aminobenzol-l-carbonsäure-decylester-- 1- (2'-Chlor-     5*-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon.   
 EMI3.2 
 3. Disazofarbstoff aus tetrazotiertem 4- (3'-Aminobenzoyl)-N-(2-phenoxyäthyl)-amino-1-amino- benzol 2 Mol 1-(2'-Chlor-5'-sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon. 



  4. 1 Chrom : 2 Farbstoff Komplex   aus 2-Aminobenzol-1-carbonsäure-5-sulfonsäure-oxäthylamid #     1- (4'-Chlorphenyl)-3-methyl-5-pyrazolon.   
 EMI3.3 
   :nyl-3-methyl-5-pyrazolon.   



  6. 1 Kobalt : 2 Farbstoff Komplex aus   2-Amino-l-hydroxybenzol-4-sulfonsäuremethylamid--*-  
Acetoacetylaminobenzol. 



  7. 1   Chrom : l   Farbstoff Komplex aus diazotierter   2-Aminobenzoesäure # 1-Phenyl-3-methyl-  
5-pyrazolon und 2-Hydroxybenzol-1-carbonsäure-5-sulfonsäureanilid. 



  Orange : 1. 1 Chrom : 2 Farbstoff-Komplex aus   4-Methylsulfonyl-2-amino-l-hydroxybenzol-t-1-Phenyl-     3-methyl-5-pyrazolon.   



  2. Disazofarbstoff aus tetrazotiertem Benzidin   t: l   Mol Phenol und 1 Mol 2-Aminonaphthalin-
3, 6-disulfonsäure, verestert mit   p-Toluolsulfonsäurechlorid.   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 3. Disazofarbstoff aus tetrazotiertem   l,     1-Bis-(4'-aminophenyl)-cyclohexan # 1 MolPhenol   und
1 Mol 2-Aminonaphthalin-3,6-disulfonsäure. 



  Rot : 
 EMI4.1 
 3. 1 Chrom : 2 Farbstoff Komplex aus   6-Nitro-4-methyl-2-amino-l-hydroxybenzol -1- (2'-  
Methyl-5'-sulfamidophenyl) -3-methyl-5-pyrazolon. 



  4. 1 Kobalts 2 Farbstoff Komplex aus   2-Amino-1-hydroxybenzol-4-sulfonsäure-methylamid #  
2- Hydroxynaphthalin. 



  Bordeaux : 
 EMI4.2 
 



  Braun : 1. 1 Chrom : 2 Farbstoff Komplex aus   4-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol # 4-Methyl-2-acetyl-   amino-l-hydroxybenzol. 



  2. 1 Kobalt : 2 Farbstoff Komplex aus   4-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol # 4-Methyl-1-hydroxy-   benzol. 



  Blau : 
 EMI4.3 
   (4-amino-3-sulfo-anthrachinonyl-l-amino)-diphenyl-methan.1-Phenylaminonaphthalin-8-sulfonsäure.   



  5. 1 Kobalt : 2 Farbstoff Komplex aus   5-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol # 2-Aminonaphthalin-  
6-sulfonsäureamid. 



  6. 1-Cyclohexylamino-4-(2',6'-dimethyl-4'-phenoxy-phenylamino)snthrachinon-sulfonsäure (Na - triumsalz). 



  7.   l,   4-Bis- (2',4',6'-Trimethylphenylamino)-anthrachinondisulfonsäure. 



    Grün :    1. 1, 4-Bis-(4'-phenoxyphenylamino)-anthrachinon-disulfonsäure (Natriumsalz). 
 EMI4.4 
 3. 1   Chroms l   Farbstoff Komplex aus   5-Nitro-2-amino-1-hydroxybenzol # 2-(2'-Carboxyphe-   nylamino) -naphthalin+2-Hydroxybenzol-1-carbonsäure. 



  Grau : 1. 1 Chrom : 2 Farbstoff Komplex aus   4-Methylsulfonyl-2-amino-1-hydroxybenzol # 1-Acetyl-     amino-7-hydroxynaphthalin.   



