AT46031B - Verfahren zur Gewinnung von Zink aus seinen Erzen oder Erzgemengen. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Zink aus seinen Erzen oder Erzgemengen.Info
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Description
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Verfahren zur Gewinnung von Zink aus seinen Erzen oder Erzgemengen.
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hermetisch verschlossenes Wassergefäss geleitet, worauf man die stark gesättigte Lösung von schwefliger Säure in hermetisch verschlossene Behälter leitet, in welchen die Lösung des Zinkoxyds vor sich geht.
Der Inhalt der Behälter, bestehend aus einer Lösung von Zinkbisulfit und einem unlöslichen bleihaltigen Erzriickstand, wird in eine Anzahl luftdichter Säulen oder Türme entleert, in denen die festen Teile sich auf den Boden niederschlagen, während die Zinklösung oben an den Türmen ausfliesst und in eine zweite Serie von Behältern geleitet wird, in denen durch Mischung mit frischem Zinkoxyd (z. B. das reinste Zinkoxyd aus den Kondensationskammern) alles Zink als Monosulfit niedergeschlagen wird. Die zum Niederschlagen notwendige Zeit wird bedeutend verkürzt und das Zink wird viel besser niedergeschlagen, wenn reduzierter Druck verwendet wird.
Dies lässt sich leicht erreichen, indem man das Fällgefäss mit einer Pumpe verbindet, welche den Überschuss von schwefliger Säure aus der Lösung entfernt. Ist die Druckreduktion die richtige, so ist es möglich, das Zink allein durch die Einwirkung des Vakuums niederzuschlagen, ohne einen Zusatz von Zinkoxyd oder anderen Reagentien. Zur Entfernung der schwefligen Säure kann das Zinkbisulfit in fein verteiltem Zustand übergeführt werden, wodurch die Einwirkung des Vakuums wesentlich unterstützt wird. Das niedcrgescMagene Zinkmonosulfit wird in einem Vakuumfilter, einer Filterpresse, einer Zentrifugalmaschine oder auf andere bekannte Weise gesammelt und wird dann in einer Kalziniermuffel in reines Zinkoxvd übergeführt.
Bisher wurde Zinkmonosulfit, in der Weise kalziniert, dass man Luft der heissen Masse zuleitete, wobei das Material in eine Mischung von Zinksulfat, Zinkoxyd und Zinksulfit umgewandelt wurde. Das Zinksulfat war dann stets in grosser Menge vorhanden, so dass man das betretlende Material für manchen Zweck nicht verwenden konnte.
Nach der vorliegenden Erfindung wird Zinkmonosulfit in einem geschlossenen Behälter ohne Luftzutritt kalziniert, wodurch ein Zinkoxyd erhalten wird, welches praktisch frei von Zinksulfat oder Zinksulfat bezeichnet werden kann.
Zum Kalzinieren wird das Zinkmonosulfit, das beispielsweise als kristallinischer Niederschlag aus der Lösung von Zinkbisulfit gewonnen werden kann, in einem eisernen Zylinder übergeleitet, der sich langsam um die horizontale Achse dreht. Das eine Ende dieses Zylinders ist als abnehmbare Platte ausgestaltet. um die zu behandelnden Materialien leicht einführen und wieder entfernen zu können. Am anderen Ende ist eine Stupfbüchse vorgesehen, durch welche ein Rohr zur Ableitung der schwetligen Säure und der sich bildenden Wasserdämpfe hindurchgeht.
Innerhalb des Zylinders befindet sich eine Anzahl grösserer Eisenklumpen, welche das betreffende Material zerbrechen und sein Zusammenbacken verhindern. Dieser Zylinder wird voll aussen beheizt. z. B. kann er in dem Abzugskanal, durch welchen die Gase der für die Erzröstung verwendeten Feuerung streichen, aufgestellt werden. Hiebei wird das Zinkmonosulfit kalziniert ohne Luftzutritt und das Endprodukt ist ein feines Pulver, weiches aus praktisch reinem Zinkoxyd besteht. Die Ausscheidung der schwefligen Säure von Zinkmonosulfit kann auch durch Druckreduktion in den Kalzinierraum unterstützt werden, indem man beispielsweise das Rohr zur Ableitung der schwefligen Säure und Wasserdämpfe mit einer Vakuumpumpe verbindet.
Die Rückstände bei der Ausscheidung von Bleui können für den Schmelzprozess mit den Rückständen des Erzes, aus denen das Zink entfernt ist. gemischt werden oder aber sie können auch zur Gewinnung der in ihnen enthaltenen wertvollen Produkte besonders behandelt werden.
PATENT-ANSPRACHE :
1. Verfahren zur Gewinnung von Zink aus seinen Erzen oder Erzgemengen durch Lösen des Zinks als Bisulfit und darauffolgendes Fällen als unlösliches Monosulfit, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz derart geröstet wird, dass das Zink in Form von Oxyd vollständig aus dem Erz gemeinsam mit anderen metallischen Bestandteilen verflüchtigt wird, worauf das verflüchtigte Produkt gesammelt und mit einer Lösung von schwefliger Säure behandelt wird.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das verflüchtigte Produkt in einer Anzahl von Kondensationsbehältern gesammelt wird, um eine getrennte Abscheidung zu erzielen, wobei das reinste Zinkoxyd in den letzten Behältern und das unreine Zinkoxyd in den ersteren Behältern ; ich ansammelt, wovon letzteres mit einer Lösung von schwefliger Säure behandelt wird.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das verfüchtigte Produkt mit einer Lösung von schwefliger Säure in hermetisch verschlossenen Behältern unter Drr. ck behandelt wird. <Desc/Clms Page number 3>4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Rösten des Erzes gewonnene schweflige Säure in einen hermetisch verschlossenen Wasserbehälter gedrückt wird, worauf die stark gesättigte Lösung von schwefliger Säure in hermetisch verschlossene Behälter, in denen die Lösung des Zinkoxyd vor sich geht, unter Druck eingeführt wird.5. Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus der nach Anspruch 3 oder 4 erhaltenen Bisulfitlösung, dadurch gekennzeichnet, dass das Zinkbisulfit in fein verteiltem Zustande in einen verschlossenen Behälter geleitet \\ird, woselbst es einem derart hohem Vakuum ausgesetzt wird, dass die schweflige Säure frei und das Zink als unlösliches Monosulfit niedergeschlagen wird.6. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das EMI3.1 in einem geschlossenen Behälter oder Ofen ohne Zufuhr von Luft und zweckmässig bei reduziertem I) rurk kalziniert wird.
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