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Handlampe mit dauermagnetischer Aufhängevorrichtung
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer praktischen und billigen Aufhängevorrichtung für tragbare elektrische Hand-oder Arbeits- lampen, wie sie besonders auf Schiffswerften, in Werkstätten und für Kraftwagenführer geeignet sind. Es ist hiebei gleichgültig, ob es sich um
Lampen mit Batteriespeisung, Netzanschluss oder
Taschenlampen handelt.
Man hat zwar bereits vorgeschlagen, derartige
Arbeitslampen mit einem Elektromagneten aus- zustatten, der entweder von einer Batterie, einem Akkumulator oder aus dem Netze gespeist wird. Diese Anordnung weist aber eine Reihe schwerwiegender Nachteile auf. Durch den
Einbau einer Batterie wird die Lampe in ihrer
Länge vergrössert und unhandlich, so dass sie nicht überall, vor allem nicht in schmalen und engen Räumen verwendet werden kann ; auch wird sie schwerer und teurer. Bei Netzanschluss besteht der Nachteil, dass beim Anschluss von Lampen, die für Gleichstrom bestimmt sind, an ein Wechselstromnetz der Magnet keine hinreichende Haftkraft ergibt. Überdies sind bei Netz-oder Akkumulatorenspeisung die zusätzlichen Leitungsdrähte hinderlich.
Aus diesem Grunde hat man auch versucht, Dauermagnete zu verwenden, doch hat sich der Nachteil ergeben, dass die Distanz zwischen dem Schwerpunkte der Lampe und dem Schwerpunkte des freiliegenden Magneten derart gross ist, dass entweder der Magnet zur Überwindung des dadurch eingeführten Drehmomentes nicht ausreicht, oder aber der Magnet zu gross wird, um im zur Verfügung stehenden Platze vorteilhaft untergebracht werden zu können. Ferner werden bei Verwendung eines genügend starken freiliegenden Magneten in der Nähe liegende eiserne Gegenstände angezogen, was als unerwünscht empfunden wird.
Gemäss der Erfindung bildet der Dauermagnet entweder einen Teil des Lampensockels oder er wird am Schutzgitter der Lampe angeordnet oder z. B. bei einer Taschenlampe versenkt in deren Gehäuse angebracht. Hiebei ist die Haftfläche des vorgesehenen Magneten mit der äusseren Oberfläche seines Lagers bündig und der Schwerpunkt der Gesamtanordnung (Lampe und Dauermagnet) derart ausgemittelt, dass bei der aufgehängten Lampe kein wesentliches Kipp- moment auftreten kann, d. h. dass die Lampe sicher an der Stelle haften bleibt, an der sie angebracht wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Lampe nach der Erfindung dargestellt u. zw. zeigen die Fig. l und 2 eine gebräuchliche, mit Schutzvorrichtung versehene Handlampe mit einem in einem Raume des Sockels bzw. an der Schutzvorrichtung angeordneten Dauer- magneten ; Fig. 3 stellt eine Batterielampe für
Motorfahrzeuge dar, während die Fig. 4 und 5 je eine Taschenlampe mit der erfindungsgemässen
Vorrichtung veranschaulichen.
In der Zeichnung ist 1 ein gewöhnlicher
Sockel einer elektrischen Handlampe, wie solche in Werkstätten verwendet werden. Die Hand- lampe weist, in der Längsrichtung verlaufend, eine elektrische Birne 2 und eine Schutzvor- richtung 3 auf.
Erfindungsgemäss ist z. B. der Lampensockel 1 mit einem Ansatz oder Halter 4 versehen, der mit dem Sockel 1 einen Bestandteil, sei es durch Vergiessen oder Zusammenpressen, bildet. In diesem Halter ist der Dauermagnet 5 angeordnet, der viereckig oder kreisförmig geformt sein oder, wenn erwünscht, mit Absetzungen versehen sein kann und in bekannter Weise auf einer aus Weicheisen bestehenden Grundplatte 6 aufgesetzt ist. Der Magnet kann auch mit einem zentralen Kern, entsprechend der für Lautsprecher verwendeten Bauart, versehen sein.
