DE1623705C - Anzeigevorrichtung fur Nullinstrumente - Google Patents
Anzeigevorrichtung fur NullinstrumenteInfo
- Publication number
- DE1623705C DE1623705C DE1623705C DE 1623705 C DE1623705 C DE 1623705C DE 1623705 C DE1623705 C DE 1623705C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- display device
- light
- luminance
- instruments
- aperture
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 claims description 2
- ROHFNLRQFUQHCH-UHFFFAOYSA-N Leucine Natural products CC(C)CC(N)C(O)=O ROHFNLRQFUQHCH-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 125000001909 leucine group Chemical group [H]N(*)C(C(*)=O)C([H])([H])C(C([H])([H])[H])C([H])([H])[H] 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 6
- 235000019557 luminance Nutrition 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 206010063659 Aversion Diseases 0.000 description 1
- 206010020675 Hypermetropia Diseases 0.000 description 1
- 208000029091 Refraction disease Diseases 0.000 description 1
- 230000004430 ametropia Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 208000001491 myopia Diseases 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 208000014733 refractive error Diseases 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Description
Die im folgenden näher beschriebene Erfindung ortsfeste Glühlämpclien 3. Weiterhin sind zwei gehnbezieht
sich auf eine Anzeigevorrichtung zur genauen gene Lichtleiter 4 und 5 vorhanden, die innerhalb Oc,
visuellen Beobachtung des Erreichens der Sollage bei nicht mitgezeichneten Meßwerkgehäuses so angc
Nullinstrumenten (mit einer am drehbeweglichen Teil bracht sind, daß ihre beiden LichteintrittsöffnungL'ü
des Instrumentes angebrachten lichtundurchlässigen 5 4o und 5a bei der gezeichneten Meßwerkstellung
Blende). Derartige Instrumente haben ganz allgemein dicht oberhalb der beiden Kanten 2a unrl Ib der
die Aufgabe, einen Sollzustand anzuzeigen, der jeweils Blende 2 liegen. Diese beiden Lichteintrittsöffnungen
dann erreicht ist, wenn der Zeiger des Meßwerks auf sind dabei so gebogen, daß sie von dem Lämpchen IV
einer Sollmarke steht. Jede Abweichung von dieser in ihrer ganzen Flächen?üsdehnung voll angeleuchtui
Marke bedeutet, daß der Sollzustand entweder noch io Werden. Die beiden Lichtaustrittsöffungen Ab w\ü
nicht erreicht oder bereits überschritten ist. So gibt es 5 b liegen dicht nebeneinander, und zwar in entsprc
beispielsweise fotoelektrische Belichtungsmesser, die rhenden Durchbohrungen an der Oberseite des In-
mit Hilfe einer Blende vor dem lichtempfindlichen strumentengehäuses.
Element von Hand abgeglichen werden müssen, daß Die beschriebene Vorrichtung arbeitet nun folgender
Zeiger des Meßwerks auf eine gehäusefeste 15 dermaßen: Im Abgleichzustand, wie er in Fig. 1 dar-Marke
einspielt. gestellt ist, sind die beiden Lichtaustrittsflächen 4 Λ
Um die Erreichung bzw. Beibehaltung dieses Ab- und Sb gleich hell. Dreht sich nun der bewegliche
gleichzustandes möglichst genau erkennen zu können, Teil des Meßwerks 1 und damit auch die an ihm bewird
der Zeiger dünn ausgeführt; die feste Bezugs- Endliche Blende 2 aus der Nullstellung heraus im
marke ist entsprechend fein oder besitzt eine feine 20 Uhrzeigersinn, dann wird die Lichteintrittsöffnung 4 a
Spitze. Dies hat jedoch folgende Nachteile: Zeiger des Lichtleiters 4 immer mehr durch die Kante 2a und
und Marke sind nur aus der Nähe gut zu erkennen; die ihr folgende Fläche der Blende 2 abgedeckt; die
im Fall des als Beispiel angeführten BelichtungE- Licht£ustrittsöffnung4ft wird daher zunehmend dunkmessers
muß man sich zum Gerät hinunterbeugen. Ier, während die andere Lichtaustrittsöffnung 5b un-Außerdem
ist eine helle Allgemeinbeleuchtung erfor- 25 verändert hell weiterleuchtet. Schlägt das Meßwerk
derlich; Belichtungsmesser werden aber oft bei in der anderen Richtung aus, bleibt die Lichtaustrittsschwachem
Licht benutzt, weil man gerade in diesem öffnung Ab gleichbleibend hell, während die Aus-Fa!!