  2. 1   Chrom: 2 Farbst off Komplex aus 4-Äthylsulfonyl-2-amino-1-hydroxybenzol # 1-Methylsul-     fonylamino-7-hydroxynaphthalin. 



  Grauschwarz :    
 EMI4.5 
 
2. 1 Chrom : 2   Farbstoff-Mischkomplex   aus   1-Diazo-2-hydroxynaphthalin-4-sulfonsäure # 2-  
Hydroxynaphthalin und   4-Chlor-1-diazobenzol # 5-Methyl-2-hydroxy-1-aminobenzol #  
2- Hydroxynaphthalin. 



   Die nach der obigen Färbemethode erhaltenen Färbungen entsprechen ungefähr 2, 5   igen   nach Normalmethoden erhaltenen. Verwendet man im obigen Beispiel bei der Zubereitung der Imprägnierflotte nur 10 Teile Farbstoff, so erhält man Pastelltöne, welche ungefähr   0,     5 %igen Normalfärbungen   entsprechen. Zur Herstellung von Modetönen kann man in üblicher Weise auch Gemische von neutral- bis schwachsauer-ziehenden Wollfarbstoffen verwenden. 



   Beispiel   2 :   20 Teile eines neutral- bis schwachsauer-ziehenden Wollfarbstoffs teigt man mit 20 Teilen Dioxäthylsulfid und 30 Teilen Wasser an, gibt allmählich 700 Teile heisses Wasser zu und löst durch kurzes Aufkochen. Man gibt dann 20 Teile des Natriumsalzes   des Formaldehyd-Naphthalinsulfon-   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 säure-Kondensationsproduktes und 2 Teile   N-Octadecyl-diäthylentriaminpolyglykoläther (enthaltend   ungefähr 25 Äthersauerstoffatome) zu und rührt die Farbstofflösung allmählich in 200 Teile Gummi arabicum 1 : 3 (wässeriger Leim von 25 Gew.-% Festgehalt) ein. Die homogenisierte Flotte gibt man in den Foulard und imprägniert damit vorgewaschene trockene Wollgabardine bei einer Temperatur von 40 bis   600.

   Die Ware wird dann zwischen Gummiwalzen auf einen Gehalt von 25 % des Warengewicht an Farbflotte abgepresst und auf ungefähr 70 warmen Walzentrocknern während 3 Minuten getrocknet. Dann   läuft die Ware in ein kochendes Entwicklungsbad ein, welches 5 g Schwefelsäure und 10 g Glaubersalz je Liter enthält. Nach einer Verweilzeit von 2 Minuten führt man die Ware den üblichen Spülbädern zu. 



   Man erhält sehr gleichmässig durchgefärbte, egale Wollfärbungen, deren Farbtiefe ungefähr einer
1   aloigen Normalfärbung   entspricht. Als Farbstoffe kann man die im Beispiel 1 genannten oder ähnlich zusammengesetzte Farbstoffe, sowie auch deren Gemische verwenden. 



    Beispiel 3 : Man bereitet, wie im Beispiel l beschrieben, eine Imprägnierflotte, verwendet aber    an Stelle des Naphkagummis 100 g einer   5 longen   Natriumalginatlösung je Liter.   Man fbulardieit damit   Wollwirkware, presst ab, trocknet gelinde auf Trockenmaschinen und fährt mit der Ware in das kochende Entwicklungsbad ein, welches 5 g Ameisensäure im Liter enthält. Nach einer Verweilzeit von 2 Minuten führt man durch ein kaltes Spülbad und verarbeitet das gefärbte Gut wie üblich weiter. 



   Man erhält sehr gleichmässige Färbungen von sehr gutem Griff. Als Farbstoffe können die im Beispiel 1 genannten oder ähnlich zusammengesetzte Farbstoffe, sowie deren Gemische verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle, z. B. in Form von Kammzügen, Stückware oder in Mischgeweben mit Polyamidfasern, mit neutral bis schwachsauer ziehenden Wollfarbstoffen, wie z. B. mit komplexes Schwermetall enthaltenden, neutral bis schwachsauer ziehenden Azound Azomethinfarbstoffen oder mit neutral bis schwachsauer ziehenden   Azo- oder   sauren Anthrachinonfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Färbegut mit den Farbstofflösungen bei Temperaturen tränkt, bei welchen der Farbstoff noch kaum aufzieht, z. B. bei   20 - 800   C, dann die überschüssige Flotte abpresst und die Färbung in einem verdünnte Säure, wie z. B.

