AT164213B - Gefäßverschluß - Google Patents

Gefäßverschluß

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AT164213B
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Wilhelm Koehler
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Wilhelm Koehler
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  Gefässverschluss 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gefässverschluss der bekannten Art, bei welchen das Verschlussorgan mit einem Spaltventil ausgestattet ist und besteht im wesentlichen darin, dass das Spaltventil im Mittelfeld einer elastischen, den Behälterrand übergreifenden Kappe ausgebildet ist. 



   Die Zeichnung erläutert in den Fig. 1 bis 3 die Erfindung, u. zw. zeigt Fig. 1 ein mit dem erfindungsgemässen Verschluss ausgestattetes Gefäss im Schnitt. Fig. 2 die Draufsicht dazu, Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführung der Verschlusskappe im Schnitt. 



   Der Verschluss besteht gemäss den Fig. 1, 2 aus einer Scheibe 1, die aus elastischem Material, z. B. aus Gummi, gefertigt und so bemessen ist, dass sie mit ihrem Randteil 2 den Randwulst 3 der 
Mündung des Gefässes 4 gut abdichtend unter- greift. Die Mittelzone 5 der Scheibe ist hoch- gezogen, hat eine wesentlich grössere Wandstärke und bildet dadurch, dass der verdickte Teil in der Zone   a-b   durchstochen oder durchschnitten ist, ein Lippenventil 6. Der Verschluss wird wie folgt verwendet :
Das Gefäss wird mit dem zu konservierenden Gut gefüllt. Dann wird kochend heisses Wasser eingegossen und das Gefäss mit der vorher keimfrei gemachten Kappe 1 verschlossen, die den Gefässrand allseits gut dichtend untergreift, so dass ein totaler Abschluss gewährleistet ist.

   Der vom kochenden Wasser stammende Dampf wölbt die Kappe unter dem Innendruck des Dampfluftgemisches hoch und nimmt die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Form an, wobei das Dampfluftgemisch durch das Lippenventil entweicht. Lässt man dann den Inhalt des Gefässes erkalten, so tritt Kondensation ein und die Kappe nimmt dann unter dem Einfluss des gegen ihre Aussenseite wirkenden Überdruckes die strichpunktierte, nach innen gewölbte Stellung ein, in der das Lippenventil festgeschlossen bleibt. 



   Das Lippenventil wird im allgemeinen automatisch arbeiten. Man kann aber auch, insbesondere wenn beim Kochen sich eine übermässig starke Wölbung nach aussen ausprägt, einen Druckausgleich dadurch herbeiführen, dass man auf den   Ventilkörper   5 in der Richtung der Pfeile p einen leichten Druck ausübt und dadurch die
Lippe öffnet. 



   Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3 wird das Lippenventil 16 von den aus der Kappe 11 stark hochgezogenen Lappen 15 gebildet, der so wie bei der ersten Ausführungsform in der Zone   a-b   durchstochen oder durchschnitten ist. Die
Kappe 11 umgreift auch hier mit ihrem   Randteil-M   dicht den Wulst 13 eines Flaschenhalses 14.
Diese Ausführungsform hat den Vorzug einer grösseren Vertikalerstreckung der dichtenden Zone, so dass ein äusserer Überdruck eine zusätzliche
Schliesskraft auf das elastische Lippenventil 16 ausübt. 



   Die Kappe 1 samt dem verdickten, das Lippen- ventil bildenden Teil 5 kann in einem Arbeitsgang gepresst werden. Die Ventillippe wird dann in einfachster Weise dadurch gebildet, dass der ver- dickte Teil in der Zone   a-b   durchstochen oder durchschnitten wird. 



   Das zu konservierende Gut kann auch in dem Gefäss mit aufgezogenem Verschluss in Dunst gekocht werden. Das beim Kochen entstehende Dampfluftgemisch entweicht durch das Lippenventil, so dass nach dem Dunstkochen keine weitere Manipulation notwendig ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gefässverschluss, bei welchem das Verschlussorgan mit einem Spaltventil ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spaltventil im Mittelfeld einer elastischen, den Behälterrand übergreifenden Kappe ausgebildet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flache, mit verhältnismässig geringer Wandstärke gefertigte Kappe in dar das Lippenventil bildenden Zone stark verdickt und stegartig hochgezogen ist.
    3. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lippenventil an einem zur Kappenscheibe senkrecht stehenden, aus dem Material der Kappenscheibe selbst geformten Lappen (15) ausgebildet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164213D 1948-11-08 1948-11-08 Gefäßverschluß AT164213B (de)

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