AT159743B - Vorrichtung zum sofortigen Stillsetzen von elektrisch angetriebenen Webstühlen. - Google Patents

Vorrichtung zum sofortigen Stillsetzen von elektrisch angetriebenen Webstühlen.

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AT159743B
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  Vorrichtung zum sofortigen Stillsetzen von elektrisch   angetriebenen Webstühlen.   
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   und 2. M versehen,   die nach Wahl mit einer feststehenden Kontaktgruppe   2'in Verbindung   treten können. Die'gezeichnete Lage entspricht der Ruhestellung 0. Gelangt die Kontaktgruppe   25a   mit   25c   in Verbindung, so entspricht diese Stellung V dem Vorwärtslauf des Motors. Gelangt die Kontaktgruppe   25b mit 25c   in   Berührung,   so entspricht diese Stellung   R   von 25 dem Rücklauf des Motors bzw. der Gegenstrombremsung.

   Der Arm wird durch zwei   Schaltmagnete 17   mit Spule 16 und 21 mit Spule 28 
 EMI2.1 
 der durch eine Feder   24   mit dem Schaltarm 25 verbunden ist, liegt auf einem Anschlag 27 auf. Der   Anker 29   des Schaltmagneten 21 ruht auf einem Anschlag 30 auf. Dieser Anker hat an seinem unteren Ende ein Langloch 31, in dem sich ein am linken Ende des Schaltarms 25 befestigter Stift bewegen kann. Die Steuerung des Schaltarms 25 erfolgt durch Steuerstromkreise, in denen die Spulen 28 und   16   der Schaltmagnet liegen. Zum Zweck der Steuerung trägt der Anker 22 eine Kontaktbrüeke 23, 
 EMI2.2 
 Zunge 26, die am linken Ende einen Gleitkontakt 60 hat.

   Der Anker 29 trägt eine   KontaktbrÜcke   20, die in der gezeichneten Stellung ihren Kontakt geschlossen hält, und eine federnde Zunge 34, die am rechten Ende einen Gleitkontakt   35   trägt. Die Gleitkontakte 60 und 35 sind in ständiger elektrischer Verbindung mit einer feststehenden Kontaktplatte 36. Parallel zu dieser Platte sind zwei Kontaktschienen   37 und 38   vorgesehen, u. zw. so, dass das Gleitstück 60 eine leitende Verbindung zwischen 36 und 38 und das Gleitstück 35 eine leitende Verbindung zwischen 36 und 37 herstellen kann. 



   Bei Inbetriebnahme des Webstuhles wird zunächst ein Kontaktpaar 14 und hiedureh ein Erregerstromkreis für die Spule 16 (Steuerstromkreis für Betrieb) geschlossen, der wie folgt verläuft : vom positiven Pol über ein Kontaktpaar 15, das Kontaktpaar 14, die Spule   16,   die   Kontaktbrücke   20 zum negativen Pol. Die so erregte Spule 16 zieht ihren Anker   22   an, wodurch der Kontakt 23 geschlossen wird und ausserdem das Gleitstück 60 die Kontaktplatte 36 mit der Kontaktschiene 38 leitend verbindet. Durch das Anziehen des Ankers 22 wird gleichzeitig der Schaltarm 25 aus der Stellung 0 in die 
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 stuhl kommt so in Betrieb. 



   Wird aus irgendwelchen Gründen der Kontakt   14   wieder geöffnet, so hat dies auf den Betrieb keinen Einfluss, weil 14 durch den Haltekontakt bei 23   überbrückt   wird. Tritt nun eine   Störung   ein, so wird mit Hilfe der Auslösestange 2 der elektrische Störungskontakt 7 und damit der Steuerstromkreis der Gegenstrombremsung geschlossen, der wie folgt verläuft : vom positiven Pol über die Kontaktpaare   15   und 7, den Hilfskontakt   51,   die Kontaktplatte 36, den Schleifkontakt 60, die Kontaktschiene 38 und die Spule   28   zum negativen Pol. Damit wird die Spule 28 erregt und zieht ihren Anker 29 an. Infolge des Langloches 31 ist dieser Vorgang   zunächst   unbehindert.

