DE126239C - - Google Patents

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DE126239C
DE126239C DENDAT126239D DE126239DA DE126239C DE 126239 C DE126239 C DE 126239C DE NDAT126239 D DENDAT126239 D DE NDAT126239D DE 126239D A DE126239D A DE 126239DA DE 126239 C DE126239 C DE 126239C
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prisms
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/12Mills with non-rotating spiked members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zerkleinerungsvorrichtung, die besonders zum Zerkleinern von Kohle oder Koks geeignet ist und in der Weise arbeitet, dafs gegen einander bewegte Stifte (Stöfsel) in das Material eindringen und es zerbrechen, während durch unterhalb dieser Stifte angeordnete Prismen, welche sich jedesmal um Y8 ihres Umfanges drehen, ein Sortiren des zerkleinerten Gutes erfolgt.
Zerkleinerungsvorrichtungen, welche in dieser Weise arbeiten, sind schon bekannt.
Bei der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung machen nun die Prismen nicht eine Drehbewegung in derselben, sondern abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung, wodurch der Bewegungsmechanismus vereinfacht wird.
Ferner werden die Stifte so befestigt, dafs sie leicht eingestellt und entfernt werden können, und dabei doch vollkommen festgehalten werden. Auch wird durch die Zwischenschaltung von für ähnliche Zwecke schon benutzten Sieben zur Abscheidung des genügend zerkleinerten Gutes eine Verstopfung vermieden.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung sind die besonderen Mittel, durch welche die Bewegung der Stifte und der Prismen erzielt wird.
Der Apparat ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar stellt dar:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Mitte des Apparates nach C-D, Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B, Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Ansicht eines der Seitenbleche,
Fig. 5 Grundrifs, Schnitt und Seitenansicht der Befestigung der Stifte.
Das Gestell der Zerkleinerungsvorrichtung besteht aus zwei Blechplatten a (Fig. 4), welche durch eine Rückwand b und zwei Vorderwände c und d (Fig. 1) mit einander verbunden sind. Der obere Theil des Gestelles bildet den Trichter e, in welchen die zu zerkleinernde Kohle eingeworfen wird. Die letztere fällt auf die obere Reihe vierseitiger Prismen f und g, welchen allen zu gleicher Zeit in der weiter unten beschriebenen Weise eine Drehbewegung von Y8 Umdrehung ertheilt wird. Hierdurch ändert sich der zwischen den Prismen freigelassene Durchgangsquerschnitt fortgesetzt. Er ist am geringsten, wenn die Prismen die in Fig. 2 an der oberen Prismenreihe dargestellte Lage einnehmen, und am gröfsten, wenn sich jedes Prisma um 45 ° gedreht hat, so dafs die Seiten gleichgerichtet sind, wie dies in Fig. 2 für die untere Reihe von Prismen der Fall ist. Der Querschnitt bei letzterer Stellung ist derart bemessen, dafs die grofsen Stücke festgehalten werden, bis sie der Einwirkung der Stifte ausgesetzt gewesen sind, während mittlere und kleine Stücke durchgelassen werden. Von diesen gelangen die mittleren Stücke auf die tiefer gelegene Reihe der Prismen i und k, welche kleiner sind und näher an einander liegen. Die kleinen Stücke fallen durch ein Sieb h auf ein geneigtes Blech m, und werden so aus dem Apparat abgeführt.
Parallel zu den Achsen der Prismen und etwas oberhalb derselben liegen Stifte n, welche
zu je zweien, einer in der Verlängerung des anderen, mit einander zugekehrten Spitzen angeordnet sind. Jeder dieser Stifte ist zwischen Klemmbacken ο befestigt, in denen er durch eine Druckschraube ρ festgehalten wird.
Die Klemmbacken je einer Reihe sind ihrerseits an einer durchgehenden Stange befestigt. Da für jede Prismenreihe zwei Reihen von Stiften vorhanden sind, so besitzt der dargestellte Apparat vier derartige Stangen q, r, s, t, welche in geeigneten in den Platten a (Fig. 4) vorgesehenen Oeffnungen gleitend geführt sind. Die Stangen besitzen an jedem Ende einen Zapfen, an welchem eine der Zugstangen u, v, n>, χ angreift. Letztere sind mit ihrem anderen Ende an Zapfen befestigt, von denen zwei an der Scheibe y und zwei an der Scheibe ^ sitzen. Die Achsen 1 und 2 dieser Scheiben drehen sich in den Lagern 3 und 4, welche auf Consolen liegen, die an die Bleche α angenietet sind. Die Scheiben y und \ sind an einem Theile ihres Umfanges gezahnt und greifen in einander ein. Auf die Achse ι der Scheibe y ist eine Kurbel 5 gekeilt, welche den ganzen Apparat durch die Einwirkung der hin- und hergehenden Pleuelstange 6 in Bewegung setzt.
