DE1623705C - Anzeigevorrichtung fur Nullinstrumente - Google Patents

Anzeigevorrichtung fur Nullinstrumente

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DE1623705C
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erwin 8520 Erlangen Pfaffenberger
Original Assignee
Gossen Gmbh, 8520 Erlangen
Publication date

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Description

Die im folgenden näher beschriebene Erfindung ortsfeste Glühlämpclien 3. Weiterhin sind zwei gehnbezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung zur genauen gene Lichtleiter 4 und 5 vorhanden, die innerhalb Oc,
visuellen Beobachtung des Erreichens der Sollage bei nicht mitgezeichneten Meßwerkgehäuses so angc
Nullinstrumenten (mit einer am drehbeweglichen Teil bracht sind, daß ihre beiden LichteintrittsöffnungL'ü
des Instrumentes angebrachten lichtundurchlässigen 5 4o und 5a bei der gezeichneten Meßwerkstellung
Blende). Derartige Instrumente haben ganz allgemein dicht oberhalb der beiden Kanten 2a unrl Ib der
die Aufgabe, einen Sollzustand anzuzeigen, der jeweils Blende 2 liegen. Diese beiden Lichteintrittsöffnungen
dann erreicht ist, wenn der Zeiger des Meßwerks auf sind dabei so gebogen, daß sie von dem Lämpchen IV einer Sollmarke steht. Jede Abweichung von dieser in ihrer ganzen Flächen?üsdehnung voll angeleuchtui
Marke bedeutet, daß der Sollzustand entweder noch io Werden. Die beiden Lichtaustrittsöffungen Ab w\ü
nicht erreicht oder bereits überschritten ist. So gibt es 5 b liegen dicht nebeneinander, und zwar in entsprc
beispielsweise fotoelektrische Belichtungsmesser, die rhenden Durchbohrungen an der Oberseite des In-
mit Hilfe einer Blende vor dem lichtempfindlichen strumentengehäuses.
Element von Hand abgeglichen werden müssen, daß Die beschriebene Vorrichtung arbeitet nun folgender Zeiger des Meßwerks auf eine gehäusefeste 15 dermaßen: Im Abgleichzustand, wie er in Fig. 1 dar-Marke einspielt. gestellt ist, sind die beiden Lichtaustrittsflächen 4 Λ
Um die Erreichung bzw. Beibehaltung dieses Ab- und Sb gleich hell. Dreht sich nun der bewegliche gleichzustandes möglichst genau erkennen zu können, Teil des Meßwerks 1 und damit auch die an ihm bewird der Zeiger dünn ausgeführt; die feste Bezugs- Endliche Blende 2 aus der Nullstellung heraus im marke ist entsprechend fein oder besitzt eine feine 20 Uhrzeigersinn, dann wird die Lichteintrittsöffnung 4 a Spitze. Dies hat jedoch folgende Nachteile: Zeiger des Lichtleiters 4 immer mehr durch die Kante 2a und und Marke sind nur aus der Nähe gut zu erkennen; die ihr folgende Fläche der Blende 2 abgedeckt; die im Fall des als Beispiel angeführten BelichtungE- Licht£ustrittsöffnung4ft wird daher zunehmend dunkmessers muß man sich zum Gerät hinunterbeugen. Ier, während die andere Lichtaustrittsöffnung 5b un-Außerdem ist eine helle Allgemeinbeleuchtung erfor- 25 verändert hell weiterleuchtet. Schlägt das Meßwerk derlich; Belichtungsmesser werden aber oft bei in der anderen Richtung aus, bleibt die Lichtaustrittsschwachem Licht benutzt, weil man gerade in diesem öffnung Ab gleichbleibend hell, während die Aus-Fa!! auf sie besorJers angewiesen ist. Weitsichtige trittsöffnung 5 b immer dunkler wird. Sollte es sich benötigen zur Ablesung eine Brille die oft nicht greif- bei dem Meßwerk 1 um ein solches mit mehr als bar oder aber überhaupt nicht vorhanden ist. In die- 30 180° Ausschlagwinkel handeln, kann durch entspresem Fail ist ein Abgleich schwierig, und er wird un- chende Anschläge dafür gesorgt werden, daß die genau, wenn er überhaupt möglich ist. Selbst brilltn- Kante la nicht mit der Lichteintrittsöffnung 5a, bzw. tragende Kurzsichtige werden meist, wenn sie keine die Kante Ib nicht mit der Lichteintrittsöffnung 4a Doppelfocusgläser benutzen, Schwierigkeiten beim Ab- zusammenarbeitet.