   In der ersten Phase wird daher der Verriegelungskontakt   20   geöffnet und damit der Erregerstromkreis der Spule 16 unterbrochen. 
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 Kontaktplatte 36 her. Sobald der Leergang des Ankers 29 erschöpft ist, reisst dieser den Anker 22 aus der inzwischen stromlos gewordenen Spule 16 heraus und bringt auch den   Sehaltarm   25 mit einem Ruck in die Stellung R, wodurch die Gegenstrombremsung eingeleitet wird. Die hiedurch eintretende Unterbrechung der elektrischen Verbindung zwischen den Kontaktplatten 36 und 38 ist ohne Bedeutung, weil der Erregerstromkreis für Spule 28 durch die inzwischen   erfolgte Uberbrückung der   Platten 37 und 36 geschlossen bleibt. Zufolge der Gegenstrombremsung, die jetzt einsetzt, wird der Motor rasch zum Stillstand gebracht.

   Dann kehrt er seine   Drehriehtung   um. was zur Folge hat, dass der Arm 11 
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 öffnet. Dies bedeutet die Unterbrechung des   Erregerstromkreises   für Spule 28, die somit ihren Anker 29 fallen lässt. Dadurch gelangt der Schaltarm   25   in die Ruhestellung 0 zurück, wodurch der Webstuhl endgültig stillgesetzt wird. Durch Verstellung des Anschlages 12 kann der Rücklaufweg des Motors 
 EMI2.6 
 offenen Webfaches anzuhalten. 



   Die beschriebene Sicherheitseinrichtung kann für verschiedenartige   Störungsfälle   nutzbar gemacht werden. Eine andersartige Störung tritt z. B. am Webstuhl ein, wenn der   Webstuhlschützen   das Ende seiner   Wurfbahn   nicht erreicht, sondern vorher stehen bleibt. Die bekannte   Sieherheits-   einrichtung hiefür besteht aus Frosch und Stecher und lässt den Stecher im Störungsfalle einfallen, wodurch der Webstuhl eine gewaltsame Hemmung seiner Bewegung erfährt, die unter Umständen zu   Rahmenbrüehen   führen kann.

   Um diesen Störungsfall gesondert zu erfassen und die starke Bean-   spruchung   des Rahmens zu mildern, kann man beim Einfallen des Stechers einen weiteren Störungkontakt 33 schliessen, der parallel zum Kontakt 7 geschaltet ist   und   daher dieselbe Wirkung wie dieser Kontakt hat. 



   In manchen Fällen ist es nötig, den Webstuhl oder die Arbeitsmaschine nach Belieben ein Stück rückwärts laufen zu lassen. ohne hiefür die Sicherheitsvorriehtung bzw. deren Rüeklaufschaltung in Anspruch nehmen zu müssen. Für diesen Zweck ist ein besonderer, gestrichelt dargestellter Stromkreis vorgesehen, der vom positiven Pol über einen Druckknopf 43 unmittelbar zur Spalte 28 und von da zum negativen Pol führt. Durch Schliessen des Druckknopfes   J. S wird   die Arbeitsmaschine willkürlich auf Rücklauf geschaltet. 

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   Eine Reihe von Arbeitsmaschinen, wie z. B. Schaft-oder Jacquard-Maschinen, sind so ein- gerichtet, dass Teile von ihnen niemals   rückläufig   bewegt werden dürfen. Damit die Vorrichtung der
Erfindung auch für diese Maschinen nutzbar gemacht wird, können die nicht   rückläufig   zu bewegenden
Maschinenteile mit der Hauptmaschine durch eine lösbare Kupplung verbunden sein. Die elektrische Steuerung dieser Kupplung kann so eingerichtet sein, dass die Lösung der Kupplung selbsttätig er- folgt, wenn das Kommando zur Gegenstrombremsung des Motors gegeben wird. Diese Entkupplung kann z. B. mittels eines besonderen Schaltmagneten erfolgen, dessen Erregerspule 44 parallel zur
Spule 28 geschaltet ist. 



