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Österreichische PATENTSCHRIFT N 16483. EUGEN THOMAS TURNEY IN SAN FRANCISCO.
Photometer.
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Photometer, bei welchem die Strahlen der zu untersuchenden Lichtquelle, sowie die einer Vergleichslampe auf einen Schirm geworfen werden, so dass der Anblick dieses von den beiden Lichtquellen bestrahlten Schirmes die Lichtstärke oder Intensitäten derselben messen lässt.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des ganzen Photometers nach dieser Erfindung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht, welche den Schirm zeigt, wie er erscheint, wenn die Intensität der Vergleichslampc grösser ist, als die der zu messenden Lichtquelle. Fig. 3 ist eine Ansicht der Innenfläche des Schirmes oder, in anderen Worten, der der Vcrgleichslampe zugekehrten Seite desselben. Fig. 4 ist ein vergrösserter Schnitt durch den Mittelpunkt des Schirmes. Fig. 5 ist eine Teilansicht der Widerstandsrolle, mittels welcher der die Lampe speisende Strom reguliert wird. Das Kästchen ist im Schnitt wiedergegeben, die Kontaktfeder in Draufsicht.
Auf dem Kästchen A sitzt eine Lichtdose B, welche vorzugsweise aus einem metallenen zylindrischen Teile b und aus einem ebenfalls metallenen deckelartigen Teile b'besteht,
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Der Teil b'ist mit einer zentralen Öffnung versehen, unterhalb welcher in unmittelbarer Berührung mit der Unterseite des oberen Teiles von b'und die Öffnung überspannend, eine Platte b2, vorzugsweise aus durchsichtigem Zelluloid oder anderem passenden Materialo, angebracht ist.
C (Fig. 4 und 5) ist eine Widerstandsrolle, deren eines Ende mit dem einen Pole einer Batterie D verbunden ist. Der Teil trägt eine Kontaktfeder B', welche auf der Widorst1\ndsrolle schleift. Durch Drehen des Deckels kann die Feder jE* mit der Widerstandsrolle in einem beliebigen Abstand von ihrem Anfangspunkte in Berührung gebracht und dadurch der Widerstand des Stromkreises geändert werden.
Der Teil b ist mit der Glühlampe elektrisch verbunden, und von dieser Lampe führt der Stromkreis über eine passende Kontaktvorrichtung zur Batterie zurück, so dass derselbe für gewöhnlich offen ist und zum Zwecke, die Lampe mit Strom zu versehen, geschlossen werden kann.
In der Figur besteht die Kontaktvorrichtung aus einem Drücker G, welcher durch eine Platte 9 und eine Zuleitung go mit der Batterie in Verbindung steht und durch Ein- wärtsdrückon gegen die Federkraft der Feder H mit dem Bolzen 1, durch welchen der Teil b der Dose festgehalten wird, in Kontakt gebracht werden kann, wodurch der Stromkreis geschlossen und die Lampe zum Glühen gebracht wird, während für gewöhnlich der Strom zwischen dem Bolzen I und dem Drücker G unterbrochen ist. Innerhalb der zylindrischen Dose ist ein Diaphragma J aus undurchsichtigem Material angebracht. Diese ist mit einer kreisrunden Öffnung j versehen, welche mit einem Diaphragma K aus durchsichtigem Material überdeckt ist.
Vorzugsweise wird das Diaphragma J mit der Flansche J' aus einem Stücke hergestellt, und letztere passt in den von der Widerstandsrolle C umschlossenen Hohlraum ; dabei sind die Teile J und J'vorzugsweise aus Metall und von der Widerstandsrolle durch eine Papierlage j'isoliert.
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Das durchsichtige Diaphragma besteht am besten aus einem Stücke weissen Papiers, Über dessen innere Fläche, die Öffnung j diametral kreuzend, ein Streifen l'aus undurch- sichtigem Material, z. B. aus schwarzem Papier, geklebt ist. Wenn bei dieser Anordnung die Intensität des von der Glühlampe ausgesendeten Lichtes grösser ist, als die der von aussen auffallenden Lichtstrahlen, wird das Diaphragma ein glühendes Aussehen haben, woraus man also entnehmen kann, dass das Glühlampenlicht intensiver ist als das zu messende. Daraus folgt weiters, dass, wenn das von der Lampe F ausgesendete Licht so lange geschwächt wird, bis das Glühen des Diaphragmas aufhört, das auf beiden Seiten auffallende Licht nunmehr gleich ist.
Um die für diesen Zweck nötige Regulierung der Intensität des Glühlampenlichtes zu bewirken, kann man sich vorzugsweise der oben beschriebenen Widerstandsrolle bedienen. Es ist leicht einzusehen, dass durch einfaches Drehen des Deckels b'der Lichtdose in der einen oder der anderen Richtung die Feder E mit der Widerstandsrolle in beliebigem Abstande von ihrem Anfangspunkte in Kontakt gebracht und dadurch, je nachdem es nötig ist, Widerstand ans-oder eingeschaltet werden kann, bis die Lichtintensitliten auf beiden Seiten des Diaphragmas gleich sind.
Da die Stärke des von der Lampe F ausgesendeten Lichtes in Intensitätseinheiten bekannt ist, so kann man, sobald dieses Licht auf gleiche Stärke mit jenem gebracht wird, weiches von aussen auf den Schirm fällt, mit Hilfe einer passenden Skala die zu messende Lichtstärke direkt ablesen. Diese Skala besteht vorzugsweise aus einem, mit dem Schirme fest verbundenen Zeiger J/und einer Anzahl von Teilstrichen N, die auf dem Deckel b' der Lichtdose angebracht sind und somit in unveränderlicher Beziehung zur Kontaktvor- richtung E stehen.
Beim Drehen des Deckels b'verändert sich auch der Berührungspunkt mit der Widerstandsrolle und die Stellung des Zeigers M gegen die Teilstriche N lässt ersehen, an welchem Punkte dieser Kontakt mit der Widerstandsrolle stattfindet und fotgemässig, welches die von der Vergleichslampe ausgesendete Intensität ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Photometer mit einer durch'Veränderung der Stromstärke in ihrer Lichtstärke rogoibaren Glihlampe als Vergleichslichquelle, gekennzeichnet durch eine, einen aus durch-
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sehenen Schirm tragende Dose (B), welche die als Vergleichungslichtquelle dienende Glühlampe (F) in fixer Anordnung im Verhältnisse zum Schirm enthält, wobei die Lichtstärke der Glühlampe auf einer Skala direkt abgelesen werden kann.