AT19534B - Verfahren zur Gewinnung von Zink und dessen Verbindungen aus Zinkerzen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Zink und dessen Verbindungen aus Zinkerzen.

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AT19534B
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zinc
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Miranda Malzac
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Miranda Malzac
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    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Gewinnung von Zink und dessen Verbindungen aus Zinkerzen. 



   Die vorliegende   Erfindung bezieht si@@ au@ ein Verfahren   zur Gewinnung reiner, als Farbe verwendbarer   Zinkverbindun@e@, z. B. Zinkoxyd   oder Zinksulfat, aus Zinkerzen, wie   Galmei,   Zinkspat u. dgl., die im wesentlichen Metallkarbonate enthalten. Es findet dabei 
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 Kreislaufe einer wässerigen Ammoniaklösung beruht. Der besondere Vorteil des   vor ! teger : dcn   Verfahrens besteht darin, dass der Verlust an Ammoniak auf das geringste   Mass   beschränkt wird, was man dadurch erreicht, dass die auslaugende   Flüssigkeit,   nachdem sie von Ammonia' befreit worden ist,   zum   Auswaschen der in den Auslaugegefässen befindlichen bereit, 
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 flüssigkeit abgetriebene Ammoniak verwendet wird.

   Durch diese gründliche Ausnutzung des Ammoniaks kann man auch Erze noch lohnend ausbeuten, die nur 10% Zink enthalten, und   ausser dem   fast quantitativ zu gewinnenden Zink die sonstigen beigemengten in 
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 fahrer zur Gewinnung von Zinkoxyd oder Zinksulfat, die unmittelbar als Farbe verwendet worden können. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel einer   zur Ausführung des Verfahrens   dienenden Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt   Fig. I den Aufriss 
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 gebildet,   deren Decke ! 5   und Boden 6 luftdicht verschlossen sind und die das Erzpulver   zwischen zwei zum Filtrieren dienende Einsätze 7   und 8 aufnehmen, wobei die Öffnung 53 zum Beschicken und die Öffnung 54 zum Entleeren dient. Eine   : Membran-     pump'15   saugt die in der luftdicht geschlossenen Grube 14 befindliche Ammoniaklösung 
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 einem der Filter (etwa 1), wobei der Druck um so höher sein muss, je undurchlässiger das in den Filtern enthaltene   Erz ist. Werden x. B.

   Dolomit-Erze   mit   1 fjO/o Zinkgehalt ver-   arbeitet, so erhält man bei drei Atmosphären Druck 350/0 Ausbeute, wenn ein dem Erzgewicht gleiches Gewicht Ammoniaklösung von obiger Konzentration stiindlich durch das Erz hindurchgedrückt wird. Nachdem die Ammoniaklösung die eingeschalteten Filter durch- 
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   zugesetzt, dass   die gelösten Metallkarbonate ausser dem Zinkkarbonat ausgefällt werden. 



   Das Ausscheiden wird in den   Bottichen   17 und 18 beendet. Aus dem Bottich 18 befördert die   Membranpumpe   20 die Flüssigkeit durch die Leitungen 59 und 60 unter Druck in das luftdicht ummantelte Filter oder die Filterpresse 21, worin die   ausgefällten Schwefelmetalle     @ zxurückbleiben   ; die Filtriervorrichtung ist durch eine Leitung 30 mit dem   Vakuumbehä1ter   50 
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 sich die entsprechende Dampfpfanne 31, 32 oder 33, die abwechselnd betrieben   werden.'1   Sobald die Flüssigkeit in der etwa zuerst gefüllten Pfanne 31 bis zu einer an dem Wasserstandglase 36 angemerkten Höhe gestiegen ist, wird angeheizt, wodurch das Ammoniak, etwas Wasserdampf mitreissend, durch die Leitung 65 abgetrieben wird.

   Der mitgerissene Wasserdampf wird in der Kühlschlange 37 niedergeschlagen, die von kaltem Wasser aus der Leitung 98 durchströmt wird, und   fliesst   durch die Leitung 66 in den mit einem Wasserstandglase 79 versehenen Behälter 38 ab, von wo das Wasser in die Pfannen nach deron Entleerung   zurückfliessen   kann. Das Ammoniakgas strömt ebenfalls durch die Leitung 66 in das Gefäss 38 und von da durch die Leitung 67 nach einer Absorptionsvorrichtung, bestehend aus sechs einzelnen Gefässen 39, die untereinander durch Rohre 68 für das Ammoniak verbunden und in einem Kasten 40 untergebracht sind. Als Absorptionsmittel dient die Flüssigkeit, welche beim Auswaschen der in den   Digestionsnitern ,   2,3 enthaltenen Rückstände erhalten wird.