   Die Kontakte 15 und 14 werden von dem bei Webstühlen bekannten Handhebel18 über noch näher zu beschreibende Verbindungsorgane gesteuert. Mit dieser Steuerung wird gleichzeitig eine weitere Aufgabe gelöst, von der nunmehr die Rede sein soll. Tritt ein Bruch des Schussfadens ein und ist der Webstuhl mit Hilfe der beschriebenen Sicherheitseinrichtung (Auslösestange 2, Störungs- kontakt 7) endgültig zum Stillstand gebracht worden, so muss die Störung durch Einsetzen einer neuen
Garnspule oder Anknüpfen des Fadens beseitigt werden. Der Bedienende müsste nun eigentlich mit
Rücksicht auf die Eigenart des   Schussfadenwächters   eine   umständliche   Manipulation vornehmen, um den Faden relativ zum   Schussfadenwächter   in die richtige Lage zu bringen.

   Diese Arbeit kann man ihm ersparen, wenn man dafür Vorsorge trifft, dass die   Auslösebereitsehaft   bei Inbetriebnahme der Anlage oder bei ihrer Wiederinbetriebnahme zeitweilig ausgesetzt wird. Dies kann wie folgt geschehen : Der   Handhebel. M   steht unter dem Einfluss einer am Brustbaum 1 befestigten Feder 39. 18 ist gemäss
Fig. 1a, die eine Draufsicht mit Schnitt durch den Handhebel 18 zeigt, in einem Schlitz 40 des Brust- baumes geführt und befindet sich in der gezeichneten Lage in der Betriebsstellung. Der Hebel 18 liegt hier unter dem Einfluss der Feder 39 an der Kante a des Schlitzes an. In der Ruhestellung lag Hebel 18 an der   Kante b   an. Beim Übergang von der Ruhestellung in die Betriebsstellung wird der Hebel gegen die Wirkung der Feder 39 zunächst bis an die Kante c geführt.

   Mit dem Handhebel18 ist über ein
Zwischengelenk 41 eine waagrecht geführte Stange 42 gelenkig verbunden, an der zwei Anschlagstifte 45 und 46 befestigt sind. Auf der Stange 42 gleitet eine   Hiilse   47, die eine waagrechte Kante   d   und eine schräge Kante e hat. Die Kanten   d   und e werden zur Steuerung der Kontakte 7 und 14 benutzt. Die
Stange 42 hat ferner einen verjüngten Teil   48,   der zur Steuerung des Kontaktes 15 dient. Diesen hält eine unter der Wirkung einer Feder 49 stehende   Kontaktbrücke   50 geschlossen, wenn der verjüngte
Teil 48 dem Kontakt   gegenübersteht.   Eine Feder 52 sucht die Hülse 47 an den Anschlagstift 45 zu drücken, der die Bewegung der Hülse 47 nach links begrenzt.

   Am Brustbaum 1 ist ferner bei 53 eine
Sperrklinke 54 drehbar gelagert. Diese   Sperrklinke   hat am linken Ende eine Nase 55, die in der dar- gestellten Lage die   Gleitstückhülse   47 festhält und gegebenenfalls eine Bewegung dieses   Gleitstückes   nach links verhindert. Die Kontakte 7 und 14 werden von der Kontaktbrücke 56 gesteuert, die eine
Feder 57 nach oben zu   drücken   sucht.

   Die Kontaktbrücke 56 befindet sich in der gezeichneten Lage, die gleichbedeutend   mit,, Betrieb" ist,   in der Mitte zwischen den beiden Kontaktpaaren 7 und 14 
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Wird beim Einschalten der Handhebel 18 von der Kante b bis zur Kante c vorgebracht, so nimmt der Anschlag 45 das Gleitstück 47 so weit mit, dass die   Kontaktbrücke   56 von der Kante d auf das untere Kontaktpaar 14 gepresst wird. Gleichzeitig wird auch der Kontakt 15 geschlossen, da ihm das sieh verjüngende Ende 48 der Stange 42 gegenübersteht. Die Schliessung der Kontakte 15 und 14 bedeutet aber nach dem Vorangegangenen, dass Schaltarm 25 in die Stellung V gebracht wird, der Motor also   anläuft-.   Während dieses Vorganges muss nun Handhebel 18 so lange an der Kante c des Schlitzes 40 gehalten werden, bis der erste Schützenschlag erfolgt ist.

