DE653699C - Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von KraftfahrzeugenInfo
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- DE653699C DE653699C DEC51561D DEC0051561D DE653699C DE 653699 C DE653699 C DE 653699C DE C51561 D DEC51561 D DE C51561D DE C0051561 D DEC0051561 D DE C0051561D DE 653699 C DE653699 C DE 653699C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/22—Electrical actuation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
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Description
Zur Sicherung· von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl sind bereits Kombinationsschließvorrichtungen
bekannt, bei denen eine Mehrzahl von Einstellscheiben mittels eines schlüsselartigen Bedienungsgliedes in eine
Schaltstellung gebracht werden. Es wurde auch schon vorgeschlagen, derartige-Kombinationseinrichtungen
mit elektrischen Kontakten zu versehen und sie als Sicherungs-Schalter
in den Zündstromkreis des Fahrzeugmotors einzubauen. Es gibt ferner Sicherungsschalter, die mit einer Mehrzahl von verstellbaren
Schaltriegeln versehen sind, welche in einer bestimmten Lage ein Schaltglied für die
Einschaltung des Zündstromkreises freigeben. Es gibt auch Kombinationsschalter mit einer
Mehrzahl von Einstellscheiben, die durch einen Schlüssel verstellt werden, wobei jeder
Scheibe ein besonderer Bart des Schlüssels zugeordnet ist und die Barte des Schlüssels
abnehmbar sind, so daß sich durch Veränderung des Schlüssels eine Veränderung de.r
Schaltkombination erzielen läßt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine als Sicherungsschalter für den Zündstromkreis
des Fahrzeugmotors ausgebildete Sicherungsvorrichtung, der eine Mehrzahl von durch
einen Schlüssel in axialer Richtung zu verstellende kontaktschließende Einstellglieder
enthält, die so ausgebildet ist, daß der Zündstromkreis des Fahrzeugmotors bei unbefugter
Benutzung auf eine Alarmvorrichtung umgeschaltet wird und die sich von bekannten
Sicherungsschaltern durch die besondere Ausbildung und Zusammenarbeit der Kontakte
und der kontaktschließenden Einstellglieder unterscheidet. Der Vorteil dieser Einrichtung
liegt darin, daß bei einfacher baulicher Ausführung des Schalters eine große Schaltsicherheit und eine vielfach veränderliehe
Schaltkombination erzielt wird, wobei die Alarmvorrichtung von dem rechtmäßigen Benutzer bei der Unterbrechung des Zündstromkreises
in jeder beliebigen Schaltkombination ohne Betätigung eines zusätzlichen Schalters in eine Bereitschaftsschaltung gebracht
wird, so· daß bei unbefugter Verstellung, des Schalters eine Alarmabgabe erfolgt,
die von dem unbefugten Benutzer nicht durch Rückbewegung der verstellten Einstellglieder
des Schalters beendet werden kann und erst nach Aufhebung der vom rechtmäßigen Benutzer
eingestellten Bereitschaftsschaltung aufhört.
Das Neue besteht darin, daß jedes der Ein-Stellglieder unabhängig von den anderen zur
Überbrückung von ortsfesten Kontakten des Zündstromkreises sowie von ortsfesten Kontakten
des Alarmstromkreises eingerichtet ist, wobei die ortsfesten Kontakte des Zündstromkreises
sämtlicher Einstellglieder in Reihe hintereinander, die reihenweise angeordneten
Kontakte des Alarmstromkreises dagegen in jeder Kontaktreihe paarweise parallel geschaltet
sind, und zwar so, daß zur Schließung des Zündstromkreises die entsprechenden Kontakte
sämtlicher Einstellglieder überbrückt sein müssen, während zur Schließung des Alarmstromkreises die Überbrückung an einer
Stelle jeder Kontaktreihe genügt. Vorteilhaft werden zur Steuerung des Alarmstromkreises
zwei Reihen von paarweise parallel geschal-
teten Kontakten vorgesehen, die so im Stromkreis des Alarmgerätes liegen, daß erst bei
gleichzeitiger Überbrückung von zwei Kontakten jeder Reihe eine Stromschließung stattfindet, wobei die verstellbaren Einstellglieder
mit den Kontaktreihen des Alarmstromkreises derart zusammenarbeiten, daß bei der Bewegung der Schaltriegel aus ihrer
den Kontaktschluß des Zündstromkreises ίο herbeiführenden Mittelstellung nach der einen
Richtung die Kontakte der einen Reihe, nach der anderen Richtung die Kontakte der
anderen Reihe überbrückt werden. Der Alarmstromkreis erhält dann zweckmäßig
einen durch ein Relais gesteuerten Schalter, der bei der öffnung der einen Kontaktreihe
des Alarmstromkreises einen Hilfsstromkreis über die andere Kontaktreihe auf das Alarmgerät
schließt, so daß die Alarmabgabe anhält, bis beide Kontaktreihen des Alarmstromkreises
geöffnet sind.
Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung der Sicherungsvorrichtung
nach der Erfindung.
Abb. ι zeigt einen Teilquerschnitt durch das Gehäuse des Schalters zur Kenntlichmachung
der Lage und Zusammenarbeit der Kontakte mit 'dem Einstellglied und seinem Bedienungsschlüssel.
Abb. 2, 3 und 4 zeigen einen Schnitt durch den Schalter in unterschiedlichen Stellungen
eines der durch den Schlüssel bewegten Einstellgliedes, wobei für jede Stellung der zugehörige
Stromkreis schematisch eingezeichnet ist.
Abb. 5 zeigt im Grundriß die Einrichtung. Abb. 6 zeigt das Schaltschema der Kontakte
des Alarmstromkreises und Abb. 7 das Schaltschema der Kontakte des
Zündstromkreises.
Abb. 8 zeigt den Bedienungsschlüssel allein. Abb. 9 zeigt das Schaltschema für das elektrische
Zubehör des Sicherungsschalters in der - Ruhestellung,
Abb. 10 die entsprechende Lage der Teile in der Wirkstellung.
Abb. 11 zeigt schematisch die Außenansicht
für eine der möglichen Gesamtausführungen des Schaltergehäuses.
In einem Gehäuse 1 aus Isolierstoff sind mehrere Reihen von Kontakten 2, 3,4 und 5
angeordnet. Die Kontakte 2 dienen dazu, einen Alarmstromkreis, der ein Signalhorn A
und eine Signallampe D enthält, in eine Schaltbereitschaftsstellung zu bringen. Die
Kontakte 3 gehören zum Zündstromkreis des Motors, der die Zündkerzen B enthält. Die
Kontakte 4 dienen zur Ein- und Ausschaltung einer Kontrollampe C1 die dem Benutzer die
Wirkbereitschaft des Sicherungsschalters anzeigt. Die Kontakte 5 dienen zur Auslösung
der Alarmvorrichtung. Die Kontakten, 4 und 5 sind reihenweise nach dem in Abb. 6
dargestellten Schema derart nebeneinander . geschaltet, daß jeweils durch Überbrückung
von zwei benachbarten Kontakten einer Reihe eine Schließung des der Kontaktreihe zugeordneten
Stromkreises eintritt. Die Kontakte 3 des Zündstromkreises sind dagegen
hintereinandergeschaltet, so daß ζ. Β. gemäß Abb. 7 an drei Stellen, die hier mit den Barten
des Bedienungsschlüssels übereinstimmen, eine Überbrückung erfolgen muß, um den
Zündstromkreis zu schließen.
Die Kontakte 5 für die Alarmgebung sind an ein Relais 6 angeschlossen, dessen Anker
das Zeitwerk 66 der Alarmvorrichtung auslöst, mittels dem der Benutzer die Alarmabgabe
von vornherein auf eine beliebige Zeit einstellen kann. Der Alarmschalter wird durch ein Relais 6° gesteuert.
In dem Gehäuse des Sicherungsschalters
sind, j eweils zwischen zwei Kontakten 2, 3, 4 und 5, eine Mehrzahl von Einstellgliedern 7
angeordnet, die je mit Kontakten 8 und 9 versehen sind, die in den unterschiedlichen Stellungen
zur Überbrückung der ortsfesten Kontakte 2, 3, 4 bzw. S dienen. Jedes der Glieder 7
besitzt zwei Einschnitte bzw. Rasten 10 und 11
zum Durchlaß der Barte 12 des Bedienungsschlüsseis
13, der am freien Ende durch einen Ansatz 14 gesichert ist. Dieser kann gegebenenfalls
abnehmbar sein, damit sich der Schlüssel bei Bedarf völlig herausziehen läßt.
