DE560804C - Relais, insbesondere fuer Fernsprechzwecke, mit stufenweise beeinflusstem Anker - Google Patents

Relais, insbesondere fuer Fernsprechzwecke, mit stufenweise beeinflusstem Anker

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Publication number
DE560804C
DE560804C DE1930560804D DE560804DD DE560804C DE 560804 C DE560804 C DE 560804C DE 1930560804 D DE1930560804 D DE 1930560804D DE 560804D D DE560804D D DE 560804DD DE 560804 C DE560804 C DE 560804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
relay
influenced
locking means
wise
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930560804D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Preush
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Application granted granted Critical
Publication of DE560804C publication Critical patent/DE560804C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/08Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Relais, insbesondere auf solche für Fernsprechzwecke, bei denen ein oder mehrere Anker bei ihrer Beeinflussung eine stufenweise Anzugsbewegung ausführen.
Soll der Anker eines derartigen Relais zwecks Aufrechterhaltung eines Schaltvorganges in einer Zwischenstellung gehalten werden, so muß das Relais während dieser Zeit erregt bleiben. Dies ist jedoch nicht immer erwünscht und auch unwirtschaftlich. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, einen. Anker in seiner Anzugsstellung mechanisch zu sperren, was jedoch bisher immer nur mit Hilfe eines zweiten Ankers des gleichen oder eines anderen Relais ermöglicht wurde.
Die Erfindung bezweckt, die mechanische Sperrung eines stufenweise beeinflußten Ankers hiervon unabhängig zu machen, was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird, daß dem Anker Sperrmittel zugeordnet sind, welche durch den Anker selbst in einer Zwischenstellung zur Wirkung gebracht werden und ihn mechanisch verriegeln.
Diese Sperrmittel sind erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß sie den Anker nur in seiner Abfallrichtung sperren, so daß er also wohl bei entsprechender elektrischer Beeinflussung weiter zum Anzug gelangen kann, nicht aber bei Aberregung des Relais in seine Ruhelage zurückgelangt.
Seine Freigabe erfolgt gemäß der Erfindung erst nach seinem vollständigen Anzug. Hierdurch wird erreicht, daß der Anker stets vollständig zum Anzug gebracht wird, ehe er in seine Ruhelage zurückgelangen kann, so daß er also vorher sämtliche Schaltfunktionen ausführen muß.
Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel ein derartiges Relais in mehreren Ansichten und Stellungen.
Das gezeichnete Relais hat nur einen Anker, kann natürlich aber auch mehrere Anker besitzen, von denen alle oder nur einige stufenweise verstellt werden.
Abb. ι zeigt das Relais in Seitenansicht und
Abb. 2 von vorn gesehen in natürlicher Größe.
Abb. 3 ist eine vergrößerte Teilansicht des Relais in der Ruhelage des Ankers.
Abb. 4 zeigt in gleicher Ansicht den Anker in seiner ersten Anzugsstufe und
Abb. S nach Erreichung der letzten Stufe hei vollständigem Anzug. ■■
In den Abbildungen ist die Spule des Relais mit ι bezeichnet, 2 ist der Kern und 3 der seitlich zum Kern angeordnete Anker, welcher leicht herausnehmbar an dem hinteren abgewickelten Ende des Kernes 2 vermittels einer Blattfeder 4 beweglich gelagert ist. An der anderen Seite der Spule 1 sind die Kon-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alexander Preush in Berlin-Charlottenburg.
taktsätze 5 angeordnet, auf welchen der Anker 3 vermittels seiner Kontaktbrücke 6 und des Kniehebels 12 in bestimmten Stellungen des Ankers zur Einwirkung gelangt. Die Sperrmittel sind teils am Anker 3 und teils am Kern 2 des Relais angeordnet. Die am Anker befindlichen werden durch das Blech 8 gebildet, welches die Kontaktbrücke 6 trägt. Dieses Blech ragt mit seinem am Kern befestigten Teil über den Anker 3 hinweg und hat hier einen Ansatz 9, an welchen eine Blattfeder 10 des Kernes 2 geführt wird. Die Funktion dieser Feder wird noch erläutert.
Ferner ist in dem Blech 8 eine Aussparung 11 vorgesehen, in welche ein darüber befind-, licher Kniehebel 12 mit seinem Ansatz 13 hineinragt, wenn der Anker 3 seine erste Anzugsstufe erreicht hat.
Die am Polstück des Kernes 2 vorgesehenen Sperrmittel bestehen aus einem mehrfach abgewinkelten Blech 14, dessen unterer Arm 15 eine Sperrfeder 16 trägt, auf welche ein Isolierstift 17 des Ankers 3 zur Einwirkung gelangt, wenn nach erfolgter Sperrung des Ankers die Sperrung wieder aufgehoben werden soll. Die bereits erwähnte Blattfeder 10 ist ebenfalls an dem Blech 14 befestigt und enthält zwei Nasen, eine größere, 19, und eine kleinere Nase 20 unterhalb der ersteren. Die Nase 19 dient zur Führung der Feder 1 o, wenn der Anker 3 die Endanzugslage erreicht hat, um die Feder in eine solche Schräglage zum Ansatz 9. des Bleches 8 zu bringen, daß der Anker 3 unbehindert in seine Ruhelage zurückgelangen kann, wenn das Relais aberregt wird. Die Sperrung des Ankers 3 in seiner ersten Anzugsstufe erfolgt durch die kleinere Nase 2Oj welche sich alsdann mit ihrer oberen Kante gegen die untere Kante eines Vorsprungs des Bleches 8 legt und so eine Abwärtsbewegung des Ankers 3 verhindert. Der Zweck und die "Wirkungsweise des noch an dem Blech 8 drehbar gelagerten Kniehebels 12 wird später erläutert werden. In der Ruhelage des Relais nimmt dieser Hebel 12 die auf Abb. 1 und 3 gezeigte Lage ein, d. h. seine Isolierrolle steht wohl in Berührung mit dem Anschlag 21 der oberen Feder des Kontaktfedersatzes 5, übt aber keinen Druck dagegen aus. Die Blattfeder 10 befindet sich in dieser Stellung des Ankers senkrecht über der Sperrfeder 16, jedoch nicht in Berührung damit. Ihre Nase 20 legt sich hierbei vor den Ansatz 9 des Bleches 8, in weleher Lage sie keine sperrende Wirkung ausübt.