   Welche Folge dieses Festhalten des Hebels   18   an der Kante c hat, soll später gezeigt werden. Sobald der erste   Schützenschlag   vorbei ist, wird der Hebel 18 losgelassen ; die Feder 39 zieht ihn zur Kante a zurück. Hiedurch wandert die Stange 42 ein   Stück   nach links, Nase 55 der vorher eingefallenen Sperrklinke 54 löst den Anschlag 45, der bisher die Hülse 47 gesperrt hatte, ab und sperrt jetzt selbst die Hülse 47. Anschlag 45 wandert ein Stück nach links, so dass sämtliche Teile des Handhebelsteuermeehanismus nun die in den Fig. 1 und la gezeichnete Lage annehmen. Kontakt 15 bleibt hiebei geschlossen. Dagegen wird Kontakt 14   geöffnet, da   die Kontaktbrücke 56 jetzt an die Kante e der   Hülse 47   anstösst.

   Die Feder 52 ist gespannt und die Kontaktbrücke 56 wird durch die Kante e in der Mitte zwischen den Kontakten 7 und 14 gehalten. 



   Tritt nun eine Störung ein, so wird der   Auslöseimpuls   des   Störungswäehters   durch die Stange 2 weitergegeben, welche an die Sperrklinke 54 stösst und diese im Sinne des Uhrzeigers dreht. Hiedurch wird die Hülse 47 freigegeben, so dass sie unter dem Einfluss der Feder 52 bis zum Anschlag 45 schnellt. 



  Auf diese Weise wird auch die   Kontaktbrücke   56 freigegeben und diese   schliesst   unter dem Einfluss der Feder 57 ruckartig den Störungskontakt 7, der das   Kommando,, Gegenstrombremsung" gibt.   Dieses Kommando konnte, wie jetzt ersichtlich ist, so lange nicht gegeben werden, als der Handhebel 18 an der Kante c des Schlitzes 40 gehalten wurde. Denn in dieser Lage hält die Kante d der Hülse 47 den Kontakt 14 geschlossen und die Hülse 47 liegt am Anschlag 45 an, so dass eine Auslösung der Sperrklinke 54 wirkungslos wäre. Somit ist die Auslösebereitschaft so lange aufgehoben, als Handhebel 18 an der Kante e anliegt.

   Dies bedeutet einen Vorteil in zweierlei Hinsicht : Erstens wird die 

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 elektrische   Steuerung ausserordentlich vereinfacht   und zweitens ist der Bedienungsvorgang den Gepflogenheiten des Webers angepasst, der mit dem Handbedienungsgerät die Maschine nicht nur steuern, sondern auch die Auslösebereitschaft in einfacher, sinngemässer Weise (nämlich durch den Handhebel) aufheben kann und hiedurch gezwungen wird, den ersten Sehützensehlag, der ja nicht kontrolliert ist, sorgfältig zu beobachten. 



   Die Maschine kann ausser durch den Druckknopf 43 auch durch den Handhebel stillgesetzt werden, indem dieser aus der Betriebsstellung. in der er an Kante a anlag, herausgerissen wird ; die Feder 39 zieht ihn dann in die Ruhestellung (bei Kante b). Hiebei trifft der Anschlagstift 46 der Stange 42 auf eine untere Nase der Sperrklinke 54 und löst diese aus. Dann wandert auch die Hülse 47 in die Ruhestellung. Der Kontakt 15 wird geöffnet, da sich die Stange   42 jetzt   so weit nach links bewegt hat, dass sie die Kontaktbrücke 50 gegen die Wirkung der Feder 49   zurückdrückt.   Mit der Öffnung des Kontaktes 15 wandert der Schaltarm 25 in die Ruhestellung 0 und die Anlage wird hiedurch stillgesetzt. 