Der Schlüssel ist an seinem Schaft mit Kennmarken 14° versehen. Seine Barte 12 sind
längs des Schaftes verstellbar, damit der Benutzer unterschiedliche Schaltkombinationen
am Schlüssel einstellen kann. Je nach der
Zahl und Lage der Barte des Schlüssels und je nachdem, ob der Schlüssel mehr oder weniger
weit in den Sicherungskasten eingeschoben wird, lassen sich andere Kombinationen
der Einstellglieder mit dem Schlüssel einstellen.
Der Alarmschalter, der von dem Relais 6" (Abb. 5, 9) mittels eines Hebels 15 in Tätigkeit
gesetzt wird, hat drei Schaltarme 16, i6a
und i6b, von denen der letztere über einen ■
Kontakt 17 schleift. Diese Schaltarme stehen untereinander durch eine Stange 19 in Verbindung,
mittels welcher sie an das Zeitwerk 6b angeschlossen sind. Die Stange 19
arbeitet an ihrem freien Ende mit einem Haken 20 zusammen, der durch das Relais 6 des
Alarmstromkreises gesteuert wird. Die elektrischen Stromkreise werden von der Batterie
18 des Fahrzeuges gespeist.
Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: Der Schlüssel 13 wird zunächst bis zu. einer bestimmten Kennmarke, die nur dem rechtmäßigen Benutzer bekannt ist, in das Gehäuse
Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: Der Schlüssel 13 wird zunächst bis zu. einer bestimmten Kennmarke, die nur dem rechtmäßigen Benutzer bekannt ist, in das Gehäuse
eingeschoben, so daß er mit'einer bestimmten Anzahl von Einstellgliedern 7 in Eingriff ist.
Befinden sich alle Schaltriegel in der Mittelstellung nach Abb. 2 und Abb. 5, so ist der
Zündstromkreis des Fahrzeugmotors eingeschaltet, während alle anderen Stromkreise
unterbrochen sind. Will der Benutzer nun das Fahrzeug gegen Diebstahl sichern, so
dreht er den Schlüssel 13 im Gegensinn des Uhrzeigers und verschiebt dadurch eine gewisse
Zahl von Einstellgliedern 7 nach links, während die anderen Schaltriegel in ihrer
Stellung verbleiben. Durch das Verschieben einzelner Einstellglieder nach links kommen
die daran befindlichen Kontakte 8 außer Eingriff mit den Kontakten 3, so daß der Zündstromkreis
des Motors unterbrochen wird, da alle Kontakte 3 hintereinandergeschaltet sind. Schon die Verschiebung eines .einzigen Ein-Stellgliedes
nach links in die Stellung nach Abb. 3 würde also genügen, um den Zündstromkreis
des Motors auszuschalten.
Die Vorgänge bei der Verschiebung der Einstellglieder sollen im einzelnen unter Zugrundelegung
der Abb. 9 und 10 erklärt werden. Der Einfachheit halber sind dort nur
zwei dieser Glieder eingezeichnet, von denen durch Drehung des Schlüssels zunächst nur'
das untere nach links bewegt worden ist. Dadurch ist der Kontakt 8 des unteren Gliedes
aus seinen Gegenkontakten 3 gerückt worden, so daß der Stromkreis zur ZündkerzeS unterbrochen,
ist. Bei dieser Verschiebung gelangt der Kontakt 9 des unteren Einstellgliedes vorübergehend
zwischen zwei Kontakte 4, die untereinander gemäß Abb. 6 parallel geschaltet sind, so daß hier eine Überbrückung des
Stromkreises stattfindet. Der Strom fließt dann in diesem Augenblick von der Batterie
18 über die Kontakte 4 in die in Abb. 9 stark ausgezogene Leitung und kommt über den
Schaltarm 16 in das Relais 21, von dort über die Kontrollampe C zur Batterie 18 zurück.
Das Relais 21 zieht seinen Anker an und schließt dadurch, einen Nebenstromkreis über
das Relais 6a des Hauptschalters, welches nun den Hauptschalter in Richtung des Pfeiles 22
umlegt, so daß die Stange 19 gemäß Abb. 10
mit dem Haken 20 zum Eingriff kommt. Der Schaltarm i6a berührt in dieser Stellung
einen Kontakt 23, während der Schaltarm i6&
über den Kontakt 17 schleift und keine Schaltung hervorruft. Der Stromkreis über das
Relais 21 ist durch den Schaltarm 16 zwar geöffnet worden, zugleich hat aber der Schaltarm
i6a den Stromkreis über ein Relais 24 geschlossen, so daß die Kontrollampe C weiterbrennt.
