AT200627B - Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen

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AT200627B
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relay
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pulse receiving
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Hans Dipl Ing Dr Techn Edler
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Kapsch Telephon Telegraph
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  Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen 
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 das zählende Impulsempfangssystem in Abhängigkeit von der erreichten Endstellung je nach der Wertig- keit des Gesprächs einen Ortszähler oder einen Fernzähler einschaltet. 



   In andern Fällen, z. B. bei Teilnehmerstationen in Gaststätten, ist es erwünscht, die Einleitung eines
Ferngesprächs durch eine besondere Signalgabe anzuzeigen, um durch Ablesung des Gebührenzählers eine
Verrechnung des Gesprächs zu ermöglichen. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das Im- pulsempfangssystem in zumindest einer Endstellung die Verkehrsrichtung bzw. Wertigkeit des anschlie- ssenden Gesprächs durch Betätigung einer Signaleinrichtung,   z. B.   eines Weckers, anzeigt. Dabei kann eine besondere Stromquelle für die Signaleinrichtung vermieden werden, indem die Signalisierung, wie später noch genauer erläutert wird, in der Weise erfolgt, dass bei Gesprächsbeginn der Gebührenimpuls selbst, bei Gesprächsende hingegen die an der einen Sprechader liegende Spannung zur Betätigung der Si- gnaleinrichtung dient. 



   Ferner kann die Schaltungsanordnung nach der Erfindung in der Weise als Fernwahlsperre ausgebildet werden, dass das in bestimmten   Endstellungendes abzählenden Impulsempfangssystems betätigte Markier-   relais den weiteren Verbindungsaufbau zulässt   (Ortswahl)   und dass ein weiteres Markierrelais vorgesehen ist, das alternativ in zumindest einer andern Endstellung des abzählenden Impulsempfangssystems an- spricht und den weiteren Verbindungsaufbau (Fernwahl), z. B. durch mittelbare oder unmittelbare Unter- brechung der Sprechschleife, verhindert. 



   Im folgenden werden an Hand von vier Ausführungsbeispielen der Erfindung die verschiedenen Schalt- vorgänge näher beschrieben, wobei in den Zeichnungen nur die zum Verständnis der Erfindung notwendi- gen Teile dargestellt sind. Alle gezeigten Beispiele enthalten den Grundaufbau eines Mitlaufwerkes nach der Erfindung. Fig. 1 zeigt einen Gebührenanzeiger mit zwei Zählern, wobei mittels eines Mitlaufwerkes bei niederwertigen Ortsgesprächen der eine Zähler, bei hochwertigen Ferngesprächen hingegen der andere
Zähler eingeschaltet wird, so dass die Gespräche ihrem Wert nach getrennt erfasst werden können.

   Fig. 2 zeigt einen Gebührenanzeiger, bei dem alle   Gespräche   unabhängig von ihrem Wert gemeinsam von einem Zähler erfasst werden, wobei aber mittels eines Mitlaufwerkes bei jedem hochwertigen Fernge- spräch sowohl dessen Beginn als auch dessen Ende durch einen Wecker signalisiert wird. Fig. 3 zeigt eine
Sperreinrichtung, bei der ein Mitlaufwerk die Herstellung von niederwertigen Ortsgesprächen gestattet, dagegen den Aufbau von hochwertigen Ferngesprächen verhindert   (Fernwahlsperre).   Fig. 4 zeigt schliess -   lich   ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem besondere Markierrelais für 2-stellige Kennziffern verwendet werden. 



   Für das Abzählen der Impulse wird in allen Ausführungsbeispielen ein Impulsempfangssystem (J I) verwendet, das entweder als   Schrittschaltwerk (Drehwähler,   Wählerfortschaltrelais od. dgl.) mit einer schrittweisen Rückstellung (J II) oder mit einem Auslösemagnet ausgebildet ist, aber auch aus einem elektromagnetischen Abzählwerk (z. B. Zählmagnet od. dgl.) bestehen kann, das mit einer magnetischen oder elektromagnetischen Rückstelleinrichtung ausgerüstet ist. Es ist selbstverständlich, dass das verwendete Impulsempfangssystem konstruktiv derart ausgebildet sein muss, dass es genügend empfindlich ist, um mit den zur Verfügung stehenden Betriebsströmen arbeiten zu können. 