   Die zusätzlichen Schleifkontakte 35 und 60 und ihre zugehörigen Kontaktsehienen 36,37 und 38 sind hier erforderlich, weil beim Durchdrehen der Arbeitsmaschine von Hand, das aus irgendwelchen Gründen hin und wieder erfolgt, eine unbeabsichtigte Schliessung des Kontaktes 51 eintreten und damit der Stromkreis der Gegenstrombremsung unerwünscht geschlossen werden könnte.

   Dem wird dadurch vorgebeugt, dass in der Ruhestellung, in der praktisch das Durchdrehen der Arbeitsmaschine von Hand stattfindet, die elektrische Verbindung zwischen der Kontaktplatte 36 und den   Kontaktschienen   37 und 38 aufgehoben ist. 
 EMI4.1 
 von der aufgetretenen Störung, wobei ein einziges, über Steuerstromkreise und   Schütze   selbsttätig gesteuertes, an sich bekanntes Schaltorgan für den Motor mit ausgeprägten Stellungen für Betrieb, Gegenstrombremsung und endgültiges Stillsetzen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer, während welcher die Gegenstrombremsschaltung besteht, so einstellbar gemacht ist, dass der Motor noch so lange rückwärts läuft, bis die Weblade in die Stellung des offenen Faches zurückgeführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitdauer des Motorrüek- laufes unabhängig von der Zeitdauer der Gegenstrombremsung einstellbar gemacht wird.
    3. Vorrichtung nach Anspnieh 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Störungsart ein besonderer elektrischer Steuerkontakt für die Überfühmng des Schaltorgans in die Stellung für Gegenstrombremsung zugeordnet ist, wobei alle Störungskontakte elektrisch parallel zueinander geschaltet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Steuerstromkreis, durch dessen Erregung selbsttätig die Gegenstrombremsung herbeigeführt und der Steuerstromkreis für Betrieb unterbrochen wird, ein besonderer Steuerstromkreis für Gegenstrombremsung vorgesehen ist, der willkürlich, z. B. von Hand, erregt werden kann.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 für Schaft-oder Jacquard-Webstühle, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Impuls zur Erregung des Steuerstromkreises der Gegenstrom- EMI4.2 des Handbedienungsorgans, aufgehoben ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Handbedienungsorgan (18) in der Zwischenstellung (e) unter dem Einfluss einer Feder (39) steht, die es nach dem Loslassen selbsttätig in eine Endstellung (b) zurückreisst, in der die Auslösebereitschaft wiederhergestellt ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Störungskontakt (7, 56) im Steuerstromkreis der Gegenstrombremsung als Schnellsehalter ausgebildet ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Handbedienungsorgan in der Zwischenstellung (e) den federbelasteten Störungskontakt (7, 56) offenhält (Stift 45, Hülse 47) und diese Sperrung (45) beim Zuriicksc1mellen des Handbedienungsorgans in seine Endlage (b) durch eine vom Störungswächter (.'2) aus gesteuerte zweite Sperrung (54, 55) abgelöst wird.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das eigentliche Steuerorgan (47) für den im Steuerstromkreis der Gegenstrombremsung liegenden Störungskontakt (7) federbelastet (52) und am Handbedienungsorgan (48) relativ zu zwei Anschlägen (45, 55) beweglich geführt ist, von denen der eine (45) am Handbedienungsorgan bzw. seinem Gestänge (48) befestigt, der andere (55) durch eine vom Storungswäehter (2) gesteuerte Sperrklinke (54, 55) gebildet ist.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Steuerstromkreisen zur Bewegung des Schaltorgans zusätzliche Hilfskontakt (36, 37, 38) zu dem Zweck EMI4.3
AT159743D 1934-11-16 1935-11-16 Vorrichtung zum sofortigen Stillsetzen von elektrisch angetriebenen Webstühlen. AT159743B (de)

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