AT159287B - Vorrichtung zum Fördern und Auswerfen drahtförmiger Werkstücke, wie Nieten, Schrauben u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Fördern und Auswerfen drahtförmiger Werkstücke, wie Nieten, Schrauben u. dgl.

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AT159287B
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F W Buendgens Maschinenfabrik
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  Vorrichtung zum Fördern und Auswerten drahtförmige Werkstücke, wie Nieten, Schrauben u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern drahtförmige Werkstücke, wie Nieten,
Schrauben u. dgl. aus einem Behälter mit   anschliessender     Zuführrinne   bekannter Art zu einer Arbeits- stelle, in die sie eingelegt werden, nachdem das vorher bearbeitete Werkstück durch dieselbe Vorrichtung aus dieser Arbeitsstelle herausgeworfen worden ist. 



   Diese beiden Arbeitsvorgänge des Auswerfens eines bereits bearbeiteten Werkstückes aus der
Arbeitsstelle und des Einlegens eines noch zu bearbeitenden Werkstückes in die Arbeitsstelle wird in einfachster Weise zusammengefasst, so dass ein sicheres Arbeiten beider wichtigen Arbeitsvorgänge und eine besonders hohe Ausnutzung der Maschine erzielt wird. 



   Die Vorrichtung soll Anwendung finden bei Maschinen zum Ankuppen, Anspitzen oder Schlitzen von Nieten und Schrauben aller Art, auch von solchen mit ungleich geformtem Schaft, oder von runden glatten Drahtstücken ohne Kopf. 



   Es sei insbesondere bemerkt, dass die ganze Vorrichtung in an sich bekannter Weise waagrecht angeordnet ist, was den grossen Vorteil hat, dass die bei der Verarbeitung der Werkstücke sich bildenden
Späne leicht und sicher abgeführt werden. 



   Es sind Maschinen bekannt, die dazu dienen, an Schraubenbolzen Gewinde anzuschneiden oder die Enden dieser   Rohli1'ge anzuspitze ; 1.   Diese Maschinen zeigen auch eine selbsttätige Förderung der Bolzen und Rohlinge zur Verarbeitungsstelle hin und sehen ein selbsttätiges Auswerfen des bearbeiteten   Werkstückes   vor, nachdem der Arbeitsvorgang beendet ist. Hier bringt aber die   Zuführungsrinne   die Bolzen in senkrechter Lage zu einer zweiten Förderrinne, in welcher ein Schieber die einzelnen Bolzen erfasst, dabei die erste Förderrinne absperrt und die Bolzen zwischen die Klemmbacken einführt, wo sie durch eine Feder in ihrer Lage gehalten werden. Während dieser Arbeitsvorgang erfolgt, geht der Schieber zurück und bringt wieder einen neuen Bolzen zu den Klemmbacken.

   Inzwischen ist der Druck der einen Klemmbacke gelöst worden und eine Feder hält den bearbeiteten Bolzen lose gegen die andere Klemmbacke. Der durch den Schieber vorgestossene neue Bolzen stösst gegen den verarbeiteten Bolzen an und wirft ihn aus. Hiernach wird also ein bereits bearbeiteter Bolzen durch den nachfolgenden, von einem Schieber vorgebrachten Bolzen ausgeworfen. Diese Art des Ausstossens des bearbeiteten   Werkstückes   hat aber den Nachteil, dass es nicht möglich ist, das bearbeitete Werkstück parallel aus seiner Arbeitslage herauszuwerfen. Es wird immer ein Ecken eintreten, indem der nachfolgende Bolzen zunächst mit dem breiteren Kopf den Kopf des ersten   Werkstückes   trifft, der Schieber geht weiter vor, der Schaft setzt sich schief und das Auswerfen des ersten Werkstückes geschieht unsicher. 



   Das Auswerfen der bearbeiteten Werkstücke muss aber mit grösster Sicherheit geschehen und ist eine Grundbedingung bei Maschinen von grosser Leistung. Es handelt sieh bei diesen Maschinen nicht nur darum, neue Bolzen mit aller Sicherheit zur Arbeitsstelle zu fördern, sondern auch darum, die bearbeiteten Werkstücke aus den Klemmbacken sicher herauszubringen, damit keine Störungen beim Einlegen eines neuen Bolzens in die Klemmbacken vorkommen. 



   Bei dieser Anordnung kommt noch ein weiterer Nachteil durch die Anordnung der senkrecht liegenden   Werkstücke   hinzu. Alle Späne, die bei der Bearbeitung des Werkstückes entstehen, und das sind grosse Mengen, fallen auf das Werkzeug und können schlecht fortgespült werden. 



   Allen Mängeln der bekannten Maschinen soll gemäss der Erfindung dadurch abgeholfen werden, dass mit dem sich in waagrechter Ebene bewegenden, der Form des Werkstückes angepassten Schieber zum Zuführen der Rohlinge zur Arbeitsstelle durch Zapfen und Feder eine Klinke schwenkbar ver- 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fördervorrichtung für drahtförmige Werkstücke, wie Schrauben und Nieten u. dgl., bei der ein sich in waagrechter Ebene bewegender, der Form des Werkstückes angepasster Schieber den aus einer Zuführrinne fallenden Rohling zum Ankuppen, Anspitzen oder Schlitzen der Arbeitsstelle zuführt und dort einklemmt, nachdem er das eingespannte, fertigbearbeitete Werkstück ausgestossen hat, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Zapfen (e) und eine Feder (f) mit dem Schieber (b) eine Klinke schwenkbar verbunden ist, welche durch ihre innere schräge Flanke mit dem Schieber (b) eine Nut zur Aufnahme des Werkstückes (w) bildet, mit ihrer äusseren, der Gestalt des Werkstückes angepassten Flanke das fertigbearbeitete Werkstück (w1)
    aus den Klemmbacken (d"d,) der Arbeitsstelle auswirft und dann bei der Rückwärtsbewegung mit ihrer schrägen inneren Flanke über das soeben eingespannte Werkstück (w) hinweggleitet, um dann unter der Einwirkung der Feder (t) mit dem Schieber (b) wieder die Nut zur Aufnahme eines neuen Werkstückes zu bilden.
AT159287D 1938-05-14 1938-05-14 Vorrichtung zum Fördern und Auswerfen drahtförmiger Werkstücke, wie Nieten, Schrauben u. dgl. AT159287B (de)

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