DE550973C - Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge beim Herstellen von Kontaktkopien auf photographischen Schichttraegern - Google Patents

Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge beim Herstellen von Kontaktkopien auf photographischen Schichttraegern

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DE550973C
DE550973C DE1930550973D DE550973DD DE550973C DE 550973 C DE550973 C DE 550973C DE 1930550973 D DE1930550973 D DE 1930550973D DE 550973D D DE550973D D DE 550973DD DE 550973 C DE550973 C DE 550973C
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    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
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    • G01J1/14Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means using comparison with a surface of graded brightness

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Description

  • Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge beim Herstellen von Kontaktkopien auf photographischen Schichtträgern Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge bei der Herstellung von Kontaktkopien auf photographischen Schichtträgern, beispielsweise Entwicklungspapieren voll verschiedener Empfindlichkeit, beim Verwenden verschieden dichter -Negative und einer Einheitskopierzeit.
  • Es gibt bereits mit elektrischer Glühbirne versehene Apparate zum Kopieren photographischer Negative, bei denen die Lichtintensität der Kopierlampe durch Verändern eines in den Stromkreis der Lampe ein=geschalteten Widerstandes der Dichte des zu kopierenden Negativs angepaßt und mit einer Einheitszeit kopiert wird.
  • Diese bekannten Apparate haben aber den Nachteil, daß durch Verändern des stromführenden Widerstandes auch die chemischeWirkung des Kopierlichtes verändert, ihr also die Einheit zum Messen der notwendigen Lichtmenge genommen wird, wodurch ein zuverlässiges Arbeiten nicht möglich ist, sondern die zu einem Negativ und der jeweiligen Papierempfindlichkeit gehörende Lichtmenge stets durch Probieren ermittelt werden muß.
  • Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in technisch vorteilhafter Weise dadurch, daß die richtige Belichtung eines -Negativs durch genaue Ermittlung der Lichtempfindlichkeit des photographischen Schichtträgers hergestellt wird, indem letzterer in ein mit abgestuften Blendenöffnungen versehenes Intensimeter gebracht und durch die Lichtquelle desjenigen Kopierapparates belichtet wird, mit dem kopiert werden soll, wodurch nach Entwicklung des photographischen Schichtträgers die Schwärzüngsspur der dichtesten Stelle eines normalen Negativs erzeugt ist, die einer bestimmten Blendenöffnung des Intensimeters entspricht. Darauf wird die mit der Blendenöffnung des Intensimeters korrespondierende Blendenöffnung eines Normaldichtemessers vor eine im Normaldichtemesser angeordnete Lichtquelle gebracht und der Normaldichtemesser auf die dunkelste Stelle eines von der Lichtquelle des Kopierapparates durchleuchteten -.2\?egativs aufgesetzt und diese Helligkeit durch eine Augenmuschel des Normaldichtemessers beobachtet und durch Abblenden der Kopierlichtquelle mit der Helligkeit der Lichtquelle des Dichtigkeitsmessers in Übereinstimmung gebracht.
  • Durch diese Maßnahme ist man in der Lage, Papiere beliebiger Empfindlichkeit und Negative verschiedenster Dichte mit einer Einheitskopierzeit stets richtig zu belichten.
  • Der größte Teil der photographischen Kopien auf Entwicklungspapieren ist dann richtig belichtet, wenn die dichteste Stelle des Negativs noch einen ganz zarten. eben sichtbaren Ton auf der Kopie erzeugt. Dieser Ton wird Schwärzungsspur genannt.
  • Es bedeutet einen großen Fortschritt und eine wesentlicheVereinfachung für diePrax1S, wenn alle Kopien gleich lange belichtet werden können. Will man dies mit sehr verschiedenen Papiersorten erreichen, so muß man für jedes Papier die zur richtigen Belichtung (Schwärzungsspur) erforderliche Intensität des Kopierlichtes kennen und herbeiführen können.
  • Die photographischen Negative sind sehr verschieden dicht. Wenn man sie trotzdem alle gleich lange belichten will, so muß man sie entsprechend heller oder dunkler beleuchten.
