AT157738B - Insekticid und fungicid wirkende Mittel aus leicht löslichen Silicofluoriden. - Google Patents

Insekticid und fungicid wirkende Mittel aus leicht löslichen Silicofluoriden.

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  Insekticid und fungicid wirkende Mittel aus leicht löslichen Silieofluoriden. 



   Die hohe insekticide und fungicide Wirkung von Fluoriden und Silicofluoriden ist bereits seit langem bekannt (britisches Patent Nr. 190074). Man hat auch schon durch aufeinanderfolgende Be- handlung mit wässrigen Lösungen von Alkalifluoriden und   Alkalichromaten   Holz zu konservieren versucht, um dadurch eine bessere Fixierung der Fluoride im Holze zu erreichen (britisches Patent Nr. 229179). Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Mischungen von Fluoriden und Silieofluoriden mit Phenolen oder bzw. und Phenoläthern Alkalichromate zur Verminderung der Korrosion von Metall- teilen hinzuzufügen (ungarisches Patent Nr. 101997). Ferner wurde schon vorgeschlagen, Mischungen von Natriumfluorid, Natriumarsenat und o-Nitrokresol zur Verhinderung der Korrosion von Eisen   Natriumdiehromat   beizugeben (französisches Patent Nr. 698624).

   Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung in der Verbesserung der insekticiden und fungiciden Wirkung von   leiehtlösliehen     Silieo-   fluoriden, gekennzeichnet durch einen Zusatz solcher Chromate oder Diehromate, deren Kationen mit den Silicofluoriden keine   schwerlöslichen   Verbindungen geben. Die Vorteile der erfindungsgemässen
Mittel gegenüber den bekannten besteht darin,
1. dass man mit einer Lösung arbeiten kann, 2. dass die Verwendung von Phenolen oder Phenoläthern nicht notwendig ist,
3. dass die Verwendung von stark giftigen Arsenverbindungen ausgeschaltet ist,
4. darin, dass man mit diesen Mitteln im Gegensatz zu den bekannten hochkonzentrierte
Lösungen herstellen kann und trotzdem eine wirksame Fixierung in den zu   schützenden   Stoffen, z. B. 



   Holz, stattfindet. 



  Durch den Zusatz von Dichromaten wird gleichzeitig erreicht, dass die korrodierende Wirkung der zu verwendenden Desinfektionslösungen herabgesetzt wird. Selbstverständlich können an Stelle von Chromaten oder Diehromaten auch deren   Bildungsgemisehe   der jeweiligen Base mit Chromsäure angewendet werden. 



   Ausführungsbeispiele :
1. 90-0 Teile Zinksilicofluorid,   1'8   Teile Zinkoxyd,
8-2 Teile Chromsäure werden gemischt und eine 15% ige wässrige Lösung zum Bestreichen,
Bedüsen oder Tränken von Holz und   Mauerteilen   als Schutz gegen Merulius   laerymans   verwendet. 



   2. 85-0 Teile   Kupfersilicofluorid,  
15-0 Teile Kupferdichromat werden gemiseht und eine   15-17%igue   Lösung hergestellt, mit welcher Rebpfähle zwecks Imprägnierung gegen Fäulnis und gegen Insektenbefall getränkt werden. 



   3. 40-0 Teile   J'iL'1gnesiumsilicofluorid,  
25-0 Teile   Kupfersilieofluorid,  
20-0 Teile   Zinksilicofluorid,  
3-6 Teile Zinkoxyd,   16-4   Teile Chromsäure werden gemischt und in 10% iger Lösung zum Tränken von Mauer- werk und Holzteilen gegen Polyporus vaporarius benutzt. 



   4. 90-0 Teile   Zinksilicofluorid,  
2-5 Teile Zinkoxyd,
7-5 Teile Chromsäure werden gemischt und eine 15%ige wässrige Lösung zum Bestreichen,   Bedüsen   oder Tränken von Pappe als Schutz gegen Fäulnis und Schimmelbildung verwendet. 



   5. 95-0 Teile   Aluminiumsilieofluoridlösung,   konzentriert,
5-0 Teile Zinkdiehromat werden gemischt, eine   5% igue   Lösung hergestellt und in diese
Lösung Textilien, wie z. B. Rupfen, bis zur völligen   Durchtränkung   eingetaucht. Die Stoffe werden alsdann aus der Lösung herausgenommen, leicht ausgerungen und getrocknet. Die Textilfaser ist auf 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Insektieid und fungieid wirkende Mittel aus leicht löslichen Silieofluoriden, gekennzeichnet durch einen Zusatz solcher Chromate oder Diehromate, deren Kationen mit den Silieofluoriden keine schwerlöslichen Verbindungen geben. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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