AT159315B - Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen.

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  Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen. 



   Es wurde gefunden, dass man durch Umsetzung von 5-Oxyalkylthiazolen, die gegebenenfalls in 4-Stellung durch einen Alkylrest substituiert sind, mit 4-Amino-5-halogenalkylpyrimidinen zu   quartären Thiazolverbindungen,   die durch eine aliphatische Brücke mit dem Pyrimidinrest verknüpft sind, gelangen kann, die im Hinblick auf ihre antineuritische Wirkung besonders wertvoll sind. Als 
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 5-Halogenalkylpyrimidine können auch solche Pyrimidine verwendet werden, welche an Stelle des Halogenatoms am Alkylrest einen andern   reaktionsfähigen   Esterrest, z. B. einen Sulfonsäurcester- 
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 konzentrierter Salzsäure verteilt und mit einer Lösung von 1 kg Natriumnitrit in 10 cm3 Wasser versetzt.

   Nachdem die   Stickstoffentwieldung   beendet ist, wird unter vermindertem Druck   eingedampft   und der Rückstand mit 1 g 4-Methyl-5- [ss-oxyäthyl]-thiazol eine Stunde auf   140-150 erhitzt. Man   zieht die Schmelze wiederholt mit Äther aus und löst den Rückstand wiederholt aus Methanol um. Man 
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 säure hinzu. Dabei scheidet sieh das obenerwähnte Hydroehlorid aus. 



   In ähnlicher Weise erhält man das Hydrobromid des   3- { [4'-Aminopyrimidyl- (5')]-methyij-   4-methyl-5-[ss-oxyäthyl]-thiazoliumbromids, wenn man 35 Gewichtsteile   4-Amino-5-brommethyi-   pyrimidinhydrobromid und 30 Gewichtsteile 4-Methyl-5-[ss-oxyäthyl]-thiazol eine halbe Stunde auf   120-130    miteinander erhitzt. Das Produkt zersetzt sich beim Erhitzen oberhalb   2000.   



   Beispiel 2. 50 g 4-Amino-6-methyl-5-brommethyl-pyrimidin-hydrobromid werden mit   100 9   4-Methyl-5-[ss-oxyäthyl]-thiazol 30 Minuten auf dem Wasserbad erhitzt. Nach dem Erkalten wird die kristallinisch erstarrte Schmelze mit Äther   durchgerührt,   abgesaugt und reichlich mit Äther nachgewaschen. Der Filterinhalt wird aus Methanol umkristallisiert. Man erhält so das   4-ethyl-3-   
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   Beispiel 3. 3 g 4-Amino-2-methyl-5-brommethylpyrimidinhydrobromid werden mit 3 g   4-Methyl-5- [Y-oxypropyl]-thiazol   eine halbe Stunde auf   120-130  erhitzt.   Die erst flüssige Schmelze erstarrt bereits während des Erhitzens.   Man wäscht   mit Äther und kristallisiert aus Alkohol um. Man erhält das Hydrobromid des   4-Methyl-3-{[4'-amino-2'-methylpyrimidyl-(5')-]-methyl}-5-[&gamma;-oxy-     propylpthiazoliumbromids   in farblosen Nadeln vom F =   226 .   
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 hydrobromid geben in der gleichen Weise das Hydrobromid des 4-Methyl-3-{[4'-amino-2'-methylpyrimidyl-(5')-]methyl}-5-oxymethyl-thiazoliumbromids in farblosen Nadeln vom F =   227 .   

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   Beispiel 5.5 g 4-Methyl-5-[ss-benzoyloxyäthyl]-thiazol werden mit   2-8 g 4-Amino-2-methyl-   5-brommethylpyrimidin-hydrobromid eine halbe Stunde bei   130-140'verschmolzen.   Die Schmelze 
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 säure, Eindampfen unter vermindertem Druck und Umlösen des Rückstandes aus verdünntem Alkohol erhält man das Hydrobromid des 4-Methyl-3-{[4'-amino-2'-methyl-pyrimidyl-(5')]-methyl-]-5- [ss-xoyäthyl]-thiazoliumbromids vom F =   2200.   



   Beispiel 6.   34#5 g   4-Amino-5-brommethyl-2-phenylpyrimidinhydrobromid werden in 28'6 g 4-methyl-5-[ss-oxyäthyl]-thiazol eingetragen, wobei eine schwache Erwärmung eintritt. Die Mischung wird 30 Minuten auf   1300 erwärmt   und nach dem Abkühlen mehrmals mit Äther extrahiert. Der ätherunlösliche Anteil wird, aus verdünntem Alkohol umkristallisiert, in weissen Kristallen vom F = 2280 erhalten. Sie stellen das Hydrobromid des   4-Methyl-3- { [4'-amino-2'-phenylpyrimidyl- (5')]-methyl}-5-   [ss-oxyäthyl]-thiazoliumbromids dar. 



   Beispiel 7. 34 g 4-Amino-2-methyl-5-brommethylpyrimidin-hydrobromid werden mit   50 g   4-Methyl-5-[ss-acetoxyäthyl]-thiazol eine halbe Stunde auf   1200 erhitzt.   Die anfangs dünnflüssige Schmelze erstarrt bald zu einem dicken   Kristallkuchen.   Dieser. wird mit Methylenchlorid nach dem   Erkalten durchgerührt   und abgesaugt. Durch Umkristallisieren aus absolutem Alkohol erhält man derbe Nadeln des bromwasserstoffsauren Salzes des 4-Methyl-3-{[4'-amino-2'-methylpyrimidyl-(5')]methyl}-5-[ssacetoxyäthyl]-thiazoliumbromids, die bei 241  unter Zersetzung schmelzen. 



   Beispiel 8.   0-72 g 5- [p-Oxyäthyl]-thiazol   werden mit   0'7 g 4-Amino-2-methyl-5-brommethyl-   pyrimidin-hydrobromid eine halbe Stunde im Wasserbade erhitzt. Die Schmelze wird aus wässerigem Alkohol umkristallisiert und liefert farblose Prismen des   3- {[4'-Amino-2'-methyl-pyrimidyl- (5') ]-     methyl]-5-[ss-oxyäthyl]-thiazoliumbromid-hydrobromids vom F = 223 .   
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man   5-0xyalkylthiazole,   die gegebenenfalls in 4-Stellung durch einen Alkylrest substituiert sind, mit 4-Amino-5-halogenalkylpyrimidinen in an sich   üblicher   Weise zu quartären Thiazolverbindungen umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 4-Methyl-5- [ss-oxyäthyl]-thiazol einerseits und 4-Amino-5-halogenalkylpyrimidine anderseits verwendet.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe 4-Methyl-5-[ss-oxyäthyl]-thiazol einerseits und 4-Amino-2-methyl-5-halogenmethyl- pyrimidine anderseits verwendet.
    4. Abänderung des Verfahrens gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der 5- Halogenalkylpyrimidine solche Pyrimidinderivate verwendet, die in 5-Stellung durch einen Alkylrest mit reaktionsfähigem Esterrest substituiert sind.
    5. Abänderung des Verfahrens gemäss den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man solche 5- [ss-Oxyalkyl]-thiazole verwendet, deren Hydroxylgruppe verestert ist, und gegebenenfalls den Säurerest nach erfolgter Umsetzung abspaltet.
AT159315D 1936-01-28 1937-01-13 Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen. AT159315B (de)

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