lesen haben und ihre Brille zum Einstellen abnehmen 35 Es ist selbstverständlich auch mf'glich, die Blende 2
müssen, was besonders lästig ist, da ja zwischendurch so groß zu machen, daß von ihr im Abgleichz'istand
auch das Motiv, wozu die Brille wieder aufgesetzt die beiden Lichteintrittsöffnungen 4a und 5a je zur
werden muß, beobachtet werden so'l. Als weiterer Hälfte abgedeckt sind. Bewegt sich jetzt das Meß-
Nachtcil muß noch erwähnt werden, daß verschiedent- werk aus dem Sollzustand heraus, wird die eine der
licii auch eine Abneigung gegen die Technisierung, spe- 40 beiden Lichtaustrittsöffnungen dunkler, die andere
ziell gegen das Ablesen vonSkalen und Zeigern, besteht. entsprechend heller.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine An- Es ist einleuchtend, daß sich der Abgleich um so
Zeigevorrichtung für Nullinstrumente, und zwar spe- genauer durchführen läßt, je stärker sich die Hellig-
zicll für Belichtungsmesser zu schaffen, welche die keit in der Nähe des Abgleichpunktes ändert. Durch
beschriebenen Nachteile nicht besitzt. Dies wird er- 45 eine zweckmäßige Ausgestaltung beispielsweise der
findungsgemäß dadurch erreicht, daß zwei dicht Querschnitte der Lichtleiter 4 und 5 und/oder der
nebeneinanderliegende Leuchtelemente vorgesehen abdeckenden Kanten 2a und 2b der Blende hat man
sind, deren Leuchtdichten durch die vom Meßwerk es in der Hand, die Änderungen der Helligkeit der
bewegte Blende graduell und für beide Leucht- Lichtaustrittsöffnungen 4 b und 5b von 100 bis O0Zn
elemente unterschiedlich geändert werden, und zwar 50 praktisch beliebig auf dem Drehwinkel der Blende 2
derart, daß nur bei Nullstellung beide Leuchtelemente vom Abgleichpunkt bis zur völligen Abdeckung eines
dieselbe Leuchtdichte haben. der beiden Strahlengänge zu verteilen.
Auf diese Weise wird eine gute Erkennbarkeit des Haben die Lichtleiter4 und 5 gemäß Fig. 2 bei-
Abglcichznstandes auch auf eine größere Entfernung spilesweise die kreuzförmigen Querschnitte 4c und
gewährleistet. Ablesungen bei schwachem Um- 55 Sc und steht die Blende 2 im Abgleichzustand sym-
gebungslicht bereiten keine Schwierigkeiten mehr. metrisch zu den beiden Strahlengängen so, daß jeder
Auch Fehlsichtige können einwandfrei abgleichen, der beiden Strahlengänge zur Hälfte abgedeckt ist,
ganz gleich, ob sie eine Brille tragen oder nicht, da dann erhält man einen Verlauf der Helligkeiten der
von der ganzen Anzeigevorrichtung lediglich die bei- beiden Lichtaustrittsöffnungen Ab und Sb, wie er in
den Leuchtclemente beobachtet werden müssen. 60 Fig. 3 dargestellt ist. Es zeigt sich, daß die Hellig-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in keitsänderung in der Umgebung des Abgleich-
F ig. I dargestellt. Am drehbeweglichen Teil des ptinktes Λ sehr groß ist. Da das eine Leuchtelement
Meßwerks 1 ist eine halbrund gebogene Blende 2 aus dunkler, das andere aber im gleichen Ausmaß heller
einem lichlundurchlässigen Material befestigt, die je wird, ergibt sich außerdem noch eine Verdopplung
nach der Ausschlagsrichtung des Meßwerks von der 65 des Helligkcitsunterschiedes gegenüber dem Fall, bei
gezeichneten Nullstellung aus nach der einen oder dem im Abgleichzustand beide Leuchtelemente mit
anderen Seite hin verdreht wird. Gleichachsig zum der größten Helligkeit leuchten und bei einer Ab-
McfVverk 1 befindet sich innerhalb der Blende 2 das weichung von Abgleichzustand nur eines der Leucht-