Wird der Anker 3 durch entsprechende Erregung des Relais in die in der Abb. 4 dargestellte erste Anzugsstellung gebracht, so gelangt infolge der hierdurch veränderten Lage des Bleches 8 die Nase 20 unter den Ansatz des Bleches 8 und sperrt dadurch den Anker 3 in dieser Stellung, so daß er nicht in seine Anfangsstellung zurückgelangen kann. Gleichzeitig erfolgt über die Kontaktbrücke 6 des Ankers 3 eine Schließung des Kontaktfedersatzes 5. Der Kniehebel 12 wird in dieser Anzugsstellung des Ankers noch nicht beeinflußt, doch befindet er sich jetzt mit dem unteren Ende seines Ansatzes 13 in der Aussparung 11 des Bleches 8, so daß er bei weiterem Anzug des Ankers 3 zur Wirkung gelangr. Da sich der Isolierstift 17 des Ankers von der Sperrfeder 16 entfernt hat, so drückt letztere mit ihrem Ansatz gegen die Blattfeder 10. Infolge der beschriebenen Anordnung hält sich der Anker 3 in seiner Zwischenstellung unabhängig davon, ob das Relais erregt bleibt oder aberregt wird.
Bei Herstellung eines stärkeren Erregungszustandes wird der Anker 3 durch die beschriebene Anordnung jedoch nicht in seiner weiteren Anzugsbewegung behindert. Er zieht also ganz durch, wobei die größere Nase 19 der Blattfeder ι ο vor den Ansatz 9 des Bleches 8 gelangt. Hierdurch erhält die Blattfeder 10 eine solche Schrägstellung, daß die Sperrfeder 16 diese Feder 10 sperrt, so daß der Anker 3 mit seinem Blech ungehindert in die Anfangslage zurückfallen kann, wenn das Relais wieder aberregt wird. Ferner wurde bei dieser Anzugsbewegung des Ankers auch der Kniehebel 12 verstellt, der sich jetzt mit seiner Rolle gegen den Ansatz der oberen Blattfeder des Kontaktfedersatzes 5 legt, um zu verhindern, daß die Kontaktbrücke 6 des Ankers 3 noch eine Wirkung-auf den Kontaktfedersatz ausübt, so daß der in der ersten Stufe geschlossene Kontakt in der zweiten Stufe des Ankers wieder geöffnet wird. Wie hieraus ersichtlich, ist die Anordnung eines solchen Kniehebels daher nur dann erforderlich, wenn eine in einer ersten Anzugsstufe erfolgte Umschaltung bei einer weiteren Anzugsstufe wieder unwirksam gemacht werden soll. Ein solcher Kniehebel kann also bei jedem Stufenrelais mit Vorteil Verwendung finden, um eine Ersparnis an Relaisfedern und eine vereinfachte Schaltung zu erzielen. Selbstverständlich kann das hier beschriebene Relais auch so ausgebildet werden, daß in der zweiten Anzugsstellung eine weitere Beeinflussung von Kontaktfedern stattfindet. Auch kann der Anker mehrere Zwischenstellungen einnehmen, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung berührt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Relais, insbesondere für Fernsprechzwecke, mit stufenweise beeinflußtem Anker, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anker (3) Sperrmittel (9, 20) zugeordnet
    sind, welche durch den Anker selbst in einer Zwischenstellung zur Wirkung gebracht werden und ihn in dieser mechanisch verriegeln.
  2. 2. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (9, 20) den Anker (3) nur in seiner Abfallrichtung sperren.
  3. 3. Relais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (g, 20) den Anker (3) erst nach seinem vollständigen Anzug für die Abfallbewegung freigeben.
  4. 4. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (9, 20) teils am Anker (3) und teils am Kern (2) des Relais angeordnet sind.
  5. 5. Relais mit stufenweise beeinflußtem Anker, dadurch gekennzeichnet, daß am feststehenden Teil (2) des Relais ein auf Kontakte (5) einwirkender Kniehebel (12) angeordnet ist, der in der letzten Anzugsstufe des Ankers (3) durch diesen so verstellt wird, daß er die in einer Zwischenstufe durch den Anker bewirkte Kontaktbeeinflussung wieder aufhebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930560804D 1930-05-22 1930-05-22 Relais, insbesondere fuer Fernsprechzwecke, mit stufenweise beeinflusstem Anker Expired DE560804C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE560804T 1930-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE560804C true DE560804C (de) 1932-10-07

Family

ID=6566032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930560804D Expired DE560804C (de) 1930-05-22 1930-05-22 Relais, insbesondere fuer Fernsprechzwecke, mit stufenweise beeinflusstem Anker

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DE (1) DE560804C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2522297A1 (de) * 1975-05-20 1976-12-02 Danfoss As Elektrisches relais

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2522297A1 (de) * 1975-05-20 1976-12-02 Danfoss As Elektrisches relais

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