auf sie besorJers angewiesen ist. Weitsichtige trittsöffnung 5 b immer dunkler wird. Sollte es sich
benötigen zur Ablesung eine Brille die oft nicht greif- bei dem Meßwerk 1 um ein solches mit mehr als
bar oder aber überhaupt nicht vorhanden ist. In die- 30 180° Ausschlagwinkel handeln, kann durch entspresem
Fail ist ein Abgleich schwierig, und er wird un- chende Anschläge dafür gesorgt werden, daß die
genau, wenn er überhaupt möglich ist. Selbst brilltn- Kante la nicht mit der Lichteintrittsöffnung 5a, bzw.
tragende Kurzsichtige werden meist, wenn sie keine die Kante Ib nicht mit der Lichteintrittsöffnung 4a
Doppelfocusgläser benutzen, Schwierigkeiten beim Ab- zusammenarbeitet.
lesen haben und ihre Brille zum Einstellen abnehmen 35 Es ist selbstverständlich auch mf'glich, die Blende 2
müssen, was besonders lästig ist, da ja zwischendurch so groß zu machen, daß von ihr im Abgleichz'istand
auch das Motiv, wozu die Brille wieder aufgesetzt die beiden Lichteintrittsöffnungen 4a und 5a je zur
werden muß, beobachtet werden so'l. Als weiterer Hälfte abgedeckt sind. Bewegt sich jetzt das Meß-
Nachtcil muß noch erwähnt werden, daß verschiedent- werk aus dem Sollzustand heraus, wird die eine der
licii auch eine Abneigung gegen die Technisierung, spe- 40 beiden Lichtaustrittsöffnungen dunkler, die andere
ziell gegen das Ablesen vonSkalen und Zeigern, besteht. entsprechend heller.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine An- Es ist einleuchtend, daß sich der Abgleich um so
Zeigevorrichtung für Nullinstrumente, und zwar spe- genauer durchführen läßt, je stärker sich die Hellig-
zicll für Belichtungsmesser zu schaffen, welche die keit in der Nähe des Abgleichpunktes ändert. Durch
beschriebenen Nachteile nicht besitzt. Dies wird er- 45 eine zweckmäßige Ausgestaltung beispielsweise der
findungsgemäß dadurch erreicht, daß zwei dicht Querschnitte der Lichtleiter 4 und 5 und/oder der
nebeneinanderliegende Leuchtelemente vorgesehen abdeckenden Kanten 2a und 2b der Blende hat man
sind, deren Leuchtdichten durch die vom Meßwerk es in der Hand, die Änderungen der Helligkeit der
bewegte Blende graduell und für beide Leucht- Lichtaustrittsöffnungen 4 b und 5b von 100 bis O0Zn
elemente unterschiedlich geändert werden, und zwar 50 praktisch beliebig auf dem Drehwinkel der Blende 2
derart, daß nur bei Nullstellung beide Leuchtelemente vom Abgleichpunkt bis zur völligen Abdeckung eines
dieselbe Leuchtdichte haben. der beiden Strahlengänge zu verteilen.