  • Diese Forderungen werden erfindungsgemäß in sehr einfacher und genauer Weise erfüllt durch drei neue Instrumente, und zwar i. eine Vorrichtung zur Feststellung der Papierempfindlichkeit, hier iNormaldichteintensimeter genannt, 2. eine Vorrichtung zur Feststellung der Negativdichte, hier Kopierdichteregler genannt, 3. einen Kopierapparat besonderer Bauart. Das Normaldichteintensimeter wird auf die Kopierfläche gesetzt und mit einem Blatt des lichtempfindlichen Papiers beschickt. Das genormte Kopierlicht gelangt mit einer uhrwerksregulierten Einheitszeit durch eine für dies Verfahren genormte Negativdichte zum Intensimeter und wird hier nach einer genauen Rechnung in zwanzig gleichgradig verschiedene Intensitäten abgestuft. Nach der Entwicklung ist dem Papier eine entsprechende Reihe verschiedener Schwärzungen in Kreisform aufkopiert. Die hellste, noch gut sichtbare Schwärzung ist die Schwärzungsspur, sie entsteht naturgemäß für Papiere verschiedener Empfindlichkeit mit einer anderen Intensität. Welche Intensität die Schwärzungsspur erzeugt, ist aus der aufkopierten Schwärzungsskala ersichtlich. Ist z. B. die Schtvärzungsspur auf dem neunten Kreis erschienen, so ist die neunte Intensität des Kopierlichtes wirksam gewesen, bezogen auf die genormte Negativdichte und Einheitszeit.
  • Die Endaufgabe wird vom Kopierdichteregler erfüllt. Er ist gewissermaßen ein optisches Duplikat des Intensimeters, indem er dessen sämtliche Intensitäten in der gleichen optischen Helligkeit dem Auge zur Darstelhing bringt, bezogen auf die genormte Negativdichte. Dadurch ist man also in der Lage, die Intensitätsnummer zu markieren, die bei einem Papier wirksam war. Diese markierte Intensität erscheint auf einem Vergleichsfeld. Indem man das Instrument jetzt auf die dichteste Stelle des zu kopierenden und vom ge normten Kopierlicht erleuchteten Negativs setzt, sieht man diese Stelle neben der markierten Intensität auf einem zweiten Vergleichsfeld. Beide Felder müssen gleich hell erscheinen, in welchem Fall die Trennlinie verschwindet. Erscheint die anvisierte Negativstelle heller oder dunkler, so kann das ausgeglichen werden durch eine verstellbare Blende der Kopierlampe. Danach ist die anvisierte Negativstelle zusammen mit dem Kopierlicht auf genau dieselbe Intensität abgeglichen, die bei Erzeugung der Schwärzungsspur bei dem betreffenden Papier erforderlich war, bezogen auf Einheitskopierzeit. Hiermit ist die Forderung der ideal richtigen Belichtung restlos erfüllt.
  • Auf der Zeichnung sind die zu den Erfindungsgegenständen gehörigen Vorrichtungen in je einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i , 2 und 3 zeigen den Kopierapparat im Aufriß, in Seitenansicht und im Grundriß. Abb. 4 ist der Normaldichteregler im Schnitt, Abb. 5 eine Blende mit Schutzscheiben des Norinaldichtereglers und Abb.6 ist das Normaldichteintensimeter im Schnitt.
  • Der Körper des Normaldichteintensimeters (Abb.6) besteht aus einem massiven zylindrischen Block 53 aus Leichtmetall. Dieser Block hat zwanzig durchgehende Löcher 54 parallel zur Achse 52. Diese Löcher sind im Kreise angeordnet und haben alle den gleichen Durchmesser von 8 mm. Der Abstand der Bohrlöcher untereinander ist gleich.
