AT158869B - Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, trockenen diastatischen Malzextraktes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, trockenen diastatischen Malzextraktes.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, troekenen diastatischen Malzextraktes.
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grenze gearbeitet, so dass eine Lehre bezüglich der Herstellung eines trockenen diastatisehen Malzextraktes von geringer Hygroskopizität durch das bekannte Verfahren nicht gegeben werden kann.
Das folgende Beispiel möge das Verfahren näher erläutern :
Ausgangsprodukt ist ein normal geführtes Backmalz von z.'B. etwa 7-8 Tennentagen. Das gemahlene Malz wird zunächst mit der etwa 3-bis 5fachen Menge Wasser bei Zimmertemperatur extrahiert. Der Kaltextrakt wird in der üblichen Weise von dem stärkehaltigen Rüekstand durch Filtrieren oder Zentrifugieren befreit und geklärt.
Der stärkehaltige Rückstand vom Kaltextrakt wird nun nicht-wie üblich-mit der mehrfachen Menge Wasser allmählich auf 50-70 C erhitzt, sondern man nimmt die mehrfache Menge Wasser, z. B. die 3-bis 5fache Menge des Rückstandes, erhitzt dieses Wasser allein auf etwa 80-850 C und gibt dann den stärkehaltigen Rückstand langsam in solcher Geschwindigkeit zu, dass unter gleichzeitiger Wärmezufuhr die Temperatur von 80 bis 850 C gleichmässig aufrechterhalten wird. Ein Unterschreiten der Temperatur von 800 C soll möglichst vermieden werden.
Ist die Mischung in der genannten Weise erfolgt, dann bleibt das Ganze so lange auf der Temperatur von 80 bis 850 C unter Umrühren und entsprechender Wärmezufuhr stehen, bis die Stärke des stärkehaltigen Rückstandes vollkommen gelöst und abgebaut ist. Die im Rückstand des Kaltauszuges verbliebene Diastase reicht zur vollkommenen Lösung aus. Sodann werden aus dieser Heissmaische, gegebenenfalls nach kurzem Vorkochen, die Treber und der Trüb mit den üblichen Methoden durch Filtrieren, Läutern oder Zentrifugieren entfernt. Benutzt man zur Extraktion feinstgemahlenes Malz, so ist es ohne Schaden, wenn die Extraktionstemperatur beim Heissextrahieren bis etwa 750 C sinkt.
Anstatt den Rückstand des Kaltauszuges in Wasser von 80 bis 850 C zu bringen, kann man den Rückstand zunächst mit weiterem kalten Wasser von der darin verbliebenen Diastase befreien. Dieses diastasehaltige, jedoch von Stärke und sonstigen Rückständen befreite Wasser wird dann für sich auf 80-85 C erhitzt und sodann in gleicher Weise, wie oben beschrieben, mit dem stärkehaltigen Rückstand versetzt.
Der Kaltextrakt und der Heissextrakt werden dann in folgender Weise getrocknet : Die beiden Extrakte werden zunächst nicht vereinigt, sondern sie werden getrennt dem Zerstäubungstrockner so zugeführt, dass die Vereinigung beider Extrakte erst während des Zerstäubens oder kurz vor dem Auftreffen derselben auf die Zerstäuberscheibe erfolgt.
Der Heissextrakt kann vor dem Zerstäuben in bekannter Weise in Verdampferanlagen voreingedickt werden.
Wird der voreingedickte Heissextrakt stark abgekühlt, etwa auf 8-15 C, und ist auch der Kaltextrakt nicht wärmer, dann kann die Vereinigung beider Extrakte schon vor dem Zerstäuben erfolgen, jedoch ist es auch in diesem Falle gut, das bei der genannten Temperatur stehende Gemisch nicht zu lange stehenzulassen, sondern möglichst rasch ohne vorherige Erwärmung dem Zerstäubungstrockner zuzuführen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, trockenen, diastatischen Malzextraktes aus Malz, dadurch gekennzeichnet, dass man den nach dem Extrahieren bei Zimmertemperatur gewonnenen Rückstand allmählich einem auf höhere Temperaturen von etwa 80 bis 85 C erhitzten Wasser bei stetiger Wärmezufuhr derart zusetzt, dass die Temperatur stets innerhalb der angegebenen Grenzen bleibt und die nach vollkommener Lösung der Stärke erhaltene geklärte Heissmaische mit dem Kaltextrakt zur Trockne bringt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Rückstand des Kaltextraktes zunächst mit Wasser von Zimmertemperatur von der noch darin verbliebenen Diastase befreit, dieses diastasehaltige, jedoch stärke-und rückstandfreie Wasser auf etwa 80-85 C erhitzt und wie nach Anspruch 1 zum Lösen des Rückstandes benutzt.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den bei Zimmertemperatur erhaltenen klaren, stärkefreien Kaltauszug und die Heissmaische getrennt voneinander dem Zerstäubungstrockner zuführt oder beide Lösungen erst kurz vor dem Auftreffen auf die Zerstäuber- seheibe miteinander vereinigt.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die beiden in der Hitze bzw. in der Kälte hergestellten Extrakte vor ihrer Vereinigung stark, d. h. auf etwa 8-15 C, abkühlt.
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