Das Relais 24 legt den Schalter 25 um und bringt dadurch die Kontaktreihe 5 in eine Schaltbereitschaft. Ein Strom fließt hier
jedoch noch nicht, da zwischen den Kontakten 5 in der Ausgangsstellung noch keine
Überbrückung vorhanden ist.
Bei der Weiterbewegung des unteren Einstellgliedes 7 nach links in seine Endstellung
kommt der Kontakt 9 wieder außer Eingriff mit den Kontakten 4. Dadurch wird die gesamte
Sicherungsleitung stromlos. Die Kontrollampe C erlischt, der Hauptschalter bleibt
aber in der Stellung gemäß Abb. 10. In seiner Endstellung überbrückt das untere Einstellglied
7 mit seinem Kontakt 8 zwei Kontakte 2. Da diese Kontakte gemäß Abb. 6 nebeneinander geschaltet sind, wird durch die
Überbrückung eine Stromschließung an den Kontakten 2 herbeigeführt, so daß nun über
die gestrichelt eingezeichnete Leitung in Abb. 10 der Kontakt 17 unter Strom steht.
Der Benutzer verschiebt nun den Schlüssel 13 in Längsrichtung, so daß die Barte in die
Zwischenräume zwischen den Einstellgliedern 7 kommen. In dieser Stellung dreht er ■
nun den Schlüssel so weit herum, bis die Barte 12 wieder senkrecht stehen. In dieser
Stellung läßt sich der Schlüssel beliebig weit in Längsrichtung verschieben, da die Schaltriegel
je mit zwei Einschnitten 10, 11 versehen
sind, deren Abstand so bemessen ist, daß nach der Verschiebung einzelner Schaltriegel
nach links die Einschnitte 11 zur Dekkung mit den Einschnitten 10 der unverschobenen
Schaltriegel gelangen. Der Benutzer schiebt den Schlüssel nun in irgendeine Lage,
die mit seiner Wirkstellung nicht übereinstimmt. Damit ist das Fahrzeug gesichert.
Macht sich nun ein Dieb an der Vorrichtung zu schaffen, so wird er versuchen, durch
Drehen des Sicherungsschlüssels die Zündung einzuschalten. Dreht er dabei nach links, so
kommt er zu keinem Erfolge, weil dadurch nur noch mehr Kontaktstellen 3 des Zündstromkreises
unterbrochen werden. Dreht er aber nach rechts, so rückt er mindestens einen
der Einstellglieder 7 in seine rechte Endstellung, in der nun der Alarmstromkreis eingeschaltet
wird? Es sei beispielsweise angenommen, daß der obere Schaltriegel 7 in Abb. 10
nach rechts bewegt werde. Dadurch kommt der; Kontakt 9 des Schaltriegels zum Eingriff
mit zwei Kontakten 5, die infolge ihrer Ί10 Nebeneinanderschaltung gemäß Abb. 6 den
Stromschluß herbeiführen. Dadurch wird das Relais 6 unter Strom gesetzt, das nun den .
Haken 20 umlegt und den Hauptschalter zur Auslösung bringt. Unter Wirkung des Zeit-Werkes
6b schnappt der Hauptschalter dann in Richtung des Pfeiles 26 zurück. Der Schaltarm
16* kommt dabei auf seinen Kontakt 17 und schließt damit den Stromkreis über das
Signalhorn^, während gleichzeitig der Schaltarm 16° die Kontakte 27, 28 überbrückt und
die Alarmlampe D einschaltet. Der Dieb wird
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sofort versuchen, den Bedienungsschlüssel wieder zurückzudrehen. Er kann damit zwar
den Stromschluß zwischen den Kontakten 5 wieder aufheben, doch höft damit die Signalgebung
nicht auf, weil nach der Umlegung des Hauptschalters der Stromkreis über die
Kontakte 2 geschlossen bleibt. Erst der rechtmäßige Benutzer kann durch Zurückbewegung
der von ihm nach links verschobenen Einstellglieder 7 die Alarmgebung beenden.
