AT16814B - Verfahren zur Herstellung von Chloratsprengstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chloratsprengstoffen.

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AT16814B
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chlorate
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  PATENTSCHRIFT   N   16814. 
 EMI1.1 
 



   Verfahren zur   Herstellung   von Chloratsprengstoffen. 



  Angemeldet ani 26. März   1897.-Beginn   der Patentdauer : 15. Februar 1904. empfindlich, leicht herzustellen ist und der Wärme und Feuchtigkeit widersteht. Versuche haben ergeben, dass die Nitroderivate der organischen Körper   (Mono-,   Bi-, Tri-Nitroderivate etc.) in pflanzlichen und tierischen Ölen lösbar sind, während sie in mineralischen   üben,   ferner in Vaseline und Paraffin wenig oder gar nicht lösbar sind. Diese öligen Lösungen der nitrierten Körper kristallisieren, wenn man sie langsam abkühlen lässt. 
 EMI1.2 
 ist und welcher vollkommen geeignet ist, um mit chlorsaurem Kali allein oder unter   Hinzufügung von Kohlehydraten (wie Stärkemehl u. dgl. ) oder Kohle gemischt zu werden.   



   Die Mischung dieser verschiedenen Körper unter den angedeuteten Bedingungen ergibt ein plastisches Sprengmittel, welches sich leicht zerreiben lässt, gegen Stoss und Hitze ebensowenig empfindlich ist, wie das bekannte Janit, das auch Pikrinsäure und Kaliumchlorat enthält, und eine   Sprengkraft   besitzt, welche, wie Versuche ergeben haben, sechs- bis zehnmal so stark sein kann, wie die des schwarzen Minenpulvers. Da das Nitroderivat in einem fetten   Körper gelöst ist,   so wirkt dasselbe nicht auf das Chlorat ein und ist die Mischung gegen Feuchtigkeit nicht   empfindlich.   



    Die erprobten Nitroderivate sind von zweierlei Gattung: 1. flüssig, wie Nitrobenzol.     und H. fest,   wie   Nitronaphthalin,   Dinitrobenzel, Pikrinsäure. 
 EMI1.3 
 ändert werden, je nach der von dem Sprengmittel beanspruchten Kraft und Widerstandsfähigkeit. 
 EMI1.4 
 
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<tb> Nitronaphthalin <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 22 <SEP> #
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<tb> Dinitrobenzol <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

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<tb> Stärkemehl <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 40,.
<tb> Chlorsaures <SEP> Kali <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 300 <SEP> g
<tb> Pikrinsäure <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 60 <SEP> #
<tb> Rizinusöl <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 40 <SEP> #
<tb> Stärkemehl <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 40 <SEP> #
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 das chlorsaure Kali zugemischt. In dieser Weise kann das Durchweichen leicht und gefahrlos geschehen. In oberwähnten Mischungen wird nur von Rizinusöl gesprochen, jedoch 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erhält man auch mit anderen pflanzlichen oder tierischen Ölen dasselbe Ergebnis. Ebenso kann man in Öl gleichzeitig mehrere der genannten Nitroderivate gelöst in der vorbeschriebenen Weise anwenden ; so z. B. Nitronaphthalin und Pikrinsäure, ferner Nitrobenzol und Pikrinsäure, Nitronaphthalin und Nitrobenzol u. s. w.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung chlorathältiger Sprengstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass fein pulverisiertes Chlorat mit der Lösung eines oder mehrerer aromatischer Nitroderivate in pflanzlichen oder tierischen Ölen, gegebenenfalls unter Zusatz von Kohlehydraten oder Kohle derart vermischt wird, dass der Gehalt an Chlorat nicht unter 700/0 herabgeht und der Gehalt an Ölen nicht 100/Q übersteigt.
AT16814D 1897-03-26 1897-03-26 Verfahren zur Herstellung von Chloratsprengstoffen. AT16814B (de)

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