AT164271B - Verfahren zur Darstellung von in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten Androstanolonen und ihren Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten Androstanolonen und ihren Derivaten

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  Verfahren zur Darstellung von in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten
Androstanolonen und ihren Derivaten 
Es ist bekannt, dass man zu in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten
Androstanolonen und ihren Derivaten mit einer
Ketogruppe in 3-Stellung gelangen kann, wenn man entsprechende 3-Oxy-verbindungen mit
Oxydationsmitteln behandelt. Eine solche end- stufige Oxydation erwies sich aber in ver- schiedenen Fällen als ungünstig. Es wurde nun gefunden, dass man sie vermeiden kann, wenn man auf 3-Enolate bzw. 3-Acetale von gesättigten oder ungesättigten Androstandionen metallorganische Verbindungen einwirken lässt und die erhaltenen Derivate gegebenenfalls verseift. 



   Als Ausgangsstoffe lassen sich z. B. die 3-Methyl-oder Äthyläther sowie die 3-Glykolate der Androsten-oder Androstandione bzw. ihre Derivate mit Vorteil verwenden. 



   Geeignete metallorganische Verbindungen sind z. B. die Alkali-oder Schwermetallsalze des Acetylens oder seiner monosubstituierten Derivate, Aryl-, Aralkyl-und Alkyl-alkaliverbindungen, Magnesium-organische Verbindungen wie Methyl-, Äthyl-,   Aralkyl-oder Arylmagnesiumhalogenide,   Acetylenmagnesiumhalogenide, ferner Zinkalkylverbindungen usw. 



   Beispiel 1 : Man löst 24g Kalium in einem   /Amylenhydrat,   gibt   31   einer benzolischen Lösung von Androstendion-3-mono-äthyläther hinzu und leitet unter Kühlung Acetylen ein. Nach beendigter Einwirkung zersetzt man die Reaktionslösung und arbeitet in üblicher Weise auf. Man erhält den 3-Enoläther des 17-Äthinyltestosterons. Durch kurze Behandlung mit verdünnter Säure kann man daraus das bekannte   17-Äthinyl-testosteron   gewinnen. 



   In ähnlicher Weise kann man auch in Gegen- wart von in flüssigem Ammoniak gelöstem Alkali die Kondensation durchführen. Das Äthinyl- testosteron entsteht ferner bei der Einwirkung von Acetylenmagnesiumhalogenid auf das 3-Gly- kolacetal des Androstendions in ätherischer
Lösung und Hydrolyse des erhaltenen 3-Glykol- acetals des   17-Äthinyl-testosterons.   



   Beispiel 2 : Zu einer ätherischen Lösung von   72   Methylmagnesiumbromid lässt man eine
Lösung von 63   Androstendion-3-äthyläther   in
Toluol zutropfen. Hierauf wird einige Zeit gekocht. Nach beendigter Reaktion versetzt man mit überschüssiger Ammonchloridlösung und trennt ab. Nach dem Konzentrieren der organischen Lösung gewinnt man den 3-Enol- äther des 17-Metyl-testosterons, der sich in saurem Medium leicht in das bekannte 17-Methyltestosteron überführen lässt. 



   In ähnlicher Weise gewinnt man z. B. auch das   17-Dihydro-testosteron   aus dem 3-Glykolat des Androstandions. Aus den Mutterlaugen der Reaktionsprodukte lassen sich in geringer Menge auch die in 17-Stellung epimeren Alkohole abscheiden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten Androstanolonen und ihren Derivaten, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 3-Enolate bzw.
    3-Acetale von gesättigten oder ungesättigten Androstandionen metallorganische Verbindungen einwirken lässt und die erhaltenen Derivate gegebenenfalls verseift. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164271D 1938-12-10 1947-11-25 Verfahren zur Darstellung von in 17-Stellung substituierten, gesättigten oder ungesättigten Androstanolonen und ihren Derivaten AT164271B (de)

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