  • Unter dem Block 53 liegt eine Messingscheibe 54a, die genau plan ist und zwanzig verschieden große Bohrlöcher 54v trägt, die ebenfalls auf einer Kreisbahn liegen, welche dem Durchmesser derjenigen für die Löcher 54 des Blockes 53 entspricht. Die Größe der Bohrlöcher 54b entspricht einer genauen Rechnung, und zwar wachsen die Flächeninhalte der Lochquerschnitte in geometrischer Progression. Diese Löcher bilden demnach eine Skala, die in zwanzig Stufen und in geometrischer Progression von i bis ioo steigen. Diese Platte 54a wird Lochskala genannt. Zum Schutze ist sie nach außen mit einer klaren il/, mm dicken Spiegelglasscheibe 55 bedeckt. Lochskala 54a und Schutzscheibe 55 sind durch einen Ring 56 mit dem Röhrenblock 53 verbunden, derart, daß die Lochmitten der Blockröhren und die Lochmitten der Lochskala sich decken. Auf der anderen Seite trägt der Röhrenblock eine flanschartige Ausladung 57. Hier kann ein Blatt photographisches Papier oder eine photographische Platte P aufgelegt und durch einen Klappdeckel 58 mit Preßfeder 59 angedrückt werden. Als lichtdichter Verschluß dient ein runder Deckel 6o, der oben in der Mitte einen Sechskantknopf 61 besitzt. Auf der Seite, die die Lochskala 54a und Schutzscheibe 55 trägt, ist durch diese beiden hindurch ein Loch 62 in den Röhrenblock eingebohrt. In dieses Bohrloch kommt die obenerwähnte Lagerspindel 52 hinein. Jetzt kann das ganze Instrument von Hand in Drehung versetzt werden, worin es durch seine eigene Kreiselfliehkraft einige Zeit ohne neuen Antrieb verharrt. Durch die Drehung wird erreicht, daß die Skalenlöcher, wenn sie sich über der von unten beleuchteten Mattscheibe49 des Kopierapparates (vgl. auch Abb. i) im Sinne einer Kreisbahn bewegen, an etwaigen partiellen Ungleichheiten der Mattscheibe und an der etwa ungleichmäßigen Beleuchtung derselben alle gleichviel Anteil erhalten. Dadurch werden diese Ungleichheiten ausgeschieden, und es wird eine vollkommen gleichmäßige Beleuchtung für alle Löcher 54b der Skala 54a gewährleistet. Eine viereckige Aluminiumplatte 63 trägt eine runde Glasscheibe 51, auf der die Lagerspindel 52 für das Instrument befestigt ist. Diese Glasscheibe5i zeigt einen vorbestimmten Grad von Undurchsichtigkeit. Sie verkörpert die \Tegativ normaldichte für dieses Verfahren. Die Platte 63 hat ein kreisrundes Loch vom Durchmesser der Glasscheibe 5 i und rechts und links einen Handgriff 64. Das Ganze kann wie ein kleines Tablett auf die Kopierfläche 49 des Kopierapparates aufgesetzt werden und wird dann vom Kopierlicht 5o beleuchtet (v-l. Abb. i). Das Kopierlicht 5o geht durch die genormte Glasscheibe 51, gelangt durch die verschieden großen Löcher 54v der Blende 5411 in die Röhren 54 und geht durch die Röhren hindurch bis auf die andere Seite des Röhrenblocks 53. Dort trifft es das aufgelegte photographische Papier P. Das Kopierlicht 50 wird durch die Blenderlöcher 54L geschwächt, und zwar im Verhältnis des Flächeninhaltes der Löcher. Je nach der Lichtempfindlichkeit eines Papiers P ist die Spur der ersten sichtbaren Schwärzung darauf durch eine einem Bohrloch entsprechende Intensität der Blendenscheibe 5.1.a entstanden. Nach Entwicklung des Papiers sieht man eine Anzahl von geschwärzten Kreisflächen von je 8 mm Durchinesser auf dem Papier. Diese Kreisflächen werden immer heller und hören mit einer hellsten, eben sichtbaren auf. Sind z. B. acht Schwärzungspunkte vorhanden, so hat dieses Papier die erste sichtbare Schwärzungsspur an dem achten Bohrloch des Intensimeters erhalten. Dies entspricht der für die geprüfte Papiersorte notwendigen Lichtintensität, die bei einer Einheitskopierzeit von x Sekunden in diesem System erforderlich ist. Der Kopierdichteregler (Abb. 4 und 5) besitzt eine Vergleichslichtquelle 25 (Glühlämpchen), die durch einen eigenen Spannungsregler und ein eigenes Voltmeter konstant gehalten werden kann. Diese Lichtquelle 25 beleuchtet nach Durchlaufen einer zur Zerstreuung dienenden Mattscheibe 26, «-elche in gleicher Farbe gehalten