AT162647B - Unkrautvernichtungsmittel - Google Patents

Unkrautvernichtungsmittel

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  Unkrautvernichtungsmittel 
Es ist bekannt, dass Unkräuter die Ertragfähigkeit des Bodens ganz bedeutend herabsetzen. 



  Daher ist man seit vielen Jahrzehnten bemüht, diese Schädlinge zu beseitigen. Bisher bekannte Unkrautvernichtungsmittel können das gestellte Problem nicht vollkommen lösen. Die einen greifen die schädlichen Pflanzen nur oberflächlich an und sind nicht in der Lage auch die Wurzeln abzutöten. Andere Mittel wieder haben eine so nachhaltige Wirkung auf den Boden, dass derselbe für weiteren Anbau sehr lange Zeit unbrauchbar bleibt. Die Handhabung mancher Mittel ist gefährlich. Oft müssen so grosse Mengen angewendet werden, dass die Behandlung unrentabel wird und ausserdem eine Gefahr für die nützlichen Pflanzen und den Boden darstellt. 



   Die Wirkung des erfindungsgemässen Unkrautvernichtungsmittels beruht auf Verwendung von Bromat-Bromidmischungen. Sorgfältig ausgeführte   Laboratoriums-und Feldversuche lieferten   den einwandfreien Beweis, dass diese Mischungen wesentlich rascher und intensiver wirken als Chlorate. So wurden z. B. tiefwurzelnde Unkräuter, die durch Chlorat nicht abgetötet werden konnten, durch eine einmalige Behandlung mit einer Bromat-Bromidlösung vollkommen vernichtet. Ferner ist diese Wirkung nicht so nachhaltig wie die der Chlorate. Daher steht ein mit Bromat-Bromid behandelter Boden schon nach drei Wochen zu neuer Kultur zur Verfügung. 



  Die Handhabung ist sicherer, da diese im Gegensatz zu Chloraten in Berührung mit organischen Stoffen (z. B. Kleidung) keine Brände verursachen können. 



   Die Wirkung der erfindungsgemässen Mischung kann erhöht, beziehungsweise die zur Erreichung des gewünschten Resultates erforderliche Menge verringert werden, wenn Chloride dem neuen Mittel beigemischt werden. Die zugesetzten anorganischen Salze sollen die Unkräuter nicht abtöten, sondern lediglich deren Lebensfähigkeit schwächen. Den Zellen wird nämlich infolge Plasmolyse Wasser entzogen, bis ein osmotisches
Gleichgewicht hergestellt ist. Daher genügen sehr kleine Bromid-Bromatmengen, um Unkräuter ohne unerwünschte Nebenwirkungen vollständig abzutöten. Auf diese Weise ist es möglich, eine äusserst radikale und rasche Wirkung mit aus verschiedenen Gründen vorteilhaft erscheinenden geringen Mengen chemischer Produkte zu erzielen. 



   Wesentlich beschleunigt wird die Wirkungsgeschwindigkeit durch Zusatz geringer Mengen von wasserlöslichen Eisensalzen, z. B. Ferrochlorid, als Katalysatoren. 



   Als Ausführungsbeispiel wird nachstehend die Zusammensetzung des neuen Unkrautvernichtungsmittels angeführt :
500   kg Kaliumbromat  
50"Kaliumbromid
434 " Magnesiumchlorid mit 6 Kristallwasser
6 Kaliumchlorid
5 " Natriumchlorid
5 Eisenchlorid 1000 kg 
PATENTANSPRÜCHE : 
1. Unkrautvernichtungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als wirksamen Bestandteil eine Mischung von Bromat-Bromid enthält. 

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Claims (1)

  1. 2. Unkrautvernichtungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemische Chloride zugefügt werden.
    3. Unkrautvernichtungsmittel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Katalysator ein Eisensalz zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162647D 1947-08-18 1947-08-18 Unkrautvernichtungsmittel AT162647B (de)

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