AT165281B - Herstellung von Preß- oder Ausgußmassekommutatoren - Google Patents

Herstellung von Preß- oder Ausgußmassekommutatoren

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AT165281B
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lamellae
commutators
molding
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Inventor
Josef Ing Zierer
Original Assignee
Siemens Ag
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  Herstellung von   Press. oder Ausgussmassekommutatoren   
Die Erfindung betrifft eine Herstellung von   Press-oder Ausgussmassekommutatoren,   durch die die bisherigen Schwierigkeiten beseitigt werden können, die sich bei der Verwendung von Glimmer, Mikanit oder sonstiger fester Beilagen als Lamellenisolation bei solchen Kommutatoren ergeben. 



   Gemäss der Erfindung wird der durch die Pressmasse zu verbindende Kommutatorbelag aus Lamellen aufgebaut, von denen mindestens eine Flanke am Rande mit vorspringenden Stegen versehen ist, die die Lamellen während des Einbringens der Press-oder Ausgussmasse im gewünschten Abstand voneinander halten und nach Fertigpressen des Kommutators durch Wegarbeiten der betreffenden Randteile der Lamellen entfernt werden, so dass sich dann zwischen den Lamellen nur Press-oder Ausgussmasse als Abstandhalter oder Isolation befindet. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig.   l   eine einzelne Lamelle für das Herstellungsverfahren nach der Erfindung, in Fig. 2 sind die gleichen Lamellen 
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 Stirnseiten und der Laufseite umlaufenden vorspringenden Steg   2,   die andere Flanke der Lamelle ist glatt gehalten. An der Innenseite der Lamellenflanke ist der Steg weggelassen, um dort den Eintritt der Pressmasse zwischen den Lamellen zu ermöglichen. Durch die Stege 2 werden die Lamellen beim Verpressen in einfachster und sicherer Weise im richtigen Abstand gehalten, zugleich verhindern die Stege auch den Austritt der Press-oder Ausgussmasse aus dem Bereich des Belags an Stirn-und Laufseite.

   Ist der Kommutatorbclag fertiggepresst, so wird er an den Stirnseiten und an der Lauffläche soweit abgedreht, dass die Wandteile mit den Stegen 2 wegfallen und sich nur mehr Pressmasse zwischen den Lamellen befindet. 



   Die Erfindung macht die Verwendung fester Isolationsbeilagen zwischen den Lamellen überflüssig, die bisher auch zugleich als Abstandhalter zwischen den Lamellen beim Verpressen des Belages gedient haben, und bedingt dadurch einen besonders einfachen Aufbau des Kommutators. Auch die ziemlich grossen Schwierigkeiten, die sich besonders beim Bau kleiner Kommutatoren beim Stanzen der Mikanitplättchen wegen häufigen Zerfalls derselben ergeben, sind dadurch vollkommen ausgeschaltet. 



   Ein wichtiger und wesentlicher Vorteil, der sich durch die Erfindung zugleich ergibt, besteht darin, dass dadurch die Möglichkeit gegeben ist, den Gewölbedruck auf ein ganz genau bestimmtes Mass einzustellen. Durch entsprechende Wahl der Breitenabmessung der Randstege kann ohne weiters erreicht werden, dass diese bei Ansteigen des Gewölbedrucks auf einen gewissen Wert durch Fliessen des Materials nachgeben, wodurch der auf die Lamellen ausgeübte Druck auf bestimmter Höhe begrenzt und auch bei noch weiter fortgesetzter Durchmesserverkleinerung an weiterem Anwachsen verhindert wird. Durch eine derartige Begrenzung des Gewölbedrucks werden übermässige Zusatzspannungen in der   Pressstoffnabe   vermieden.

   Die Toleranzen in den Abmessungen der Kommutatorlamellen können wegen des Entfalls von festen Isolierbeilagen, die in ihren Abmessungen im allgemeinen wenig genau sind, grösser sein. 



     PATENTANSPRÜCHE   :   l.   Herstellung von Press-oder Ausgussmassekommutatoren, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Pressmasse zu verbindende Kommutatorbelag aus Lamellen aufgebaut wird, von denen mindestens eine Flanke am Rande mit vorspringenden Stegen versehen ist, die die Lamellen während des Einbringens der Press-oder Ausguss- masse im gewünschten gegenseitigen Abstand halten und nach Fertigpressen des Kommutators durch Wegarbeiten der betreffenden Randteile der Lamellen entfernt werden, so dass sich dann zwischen den Lamellen nur Press-oder Ausguss- masse als Abstandhalter und Isolation befindet. 

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Claims (1)

  1. 2. Kommutatorlamelle zur Herstellung von Kommutatoren nach Anspruch l, dadurch ge- kennzeichnet, dass die nur auf einer Flanke der Lamelle vorgesehenen vorspringenden Stege sich nur über beide Stirnseiten und die Laufseite der Lamelle erstrecken, an der Innenseite der Lamellenflanke jedoch weggelassen sind, um dort den Eintritt der Pressmasse zwischen den zum Belag vereinigten Lamellen zu ermöglichen.
    3. Kommutatorlamelle zur Herstellung von Kommutatoren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der vorstehenden Stege so bemessen ist, dass sie bei Erreichen eines gewissen Gewölbedrucks durch Fliessen des Materials nachgeben können und dadurch den auf die Lamellen ausgeübten Druck auf bestimmter Höhe begrenzen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165281D 1946-04-18 1946-04-18 Herstellung von Preß- oder Ausgußmassekommutatoren AT165281B (de)

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