   Durch die Leitungen 69 strömt diese Flüssigkeit durch die sechs Absorptionsgefässe 39 in entgegengesetzter Richtung wie das Ammoniakgas, wobei man durch Einstellen eines Hahnes 70 nur soviel   zufliessen   lässt, dass sie mit einem Ammoniakgehalt entsprechend   6-220 Bé   durch die Leitung 71 in die Grube 14   zurück-   fliesst. Etwaige Verluste an Ammoniak werden durch Zusatz von frischem Ammoniak ausgeglichen. An das letzte Absorptionsgefäss 39 ist mit einer Leitung 72 ein Sandstein-   behälter 41   mit angesäuertem Wasser angeschlossen, um die letzten Spuren von Ammoniak zurückzuhalten.

   Sowie das Ammoniak aus den Pfannen 31, 32, 33 entfernt ist, wird die betreffende Pfanne durch Öffnen des entsprechenden Hahnes 73, 74, 75 durch die
Leitung 76 mit der Membranpumpe 42 verbunden, die nunmehr den Pfanneninhalt mit dem darin fein verteilten kohlensauren Zink nach einer Filterpresse 43 befördert, in der das Zinkkarbonat zurückbleibt, während das heisse Wasser in einen Behälter 44 gelangt, von wo es die Pumpe 45 durch die Leitungen 77 und 78 in ein Gefäss 46 befördert. Mit dem Wasser aus dem Gefäss 46 wäscht man die Rückstände in den jeweils ausgeschalteten   DigestioRsnttern j !,   2 oder 3, um jeden Verlust an Ammoniak und   Zinksilziösung zu   ver- meiden.

   Sobald nämlich Proben der Lösung ergeben, dass das    Zink "'4ie   anderen lös- lichen Metalle des in einem der Digestionsfilter (etwa   1)   enthaltenen Erzes ausgelaugt worden sind, wird das Digestionsfilter 1 sofort ausgeschaltet, nachdem der grösste Teil der
Lösung durch Druckluft herausgetrieben worden ist, die aus ihrem Behälter 47 durch
Rohr 82 zuströmt.

   Die in diesem Augenblick in Tätigkeit gesetzte Membranpumpe 48 saugt und drückt dann die heisse, schon einmal gebrauchte Flüssigkeit aus dem Gefäss   46   durch   Leitungen 83,   das Filter 1 und Leitung 84 nach Behälter 49, von wo sie durch die Leitung 69 nach den   Absorptionsgefässen     3. 9   und dem   Behälter   14   zurückkehrt   und damit ihren Kreislauf beendet. Nach dem Auswaschen wird jedes   Digestionsniter durch   Anschluss an die Leitung 82, die   zu @inem Vakuumbehälter   50 führt, entleert.

   Das Vakuum wird dabei soweit wie möglich getrieben, indem die Pumpe   51   stets Luft und Gas durch die   Leitung-95 aus dem Behälter   50 ansaugt und durch die Leitung 86 in den Druck behälter 47 drückt, wobei gleichzeitig das etwa vorhandene Ammoniak durch das im   Ab-     sorptionsgefäss     {j2   befindliche   säurehaltige   Wasser   aufgenommen wird. Jetzt erst wird da@   Digestionsfilter von Erz entleert und abermals mit frischem Erz gefüllt, worauf sich derselbe Vorgang wiederholt. Aus der   Absorptionsflüssigkeit   der Gefässe 41 und 52 kann das Ammoniak wie üblich durch Destillation mit Kalk wiedergewonnen und durch die Leitung 88 den Absorptionsgefässen 39 wieder zugeführt werden.

   Unter dem Filter 43 befindet sich eine Vorrichtung zur Aufnahme und zum Trocknen der Rückstände. Man kann   ausserdem   das Zink auch als Zinksulfat gewinnen, wenn man die aus den Bottichen 16,   17,-   fliessende Lösung mit Schwefelsäure oder schwefelsauren Salzen behandelt. Falls das Zink unmittelbar als reines Metall gewonnen werden soll, wird die aus den Bottichen 16,   17, fis   kommende Lösung nicht in den Pfannen   31, 32, 3B   erhitzt, sondern in geschlossenen   Gf-   füssen elektrolysiert. Die   Ammoniaklösung wird   ebenfalls durch die Pumpe 48 unmittelbar den Digestionsfiltern 1, 2, 3 zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Zink und dessen Verbindungen aus Zinkerzen durch eine im Kreislauf geführte wässerige Ammoniaklösung, dadurch gekennzeichnet, dass das nach Abtreiben des Ammoniaks und Abscheiden der Zinkverbindungen verbleibende heisse Wasser zum Auswaschen des in den Auslaugebehältern befindlicben bereits ausgelaugten EMI2.1
AT19534D 1903-03-02 1903-03-02 Verfahren zur Gewinnung von Zink und dessen Verbindungen aus Zinkerzen. AT19534B (de)

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