AT164419B - Sicherheitssteckvorrichtung zum Sperren von Anlageteilen in der Außerbetriebslage - Google Patents

Sicherheitssteckvorrichtung zum Sperren von Anlageteilen in der Außerbetriebslage

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AT164419B
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  Sicherheitssteckvorrichtung zum Sperren von Anlageteilen in der Ausserbetriebslage 
Es ist bekannt, ferngesteuerte Schalter oder
Schützen mit sogenannten Sicherheitssteckem zu versehen, welche, wenn sie aus ihrer normalen
Betriebslage herausgezogen sind, eine ein-oder mehrpolige Unterbrechung des Steuerstrom- kreises bewirken und so ein unbeachtetes Wieder- einschalten verhindern sollen. Es gibt nun aber
Fälle, bei welchen der betriebsmässig abgeschaltete Anlageteil trotz Herausziehen des Sicherheits- steckers unter Spannung bleiben oder geraten kann, wenn nämlich entweder der ferngesteuerte
Schalter durch irgendeinen Grund in der Einschaltstellung kleben bleibt oder durch direkte Betätigung von Hand an Ort und Stelle wieder in die Einschaltstellung gebracht wird. 



     Erfindungsgemäss   ist nun die Sicherheitssteckvorrichtung auf ferngesteuerten Schaltern zum
Sperren der Ausserbetriebslage von Anlageteilen so ausgebildet, dass der Sicherheitsstecker durch seine Bewegung beim Herausziehen aus der Betriebslage den Schalter zwangsläufig ausschaltet, und dass bei entferntem Sicherheitsstecker der
Schalter in seiner Ausschaltstellung mechanisch verriegelt wird. 



   Auf den Fig. 1-3 ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Die Fig. 1 zeigt den aus Isoliermaterial bestehenden Sicherheitsstecker 1 in seiner normalen Betriebslage, sowie den durch den Elektromagneten 2 betätigten und durch den Hilfsstromkreis 3 gesteuerten und vereinfacht dargestellten Schalter 4. Letzterer befindet sich in seiner Einschaltstellung. Die Sperrkontakte 5 sind durch   stromleitende   Teile des Sicherheitssteckers überbrückt. Ein mit dem Träger der beweglichen Hauptkontakte festverbundener Teil 6 ragt einerseits in den Bewegungsbereich des Sicherheitssteckers und kann andererseits mittels des Nockens 7 mit der Klinke 8 in Eingriff gelangen, sofern letztere freigegeben wird. Bei vollständig hineingeschobenem Sicherheitsstecker bleibt die Klinke 8 durch den zum Sicherheitsstecker gehörenden Ansatz 9 aus dem Eingriffsbereich des Nockens 7 herausgedrückt. 



   Die Wirkungsweise der Sperrung ist aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Wird der Sicherheitsstecker bei eingeschaltetem, oder in der Einschaltstellung klebengebliebenem Hauptschalter 4 herausgezogen, so findet zunächst in bekannter Weise die Unterbrechung des Steuerstromkreises durch die Kontakte des Sicherheitssteckers statt. 



  Dann stösst die Nase 10 gegen den Fortsatz des Teiles 6 und zieht den Hauptschalter in die   "Aus"-Stellung,   sofern er nicht schon vorher, wie es normalerweise geschieht, seine Ausschaltstellung erreicht hat. Erst dann kann der Sicherheitsstecker in die auf Fig. 3 dargestellte Lage gebracht und ganz aus seiner Führung herausgezogen werden. Gleichzeitig gibt auch der Ansatz 9 die Klinke 8 frei, welche unter der Wirkung ihrer Rückstellfeder mit dem Nocken 7 in Eingriff gelangt und so den Schalter 4 in seiner Ausschaltstellung verriegelt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird das gänzliche Herausziehen des Sicherheitssteckers durch eine Kippbewegung sowie durch seine Formgebung und durch die entsprechende Anordnung der Aussparungen 11 der Führung ermöglicht. 



   Man könnte aber auch den Sicherheitsstecker so ausbilden, dass er durch eine Drehbewegung oder andere Entklinkung vom Eingriff mit dem Teil 6 befreit wird. Ebenso könnte beispielsweise umgekehrt die Klinke 8 auf dem Teil 6 befestigt sein und mit einem feststehenden Nocken in Eingriff kommen. Die Formgebung des Sicherheitssteckers und seiner Führung könnte auch so gewählt sein, dass das gänzliche Entfernen des ersteren durch eine Drehbewegung ermöglicht wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Sicherheitssteckvorrichtung bei   fernbetätig-   tem Schalter zum Sperren der Ausserbetriebslage von Anlageteilen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsstecker durch seine Bewegung beim Herausziehen aus der Betriebslage den Schalter zwangsläufig ausschaltet und dass bei entferntem Sicherheitsstecker der Schalter in seiner Ausschaltstellung mechanisch verriegelt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Sicherheitssteckvorrichtungnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Sicherheitssteckers eine solche Form aufweist, welche sein Entfernen durch eine Kippbewegung gestattet.
    3. Sicherheitssteckvorrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Sicherheitssteckers eine solche Form aufweist, welche sein Entfernen durch eine Drehbewegung gestattet.
    4. Sicherheitssteckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form des Sicherheitssteckers so ausgebildet ist, dass bei Herausziehen des Sicherheitssteckers eine Klinke freigegeben wird, welche beim vollständigen Entfernen des Sicherheitssteckers den Schalter in seiner Ausschaltstellung verriegelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164419D 1946-10-26 1947-10-22 Sicherheitssteckvorrichtung zum Sperren von Anlageteilen in der Außerbetriebslage AT164419B (de)

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