AT250499B - Elektrische Maschine geringer Leistung - Google Patents

Elektrische Maschine geringer Leistung

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AT250499B
AT250499B AT473163A AT473163A AT250499B AT 250499 B AT250499 B AT 250499B AT 473163 A AT473163 A AT 473163A AT 473163 A AT473163 A AT 473163A AT 250499 B AT250499 B AT 250499B
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Philips Nv
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  Elektrische Maschine geringer Leistung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Maschine geringer Leistung, insbesondere einen Kollektormotor für Trockenrasiergeräte, die mit einem Kunststoffgehäuse mit einem aufgeklemmten Deckel versehen ist und die einen Stator mit zwei rechteckigen Dauermagneten enthält, welche von mit Nocken versehenen, aus Plattenmaterial hergestellten Polschuhen gehalten werden, wobei die Stelle der Polschuhe selbst durch im Gehäuse vorhandene und zugleich mit dem Gehäuse gebildete Anschläge bestimmt ist, welche Maschine weiters mit einem Rotor mit darauf angebrachten Wicklungen und mit einem Kollektor ausgerüstet ist. Solche Motoren sollen möglichst klein sein und es ist vorteilhaft, wenn die Montage in möglichst einfacher Weise erfolgen kann.

   Dies bedeutet, dass eine möglichst geringe Anzahl von Befestigungsmitteln, wie Schrauben, Nieten, Falzbuchsen od. dgl. verwendet werden soll. 



   Aus der österr. Patentschrift Nr. 214509 ist es bereits bekannt, das Gehäuse durch Klemmung zusammenzuhalten. Aus der deutschen Patentschrift Nr. 696878 ist ein in der Horizontalebene geteiltes Gehäuse für einen Kollektormotor mit Statorblechpaket und Statorwicklung bekannt, das aus zwei annähernd gleichen   gepressten Blechschalen   besteht. Diese Bauweise weist verschiedene Nachteile auf, da   z. B.   während der Montage nicht alle Einzelteile sicher an ihrem Platz gehalten werden können, wenn die   Trennungsfläche   durch die Achse geht. 



   Die Maschine nach der Erfindung weist diesen Nachteil nicht auf und entspricht den eingangs erwähnten Anforderungen und kann von verhältnismässig   ungeschultem   Personal ohne besondere Hilfsmittel montiert werden. Die Erfindung besteht darin, dass die Trennungsfläche zwischen Gehäuse und Deckel parallel zur Rotorwelle liegt und diese Welle und die Dauermagnete ganz im Gehäuse liegen, wobei das Gehäuse auf gegenüberliegenden Seiten Kammern für die Rotorlager enthält, welche axial von über die Rotorwelle geschobenen und in oder an den Lagerkammern liegenden Klemmstücken gehaltert werden. 



   Obgleich das Gehäuse ausschliesslich durch Klemmung mit dem Deckel verbunden werden kann, z. B. mittels eines am Deckel vorhandenen Randes, ist es einfacher und betriebssicherer, wenn, nach einer Ausführungsform der Erfindung, am Aussenumfang des Gehäuses auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten Nocken angebracht sind und der Deckel entsprechende Nocken aufweist, wobei der Deckel mittels jeweils über zwei zueinander gehörende Nocken angebrachter Klemmfedem mit dem Gehäuse verbunden ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der   Zeichnungen, in denen ein Ausfuhrungsbeispiel der   Erfindung dargestellt ist, näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht eines elektrischen   Kollektormotors : Fig.   2 eine Draufsicht auf den Motor der Fig.   l : Fig.   3 eine Seitenansicht des Motors der Fig.   l ; Fig.   4 eine Draufsicht des Motors der Fig. 2, jedoch mit entferntem Deckel : Fig. 5 einen Querschnitt von Fig. 4 längs der Linie V-V, in Pfeilrichtung betrachtet : Fig. 6 einen Polschuh 
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 Klemmfeder und Fig. 9 eine Seitenansicht der Klemmfeder der Fig. 8. 



   In den Figuren bezeichnet 1 ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse eines kleinen Elektromotors, 

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 das von einem gleichfalls aus Kunststoff bestehenden Deckel 2 verschlossen ist. Das Gehäuse weist auf zwei.   Seiten Ansätze   3   auf ; der Deckel hat Ansätze   4, die in den Ansätzen 3   liegen ; beide wei-   sen Nocken 5 und 6 auf.   Das Gehäuse 1 und der Deckel   2 sind mittelsKlemmfedem 7, die hinter den Nocken 5 und 6 liegen und aus Stahldraht hergestellt sind, miteinander verbunden. In den
Ansätzen 3 befinden sich auf beiden Seiten Kammern 8, in denen die Ansätze 4 liegen. Das
Gehäuse 1 ist auf beiden Seiten mit sich bis zum Boden erstreckenden Anschlägen 9 und 10 verse- hen und auf dem Boden liegt zwischen diesen Anschlägen ein Polschuh 11.

