AT160877B - Verfahren zur Darstellung N-substituierter Aminobenzoesäurederivate. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung N-substituierter Aminobenzoesäurederivate.

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AT160877B
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aminobenzoic acid
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substituted aminobenzoic
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Aladar Dr Skita
Fritz Dr Ing Keil
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Aladar Dr Skita
Fritz Dr Ing Keil
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung N-substitulerter   Aminobenzoesaurederlvate   
Es ist bekannt, dass   Aldehyde u* J Ketone   durch Umsetzung mit ammoniak bei gleichzeitiger katalytischer Reduktion in substituierte Amine   übergeführt   werden   (vgl. franz.   Pa-   tentschrift     Nr. 52 159 ;   C. 1922, IV. 947). Dagegen ist es   nicht bekannt,   wie sich Aminobenzoesäurederivate bei der katalytischer Reduktion in Gegenwart von Carbonylverbindungen verhalten. Vor allem war ungewiss, ob es gingen würde, die Reduktion so zu ieiten, dass nur die aus der Aminogruppe und Carbonylgruppe entstehende Doppelbindung reduziert wird, während der aromatische Ring unhydriert bleibt. 



   Es wurde nun gefunden, dass es in äusserst   glatler \Veise gelingt,   am Stickstoff substituierte Derivate der Aminobenzoesäure zu erhalten, wenn man Aminobenzoesäurederivate in Gegenwart von Monoaldahyden, ausgenommen Formaldehyd, in an sich bekannter Weise einer katalytischen Hydrierung bei gewöhnlicher oder schwach erhöhter Temperature und verhältnismässig niederen Drucken unterwirft. 



   Die N-Substitution von   Aminobenzoesäuren   und ihren Derivaten wurden bisher meist mittels   Hatogenatkyien ausgeführt   ; dieser Methode haftet jedoch der Nachteil an, dass uneinheitliche Produkte erhalten werden, da neben sekundären Basen auch tertiäre und   quartäre Ammonlium-   
 EMI1.1 
 kanntgeworden ist, können aliphatische Amine bei Gegenwart von Aldehyden durch katalytische Hydrierung in aliphatische Basen, welche am Stickstoff alkyliert sind,   übergeführt   werden ; ebenso gelingt es auch, gewisse aromatische Carbonylverbindungen, z. B. Benzaldehyd, in Gegenwart aliphatischer Basen in N-arylierte aliphatische Amine umzuwandeln. 



   Während die Alkylierung der aliphatischen Amine mittels Carbonylverbindungen ganz allgemein durchführbar ist,   kointen   bisher aromatische Amine mit Carbonylverbindungen nur in einzelnen FäHen alkyliert werden. 



   Obwohl in der   österreichischen Patentschrift   Nr. 127 792 auch die Alkylierung eines aromatischen Amins mit einer Carbonylverbindung beschrieben ist, konnte keineswegs vorausgesehen werden,'dass eine derartige Umsetzung auch mit Aminobenzoesäurederivaten durchführbar sein würde, da, wie bekannt,   p-Aminobenzoesäure   durch Hydrierung in wässeriger Suspension in Gegenwart von Platin schon bei gewöhnlicher Temperatur und unter gelindem Druck in die 4-Aminocyclohexancarbonsäure-(I) übergeführt werden kann   [Houben   und Pfau, B. 49   (1917) 2294].

   Es   war daher auch bei den Aminobenzoesäurederivaten nicht zu erwarten, dass unter diesen milden Bedingungen eine Alkylierung ohne Absättigung der   Kerndoppetbindungen   verläuft. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 äthylester aus Alkohol umkristallisiert. 



   Beispiel 2: I6g4-Aminobenzoesäureäthylester werden in 50 cm3 Äther und I0 cm3 Methylalkohol gelöst und nach Zusatz von I2 cm3 Propionaldehyd sowie 5 g Platin-Bariumsulfat- 
 EMI2.2 
 Zugabe von 22 g Acetaldol in 25   ems   einer kolloidalen Platinlösung (enthaltend g Platin und Ig Gummi arabicum) wird die Hydrierung bei Zimmertemperatur und 3 Atm. voigenommen. Nach Aufnahme von   5,     4 I Wasserstoff ist   die Hydrierung beendet ; die ätherische Lösung wird abdekantiert und mit Pottasche getrocknet. Nach dem Einengen kristallisiert eine weisse Substanz aus', die nach dem Umkristallisieren den Schmelzpunkt 103 bis   1040   besitzt. Aus der kolloiden Lösung des Katalysators scheiden sich noch weitere geringe 
 EMI2.3 
 katalytischen Hydrierung bei   550 und   bei 4 Atm. unterworfen.

   Erhalten wird der 4-Propyl-   aimnobenzoesäjreäthylpster, der aus verdünntem   Alkohol umkristallisiert bei   700 schmilzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zu. Herstellung N-substituierter Aminobenzoesäurederivate, dadurch gekenn- zeichnet, dass man Derivate der AminobenzoesÅaurcn in Gegenwart von Monoaldehyden, mit Ausnahme von Formaldehyd, in an sich bekannter Weise einer Hydrierung bei gewöhnlicher oder schwach erhöhter Temperatur und verhältnismässig niederen Drucken unterwirft.
AT160877D 1935-06-21 Verfahren zur Darstellung N-substituierter Aminobenzoesäurederivate. AT160877B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4633009A (en) * 1985-06-18 1986-12-30 Frizsche Dodge & Olcott Inc. Synthesis of methyl N-methylanthranilate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4633009A (en) * 1985-06-18 1986-12-30 Frizsche Dodge & Olcott Inc. Synthesis of methyl N-methylanthranilate

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