AT19705B - Greiferschützen, insbesondere für Haarwebstühle. - Google Patents

Greiferschützen, insbesondere für Haarwebstühle.

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AT19705B
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hair
gripper
looms
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clamping chuck
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Alois Sowal
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Alois Sowal
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  Greiferschützen, insbesondere für Haarwebstühle. 



   Die Nachteile der bisher bekannt gewordenen   Greiferschützen,   welche ein oder mehrere, auf die richtige Länge abgeschnittene Haare (Pferdehaare) von einem Bündel erfassen und als Schuss in das Fach der Kette führen, bestehen darin, dass das Erfassen. 



  Festhalten und Durchführen der Haare unsicher und nicht mit einer bei   Kraftstühlen   ge- 
 EMI1.1 
 schnitt, während die Fig.   4-6   Einzelheiten in   grösserem Massstabe im Längsschnitt. Quer-   schnitt und in der Draufsicht darstellen. 



   Der Schützen besteht aus dem   Schützenbrett J !   und einem mit demselben verbundenen stahförmigen Teil 2, welche zusammen in Führungen 3, 4 des Schützenkastens 5 geführt sind.   dem Stab   2, der zweckmässig die Form einer Rinne oder eines Rohres hat, ist ein Nadelschaft 6 an den Enden (und   zweckmässig auch   in der Mitte) geführt, der an seinem vorderen Ende eine   auswechselbare Hakennadel   9   trägt. Wie   die Zeichnung zeigt. ist das rückwärtige Ende des   Nadelschaftos nut   einem Rahmen 7 lösbar verbunden, welcher in an dem Schützenbrett 1 befestigten Führungen 8, 8' geführt ist und samt dem Nadelschaft durch 
 EMI1.2 
 



  Das Erfassen und Eintragen eines Rosshaares geschieht auf folgende Weise : Wird der Schützen durch den Riementrieb 13 oder einen Hebel nach rechts durch 
 EMI1.3 
 stehenden Anschlag 14 anschlägt (Fig. 1 und 2), durch geringes Weitergehen des Schützens in das Futter 17 eintritt und hiebei je nach der Grösse des Hakens ein oder mehrere Haare mit dem vom   Büschel losgelösten   Ende festklemmt. In dieser Stellung wird der Schaft durch Einfallen eines federnden Hakens 15 in den Rahmen 7 festgestellt, so dass ein bezw. mehrere festgeklemmte Haare beim   Rückgang   des Schützens durch das Fach geführt werden.

   Hat der Schützen seine linke Endstellung erreicht, dann stösst der Hakens an einen Anschlag, beispielsweise an einen   Querstift j ! S und   wird hiedurch ausgelöst, so dass nun der Schaft durch die Federn 10 nach rechts bewegt wird und die   Hakennadel   aus dem Futter austritt.   Hiedurch   wird der   Haarschuss losgelassen   und das Spiel kann von neuem beginnen. An Stelle der Nadel kann auch eine Zange oder Kluppe angewendet werden, um mehr oder weniger starre Schüsse in die Kette einführen zu können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Greiferschützen, insbesondere für Haarwebstühle, bei welchem einzelne oder mehrere Haare durch Zusammenwirken eines Klemmfutters und einer in demselben geführten Hakennadel, Zange, Kluppe oder dgl. in das Fach eingetragen werden, dadurch gekennzeichnet, EMI2.1 tragende Schaft (6) derart federnd verbunden und mit den Teilen einer lösbaren Kupplung (15, 7) versehen sind, dass die Nadel oder dgl. beim Anschlagen des Schaftes an einen festen Anschlag (14) am Ende der Bahn durch rasches Zurücktreten in das Klemmfutter Haare erfasst, in dieser Stellung während des Eintragens des Schusses durch selbsttätiges Einfallen der Kupplung festgehalten wird und endlich am anderen Ende der Bahn nach Auslösen der Kupplung aus dem Klemmfutter wieder austritt und die eingezogenen Schüsse freigibt.
    EMI2.2
AT19705D 1902-07-31 1902-07-31 Greiferschützen, insbesondere für Haarwebstühle. AT19705B (de)

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