elemente dunkler wird, während die Helligkeit des anderen unverändert bleibt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet daher als weiteren Vorteil gegenüber dem normalen Nullinstrument mit Zeigerablesung die Möglichkeit, die Genauigkeit am Abgleichpunkt nach Belieben wählen zu können. Eine extrem hohe Genauigkeit ist allerdings nicht erwünscht, weil dann ein Abgleich fast unmöglich ist, zumindest bei Belichtungsmessern, die während der Messung in der Hand gehalten werden müssen.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung zeigt Fi g. 4. In diesem Fall besitzt die am drehbeweglichen Teil des Meßwerks 6 befestigte Blende 7 die Gestalt einer Kreisfläche mit zwei Einschnitten. Zwei Linsen 8 und 9 sind so angeordnet, daß sich die Abdeckfahne 7 dicht über ihnen bewegen kann. Diese beiden Linsen dienen als Abbildungsoptik für die beiden leuchtenden Flächen 10 unrl 11. Diese Leuchtflächen werden dadurch erhalten, daß ein lichtundurchlässiger Schirm 12 zwei mit Scheiben aus durchscheinendem Material ausgefüllte öffnungen besitzt. Zur Beleuchtung dienen die beiden Lämpchen 13 und 14. Die durch die Linsen 8 und 9 von den Leuchtflächen 10 und 11 auf einer Mattscheibe entworfenen Bilder 16 und 17 dienen als Leuchtelemente zur Anzeige und entsprechen den Lichtaustrittsöffnungen 4 b und 5b gemäß Fig. 1. Im gezeichneten Abgleichzustaiid sind die beiden Linsen 8 und 9 bis zu ihren nicht mitgezeichneten Fassungen hin voll lichtdurchlässig, während bei einem Ausschlag des Meßwerks nach der einen oder anderen Seite hin die eine der beiden Linsen in zunehmendem Maße abgedeckt wird, während die andere frei durchlässig bleibt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anzeigevorrichtung zur genauen visuellen Beobachtung des Erreichens der Sollage bei NuH-
35 instr menten mit einer am drehbeweglich!.·!! Tcü ü^s Instrumentes angebrachten liciitundurchläs sigen Blende, dadurch g e k e η 11 ζ e i c h η c 1. daß zwei dicht nebeneinanderliegende Leucinelemente vorgesehen sind, deren Leuchtdichte-!: durch die vom Meßwerk bewegte Blende graduell und für beide Leuchtelemente unterschiedlich μι-ändert werden, und zwar derart, daß nur bei Nullstellung beide Leuchtelemente dieselbe Leuchtdichte haben.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, d.·· durch gekennzeichnet, daß zwei Lichtleiter (4. f. vorgesehen sind, deren Lichteintrittsflächen (4,- Sa) von einem Lämpchen (3) beleuchtet wen!., und daß die diese Eintrittsflächen beleuchtend. , Strahlengänge im Abgleichzustand durch ei,...-Blende (2) symmetr;-'~h, im nicht abgeglichen« r Zustand aber unsymmetrisch abgedeckt werde
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 und . dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte d■:, Strahlengänge und/oder der Abdeckkanten (-' ·.. 2b) beispielsweise kreuzförmig (4c, 5c) gest;,!::■■ sind, so daß in der Nähe des Abgleichpunktes K sonders große Leuchtdichteänderungen auftreu
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch l kennzeichnet, daß zwei Flächen (10, 11) gleiciy;· Leuchtdichte vorgesehen sind, die auf einem Λ ■■.-zeigefeld (15) dicht nebeneinander mit Hilfe \■-■;■■. Optiken (8, 9) als Abbildungen (16, 17) ersehenen und daß die am Meßwerk (6) befindlich: Blende (7) je nach ihrer Stellung den einen oder den anderen Strahlengang mehr oder weniger „;.-deckt.
5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie bei einem fotoelektrischen Belichtungsmesser \erwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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