   Dieser Polschuh besteht aus zwei flachen Teilen 12 und einem schmäleren dazwischenliegenden dachartig gebogenen Teil 13. 



   Weiterhin ist jede Seite des abgebogenen Teiles 13 des Polschuhes mit zwei Nocken 14 versehen. 



   Zwischen der Wand des Gehäuses und den Nocken 14 liegt auf beiden Seiten ein aus Ferroxdur herge- stellter Dauermagnet 15. Diese Magnete sind auf der Oberseite von einem zweiten Polschuh 11 umgeben, dessen flache Teile gerade innerhalb der aufrechtstehenden Wände des Gehäuses 1 liegen. Die
Polschuhe 11 und die Magnete 15 bilden den Stator des Motors. 



   Der Rotor ist aus mit Wicklungen 17 versehenen und auf einer Welle 18 befestigten Lamellen 16 aufgebaut. Diese Welle 18 hat einen Kollektor 19 und an diesem Kollektor liegt eine
Unterstützung 20 aus Isoliermaterial an, welche die Form eines Kegelstumpfes aufweist. Die Kam- mern haben Wände 21 ; in der Kammer 8 liegen weiters Lager 22 aus selbstschmierendem Material, die von den Ansätzen 4 gehaltert werden. Zwischen den Lagern 22 und den Wänden 21 liegen auf beiden Seiten Klemmfedern 23 (Fig. 8 und 9), die mit einem aufrechtstehenden Rand 24 versehen sind, und deren Körper bei 25 abgebogen ist.

   Diese Klemmfedem 23 haben eine Öffnung 26, wodurch sie über die Rotorwelle geschoben werden können und die Lager axial haltern.
Weiter wird der Rotor auf einer Seite mittels eines auf dem ausserhalb des Gehäuses liegenden Wellenende angebrachten Zahnrades 27 und einer Buchse 28 zwischen dem Lager und dem Lamellenpaket fixiert. 



   Es ist einleuchtend, dass für die Montage des Motors keine einzige Schraube, Niete oder Falzbuchse erforderlich ist. Der ganze Bürstenhalterteil wird von hinten mit die Wand des Gehäuses 1 ergreifenden federnden Nocken gehaltert. Die Montage des Motors erfordert also auch kein besonderes Gerät und diese Montage kann auch von ungeschulten Arbeitern ausgeführt werden. 



   Der beschriebene Motor ist zur Verwendung in.. einem von Batterien gespeisten Trockenrasiergerät bestimmt, aber es leuchtet ein, dass auch vom Netz gespeiste elektrische Maschinen in der gleichen Weise aufgebaut werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Maschine geringer Leistung, insbesondere Kollektormotor für Trockenrasiergeräte, die mit einem Kunststoffgehäuse mit einem aufgeklemmten Deckel versehen ist und die einen Stator mit zwei rechteckigen Dauermagneten enthält, welche von mit Nocken versehenen, aus Plattenmaterial hergestellten Polschuhen gehalten werden, wobei die Stelle der Polschuhe selbst durch im Gehäuse vorhandene und zugleich mit dem Gehäuse gebildete Anschläge bestimmt ist, welche Maschine weiters mit einem Rotor mit darauf angebrachten Wicklungen und mit einem Kollektor ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennungsfläche zwischen Gehäuse und Deckel parallel zur Rotorwelle liegt und diese Welle und die Dauermagnete ganz im Gehäuse liegen, wobei das Gehäuse auf gegenüberliegenden Seiten Kammern für die Rotorlager enthält,

   welche axial von über die Rotorwelle geschobenen und in oder an den Lagerkammern liegenden Klemmstücken gehaltert werden.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Aussenumfang des Gehäuses auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten Nocken angebracht sind und der Deckel entsprechende Nocken aufweist, wobei der Deckel mittels über jeweils zwei zueinander gehörende Nocken angebrachter Klemmfedern mit dem Gehäuse verbunden ist.
AT473163A 1963-06-12 1963-06-12 Elektrische Maschine geringer Leistung AT250499B (de)

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