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Osterreichische PATENTSCHRIFT ? 18466.
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Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Drohschero mit mehreren gegeneinander verdrehbaren Messerpaaren zum Schneidon von Fassoneisen, bei welcher sich bei Einleitung des Arbeitsganges die Messer bis an das Fassoneison vorschieben und dem Arbeitsstücke fest anpassen, während bei Zurückdrehen der Schere die Messer wieder selbst tätig in ihre Ruhelage zuruckkc ! nen.
In der Zeichnung ist eine solche Schere dargestellt und zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der Schere, Fig. 2 dieselbe nach Abnahme des Vorderdeckels und Herausnahme der drehbaren Messerscheiben, Fig. 3 einen Längsschnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 4 und f) die Anordnung der die Messer bewegenden Stifte, Fig. li, 7 und 8 die verschiedenen MossorsteHungen.
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Scheibe 4 besitzt einen Ansatz 7. In dem Gohänso sind oben wie in Scheibe 4 je drei Messer 8, 9, 10 gelagert, und zwar derart, dass die Messer der drehbaren Scheibe mit ihren Seitenflächen direkt die Messer des Gehäuses berühren, so dass also bei teilweiser Drehung der Scheibe die Messer 8, 9, 10 der Scheibe 4 an den Messern 8, 9, 10 des Gehäuses vorbeigleiten.
Während nun die Messer 8 im Gehäuse sowohl wie in der Scheibe fest eingelassen sind, sind die Messer 9 und 10 sowohl die des Gehäuses als auch die der Scheibe verschiebbar angeordnet, und zwar die Messer 9 verschiebbar in vertikaler
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der Messer ist nötig, damit die beiden oberen Paare sich der Form des zu zerschneidenden Arbeitsstückesanpassenkönnen.
Zu diesem Zwecke besitzen die Messer 9 und 10 an ihren oberen Enden zu ihren Längsachsen schräg gestellte Schlitze 11. Im Gehäuse 1 und der Messerscheibe 4 sind in der Höhe der Schlitze 11 Schlitze 12 (Fig. 5), welche zu den Mittellinien der Messer
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Bozen 13 angeordnet, deren schräge Ansatzstücke 14 in den Schlitzen 11 der Messer 10 gleiten. Von den Bolzen 1 ? ist sowohl in jedem Messer 10 als auch in jedem Messer 9
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bewegen, was wieder zur Folge haben muss, dass durch Verschieben der Bolzen 13 in ihren Nuten vermittelst der Ansätze 14 eine Bewegung der Messer 9 und 10 erzielt werden
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federn 18 gewunden sind, welche das Bestreben haben, die Bolzen- stets in die äussersten rechten Ecken (\om Beschauer aus gerechnet) der Messerschlitze 11 zu schieben.
Die Zapfen 15 der zu den Messern 9 und 10 der Drehscheibe 4 gehörigen Bolzon 13 sind durch ein Bogensttick 181 miteinander verbunden, zu welchem Zwecke die Zapfen 15
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möglich nach links (von Beschauer aus gerechnet) unter Zusammendrückung der Federn 18 bewegt werden. Dies hat auch eine Bewegung der Messer zufolge, welche hiedurch radial nach aussen verschoben werden, so dass die Gesamtanordnung und die Messer die in den
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stand finden, das heisst, sich fest gegen das in die Lücke 27 eingeschobene Arbeitsstück legen. Beim Schneiden von Winkeleisen senken sich jedoch die Messer 9 so weit, bis sie
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ganzen Profil von Messern oingeschlossen ist.
Sodann wird die Messerscheibe 4 durch Weiterdrehen des Hebels 24, gegebenenfalls unter Benützung des Schaltwerkes 25, 26 godreht, wobei sich der von den Messern der Messerscheibe eingeschlossene, abzuschneidende
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sammengedrückt und die Messer wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht werden, so dass das zerschnittene Profileisen aus der Lücke 27 genommen werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehschere zum Schneiden von Profileisen, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Winkel des zu schneidenden Pronteisens eingreifenden festen und drehbaren Messer (9, 10) bei Einleitung der Drehbewegung des drehbaren Scherenteiles (4) mittelst in Führungsschlitzen (11) der festen und drehbaren Messer bezw. (12) der Drehscheibe und des Gehäuses gleitender, federbelasteter Bolzen (13) zwangläufig bis an das Prossieisen vorgeschoben und beim Zurückdrehen der Scheibe (4) entgegen der Wirkung der Federn (18) zurückgezogen werden können, zu welchem Zwecke die beiderseits aussen vorstehenden Enden
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greifen, so dass mittelst letzterer dia Bolzen und hiedurch auch die Messer verschoben werden können.