   Bei allen gezeigten Beispielen sind der Betrieb des Mitlaufwerkes und die übrigen Funktionen (z. B. 



  Signalisierung) ohne besondere lokale Stromquelle möglich. In den Fig. 1-3 ist die Ausscheidung, welche das Mitlaufwerk vornimmt, für eine einstellige Kennzahl erläutert. Das Wesen der Erfindung beschränkt sich aber nicht auf diese Ausführungsformen, da gemäss Fig. 4 durch die Anwendung weiterer Markierrelais, welche in der Schleife gehalten werden, auch eine zwei-oder mehrstellige Kennzahl mit dem Mitlaufwerk zu verarbeiten ist. 



   Beim Beispiel nach Fig. 1 enthält das Mitlaufwerk ein Impulsempfangssystem J, das in diesem Falle als Fortschaltwählerrelais mit einer Arbeitswicklung J I und einer Rückstellwicklung J   II     ausgeführt ist   und Nockenkontakte nI,   nll, nin   betätigt. Die in Klammern stehenden Ziffern (1-11,2-11,   11) geben   die Schritte an, während welcher diese Nockenkontakte betätigt sind. Weiters sind noch drei   Verzögerungsre-   lais   B.   S und V vorgesehen. Der Gebührenanzeiger besteht aus Kondensatoren C3, C4, einer Drosselspule mit zwei Wicklungen DrI,   Drill,   einem Gleichrichter Gl und zwei Zählern OZ, FZ, von denen der eine (OZ) für Ortsgespräche und der andere (FZ) für Ferngespräche dient. 



   Der Gebührenanzeiger wird mit Wechselstrom simultan über die beiden Sprechleitungen   Lal, Lbl   von der zwischen   dem Vorwähler   VW und   dem Gruppenwähler   GW angeordneten Zählübertragung GÜ und dem dort angeordneten Transformator Tr mit den Wicklungen TrI,   TrU, Trin   über einen Zählkontakt gz von der Wechselstromquelle GS gespeist und infolge des gezeigten Gleichrichters GL mit gleichgerichtetem Halbwellenstrom   angetrieben. Der Zählkontakt   wird durch das (nicht dargestellte)   Zählrelais geschlossen,   wenn die Verbindung zum gerufenen Teilnehmer hergestellt worden ist. 



   Bei einem abgehenden Gespräch hängt der Teilnehmer TN aus und bildet eine Schleife, wodurch im 

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 Amt der Vorwähler VW angelassen wird und über die Gebührenübertragung GÜ zum Gruppenwähler GW durchschaltet. Im Mitlaufwerk ziehen der Impulsmagnet JI des Wählerrelais und das Verzögerungsrelais B an. 



   Stromweg   (l) :   Minus Si, AI, TrI, VWa, tl/2, Lal, JI,   null2/2-11   (parallel b2), B, La2, TN, Lb2,   nUl/2-11,   Lbl, t2/2, VWb,   Tril,   AII, Erde. Das Wählerrelais gelangt sofort in die Stellung   l,   so dass der Nockenkontakt nl/1-11 betätigt wird. 



   Bei der nun folgenden ersten Impulsreihe der gewählten Rufnummer, die als Kennziffer für das Mitlaufwerk dient und die Art der herzustellenden Verbindung kennzeichnet, fällt der Magnet JI des Wählerrelais impulsweise ab und verstellt die Nockenkontakte aus der Stellung 1. Bei jedem Abfall von J wird das hochohmige Relais V an die spannungführende Sprechader Lal geschaltet. Das Relais V zieht an und hält abfallverzögert während der Impulsreihe. 
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   Der Widerstand des Relais V ist so hoch bemessen, dass das im Gruppenwähler GW angeordnete Re- lais AI nur einen Strom erhält, der kleiner als sein Abfallstrom ist, dass also die Impulsgabe im GW sicher stattfinden kann. 