Wenn der Magnet befestigt wird, ist erfindunggemäss darauf zu achten, dass der Schwerpunkt praktisch in der gleichen horizontalen Ebene liegt wie der der Lampe, damit die Lampe immer in irgendeiner Richtung fixiert werden kann ohne gedreht werden zu müssen. Im weiteren ist erfindungsgemäss die Haftfläche des Magneten mit der äusseren umgebenden Fläche des Sockels praktisch bündig vorgesehen. Dies bewirkt, dass die Distanz zwischen den Schwerpunkten des Magneten und der Lampe kurz ist, wodurch kein wesentliches Kippmoment auftreten kann.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, wird bei der Ausführungsform nach Fig. l der Magnet bei der Fabrikation der Lampe in den Sockel eingebaut.
Im Gegensatze hiezu zeigt Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die magnetische
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Aufhängevorrichtung nachträglich an einer fertigen Lampe angebracht werden kann. Der
Magnet 5, der gleich dem des ersten Ausführungs- beispieles ausgebildet ist, ist auf einer Grund- platte 7 angeordnet, die durch eine Löt-oder
Schraubenverbindung fest mit dem Drahtkäfig 3 der fertigen Lampe nachträglich verbunden wird.
Da in diesem Falle der Magnet nicht in einem
Ansatze des Sockels befestigt ist, wird eine
Schutz-und Haltevorrichtung 8 eines nicht magnetischen Materiales über den Seitenflächen des Magneten angeordnet. Diese Schutzvorrichtung kann auch ein Teil der Grundplatte 7 sein und so gemeinsam mit dieser den Halter für den Magneten bilden.
Bei diesem Ausführungsbeispiele ist der Schwerpunkt des Magneten etwas über dem Schwerpunkte der Lampe angeordnet, jedoch nicht soviel höher, dass hiedurch die Fixierung der Lampe wesentlich beeinflusst wird.
Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel ist infolge seiner Bauweise besonders für Kraftwagenführer geeignet, da die Lampe 9 zweckmässiger Weise z. B. an die Batterie des Fahrzeuges angeschlossen werden kann. Erfindunggemäss ist die Lampe mit einem Magneten 10 versehen, der nach innen über die Grundplatte 11 vorsteht und an dieser z. B. mit einem Befestigungsstreifen 12 festgelegt wird. Da das Gewicht einer solchen Lampe im Verhältnisse zum Gewichte des Magneten sehr gering ist, so liegen die Schwerpunkte der Lampe und des Magneten sehr nahe nebeneinander, so dass dadurch die Möglichkeit eines Abreissens von der Haftfläche auf ein Minimum reduziert wird.
Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Formen von Taschenlampen 12 bzw. 13. Diese weisen Magnete 14 bzw. 15 auf, die so angeordnet sind, dass die Haftfläche der Magnete einen Teil der Lampenoberfläche bildet und der übrige Teil des Magneten sich gegen den Schwerpunkt der Lampe hin erstreckt. In diesem Falle ist die Halterung des Magneten nicht dargestellt, da diese ähnlich der in Fig. 1 gezeigten Form ausgeführt werden kann.
Obgleich die Haftfähigkeit der beschriebenen magnetischen Aufhängeeinrichtung genügt, um die Lampe an Ort und Stelle zu fixieren, können aber die Reibung vergrössernde Mittel, wie Gummiplatten oder Gummiring an geeigneten Stellen dieser Arbeitslampen angeordnet werden, was besonders in den Fällen, in denen diese an polierten Wänden od. dgl. angebracht werden sollen, von Vorteil sein kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Handlampe mit dauermagnetischer Aufhängevorrichtung, im besonderen für Schiffswerften, Werkstätten od. dgl. geeignete Lampe zum Anschluss an das Lichtnetz, bei der die elektrische Glühlampe in einem mit einem Handgriff ausgestatteten Sockel untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet (5) an einer mit einer eisernen Grundplatte (6) versehenen, etwa in der Mitte der Arbeitslampe befindlichen Lagerschale (4) derart befestigt ist, dass die Haftfläche des Magneten praktisch mit der äusseren Oberfläche des Lampensockels bündig ist.
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