Auf diese Weise wird eine gute Erkennbarkeit des Haben die Lichtleiter4 und 5 gemäß Fig. 2 bei-
Abglcichznstandes auch auf eine größere Entfernung spilesweise die kreuzförmigen Querschnitte 4c und
gewährleistet. Ablesungen bei schwachem Um- 55 Sc und steht die Blende 2 im Abgleichzustand sym-
gebungslicht bereiten keine Schwierigkeiten mehr. metrisch zu den beiden Strahlengängen so, daß jeder
Auch Fehlsichtige können einwandfrei abgleichen, der beiden Strahlengänge zur Hälfte abgedeckt ist,
ganz gleich, ob sie eine Brille tragen oder nicht, da dann erhält man einen Verlauf der Helligkeiten der
von der ganzen Anzeigevorrichtung lediglich die bei- beiden Lichtaustrittsöffnungen Ab und Sb, wie er in
den Leuchtclemente beobachtet werden müssen. 60 Fig. 3 dargestellt ist. Es zeigt sich, daß die Hellig-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in keitsänderung in der Umgebung des Abgleich-
F ig. I dargestellt. Am drehbeweglichen Teil des ptinktes Λ sehr groß ist. Da das eine Leuchtelement
Meßwerks 1 ist eine halbrund gebogene Blende 2 aus dunkler, das andere aber im gleichen Ausmaß heller
einem lichlundurchlässigen Material befestigt, die je wird, ergibt sich außerdem noch eine Verdopplung
nach der Ausschlagsrichtung des Meßwerks von der 65 des Helligkcitsunterschiedes gegenüber dem Fall, bei
gezeichneten Nullstellung aus nach der einen oder dem im Abgleichzustand beide Leuchtelemente mit
anderen Seite hin verdreht wird. Gleichachsig zum der größten Helligkeit leuchten und bei einer Ab-
McfVverk 1 befindet sich innerhalb der Blende 2 das weichung von Abgleichzustand nur eines der Leucht-
elemente dunkler wird, während die Helligkeit des anderen unverändert bleibt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet daher als weiteren Vorteil gegenüber dem normalen Nullinstrument
mit Zeigerablesung die Möglichkeit, die Genauigkeit am Abgleichpunkt nach Belieben wählen zu
können. Eine extrem hohe Genauigkeit ist allerdings nicht erwünscht, weil dann ein Abgleich fast unmöglich
ist, zumindest bei Belichtungsmessern, die während der Messung in der Hand gehalten werden müssen.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fi g. 4. In diesem Fall besitzt die am drehbeweglichen
Teil des Meßwerks 6 befestigte Blende 7 die Gestalt einer Kreisfläche mit zwei Einschnitten.
Zwei Linsen 8 und 9 sind so angeordnet, daß sich die Abdeckfahne 7 dicht über ihnen bewegen kann.
Diese beiden Linsen dienen als Abbildungsoptik für die beiden leuchtenden Flächen 10 unrl 11. Diese
Leuchtflächen werden dadurch erhalten, daß ein lichtundurchlässiger Schirm 12 zwei mit Scheiben aus
durchscheinendem Material ausgefüllte öffnungen besitzt. Zur Beleuchtung dienen die beiden Lämpchen
13 und 14. Die durch die Linsen 8 und 9 von den Leuchtflächen 10 und 11 auf einer Mattscheibe
entworfenen Bilder 16 und 17 dienen als Leuchtelemente zur Anzeige und entsprechen den Lichtaustrittsöffnungen
4 b und 5b gemäß Fig. 1. Im gezeichneten
Abgleichzustaiid sind die beiden Linsen 8 und 9 bis zu ihren nicht mitgezeichneten Fassungen hin voll
lichtdurchlässig, während bei einem Ausschlag des Meßwerks nach der einen oder anderen Seite hin die
eine der beiden Linsen in zunehmendem Maße abgedeckt wird, während die andere frei durchlässig bleibt.