ist wie die Abdeckscheibe i t des Kopierapparates nach Abb. i, sowie nach Durchlaufen einer bestimmten Blendenöffnung 2711 einer Blendenscheibe 27, das Vergleichsfeld 37a eines Vergleichsfeldwürfels 35, 37, welcher das Licht rechtwinklig ablenkt und durch ein Okular 4o dem Auge 47 sichtbar macht. Anzahl und Abmessungen der Lochdurchmesser der Blendenscheibe 27 stimmen mit der Lochscheibe 54a des Normaldichteintensimeters (Abb.6) überein. Diese Blendenscheibe 27 des Kopierdichtereglers ist drehbar um einen Zapfen 28. Zur Versteifung ist die Blendenscheibe 27 noch mit einer aufgelegten Scheibe 29 versehen. Vor und hinter diesen Doppelscheiben 27, 29 mit den Löchern 27a liegt je eine Schutzscheibe 30. Diese Schutzscheiben 30 sind nicht drehbar und werden durch den Mittelzapfen 28 der Lochscheibe 27 gehalten. Der Zapfen 28 der Schutzscheiben 30 ist an einem Konsol 3,1 befestigt. Die Blendenscheibe 27 besitzt an ihrem Umfang Rasten 33, in welche eine federnde Zunge 32 eingreifen kann, damit die Blendenöffnungen 27" stets genau in den Strahlengang der Lichtquelle 25 eingestellt werden können. Die Lichtquelle 25 sitzt in einem Rohr 34 und kann darin innerhalb gewisser Grenzen verschoben werden. Der Vergleichsfeldwürfel 35, 37 ist innerhalb eines Gehäuses 36 angeordnet. Der Würfel 35, 37 besteht aus zwei im Querschnitt dreieckigen Hälften, die mit ihrer Hypotenusenfläche aufeinanderliegen. In der Mitte der einen Hypotenusenfläche ist eine kleine kreisrunde Höhlung 37a eingeschliffen, wodurch das vom Skalenloch 27a ausgehende Licht im rechten Winkel abgelenkt und in das Okularrohr 38 gesandt wird. Das Okularrohr 38 ist senkrecht über dem Glaswürfel 35, 37 an dem Gehäuse 36 angebracht. Das Okularrohr 38 trägt eine Augenmuschel 39 und eine Linse 40 zum Betrachten des Vergleichsfeldwürfels 35, 37. Unter dem Würfel 35, 37 befindet sich ein Objektiv 43. Das das Objektiv 43 umgebende Rohr 42 hat eine konische Kappe 44 mit einer Öffnung 45. Wenn man diese öffnung auf ein beleuchtetes Negativ 46 setzt. so gelangt das Licht des Kopierlichts 5o durch das Objektiv 43 auf den Würfel 35, 37 und geht in gerader Richtung durch diesen hindurch in das Okularrohr 38 und in das Auge 47. Man sieht jetzt um das Vergleichsfeld 3711 herum, das von der Lichtquelle 25 erleuchtet ist, eine Ringfläche, deren Helligkeit der vom Kopierlicht 5o erleuchteten Negativstelle 46a entspricht.
  • Der Kopierdichteregler (Abb. 4 und 5) veranschaulicht die Intensitäten des Normaldichteintensimeters optisch. Zu diesem Zweck muß er auf das Normaldichteintensimeter (Abb. 6) geeicht sein. Das geschieht folgendermaßen: Man dreht die größte öffnung der Blendenscheibe 27 des Kopierdichtereglers vor die Lichtquelle 25. Dann ist im Ziffernfeld 48 der Schutzscheibe 30 die Zahl i sichtbar. Dann setzt man das Intensimeter (Abb. 6) auf die Kopierfläche 49 des Kopierapparates (Abb. i) und schaltet das Kopierlicht 5o ein. Vom Normaldichteintensimeter (Abb. 6) nimmt man den runden Deckel 6o ab und öffnet den Preßdeckel 58.
  • Jetzt bringt man die in der konischen Kappe 44 befindliche Öffnung 45 des Kopierdichtereglers (Abb. 4) vor diejenige Bohrung 54 des Intensimeters, die das größte Skalenloch 5e besitzt. Im Okular 4o erscheint jetzt das hellste Feld des Intensimeters auf dem ringförmigen Vergleichsfeld im Würfel 35, 37, und auf dem kleinen Mittelfeld 3711 erscheint das hellste Feld des Kopierdichtereglers. Das letztere muß ebenso hell sein als das erstere. Ist es heller oder dunkler, so wird das Lämpchen in seinem Rohr 34 so lange nach hinten oder vorn verschoben, bis Lichtgleichheit eingetreten ist. Bei fertiger Eichung erscheinen beide Vergleichsfelder als eine einzige Fläche ohne Trennungslinie. Diese Eichung ist einmalig auszuführen und gilt bis zum Verbrauch der Lampen. Obwohl die Eichung nur mit der größten Intensität ausgeführt wird, gilt sie ohne weiteres auch für die andern Intensitäten, da die Blendenscheiben 27 und 54a von vornherein genau übereinstimmend angefertigt werden.