   Schwefelsäure, Phosphorsäure, Pyrophosphorsäure, deren saure Salze, Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure, Benzol-, Naphthalin-, Tetralinoder Xylolsulfonsäuren enthaltenden, heissen Bad entwickelt. 
 EMI5.1 


Claims (1)

  1. Verdick ungsmittel'enthalten, verwendet werden.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das getränkte Färbegut nach dem Abpressen der überschüssigen Flotte einer gelinden Zwischentrocknung, z. B. bei Temperaturen, welche 70 - 1000 C nicht übersteigen, unterworfen und dann in einem die verdünnte Säure enthaltenden kochenden Bad kurz entwickelt wird.
AT201023D 1956-10-15 1957-10-14 Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle AT201023B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH201023X 1956-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT201023B true AT201023B (de) 1958-12-10

Family

ID=4442582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201023D AT201023B (de) 1956-10-15 1957-10-14 Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT201023B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2439658A1 (de) Faerbeverfahren
DE2158314A1 (de) Verfahren zum Färben von Zellulose/ Polyester-Mischtextilmaterialien
AT201023B (de) Verfahren zum insbesondere kontinuierlichen Färben von Wolle
DE1256622B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von cellulosehaltigem Fasermaterial
DE2810139A1 (de) 1,4-bis-(2&#39;-methyl-6&#39;-ethylanilino)- anthrachinon sowie hiermit gefaerbte metallhaltige polypropylenfasern
CH519623A (de) Verfahren zum Färben oder Bedrucken von Textilgut enthaltend Polyalkylenterephthalatfasern
DE909451C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Faerben und Drucken von Cellulosefaserstoffen
AT224597B (de) Verfahren zum Färben von Polypeptidfasern
DE883284C (de) Verfahren zur Erzeugung von Azofarbstoffen auf Gebilden aus synthetischen hoehermolekularen Polyamidverbindungen oder auf Faser-gemischen, die Faserstoffe aus den Polyamidverbindungen enthalten
DE1469775C (de) Verfahren zum Färben von aromatischen Polyester- bzw. Celluloseacetattexti!materialien
DE884490C (de) Verfahren zum Faerben von Textilmischwaren aus Polyamidfasern und Baumwolle, Zellwolle, Viskosekunstseide oder Kupferkunstseide
DE763302C (de) Verfahren zum Faerben und Drucken von organischen Faserstoffen
AT146481B (de) Verfahren zum Färben von Wolle.
DE886733C (de) Verfahren zum Faerben von Polymeren auf der Basis von Acrylnitril
DE896187C (de) Verfahren zur Herstellung echter Faerbungen
AT155964B (de) Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Farbstoffe auf der Faser nach der Eisfarbenmethode.
AT220582B (de) Verfahren zur Herstellung echter schwarzer Färbungen auf geformten Gebilden
DE1240033B (de) Verfahren zum Faerben und/oder Bedrucken von Textilmaterialien aus Polypropylen
AT123394B (de) Verfahren zur Darstellung von substantiv färbenden kupferhaltigen o-Carboxyazofarbstoffen.
DE2211874C3 (de) Verfahren zur Erhöhung der Affinität von anionischen Farbstoffen zu Textilien aus hochmolekularen organischen wasserunlöslichen Verbindungen
AT89697B (de) Verfahren zur Erzeugung von Azofarbstoffen auf der Faser.
AT113672B (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen auf der tierischen Faser.
AT166455B (de) Verfahren zum Färben von tierischen Haarfasern
DE94173C (de)
AT219551B (de) Verfahren zum Färben von stickstoffhaltigen, mit sauren Farbstoffen anfärbbaren Fasern