   Mittlerweile haben die Nockenkontakte   nihil   und nII2 geöffnet. Mit Kontakt cl wird aber der Strom- weg   (1)   weiterhin bei Kontakt   nlll   auf die Dauer der Impulsgabe überbrückt, so dass das Markierrelais S weiter kurzgeschlossen bleibt. Nach dem Ende der ersten Impulsreihe zieht J wieder dauernd an, so dass das Relais V verzögert abfällt. Damit öffnet der Kontakt vl und das Relais S zieht nun an, weil der Kon- takt nII/1 bereits geöffnet hat. Die   Teilnehmerstation   liegt nun in folgendem   Strom weg der Sprechschlei-   fe. 



   Stromweg   (3) :   Minus Si, AI, TrI, VWa, tl/2, Lal, s2, La2, TN, Lb2, S, Lbi,   t2/2,     VWb, TrII,  
AII, Erde. 



   Mit sl wird der Stromweg (2) endgültig geöffnet und mit s2 werden die Relais J und B kurzge- schlossen, so dass sie abfallen. Das Wählerrelais bleibt in der erreichten Stellung stehen und kann durch die nachfolgenden Wählimpulse nicht mehr beeinflusst werden. 



   Je nachdem, ob bis zu 9 oder 10 Impulse bei der ersten Impulsreihe abgegeben wurden, bleibt der Nockenkontakt nIII/11 in Ruhe bzw. wird er betätigt. Mit ihm wird die Art des Gesprächs gekennzeichnet, indem im Gebührenanzeiger entweder der Ortszähler OZ oder der Fernzähler FZ wirksam wird. 



   Bei Gesprächsschluss wird beim Auflösen des Stromweges (3) das Relais S stromlos und fällt ab. Damit wird wieder der Stromweg (2) hergestellt und das Relais V erregt. Hierauf zieht der Magnet J im   Rück -   stellkreis an. 



   Stromweg (4) : Minus Si im VW, Wi,   Tel/1,   Lal, JI,   bl,   JII, v2, Erde. 



   Nun arbeiten J und V im Wechselspiel (2 und 4) so lange, bis die Ruhelage des Wählerrelais erreicht ist, wobei der Nockenkontakt nI öffnet und das Relais V endgültig abgeschaltet bleibt (vgl. Stromweg 2). 



   Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung für die Signalisierung eines hochwertigen Gespräches,   z. B.   eines Ferngespräches, mittels eines Weckers in Verbindung mit einem Gebührenanzeiger. Das dazu verwendete Mitlaufwerk besteht aus einem Wählerrelais J und drei weiteren Relais B, S, V. Die Wirkungsweise ist genau gleich derjenigen, wie sie bereits vorstehend an Hand von Fig. 1 beschrieben wurde. Es sind deshalb auch in Fig. 2 die gleichen Bezeichnungen wie in Fig. 1 verwendet worden, so dass sich eine nochmalige Aufzählung der einzelnen Betriebsvorgänge erübrigt. Auch bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist erkennbar, dass für die Vorgänge keine lokale Stromquelle erforderlich ist. 



   Um nun auch für die Signalisierung keine lokale Stromquelle einsetzen zu müssen, wurde nach der erfindungsgemässen Anordnung folgende Lösung getroffen. 



   Die Signalisierung des Beginns des hochwertigen Gesprächs wird durch den einlangenden Gebührenimpuls selbst besorgt, was in Abhängigkeit von der Stellung des Mitlaufwerkes erfolgt. Zu diesem Zwecke schaltet der Stellungskontakt   nui/11   den Signalwecker W parallel zum Gebührenzähler Z, so dass der simultan über die beiden Sprechadern Lal, Lbl ankommende Gebührenstrom (Wechselstrom) sowohl den Zähler als auch den Wecker W über   nll   und den Schalter   WS1/l   einschaltet. 



