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Blitzlichtvorrichtung für selbsttätige photographische Apparate.
Bei Apparaten zum mechanischen oder selbsttätigen Photographieren, in welchen da : ; Bild durch den Sitzenden und durch den Aufnehmenden aufgenommen oder entwickelt wird, ist es von grosser Wichtigkeit, gleichmässige Resultate zu erzielen ; und damit das Exponieren in allen Fällen gleich ist, ist es notwendig, Über eine konstante Lichtquelle zu verfolgen.
Es ist daher vorgeschlagen worden, für diesen Zweck Blitzlicht anzuwenden, ohne dass dabei ein geeigneter Mechanismus bis jetzt empfohlen worden ist.
Der Mechanismus nach vorliegender Erfindung ist in beifolgenden Zeichnungen dar- gestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht des Apparates, von dem ein Teil abgebrochen ist.
Fig. 2 ist ein Aufriss und Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt eines Teiles desselben.
Der Apparat ist am vorderen Teil des Gehäuses der selbsttätigen oder mechanischan photographischen Maschine befestigt und wird in Tätigkeit gesetzt, nachdem eine Platte hinter der Linse zum Herabfallen gebracht wird und die letztere geöffnet worden ist.
Diese Teile, wie auch der Mechanismum, mittelst dessen die letzteren in Bewegung gesetzt
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bindung steht. Die Ausführung und Wirkungsweise der letzteren gehört nicht in den Rahmen der vorliAgenden Erfindung. Diese Pumpe hat den Zweck, einen Luftstrahl durch die Düse zu erzeugen, sobald die Linse aufgedeckt wird.
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bestehender Rahmen 48 ungeordnet und auf der linken Seite des Teiles 35 ist ein zweiter Träger 49 vorgesehen. Zwischen dom Ende dos Rahmens 48 und des Trägers 49 erstrecken sich Stangen 50 und treten durch eine Öffnung des Teiles 56 hindurch. Dieselben enden in einer Platte 53 und bilden Führungsstücke für die Hülsen 51, welche Träger eines Rahmens oder Schlittens 52 sind.
Im Innern des Schildes 56 ist ein zweites Schild 54 angeordnet, welches von den Hülsen 51 getragen wird. Dieses zweite Schild dient zum Schliessen der Öffnung 57 des Schildes 56, um das Durchschlagen der Flamme durch die letztere zu verhindern. Der Rahmen 52 trägt Doppelplatten 59, 60, von denen die letztere auf der ersteren gleitet und zu ihrem vorderen Ende einen Anschlagbolzen 61 besitzt, der sich durch die Öffnungen 57 und durch eine Öffnung im Schilde 54 erstreckt. Die Platte 60 wird für gewöhnlich auf der Platte 59 von einer Feder 62 oder einem Gewicht, welche oder welches gegen das Ende der Platte 59 wirkt, nach vorn gedrückt.
Dieselbe trägt auch ein Gefäss oder einen, Trichter 64 für das Pulver. Der Boden dieses Gefässes ist mit einer Öffnung versehen, die für gewöhnlich von der Platte 59 geschlossen wird, weiche obenfaiis eine Öffnung 65 besitzt. An dem vorderen Teil des Schildes 54 ist
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eine Schnur 66 befestigt, die durch den Träger 49 hindurchtritt und aber eine Rolle 97 läuft, welche auf dem Träger 49 gelagert ist. Von diesem letzteren erstreckt sich ein Arm 68, der ein zweites, für das Pulver bestimmtes Gefäss 69 trägt. Die Schnur 66 geht nach abwärts zum ssewegungsmochanimo8 des Apparates, mittelst dessen dieselbe nach Wunsch angezogen worden kann.
Den Spiritusbrenner 36 umgibt eine lose Hülse 73, die von einer Daumenscheibe 74 getragen wird. Diese Scheibe ist mittelst eines Gelenkes 75 mit einer Stange 76 verbunden und in einer Hülse oder einem Lager 77, welches von dem Träger 49 getragen wird,
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wird und mithin, wenn der Apparat nicht gebraucht wird, Spiritus gespart wird.
Ausserhalb dos Trägers 56 ist an demselben ein Träger 80 befestigt, welcher den Pulvertricbter trägt. Der letztere besteht aus einem kegelförmigen Boden 81 (Fig. 3), in dessen unterem Teil ein drehbarer Stöpsel 82, welcher eine Aussparung 84 besitzt und über einer Öffnung 83 liegt, angeordnet ist. Auf diesem kegelförmigen Teil 81 sitzt ein Zylinder 85, der am besten aus Glas hergestellt ist und einen mit Gewinde versehenen llals 86 besitzt, auf dou ein Deckel S7 aufgeschraubt wird. Durch den letzteren geht eine
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ein Zahnrad 95.
Die Spindel 94 ist in Lagern des Trägers 80 gelagert-Durch diese Anordnung kann der Deckel 87 abgeschraubt und zusammen mit den Rührarmen 90 gehoben
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welches mit einem Kegoirad 98 in Eingriff steht, das auf der von dem Stöpsel 82 getragenen Spindel befestigt ist. An dem Träger 80 ist eine gewundene Feder 100 befestigt, deren freies Ende einen Kopf 101 besitzt, der auf einer ebenen Fläche 102 des kegelförmigen Teiles 81 ruht An einem mittleren Punkte der Feder ist ein Block 103 (Fig.)) angebracht, der von den Zähnen des Sternrädchens derart ergriffen wird, dass der Kopf 101 gegen den Teil 81 schlagen und dadurch das Zusammenstauen des Pulvers verhindern wird.
Die Spindel 99 trägt an ihrem anderen Ende ein Kegelrad 104, welches mit einem Kegelrad 105, das auf einer vertikalen Welle 106 sitzt, in Eingriff steht. Eine Drehung dieser von dem Bewegungsmechanismus des Apparates angetriehenen Welle 106 und der
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drchung der Spindel 94 durch die Spindel 99 mittelst der Zahnräder 95, 91 eine Drehung derRührarme90.
Wenn der Hewegungsmochanismus des Apparates in entgegengesetzter Richtung bewegt
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die Öffnung des Gefässes 64 zu liegen kommt, so dass die Pulverladung in das Gefäss 69 eingeschüttet wird. Am hinteren Teil des Schlittens 52 ist eine Schnur 110, welche über
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tragt ein Gewicht , so dass nach Beendigung der Vorwärtsbewegung das Gewicht 113 den Schlitten in seine Ruhelage zurückzieht, während die Feder 62 die Platte zurückführt und ein Schliessen der Öffnung 65 bewirkt, sobald der Schlitten die Rückwärtsbewegung beginnt. Mithin ist eine Ladung des Pulvers in dem Gefäss 69 zurückgelassen, die für die Entzündung der Flamme bereit steht.
Die Flamme wird darauf in das Gefäss 69 durch die Düse 40 von dem vorgesehenen Strahlapparat eingeführt und erzeugt das ge- wünschte Blitzlicht.
Es ist oben eine Anordnung beschrieben worden, mtitelst deren die Pulverladung gemessen wird und welche aus einem mit einer Aussparung versehenen Stöpsel 84 besteht, der von einer Welle 99 bewegt wird. Dieser Stöpsel kann jedoch eine beliebige andere
Form erhalten und in die Lage zur Aufnahme der Ladung von dem Schlitten gebracht werden, wenn der letztere vorgeschoben wird, um die Ladung während der Rückkehr des
Schlittens auszuschütten.