AT18586B - Elektrische Heizvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Heizvorrichtung.

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AT18586B
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Frederic De Mare
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Frederic De Mare
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18586. 
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   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf elektrische Heizvorrichtungen, bei welchen der aus Kohle u. dgl. bestehende heizwiderstand sich in einer 
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 stoffatmosphäre von einer Metallhülle umgeben ist, welche die Wärme nach der zu heizenden Umgebung, Zimmer,   Küchengerät   etc. weiter leitet. Die Füllung aus Wasserstoff kann auch durch eine solche aus Ammoniak, Kohlenoxydgs, Siliziumwasserstoff, Ölgas, Essigätherdämpfe, Essigsäuredämpfe und   Bromdämpfe   ersetzt werden, welche alle die   Wärme gut leiten.   



   Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Heizvorrichtungen gemäss vorliegender Erfindung zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigt : Fig. 1 cinen Querschnitt durch einen na ch vorliegender Erfindung ausgeführten Papinschen Kochtopf, Fig. 2 den Grundriss und Fig. 3 ein Detail dazu. Fig. 4 zeigt im Schnitt und in teilweiser Ansicht eine Ileizvorrichtung, welche einfach in das zu heizende Wasser etc. getaucht wird. 
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 oder geschweisst, der nur eine geringe Höhe zu haben   braucht. Im   Innern dieses Kranzes ist ein metallener Boden   ;   mit   umgebördeltem Rande angeordnet,   so dass das   Ganze eint'   Kammer oder einen doppelten Hoden an dem   kochtopf   bildet.

   Auf dem   Hoden 'ist   eine isolierende Scheibe c aus Asbest, Glimmer oder einem anderen isolierenden und   nnbrenn-   baren Stoffe angeordnet, welche zwei oder drei dünne   ringförmige,   metallische Stücke d   t''ägt, welche   als Glühfädenträger benützt werden. Die Glühfäden o, welche gerade oder gewellt und in   U-Form   gebogen sind, sind mit den Stücken d verbunden und an sie gelötet. Ihre Schaltung geschieht entweder hintereinander oder nebeneinander, u.   zw.   in einer oder mehreren Serien. Sie sind unveränderlich befestigt, ohne ihrer Ausdehnung zu schaden. Die Befestigung geschicht vermittelst Befestigungsvorrichtungen aus Glimmer. Der doppelte Boden b ist isoliert, während der Boden e des Kochtopfes aussen (auf der Unterseite) geschwärzt ist.

   Eine kleine, auf den doppelten Boden geschweisste Röhre f dient dazu, zuerst den Hohlraum vollständig luftleer zu machen und ihn alsdann mit einem der   oberwähnton   Gase oder   Dämpfe anzufüllen.   Das Verschliessen des   Röhrchens/geschieht zweckmässig   dadurch, dass man dasselbe mit einer Zange zerdrückt und gleichzeitig abzwickt, worauf die kleine eventuell noch bleibende   Öffnung verlötet   wird. Man kann den Verschluss   auc. h   dadurch bewirken, dass man das Röhren mit dem Lötrohre einfach ab- und zuschmilzt. 



  Zu diesem Zwecke ist dasselbe   zweckmässig     bei 9   verengt (siehe Fig. 3), so dass das   Schmelzen   und   Verschliessen   rascher vor sich geht. Die vertikale Wand" des Topfes wird vorzugsweise poliert und von einer   Wärmeschutzhülle i   umgeben, welche   mit Metall um-   kleidet werden kann. 



   Ein derart konstruierter Kochtopf ist sehr leicht zu heizen, u. zw. so ökonomisch, wie dies irgend möglich ist. Das   Schwarzen der   Aussenseite des Bodens e hat den Zweck, das   Wärmeabsorptionsvermögen desselben   zu erhöhen, während der doppelte Boden b durch seine Politur und die   Asbestschicht   wenig wärmeleitend gemacht ist. Die isolierende Scheibe dient ferner zur Anbringung der   Stromansch ! üssp   p und verhindert das Zerbrechen der auf ihr ruhenden Glühfäden o, welche zweckmässig Kohlenfäden sind. Die Anordung der   Glühfäden   in mehreren Serien gestattet eine Regulierung der Temperatur. Dadurch, 

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 dass der Topf durch   die Wärmeschutzmasse umkleidet ist, wird   der Verlust an Warme sehr vermindert.

   Der   Verschluss   des Topfes geschieht in bekannter Weise durch einen aufgesetzten Deckel q, der mit einem Sicherheitsventil   f versehen ia,  
Die in Fig. 4 dargestellte Heizvorrichtung   dient zum Heizenvon Flüssigkeiten etc.,   ohne dass es nötig wäre, dieselben in besondere Gefässe bringen zu müssen. Dieselbe besteht aus einem mit vier oder sechs Rippen 8 versehenen Rohre k, welches mit einem Handgriff versehen ist. Der Kohlenwiderstand m ist spiralförmig aufgewickelt und wird in der Mitte des Rohres durch einen röhrenförmigen Träger n aus Glimmer, Asbest u. dgl. gehalten. Die Enden des Widerstandes sind an Nickeldrähte t', t gelötet, welche sich bis in den Griff verlängern.

   Diese Drähte gehen durch einen isolierenden Verschluss   u,   welcher für den luftdichten Durchtritt der Drähte sorgt. Wie bei der vorhergehenden Vorrichtung wird auch hier das Rohr k zuerst luftleer gemacht, um dann mit einem der bereits erwähnten Gase oder Dämpfe angefüllt zu werden. Will man das Gerät anwenden, so taucht man dasselbe einfach in die zu heizende Flüssigkeit. 



   Es ist selbstverständlich, dass in den oben angeführten Geräten der Kohlenwiderstand auch durch Metallwiderstand ersetzt werden kann, da derselbe durch das grosse Wärme-   leitungsvermögen   des Wasserstoffes etc. gegen Schmelzen infolge einer zu hohen Temperatur geschützt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrische Heizvorrichtung mit in einer Wasserstoffatmosphäre befindlichen Heizwiderstand aus Kohle u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die den Wasserstoff einschliessende   Hurle   aus Metall besteht, um die Wärmeübertragung nach   ajss   möglichst vollständig zu gestalten.

Claims (1)

  1. 2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1 in Form von Küchengeräten und speziell eines Papinschen Kochtopfes, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragung nach dem Innern des Kochtopfes durch Schwärzen der Aussenseite des Bodens erhöht wird.
    3. Ein nach Anspruch 1 hergestelltes Gerät zur Erwärmung von Flüssigkeiten durch Eintauchen des Gerätes in letztere, gekennzeichnet durch ein mit mehreren Rippen, mit einem Stiele und Griff versehenes Rohr, welches einen spiralförmig gewundenen, durch einen röhrenförmigen Träger aus Glimmer u. dgl. gehaltenen elektrischen Widerstand enthält.
AT18586D 1902-06-11 1902-06-11 Elektrische Heizvorrichtung. AT18586B (de)

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