  • Der zur Ausübung des Verfahrens notwendige Kopierapparat (Abb. i bis 3) besteht aus einem Gehäuse i mit künstlicher Lichtquelle 5o, die unter einer lichtdurchlässigen Scheibe 49, welche zur Aufnahme eines zu kopierenden Negativs 46 dient, angeordnet ist. Für den Kopiervorgang wird das lichtempfindliche Papier auf das Negativ 46 gelegt und beide durch einen Anpreßdeckel 4, 5 fest auf die Scheibe 49 gepreßt. Vor dem Niederlegen der Anpreßdeckel 4, 5 ist die Lichtquelle 5o eingeschaltet und durch eine Gelbscheibe i i abgedeckt, weil sonst photographisch wirksames Licht in den Kopierraum strahlen würde. Beim Niederlegen des Anpreßdeckels 4, 5 wird die Gelbscheibe i i verschwenkt. Zu diesem Zweck ist sie bei 12 drehbar gelagert und steht durch einen Hebel i 111 und ein Gestänge io, das von einer Feder ioa beeinflußt wird, mit die Deckplatte 9 durchdringenden Stiften 8 in Verbindung, auf welche der Anpreßdeckel 4, 5 beim Niederlegen einwirkt und dadurch die Gelbscheibe i i in die in Abb. i strichpunktiert dargestellte Lage bringt, so daß für den Kopierprozeß wirksames Licht von der Kopierlichtquelle 5o auf das zu belichtende photographische Papier gelangen kann. Beim Niederlegen der Anpreßdeckelteile 4, 5 wird gleichzeitig eine die Einheitskopierzeit regelnde Uhr 6 durch einen am Anpreßdeckel 5 angebrachten Lenker 511 aufgezogen und eingeschaltet. Nach Ablauf der Belichtungsuhr 6 erlischt das Kopierlicht 5o selbsttätig. Über der Lichtquelle 5o ist eine Blende 7 angeordnet, deren Öffnung durch eine außerhalb des Kopierapparates angebrachte Kurbel 13 unter Vermittlung von Antriebsrädern 24, 3 verändert werden kann.
  • Nach Ablauf der Belichtungszeit erlischt die Lichtquelle 5o. Der Anpreßdeckel 4, 5 wird von der Scheibe 49 wieder abgehoben und in die in Abb. i dargestellte Lage gebracht, wobei die Gelbscheibe i i durch die Wirkung der Feder ioa wieder selbsttätig vor die Lichtquelle 5o geschwenkt wird. Kurz vor der horizontalen Lage der Gelbscheibe i i wird durch diese der Stromkreis für die Lichtquelle 5o wieder geschlossen, so daß die Scheibe 49 zum erneuten Auflegen von lichtempfindlichem Papier durch photographisch unwirksames Licht erhellt ist.
  • Der Kopierdichteregler (Abb.4 und 5) kann an dem Kopierapparat befestigt sein. Damit es in diesem Falle möglich ist, mit ihm jeden beliebigen Punkt eines Negativs abzutasten und damit er während des Kopiervorganges nicht im Wege ist, ist er auf einem bei 15 schwenkbaren Gestänge 16 verschiebbar gelagert. Das Gestänge 16 besitzt ein federndes Scharnier, damit der Kopierdichteregler (Abb.4 und 5) beim Nichtgebrauch selbsttätig in seine senkrechte Lage v erschwenkt wird.
  • Der Kopierdichteregler (Abb.4 und 5) kann auch, wie in Abh. i strichpunktiert dargestellt, an einem Tragorgan aufgehängt und beim Nichtgebrauch nach oben geschoben werden.
