DE894552C - Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Daempfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-Gemisch - Google Patents
Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Daempfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-GemischInfo
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Description
- Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Dämpfen aus einem Gas-bzw. Gas-Dampf«Gemisch Es ist bekannt, unerwünschte oder schädliche Gase oder Dämpfe, beispielsweise aus einer Raumatmosphäre, dadurch zu beseitigen, daß man die Gase oder Dämpfe absorbiert bzw. kondensiert. So wird beispielsweise Kohlensäure aus einem Gasgemisch dadurch beseitigt, daß man dieses mit einem geeigneten festen oder flüssigen Absorptionsmittel, wie etwa gebranntem Kalk oder einer Alkalilauge, in innige Berührung bringt, wodurch der CO2-Gehalt praktisch beseitigt werden kann. Auch Dämpfe lassen sichvdadurch beseitigen, daß man sie entweder in einem Absorptionsmittel absorbiert oder durch geeignete Maßnahmen kondensiert. Alle diese bekannten Verfahren erfordern einen verhältnismäßig großen Aufwand an Einrichtüngen bzw. Ab so rptionsmitteln, wobei letztere sehr häufig ausgewechselt bzw. regeneriert werden müssen, was die Kosten bedeutend erhöht. In vielen Fällen versuchte man deswegen durch eine sehr intensive Ventilation der Raumatmosphäre deren Gehalte an unerwünschten bzw. schädlichen Gas- oder Dampfbestandteilen auf ein zulässiges Maß zu halten.
- Die Erfindung beschreitet zur Beseitigung von Gasen oder Dämpfen aus Luft oder einer anderen Gasatmosphäre einen vollständig neuen Weg. Das neue Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß das zu behandelnde Gas- oder Gas-DampfWGemisch mit einem möglichst hohen Gehalt an Feuchtigkeit der Einwirkung von ultravioletten Strahlen ausgesetzt wird.
- Es hat sich herausgestellt, daß die in einer Gasatmosphäre vorhandene Feuchtigkeit, wenn deren relativer Gehalt möglichst hoch ist, am bestenIoo°/o beträgt, in der Atmosphäre zum Teil in Nebelform übergeführt werden kann, wenn die gas- bzw. dampfförmigen Stoffe der Einwirkung von Ultraviolettstrahlen ausgesetzt werden. Diese Tatsache kann daraus erklärt werden, daß durch die Einstrahlung von Ultraviolettenergie in der Atmosphäre Ladungsträger erzeugt werden, die als Kondensationskerne wirken und damit die teilsweise Überführung der vorhandenen Feuchtigkeit in die Nebelform bedingen. Diese Feuchtigkeitsteilchen ermöglichen nun eine leichtere Abscheidung des vorhandenen unerwünschten Dampfanteiles oder des schädlichen Gasbestandteiles, und zwar bei letzterem durch Absorption in den Flüssigkeitsteilchen.
- So ist es z. B. möglich, in einer Raumatmosphäre vorhandenes Ammoniak oder auch andere Gase, wie Schwefelwasserstoff, Kohlensäure, weitgehend zu entfernen, indem diese Bestandteile durch innige Berührung mit der durch die erfindungsgemäße Behandlung in Nebel form übergeführten; Feuchtigkeit absorbiert und mit dieser ausgeschieden werden können.
- Die Beseitigung der vorgenannten Bestandteile kann in der Weise geschehen, daß die entstandenen Flüssigkeitsteilchen durch ihre spezifische Schwere auf den Boden des Raumes sinken und sich dort niederschlagen oder daß sie in an sich bekannter Weise, und zwar durch Absorption an geeigneten Mitteln oder durch Niederschlagen durch mechanische oder elektrische Einwirkung entfernt werden. Der Aggregatzustand, in dem die in Frage stehenden Bestandteile vorliegen, erleichtert die Durchführung der vorgenannten Maßnahmen in weitgehendem Maße, so daß also für die Niederschlagung des Nebels die bekannten einfachen Mittel zur Anwendung gebracht werden können. So steht nichts im Wege, z. B. durch die Einwirkung von Ultraschallschwingungen die in Nebelform vorliegende Feuchtigkeit in an sich bekannterWeise niederzuschlagen.
- Das neue Verfahren eignet sich besonders für die Verbesserung der Raumatmosphäre in Kühl-, tGärungs-, Lager- und Reifungsräumen, in denen im Laufe der Zeit Gasbestandteile eine unerwünschte oder schädliche Höhe annehmen können.
- Die Anordnung der für das neue Verfahren in Frage kommenden, an sich bekannten Einrichtungen zur Erzeugung von Ultraviolettstrahlen erfolgt beispielsweise in der Nähe der kälteabgebenden Einrichtungen, weil dort die relative Feuchtigkeit der Raumatmosphäre am größten ist. Es steht nichts im Wege, bei einem nicht ausreichenden Feuchtigkeitsgehalt diesen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in an sich bekannter Weise künstlich zu erhöhen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Dämpfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-Gemisch, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch mit einem möglichst hohen Gehalt an Feuchtigkeit der Einwirkung von ultravioletten Strahlen ausgesetzt und die dadurch ausgeschiedenen Bestandteile aus dem Gas- bzw. Gas-Dlampf-Gemisch, z. B. auf Grund ihres gegenüber diesem größeren spezifischen Gewichtes oder durch an sich bekannte Maßnahmen, wie etwa durch Absorption oder durch mechanische Einwirkungen, wie z. B. Ultraschall oder durch elektrostatische Felder, entfernt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der relative Feuchtigkeitsgehalt der Raumatmosphäre in an sich bekannter Weise künstlich, gegebenenfalls bis zur Sättigung, erhöht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES5734D DE894552C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Daempfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-Gemisch |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES5734D DE894552C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Daempfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-Gemisch |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE894552C true DE894552C (de) | 1953-10-26 |
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Family Applications (1)
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| DES5734D Expired DE894552C (de) | 1942-04-23 | 1942-04-23 | Verfahren zur Beseitigung von Gasen oder Daempfen aus einem Gas- bzw. Gas-Dampf-Gemisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894552C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0454937A1 (de) * | 1990-05-02 | 1991-11-06 | Franz Dr. Krassnigg | Kombinationsfilter für zumindest im wesentlichen gasförmige Medien sowie dessen Verwendung |
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1942
- 1942-04-23 DE DES5734D patent/DE894552C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0454937A1 (de) * | 1990-05-02 | 1991-11-06 | Franz Dr. Krassnigg | Kombinationsfilter für zumindest im wesentlichen gasförmige Medien sowie dessen Verwendung |
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