Aus der Fig. 3 ergiebt sich, dafs die beiden Stangen q und r sich einander nähern, wenn die beiden Stangen s und t sich von einander entfernen, und umgekehrt. Durch die Annäherung der Stangen, und infolge dessen der Stifte, wird die Zerkleinerung der Kohle bedingt. Die Stifte sind in den Fig. 1 und 3 nur durch eine strichpunktirte Linie dargestellt.
Die Drehbewegung von Y8 Umdrehung wird den Prismen in folgender Weise mitgetheilt: An der Achse jedes Prismas g sitzt eine Kurbel 7, welche auf der Rückseite der Vorrichtung liegt. Ebenso trägt die Achse jedes Prismas i eine Kurbel 8. Diese Kurbeln 7 und 8 sind in beliebiger Weise mit einer Gleitstange 9 verbunden, welche in den Oeffnungen 10 der Platten α geführt ist. Die Enden der Stange gleiten in Führungsnuthen der beiden Scheiben y. Der Boden dieser Nuthen ist geneigt und theilt bei der Umdrehung der Scheiben y der Gleitstange 9 eine Hin- und Herbewegung mit; hierdurch werden die Prismen g und i um 450 gedreht.
In gleicher Weise haben die Achsen der Prismen f und k auf der Vorderseite des Apparates Kurbeln 11 und 12, die mit der Gleitstange 13 verbunden sind. Der letzteren wird durch die Scheiben £ in entsprechender Weise eine Hin- und Herbewegung ertheilt, wodurch die Prismen f und k um den gewünschten Winkel gedreht werden.
Jede der in den Scheiben y und ^ angebrachten geneigten Führungsnuthen läuft an beiden Enden in eine Nuth mit geradem Boden aus, so dafs die Gleitstangen 9 und 13 bei jedem Wechsel in dem Drehungssinne, der Scheiben unbeweglich bleiben.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Derselbe befinde sich zunächst in der in den Zeichnungen dargestellten Stellung. Die Stifte des oberen Stockwerkes sind einander möglichst genähert, die des unteren möglichst von einander entfernt. Die Prismen sind sämmtlich in Ruhe. Die Gleitstange 9 befindet sich am Ende ihrer Rechtsbewegung, die Gleitstange 13 am Ende ihrer Linksbewegung. Wenn sich die Scheiben y und ^ drehen, so setzen die geneigten Böden der Führungsnuthen die Prismen in Bewegung, und während sich die oberen Stifte von einander entfernen, nehmen die Prismen f und g die Lage ein, welche in der Fig. 2 für die Prismen i und k dargestellt ist. Die durch die vorhergehende Stofswirkung der Stifte zerkleinerte Kohle fällt auf das Sieb h. Unterdessen haben sich die unteren Stifte einander genähert und die Prismen i und k haben die in der Fig. 2 für die Prismen f und g dargestellte Lage eingenommen. Die Prismen halten die zu zerkleinernde Kohle auf und hören auf sich zu drehen, während die unteren Stifte weiter vorgehen und in die Kohlestücke eindringen.
Die Vorrichtung, welche in der Zeichnung als nur mit zwei Stockwerken ausgeführt dargestellt ist, könnte deren auch noch mehr besitzen. Bei Anordnung von beispielsweise vier Stockwerken würden die beiden oberen Reihen von Stiften wie auch die beiden unteren Reihen fest mit einander verbunden sein; zu diesem Zwecke würde eine feste Verbindung der entsprechenden, die Stifte tragenden Stangen genügen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zerkleinerungsvorrichtung mit mehreren aus je einer Reihe von ruckweise gedrehten Prismen (fi S bezw. z, k) und je zwei Reihen von Stofsstiften (n) bestehenden Stockwerken, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei durch eine Kurbel (5) bewegte theilweise gezahnte Scheiben (y, \) mittels Zugstangen ' (u, v, w, x) die Leisten fq, r, s, ij, welche die Stifte (n) tragen, gegen einander bewegen, während durch in den Scheiben angebrachte Nuthen mit geneigtem Boden Gleitstangen (9, 13) hin- und herbewegt werden, die mittels der Kurbeln (7,8, 11, 12) den Prismen ff g, z, k) die in der Richtung wechselnde Drehbewegung ertheilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE126239C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223235B (de) * 1959-12-03 1966-08-18 Buss Ag Brechrost fuer den Auslauf eines Reaktionsofens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1223235B (de) * 1959-12-03 1966-08-18 Buss Ag Brechrost fuer den Auslauf eines Reaktionsofens

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