AT159999B - Verfahren zur Gewinnung von Schefel gebrauchter Gasreinigungmasse. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Schefel gebrauchter Gasreinigungmasse.

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  Verfahren zur Gewinnung von Schwefel aus gebrauchter Gasreinigungsmasse. 



   Die Extraktion von Schwefel aus gebrauchter Gasreinigungsmasse zwecks Wiederbelebung mit Hilfe von Lösemitteln, wie Schwefelkohlenstoff,   Trichloräthylen,   Lampenpetroleum u. dgl., ist bekannt. Auch hat man Lösemittel vorgeschlagen, die eine dem Schmelzpunkt des Schwefels nahe- liegende Siedetemperatur besitzen, nämlich hydrierte zyklische Amine, Benzylaminbasen und deren
Hydroderivate. Es wurde gefunden, dass im Vergleich zu diesen eine schnellere Extraktion sowie ver- schiedene Vorteile im Betriebe erzielt werden, wenn   Perehloräthylen   als Lösemittel verwendet wird. 



   Es ist bei Siedetemperatur praktisch in jedem Verhältnis mit Schwefel misehbar und ermöglicht in überraschend kurzer Zeit einen weitgehenden Entzug des Schwefels aus der Gasreinigungsmasse. 



   Durch die Anwendung von dampfförmigem Perchloräthylen wird ferner die Masse entwässert, so dass insbesondere infolge Erhöhung der Porosität die Wiederbelebung sehr kräftig ist und die Wirksamkeit oft sogar noch steigt. Da infolge des hohen Siedepunktes des Perchloräthylens die Extraktion bei verhältnismässig hoher Temperatur vorgenommen werden kann, wird vermieden, dass sich in den Apparaturen Schwefel ansetzt, der die Rohrleitungen verlegt und sonstige Störungen hervorruft. 



  Die Unbrennbarkeit des   Perchloräthylens   erlaubt ferner ein gefahrloses Arbeiten und ermöglicht, da die Anwendung von Schutzgasen in Wegfall kommt, eine einfache Konstruktion des Extraktionsapparates. 



   Die Extraktion des Schwefels mit dem Lösungsmittel gemäss der Erfindung kann mit bekannten
Vorrichtungen nach gebräuchlichen Verfahren vorgenommen werden. Vorteilhaft geht man so vor, dass man die Masse erst mit Perchloräthylendampf behandelt. Dabei ist es zweckmässig, einen aufrecht stehenden, unten vollkommen zu öffnenden Extraktor zu verwenden, der eine schnelle Entleerung der Masse nach der Extraktion ermöglicht. Die Dämpfe werden zweckmässig in einer getrennten Blase erzeugt, von wo aus sie in den unteren Teil des Extraktors geleitet werden. Das Lösungsmittel kondensiert sich an und in der Masse und löst neben Schwefel zuerst vor allem den vorhandenen Teer. 



  Der sich ergebende Extrakt wird gesondert abgelassen, da der bzw. die folgenden Extrakte einen fast völlig teerfreien Schwefel enthalten. Die Behandlung wird dann fortgesetzt, vornehmlich unter Anwendung von heissem Lösemittel. Man kann aber auch gleichzeitig flüssiges Lösemittel und Lösemitteldampf anwenden. Aus dem Extraktor entweichende Lösemitteldämpfe führen Wasser aus der Gasreinigungs-   masse mit sich, das nach Niederschlagen der Dämpfe in einem gebräuchlichen Wasserabscheider abgetrennt wird, worauf das Lösemittel wieder zur Extraktion verwendet werden kann. Hat das   Lösemittel allen Schwefel aus der Masse aufgenommen, so wird es abgetrieben und aus dem Schwefel die Lösemittelreste mittels Wasserdampf abgeblasen. Auch aus der Masse kann zuletzt das Lösemittel mittels Wasserdampf oder Heissluft entfernt werden.

   Der erhaltene Schwefel ist teerfrei und sehr rein, so dass er ohne weiteres zu technischen Zwecken verwendet werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Schwefel aus gebrauchter Gasreinigungsmasse durch Extraktion mittels flüssiger oder dampfförmiger organischer Lösemittel, die einen dem Schmelzpunkt des Schwefels naheliegenden Siedepunkt besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösemittel Perchloräthylen verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT159999D 1938-05-14 1938-05-14 Verfahren zur Gewinnung von Schefel gebrauchter Gasreinigungmasse. AT159999B (de)

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