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Schneeschläger, Teigabtriebsvorrichtung u. dgl.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein motorisch angetriebener Schneeschläger bzw. eine Teigabtriebsvorrichtung u. dgl., wie sie für Grossküchen, Hotelbetriebe, Konditoreien u. dgl. in Frage kommt, bei denen das Schneeschlagen bzw. Teigabtreiben häufig und für grössere Mengen erfolgt, so dass es nicht mehr mit der Hand durchgeführt werden kann, in denen aber die in Grossbäckereien angewendeten Abtriebsmaschinen wegen deren grosser Leistung und zu hohen Anschaffungskosten nicht in Frage kommen.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist ferner in kleinerer Ausführung für moderne, mit motorisch angetriebenen Küchenmaschinen ausgestattete Haushaltsküchen bestimmt und kann sowohl als Handgerät, wie auch als stabil gelagertes Gerät in Gebrauch genommen werden.
Für diese Verwendungszwecke und Gebrauchsweisen ist gemäss der Erfindung ein Schneeschläger bzw. eine Teigabtriebsvorrichtung geschaffen worden, bei dem die in einem Tragarm gelagerte Antriebswelle über ein Kegelradgetriebe eine hiezu querliegende, um die Antriebswelle als Achse verschwenkbare und in verschiedenen Schwenklagen feststellbare Sekundärwelle antreibt, an der der Schlagbesenhalter sitzt. Wird dabei der Schlagbesenhalter an der Sekundärwelle in an sich bekannter Weise nicht fest, sondern um Querzapfen verschwenkbar und in verschiedenen Schwenklagen feststellbar angebracht, so beschreibt der Schlagbesen bei eingeschaltetem Antrieb einen Kegelmantel, ganz ähnlich, wie dies bei der Handbetätigung der Fall ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Mittelschnitt durch den Arbeitskopf der Vorrichtung, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht im Sinne des Pfeiles 11 der Fig. 1 und die Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung in Betriebsstellung.
An einem Ständer 1, der in üblicher Weise, z. B. mittels Klemmschrauben an der Tischplatte befestigt werden kann, ist oben ein zylindrisches Gehäuse 2 lösbar befestigt, das die Lager 3 für die Antriebswelle 4 enthält, die über eine biegsame Welle oder in anderer zweckmässigerweise mit dem Antriebsmotor verbunden ist. Die Antriebswelle 4 trägt an ihrem Ende ein Kegelrad 5, das über das Gegenrad J'die Sekundärwelle ss antreibt. Die Lager 7 für die Sekundärwelle 6 sind in einem gesonderten Gehäuse 8 angebracht, das am Tragarm 2 um die Achse der Antriebswelle 4 drehbar gelagert ist. Hiezu dient ein zweiteiliger Ring 9, der mit dem Gehäuseteil 8 verschraubt ist und in eine Ringnut 10 des Tragarmes 2 eingreift.
Mit Hilfe einer federnden Schnappvorrichtung 12, die mit einem Zapfen 13 in Bohrungen 14 des Tragarmes eingreift, kann der Gehäuseteil 8 in verschiedenen Schwenklagen am Tragarm 2 festgestellt werden.
An der Sekundärwelle 6 ist mittels einer Klemmschraube 15 eine Hülse 16 mit quer ausragenden Zapfen 17 befestigt. An diesen Zapfen 17 ist der Schlagbesenhalter 18 schwenkbar gelagert und in den verschiedenen Schwenklagen an der Hülse 16 mittels eines federnden Sperrzapfens 19 (in analoger Weise wie der Gehäuseteil 8) feststellbar. Für die Befestigung des Schlagbesens, Schneerute od. dgl. im Halter 18 dient wieder eine Klemmschraube 20, ein weiterer federnder Schnapper od. dgl.
Die Arbeitsweise einer solchen Vorrichtung geht aus Fig. 3 hervor. Der Tragarm 2 wird so über die Schüssel 21 ragend befestigt, dass der Kopf 8 etwas seitlich über der Mitte der Schüssel liegt. Durch geeignete Verdrehung des Gehäuseteiles 8 wird die Sekundärwelle 6 schräg gestellt und durch Verschwenkung des Schlagbesenhalters 18 erreicht, dass der Schlagbesen im Betrieb einen Kegel beschreibt, dessen Achse 22 selbst schräg liegt. Auf diese Weise tauchen die Enden der Schneerute bei jeder Umdrehung aus dem zu schlagenden Gut aus und ein, ähnlich wie dies beim Handbetrieb der Fall ist. Durch langsames Drehen der Schüssel kann leicht ein vollständiges Durcharbeiten des Materials erzielt werden.
Bei kleinerer Ausführungen der Vorrichtung wird der Tragarm 2 gleichzeitig als Handgriff ausgebildet und zu diesem Zweck beispielsweise mit einer Riffelung versehen. Man kann dann den Tragarm ohne Ständer in die Hand nehmen und die geeignete Lage des Schneerutenkreises zur Schüssel frei wählen ; in diesem Fall wird die Schüssel zweckmässig durch eine Haltevorrichtung am Tisch befestigt.
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