AT235256B - Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen, welche wertvolle pharmakologische Eigenschaften aufweisen. 



   Bis-tertiäre Glykole der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 dungen bei verhältnismässig geringer Toxizität eine ausgezeichnete hypnotische und sedative, sowie auch eine antikonvulsive und muskelrelaxierende Wirksamkeit. Sie können als Psychosedativa (Tranquilizer) verwendet werden. Überdies sind sie wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung weiterer pharmakologisch wertvoller Stoffe. 



   Das Verfahren zur Herstellung der   neuen bis-tertiären Glykole   der allgemeinen Formel 1 besteht darin, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin X einen Magnesiumhalogenidrest oder einen a-Alkoxyalkylrest mit gegebenenfalls unter sich verbundenem Alkoxy- und Alkylrest bedeutet und   R,R   und    Ra   die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem Vinylmagnesiumhalogenid in einem ätherartigen Lösungsmittel umsetzt und aus dem Reaktionsprodukt das bis-tertiäre Glykol freisetzt. Vinylmagnesiumhalogenide wurden von H. Normant, Bull. Soc.   chim.   France [1957], S. 728, sowie H. E. Ramsden et al. J. Org. Chem. 22 [1957] S. 1602 beschrieben. 



  Bei den Verbindungen der allgemeinen Formel II handelt es sich einerseits um Magnesiumhalogenidverbindungen von a-Hydroxyketonen der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die bei   der Umsetzung der &alpha;-Hydroxyketone   mit der äquimolaren Menge Vinylmagnesiumhalogenid in situ entstehen. Man setzt somit vorzugsweise ein   ex-Hydroxyketon   der allgemeinen Formel III in einem Arbeitsgang mit der doppelt molaren Menge Vinylmagnesiumhalogenid   z. B.   in Tetrahydrofuran um. Man kann aber gewünschtenfalls das Zwischenprodukt der allgemeinen Formel II auch mit Hilfe einer andern geeigneten Grignard-Verbindung, z.

   B. einen Methylmagnesiumhalogenid erzeugen, wobei man indessen die Lösung der Grignard-Verbindung in die vorgelegte Lösung des   ct-Hydroxyketons   eintropfen lassen muss, während man bei der alleinigen Verwendung   eines Vinylmagnesiumhalogenids die Lösung desselben in   üblicher Weise vorlegen kann. Entsprechend der Definition von X können die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II aber auch Verbindungen von Acetalcharakter sein, in welchen X vorzugsweise durch den Tetrahydropyranyl- (2)-rest und ferner z. B. den Methoxymethyl-,   &alpha;-Methoxy-äthyl- oder &alpha;-Äthoxy-äthylrest   verkörpert ist. 



   Verbindungen der allgemeinen Formel III sind, sofern in ihnen   li   durch die Methylgruppe verkörpert ist, ihrerseits durch Äthinylierung von Alkanonen, Cycloalkanonen oder Cyclopropyl-alkylketonen mit 5 - 6 Kohlenstoffatomen und Wasseranlagerung an die entstandenen   Äthinylcarbinole,   z. B. in Gegenwart   von Schwefelsäure   und Quecksilberionen, erhältlich. Verbindungen der allgemeinen Formel III mit einem Äthyl-, Propyl- oder Isopropylrest als   Rest % erhält   man z. B. durch Umsetzung der Tetrahydropyranyl- äther der Cyanhydrine von Alkanonen mit 4 - 5 Kohlenstoffatomen, Cyclopentanon oder Cyclopropylmethylketon bzw. des Tetrahydropyranyläthers des Butanoncyanhydrins mit den entsprechenden Alkylma- 
 EMI2.1 
 pyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, sek.

   Butyl- oder tert.   Butylrest verkörpert   sein, wobei entsprechend der angegebenen Summe der Kohlenstoffatome höchstens zwei der Symbole durch Methylrest, und höchstens eines durch einen höheren Rest als den Äthylrest verkörpert sein kann. Ferner bedeutet R1, d. h. der höhere der beiden am gleichen Kohlenstoffatom befindlichen variablen Reste, einen Rest mit minde- 
 EMI2.2 
 Pentamethylenrest verkörpern. 



   Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel III sind z. B. die Tetrahydropyranyläther und die Magnesiumbromide folgender   ot-Ketole :  
3, 4-Dimethyl-pentanol- (3)-on (2),
3,   4, 4-Trimethyl-pentanol- (3)-on- (2),  
4-Methylhexanol- (4)-on-(3),   4-Äthyl-hexanol- (4)-on- (3),    
 EMI2.3 
 (3)-on- (2),3-Cyclopropyl-butanol- (3)-on- (2),
4-Cyclopropyl-pentanol- (4)-on- (3),
1-Acetyl-cyclopentanol, l-Propionyl-cyclopentanol und
1-Acetyl-cyclohexanol. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die Herstellung der neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I näher erläutern. Teile bedeuten darin Gewichtsteile ; diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu   cm 3.   



  Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



     Beispiel : In   einer Grignard-Apparatur werden 43,4 Teile   (0, 5 Mol)   einer   Vinylmagnesiumchlo-   ridlösung in. Tetrahydrofuran unter Stickstoff nach H. E. Ramsden et al.,   J.   Org.   ehern. 22 [1957] S.   1602 hergestellt und dazu unter Rühren 28, 8 Teile (0,20 Mol)   4-Äthyl-hexanol- (4)-on- (3)   in 100 Vol. -Teilen 
 EMI2.4 
 in einem Eisbad gekühlt und mit gesättigter Ammoniumchloridlösung hydrolysiert. Die organische Lösung wird abgetrennt, mit verdünnter Natriumbicarbonatlösung gewaschen, getrocknet und das Tetrahydrofuran unter Normaldruck abdestilliert. Aus dem Rückstand erhält man durch Vakuumdestillation das 3, 4-DiäthyI- 
 EMI2.5 
 Auf die im vorangehenden Beispiel beschriebene Weise erhält man z.

   B. auch :   3, 4, 5-Trimethyl-hexen- (l)-diol- (3,   4), Smp. : 640 (aus Äther-Pentan) 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. 4, 5, 5-Tetramethyl-hexen- (1) -diol- (3, 4), Sdp. 5 : 880 n PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen der allgemeinen Formel EMI3.2 worin Rl einen niederen Alkylrest oder den Cyclopropylrest, R2 einen niederen Alkylrest oder zusammen mit R einen Alkylenrest, und R einen niederen Alkylrest bedeutet, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in den Resten R,R und ru zusammen 5 - 6 und in Alkylresten R, und R, zusammen 4 - 5 betragen soll, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI3.3 worin X einen Magnesiumhalogenidrest oder einen a-Alkoxyalkylrest mit gegebenenfalls unter sich verbundenem Alkoxy- und Alkylrest bedeutet und R und R2 und li die im Anspruch angegebene Bedeutung haben,
    mit einem Vinylmagnesiumhalogenid in einem ätherartigen Lösungsmittel umsetzt und aus dem Reaktionsprodukt das bis-tertiäre Glykol freisetzt.
AT516562A 1960-04-22 1961-04-21 Verfahren zur Herstellung von neuen bis-tertiären Glykolen AT235256B (de)

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