Ist während der Abwesenheit des rechtmäßigen Benutzers der Sicherungsschalter
nicht berührt worden, so wird der Schlüssel wieder in seine normale Schaltstellung geschoben
und im Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch werden die nach links verschobenen
Schaltriegel wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Kommt der Kontakt 8 des
unteren Schaltriegels 7 nach Abb. 10 außer Eingriff mit den Kontakten 2, so wird der
Kontakt 17 des Hauptschalters wieder stromlos. Berührt dann der Kontakt 9 wieder die
ortsfesten Kontakte 4, so führt er einen Stromschluß über den Schaltarm i6a des
25' Hauptschalters, den Kontakt 17 und das Relais 24 herbei. Dieses Relais legt den Schalter
25 um und schließt dadurch auch das Relais 6 in den Strom, welches nun den Haken
20 aus der Stange 19 des Hauptschalters ausklinkt. Der Schalter 19 schnappt daher in
Richtung des Pfeiles 26 in seine Ausgangsstellung zurück, ohne eine Alarmgebung zu
verursachen, da der Kontakt 17 stromlos ist. Alle Teile gelangen daher im Augenblick der
Überbrückung der Kontakte 4 in ihre Ausgangsstellung zurück, in der sie nun verbleiben,
wenn alle Einstellglieder 7 ihre Ausgangsstellung einnehmen.
Zur Erhöhung der Sicherheit kann das Fahrzeug gemäß Abb. 11 gegebenenfalls auch
mit mehreren Sicherungsschaltern zugleich ausgerüstet werden, um die Anzahl der verstellbaren
Schaltriegel beliebig zu vermehren. Jeder Einzel schalter kann dabei auf eine andere
Schlüsselkombination eingestellt sein.
Claims (3)
- . Patentansprüche:I. Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einem in dem Zündstromkreis des Fahrzeugmotors liegenden, als Kombinationsschließvorrichtung ausgebildeten Sicherungsschalter, der eine Mehrzahl von durch einen Schlüssel in axialer Richtung zu verstellenden kontaktschließenden Einstellgliedern enthält und bei Fehleinstellung ein Alarmgerät unter Strom setzt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Einstellglieder (7) unabhängig von den anderen zur Überbrückung von ortsfesten Kontakten (3) des Zündstromkreises, sowie von ortsfesten Kontakten (2r 4, 5) des Alarmstromkreises eingerichtet ist, wobei die ortsfesten Kontakte (3) des Zündstromkreises sämtlicher Einstellglieder in Reihe 6g hintereinander, die reihenweise angeordneten Kontakte des Alarmstromkreises dagegen in jeder Kontaktreihe (2, 4, 5) paarweise parallel geschaltet sind, und zwar derart, daß zur Schließung des Zündstromkreises die entsprechenden Kontakte (3) sämtlicher Einstellglieder überbrückt sein müssen, während zur Schließung des Alarmstromkreises die Überbrückung an einer Stelle jeder Kontaktreihe (2, 4, s) genügt.
- 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Alarmstromkreises zwei Reihen von paarweise parallel geschalteten Kontakten (2, 5) vorgesehen sind, die so im Stromkreis liegen, daß erst bei gleichzeitiger Überbrückung von zwei Kontakten jeder Reihe Stromschluß erfolgt, wobei die beweglichen Einstellglieder (7) mit den Kontaktreihen des Alarmstromkreises derart zusammenarbeiten, daß bei der Bewegung der Schaltriegel aus ihrer den Kontaktschluß des Zündstromkreises herbeiführenden Mittelstellung nach der einen Richtung die Kontakte (2) der einen Reihe, nach der anderen Richtung die Kontakte (5) der anderen Reihe überbrückt werden.
- 3. Sicherungseinrichtung nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Alarmstromkreis einen durch ein Relais gesteuerten, an sich bekannten Schalter (19) enthält, der nach der Einschaltung des Alarmgerätes_ bei der Off- 1Q0 nung der einen Kontaktreihe (5) des Alarmstromkreises einen Hilfsstromkreis über die andere Kontaktreihe (2) auf das Alarmgerät schließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51561D DE653699C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51561D DE653699C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653699C true DE653699C (de) | 1937-12-01 |
Family
ID=7027424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC51561D Expired DE653699C (de) | 1936-04-21 | 1936-04-21 | Sicherungseinrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653699C (de) |
-
1936
- 1936-04-21 DE DEC51561D patent/DE653699C/de not_active Expired
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