Claims (5)
1. Anzeigevorrichtung zur genauen visuellen Beobachtung des Erreichens der Sollage bei NuH-
35 instr menten mit einer am drehbeweglich!.·!! Tcü
ü^s Instrumentes angebrachten liciitundurchläs
sigen Blende, dadurch g e k e η 11 ζ e i c h η c 1.
daß zwei dicht nebeneinanderliegende Leucinelemente vorgesehen sind, deren Leuchtdichte-!:
durch die vom Meßwerk bewegte Blende graduell und für beide Leuchtelemente unterschiedlich μι-ändert
werden, und zwar derart, daß nur bei Nullstellung beide Leuchtelemente dieselbe Leuchtdichte
haben.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, d.·· durch gekennzeichnet, daß zwei Lichtleiter (4. f.
vorgesehen sind, deren Lichteintrittsflächen (4,- Sa) von einem Lämpchen (3) beleuchtet wen!.,
und daß die diese Eintrittsflächen beleuchtend. , Strahlengänge im Abgleichzustand durch ei,...-Blende
(2) symmetr;-'~h, im nicht abgeglichen« r
Zustand aber unsymmetrisch abgedeckt werde
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 und .
dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte d■:,
Strahlengänge und/oder der Abdeckkanten (-' ·.. 2b) beispielsweise kreuzförmig (4c, 5c) gest;,!::■■
sind, so daß in der Nähe des Abgleichpunktes K sonders große Leuchtdichteänderungen auftreu
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch l kennzeichnet, daß zwei Flächen (10, 11) gleiciy;·
Leuchtdichte vorgesehen sind, die auf einem Λ ■■.-zeigefeld
(15) dicht nebeneinander mit Hilfe \■-■;■■.
Optiken (8, 9) als Abbildungen (16, 17) ersehenen und daß die am Meßwerk (6) befindlich:
Blende (7) je nach ihrer Stellung den einen oder
den anderen Strahlengang mehr oder weniger „;.-deckt.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie
bei einem fotoelektrischen Belichtungsmesser \erwendet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3220024A1 (de) | Optischer sensor | |
| DE1623705C (de) | Anzeigevorrichtung fur Nullinstrumente | |
| DE1623705A1 (de) | Anzeigevorrichtung fuer Nullinstrumente | |
| DE1522325A1 (de) | Filmkassette und Kamera mit Belichtungsmess- bzw. Steuereinrichtung | |
| DE2618111A1 (de) | Anzeigeeinrichtung | |
| DE2128365C3 (de) | Einrichtung zur vergrößerten Darstellung des Querschnittes von unzerstörten Contactlinsen oder dgl | |
| DE3223157A1 (de) | Einspiegelungsvorrichtung fuer mikroskope | |
| DE1300009B (de) | Photographische Kamera mit einer selbsttaetig arbeitenden Belichtungssteuereinrichtung | |
| DE661042C (de) | Tiefenschaerfeanzeiger an photographischen Kameras | |
| DE2150627C (de) | Endoskop mit Skala zur Beurteilung der Objektgroße | |
| DE1473776A1 (de) | Messmikroskop der nicht beruehrenden Art | |
| DE746395C (de) | Abblendvorrichtung für Geräte zum Messen des Lichtdurchlasses, insbesondere lichtdurchlässiger Schichten. | |
| DE2304826A1 (de) | Belichtungsmesser mit grossem messumfang | |
| AT148264B (de) | Verfahren und Einrichtung zur lichtelektrischen Belichtungsmessung bzw. Belichtungsregelung für photographische Apparate u. dgl. | |
| DE2344535A1 (de) | Anzeigevorrichtung in einem sucher | |
| DE898519C (de) | Lichtzeigermessgeraet | |
| DE7906132U1 (de) | Vorrichtung zur anzeige eines gemessenen luftdruckes | |
| DE750695C (de) | Elektrisches Messgeraet mit mehreren Messbereichen | |
| DE1932730A1 (de) | Vorrichtung zum Messen von Laengen | |
| DE1947540C3 (de) | ||
| DE727894C (de) | Verfahren zum Bestimmen der Belichtungszeit bei Farbaufnahmen | |
| DE2362179C2 (de) | Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels | |
| DE1548865A1 (de) | Elektrisches Sichtanzeigeinstrument | |
| DE2131374C3 (de) | Blendenanzeige für Objektive, vorzugsweise für Vergrößerungsobjektive | |
| DE522926C (de) | Belichtungsmesser |