AT19829B - Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung.

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AT19829B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 PATENTSCHRIFT   ?   19829. RAILWAYJOURNALLUBRICATINGCOMPANYINMILWAUKEE   (V. ST. A. ).   



   Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Schmiervorrichtung für Zapfenlager und ermöglicht eine einfache und wirksame Schmierung, die bei jeder der gebräuchlichen   Lagcrkonstruktionen   durchgeführt werden kann. Die Schmierung geschieht mittels Rädchen oder Rollen, die sich entsprechend den relativen Verschiebungen des zu schmierenden Zapfens gegenüber dem Lager selbsttätig einstellen. Vorzüglich kann die 
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   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Wagenachsenlager mit der Schmiervorrichtnng nach vorliegender Erfindung. Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Schmiervorrichtung, Fig. 4 eine Vorderansicht derselben und Fig. 5 einen achsialen Schnitt durch eine Schmierrolle nach der Linie 5 der Fig. 4. 



   A bezeichnet ein Lagergehäuse von herkömmlicher Gestalt mit einem Ölraum a, B ist der Achszapfen. B1 die Lagerschale, B2 ein Keil zur Verhinderung des mitdrehen der Lagersehale ; C zeigt   die Schmiervorrichtung,   die in dem Ölraum unterhalb des Zapfens angeordnet ist. Diese Schmiervorrichtung besteht vorzugsweise aus einem rechtwinkeligen   Grundrahmen   b, ans den Ständern bl, die an den vier Ecken des Rahmens   angebrulht   sind, den Federn   ,   die um die Ständer gewunden sind, den hochkantig gelegten   Stäben ,   die in die oben geschlitzten Ständer bl eingesetzt und durch die Federn b2 nachgiebig unterstützt sind, und den quergelegten Rollenrahmen b4, in denen mit möglichst wenig Reibung die Rollen b5 gelagert sind.

   Der Grundrahmen b besteht aus horizontal in der Längsrichtung angeordneten, nach gelegten und aus querverlaufenden Stäben, welch let/tere an ihren Enden über den Enden der   Längsstäbe Hegen nnd   mit ihnen fest verbunden sind. Die Ständer   b I sind   an den til) erlappten Ecken des Grundrahmens befestigt. Die   Stäbe   besitzen Stifte b10, die zur Führung auf den Ständern bl dienen und eine Längsverschiebung der Stäbe      in den Schlitzen der Ständer bl verhindern. Die Enden dieser Stäbe b3 ragen über die äusseren Ständer etwas vor, wodurch Handhaben zu einer allfälligen Entfernung der ganzen Vorrichtung gegeben sind.

   Jeder dieser Längsstäbe b3 ist an seiner oberen Kante vorzugsweise mit drei Lagerungsausschnitten b6 versehen, von welchen auf den beiden gegenüberliegenden Stäben je zwei genau in eine Querebene fallen 
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 deren Enden gegeneinander gebogen und durch Stifte b8 aneinander befestigt sind, welche gleichzeitig als Zapfen dienen und in den   Lagern b6 der Längsstälre b3   ruhen. Um die beiden Seitenteile b7 in unveränderlicher Entfernung voneinander zu halten, sind Distanzbolzen b9 zwischen ihnen angebracht. 



   Die Schmierrollen können aus zwei aneinander genieteten gestanzten Blechteilen bestehen, in deren Xabe c jederseits ein   Kugel- oder Rollenlagergebäuse cl   eingesetzt ist. 



  Die Rolle wird von einer kurzen Achse   c2   getragen, deren vierkantige Zapfen in entsprechende Einschnitte der oberen Kanten der   Rahmenseitenteilo   b7 hineinpassen, so dass 

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 die Rollenachsen, ohne sich verdrehen zu können, in ihren Rahmen fest eingesetzt sind. Auf einer Seite sind die Achsen (bei   c)   konisch ausgebildet und besitzen auf der anderen Seite Gewinde, auf die ein Konus   c   aufgeschraubt und durch eine Gegenmutter c5 festgestellt werden kann.   Die Konen sind derart ausgebildet,   dass sie   die Kugelgehäuse   offen lassen, so dass das Öl frei zu den Kugeln c6 gelangen kann.

   Dies ist bei der überaus grossen Geschwindigkeit, mit der jetzt gefahren wird, unbedingt erforderlich, da nur gut geschmierte Rollen in Anwendung gebracht werden können. Selbstverständlich ist die Grösse der Schmierrollen durch den ihnen zur Verfügung stehenden Platz in dem Ölraum bedingt. Die Krümmung der Rahmenseitenteile b4 muss immer so geartet sein, dass die Schmierrollen unterhalb des Zapfens Platz finden. Die beweglich gelagerten Rollenrahmen gestatten jedwede Anpassung der Rollen an den Zapfen, während die Federn für ein ständiges und gleichmässiges Andrücken sorgen, ganz unabhängig von dem Grade der Abnützung der   Lagerschale B'.   Es können entweder zwei Schmierrollen, wie in den Zeichnungen dargestellt, oder auch nur eine in dem mittleren   Lagerungsausschnitte     b6 angeordnet   werden. 



  Jede Rollo besitzt vorzugsweise am Umfange eine Nut zur besseren Mitnahme des Öles. 



  Die   beschriebene Vorrichtung stellt selbstverständlich   nur eine Ausführungsform dar und es ist klar, dass ihre einzelnen Bestandteile eine Änderung der konstruktiven Ausbildung erfahren können, ohne dass an dem Wesen der Erfindung etwas verändert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung mit teilweise in das Öl eintauchenden, an dem Zapfen anliegenden Schmierrollen, gekennzeichnet durch einen Grundrahmen, welcher vertikale, oben geschlitzte Ständer trägt, in deren Schlitzen   Längsstangen   geführt und durch um die Ständer gewundene Federn unterstützt sind, welche Längsstangen die Zapfen der Rollenrahmen tragen, wodurch die Rollenrahmen und infolgedessen auch die Schmier- rollen nach allen Richtungen frei beweglich sind, so dass sie den relativen Verschiebungen des zu schmierenden Zapfens zu folgen vermögen.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Achsen der Schmierrollen in den Seitenteilen der Rollenrahmen fest eingesetzt sind, um sie vor dem Herausfallen oder vor jeder Verschiebung zu sichern, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen mit Kugelgehäuson zur Aufnahme von auf der Rollenachse laufenden Kugeln ver- sehen sind, welche Kugelgehäuse zwischen sich und den Konen der Achse genügend Zwischenraum freilassen, um das Öl aus der Ölkammer ins Innere des Kugelgehäuses zu den Kugeln eintreten zu lassen, zum Zwecke einer beständigen Schmierung und infolge- dessen eines fast reibungslosen Umlaufens der Scbmierrollen.
AT19829D 1903-09-29 1903-09-29 Selbsttätige Lagerschmiervorrichtung. AT19829B (de)

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