  • Da die Empfindlichkeit fast aller Entwicklungspapiere in Blau und Violett liegt, in einem Spektralgebiet, das in Kopierglühlampen relativ schwach vertreten ist und durch Spannungsschwankungen stark beeinflußt wird, so ist leicht einzusehen, welch große Belichtungsfehler durch diese aktinischen und intensitären Schwankungen eines Kopierlichtes entstehen können. Infolgedessen müssen ein veränderlicher Widerstand und ein Voltmeter eingebaut sein (nicht dargestellt). Die fortwährenden Schwankungen in einem Ortsnetz betragen bis i o Volt nach oben und unten und können auf dem Voltmeter festgestellt und mit dem Widerstand ausgeglichen werden, indem z. B. immer mit 210 @rolt gearbeitet wird. Die erforderlichen Intensitätsveränderungen des Kopierlichtes erfolgen beim Erfindungsgegenstand nicht durch Veränderung der Spannung, da dies die Aktinität in gleichem Maße beeinflussen würde wie die Intensität, sie erfolgen viel richtiger durch eine kontinuierlich zu öffnende bzw. schließende Blende 7. Diese Blende befindet sich über der Kopierlampe 5o und regelt ihre Intensität, ohne das Verhältnis von Aktinität zu Intensität zu verändern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge beim Herstellen von Kontaktkopien auf photographischen Schichtträgern, beispielsweise Entwicklungspapieren von verschiedener Empfindlichkeit, beim Verwenden verschieden dichter Negative, einer Einheitskopierzeit, einer Vorrichtung zum Feststellen der Papierempfindlichkeit und einer Vorrichtung zum Feststellen der Negativdichte in Verbindung mit einem Kopierapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtintensität der Kopierlampe (5o) durch eine lichtstreuende Scheibe (51) und Blenden (54v) der Vorrichtung zum Feststellen der Papierempfindlichkeit (Abb.6) auf ein in dieser befindliches Musterblatt (P) innerhalb einer für verschieden empfindliche Papiere gleichen Kopierzeit einwirkt, worauf auf diesem nach Entwickeln Schwärzungen sichtbar sind, auf deren der zum Kopieren notwenigen Schwärzung -zugehörigen Blendenöffnungen (54.v) eine mit dieser übereinstimmende Blendenöffnung (27a) der Vorrichtung zum Bestimmen der N egativdichte (Abb.4) eingestellt wird, worauf letztere (Abb. ,4) auf die bildwichtige Stelle eines zu kopierenden, von der Kopierlampe (5o) durchleuchteten Negativs (d.6) aufgesetzt und die Kopierlampe (5o) so weit abgeblendet wird, bis Übereinstimmung der Lichthelligkeit in einem beleuchteten Vergleichsfeld (37a) eines an sich bekannten Vergleichsfeldwürfels (35, 37) hergestellt ist.
  2. 2. Vorrichtung zum Feststellen der Papierempfindlichkeit nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnfläche eines mit Kanälen (54) gleichen Durchmessers versehenen Blocks (53) zur Aufnahme des zu bestimmenden Papiers (P) und die andere Stirnfläche zur Aufnahme einer Stufenblende (5d.1) dient, die mit dem Block (53) gemeinsam drehbar über einer lichtstreuenden Scheibe angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung zum Feststellen der 1Vegativdichte nach Anspruch i mit Augenmuschel und durch künstliche Lichtquelle zu beleuchtendem Vergleichsfeldwürfel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der künstlichen Lichtquelle (25) und dem Vergleichsfeldwürfel (35, 37) eine Stufenblende (a7) drehbar angeordnet ist, deren Blendenöffnungen (27a) mit den Blendenöffnungen der Vorrichtung zum Bestimmen der Papierempfindlichkeit übereinstimmen.
  4. Vorrichtung zum Durchleuchten des Negativs (Kopierapparat) nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß über der künstlichen Lichtquelle (5o) eine stufenlos einstellbare Blende und über dieser eine photographisch unwirksames Licht durchlassende Scheibe (i i) angeordnet ist, die beim Niederlegen der an sich bekannten Anpreßdeckel (1-4,5) aus dem Strahlengang der Lichtquelle (5o) um eine Achse (12) tierausgeschwenkt werden kann und zu diesem Zweck mit einem die Deckplatte (9) durchdringenden, von einer Feder (ioa) beeinflußten Gestänge (8, io) unter Vermittlung eines Hebels (,ja-) in Verbindung steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und .I, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Deckplatte (9) ein in waagerechter Ebene drehbares und in senkrechter Ebene verschwenkbares Gestänge (16) zur Auf nahirre der Vorrichtung zum Bestimmen der Negativdichte (Abb..1) angeordnet ist.
DE1930550973D 1930-11-15 1930-11-15 Vorrichtung zum Bestimmen der jeweils notwendigen Lichtmenge beim Herstellen von Kontaktkopien auf photographischen Schichttraegern Expired DE550973C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743627C (de) * 1934-03-16 1943-12-30 Oedoen Riszdorfer Dr Belichtungsmesser fuer ein photographisches Vergroesserungsgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE743627C (de) * 1934-03-16 1943-12-30 Oedoen Riszdorfer Dr Belichtungsmesser fuer ein photographisches Vergroesserungsgeraet

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