   Auf Grund dieses Beginnsignales kann nun der Zählerstand des Gebührenzählers Z abgelesen werden und der Wecker W mit dem Schalter WS1/1 abgeschaltet werden. Beim Gesprächsende wird beim Einhängen seitens des Teilnehmers TN das Relais S zum Abfallen gebracht. Da der Schalter WS1/2 umgeschaltet ist, läutet nun der Wecker W als Schlusssignal, weil er an die spannungführende Sprechader Lal zu liegen kommt. 
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   Da gleichzeitig der Schalter WS2 das Relais V abgeschaltet hat, erfolgt keine Rückstellung des Wählerrelais J, und dadurch wird die Herstellung einer neuen abgehenden Verbindung unterbunden, bis der 

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 Zähler abgelesen und der Wecker mit WS abgeschaltet wird. Nun kann das Relais V anziehen und es kann die Rückstellung des Wählerrelais J erfolgen. 



   Fig. 3 zeigt als Beispiel eine Sperreinrichtung für hochwertige Gespräche, z. B. Ferngespräche. Auch hiefür ist ein Mitlaufwerk, bestehend aus einem Wählerrelais J und drei weiteren Relais B, S, V, wie in   Fig. 1 vorgesehen. Für   die zu sperrenden hochwertigen Gespräche ist überdies ein weiteres Markierrelais U vorgesehen, das abhängig von der Stellung des Wählerrelais   J   mittels des Nockenkontaktes nIII/lldas für niederwertige Gespräche dienende Relais S abschaltet und dafür das bei hochwertigen Gesprächen die Sperrung besorgende hochohinige Relais U einschaltet. Es wird dabei nach der Aufnahme und Beendigung den Kennziffernimpulsreihe, wie in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde, das Relais V abfallen, so dass durch dessen Kontakt cl die Leitung Lbl unterbrochen wird.

   Gleichzeitig wird das Relais U in den folgenden Kreis gelegt. 
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   Das Sperrelais U ist dabei im Widerstand so hoch bemessen, dass das Relais AI im Gruppenwähler GW nicht mehr halten kann und abfällt, wodurch die Verbindung im Amt ausgelöst wird. Die Fangschleife wird dann über den Widerstand Wi im Vorwähler VW weiter mit Strom versorgt und es bleibt dieser Fangzustand weiter bestehen, bis der Teilnehmer TN einhängt. Damit fällt dann das Relais U ab, so dass durch den Kontakt ul das Relais V eingeschaltet wird und im Wechselspiel mit den Magnetwicklungen   JI/IL   die Rückstellung des Wählerrelais besorgt. 



   Bei den Ausführungen nach den vorstehend erläuterten Beispielen (Fig. 1,2, 3) sind vor der Wahl der Magnet J des Wählerrelais und das Relais B erregt. Während der Wahl einer einsteigen Kennzahlspricht das Relais V an, das nach der Wahl verzögert abfällt. Damit zieht dann das Relais S an und die Relais B und V fallen darnach ab. 



   Es ist ohne weiteres verständlich, dass durch eine entsprechende Ausbildung der   Stellungskontakte nl,     null,     nIII   mehrstellige Kennzahlen nach dem Raststellenprinzip gebildet werden können, sobald nur das Impulsempfangssystem (J) mit so viel Stellungen ausgerüstet ist, dass es diese Ziffernquersummen abzählen kann. 



   Fig. 4 zeigt als Beispiel ein Mitlaufwerk mit einem Markierrelais bei der Anwendung von 2-stelligen Kennzahlen. Die übrigen Relais B, S, V arbeiten in gleicher Weise wie bei den Beispielen nach den Fig. 1-3. Die Bezeichnungen der einzelnen Teile sind deshalb in der gleichen Art durchgeführt und nur sinngemäss erweitert. 



   Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 4 vollzieht sich das Relaisspiel bei der Wahl einer 2-stelligen Kennzahl wie folgt. Vor der Wahl sind J und B angezogen. Während der ersten Impulsreihe hält das Relais B, J pendelt und V zieht an. Nach der ersten Impulsreihe fällt V ab,   J   bleibt erregt. Das Markierrelais M zieht mit der Wicklung MI an und hält mit der Wicklung MII in der Schleife weiter. Das Relais B fällt ab. Während der zweiten Impulsreihe der Kennzahl hält M, J pendelt und V zieht wieder an. Nach der zweiten Impulsreihe fällt V wieder ab, das Markierrelais S zieht an, so dass nun J und M kurzgeschlossen werden und abfallen. Das Wählerrelais J bleibt nun in der so erreichten Stellung stehen, solange die Verbindung besteht. Die weiteren Impulse der Nummernwahl beeinflussen das Mitlaufwerk nicht mehr. 



   . Auch bei der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung nach Fig. 4 ist daher ohne lokale Stromquelle das Auslangen gefunden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen nach ihrer durch zumindest eine Stelle der Rufnummer (Kennziffer) bestimmten Wertigkeit oder Verkehrsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sprechschleife (La, Lb) ein Mitlaufwerk (JI, V,   S) angeordnet istdas   aus einem in der Sprechschleife liegenden, die Wählimpulse (Kennziffer) abzählenden Impulsempfangssystem   (JI),   einem während dieser Wählimpulsgabe (durch i) zwischen Erde und einer spannungführenden Ader (La) der Sprechschleife eingeschalteten hochohmigen Verzögerungsrelais (V) und einem von diesem Verzögerungsrelais (V) am Ende der Wählimpulsgabe (durch VI) in die Sprechschleife eingeschalteten Markierrelais (S) besteht, welches beim Ansprechen (durch s) das Impulsempfangssystem (JI)

   abschaltet und in der erreichten, die Wertigkeit bzw. Verkehrsrichtung des anschliessenden Gesprächsangebenden Stellung (2-11) stehen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie zu dem Impulsempfangssystem (JI) ein weiteres Verzögerungsrelais (B) mit einem Umschaltkontakt (b) liegt, der einenvom Impulsempfangssystem (JI) bei Beginn der Wählimpulsgabe geöffneten Kontakt (nTI2) in der Sprechschleife überbrückt, bei Gesprächsende aber einen zu Erde verlaufenden Rückstellkreis (JII) für das zählende Im- <Desc/Clms Page number 5> pulsempfangssystem (JI) einschaltet oder vorbereitet.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennkontakt (s dssMar-- kierrelais (s) im Stromkreis des hochohmigen Verzögerungsrelais (V) und ein Schliesskontakt (v2) dieses Relais (V) im Rückstellkreis (JII) für das zählende Impulsempfangssystem (JI) liegt.
    4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zählen- de Impulsempfangssystem (JI) in Abhängigkeit von der erreichten Endstellung (2-11) je nach der Wertigkeit des Gesprächs (über nIII) verschiedene Zähler, z. B. einen Ortszähler (OZ) oder einen Fernzähler (FZ), einschaltet.
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Impulsempfangssystem (JI) in zumindest einer Endstellung (11) die Verkehrsrichtung bzw. Wertigkeit des anschliessenden Gesprächs durch Betätigung (mittels nIII) einer SignaleinrichtUng (W), z. B. eines Weckers, anzeigt.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 mit Gebührenanzeiger, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierung hochwertiger Gespräche (Ferngespräche) unter Vermeidung einer lokalen Stromquelle in der Weise erfolgt, dass bei Gesprächsbeginn der Gebührenimpuls selbst, bei Gesprächsendehingegwdie an der einen Sprechader (La) liegende Spannung zur Betätigung der Signaleinrichtung (W) dient.
    7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das in bestimmten Endstellungen (2-10) des abzählenden Impulsempfangssystems (JI) betätigte Markierrelais (S) den weiteren Verbindungsaufbau zulässt (Ortswahl) und dass ein weiteres Markierrelais (U) vorgesehen ist, das alternativ in zumindest einer ändern Endstellung (11) des abzählenden Impulsempfangssystems (JI) anspricht und den weiteren Verbindungsaufbau (Fernwahl), z. B. durch mittelbare oder unmittelbare Unterbrechung der Sprechschleife (La, Lb), verhindert.
AT200627D 1957-11-11 1957-11-11 Schaltungsanordnung zur teilnehmerseitigen Überwachung von abgehenden Gesprächen AT200627B (de)

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