AT157699B - Varfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen. - Google Patents

Varfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.

Info

Publication number
AT157699B
AT157699B AT157699DA AT157699B AT 157699 B AT157699 B AT 157699B AT 157699D A AT157699D A AT 157699DA AT 157699 B AT157699 B AT 157699B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
water
preparation
soluble organic
mercury compounds
organic mercury
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Application granted granted Critical
Publication of AT157699B publication Critical patent/AT157699B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen. 



   Im Stammpatent Nr. 154902 ist ein Verfahren zur Darstellung wasserlöslieher organischer   Quecksilberverbindungen     gesehützt,   das u. a. in der Weise ausführbar ist, dass man N-Allylderivate von Pyridin-dicarbonsäuren-(2.3)- bzw. -(3.4)-monoamiden in Gegenwart eines Lösungsmittels mit neutralen   Mercurisalzen   organischer Säuren umsetzt und die bei der Mereurierung erhaltenen Verbindungen in Alkalisalze   überführt.   An Stelle der neutralen Mereurisalze kann man auch basische   Mercurisalze   organischer Säuren bzw. deren Bildungskomponenten (Mereurioxyd und ein Äquivalent einer organischen Säure bzw. eines neutralen Mercurisalzes einer solchen) anwenden.

   Schliesslich kann man die Umsetzung auch mit Mereurioxyd allein   durchführen   und die dabei   erhältlichen   Anlagerungsverbindungen in Alkalisalze überführen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese Queeksilberverbindungen auch in der Weise gewinnen kann, wenn man von Pyridin-dicarbonsäure-(2.3)- bzw. -(3.4)-N-allylimiden ausgeht und die bei der Mereurierung erhaltenen Verbindungen in Alkalisalze überführt. 



   Beispiel 1 :   18#8 Gew.-Teile Chinolinsäure-N-allylimid (F = 107    ; hergestellt aus Chinolinsäureanhydrid und Allylamin in Benzollösung durch Erwärmen) werden mit einer wässerigen Lösung 
 EMI1.1 
 auf dem Wasserbad fällt nach kurzer Zeit die Queeksilberverbindung vom Zersetzungspunkt 205  aus. 



  Durch Zugabe der berechneten Menge Natronlauge geht diese Verbindung in Lösung und man erhält so das im Beispiel 3 des Stammpatentes beschriebene Natriumsalz des   ChinoIinsäure-tx- [Y'- (oxypropyI)-     amid-ss'-   (mercurihydroxyds)]. In analoger Weise lassen sich auch andere Alkalisalze darstellen. 



   An Stelle von   Mereuriaeetat   können andere normale sowie auch basische Mercurisalze oder auch Mereurioxyd Verwendung finden. 



     Beispiel 2: 9#4 Gew.-Teile Cinchomeronsäure-N-allylimid (F = 132    ; dargestellt durch Er-   wärmen   von Cinchomeronsäureanhydrid und Allylamin in Benzollösung) lässt man mit   10-8 Gew.-Teilen   Mereurioxyd in Gegenwart von Wasser reagieren, wobei nach einiger Zeit die Quecksilberverbindung vom Zersetzungspunkt   2080 ausfällt. Durch   Zugabe der äquivalenten Menge Natronlauge geht diese Verbindung in Lösung, aus welcher das entstandene Natriumsalz durch Eindampfen im Vakuum gewonnen werden kann. 



   Beispiel 3 :   37-5 Gew.-Teile Chinolinsäure-N-aIIylimid   werden in wässeriger Lösung mit 42 Gew.-Teilen Mereurioxyd und 12 Raumteilen Essigsäure in der Wärme umgesetzt. Dabei fällt die im Beispiel 1 beschriebene Queeksilberverbindung aus, die in   üblieher   Weise in Alkalisalze übergeführt wird. 



   Beispiel 4 :   18-8 Gew.-Teile Cinehomeronsäure-N-alIylimid   werden in wässeriger Lösung mit   10. 5 Gew. -Teilen   Mereurioxyd und   15#5 Gew.-Teilen Mercuriacetat   versetzt. Beim Erwärmen auf dem Wasserbad fällt nach einiger Zeit die im Beispiel 2 beschriebene Queeksilberverbindung aus, welche durch Zusatz der berechneten Menge Alkalilauge in Alkalisalze übergeführt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausführungsform des Verfahrens gemäss Stammpatent Nr. 154902, dadurch gekennzeichnet, dass man Pyridin-dicarbonsäure-(2.3)- bzw. -(3.4)-N-allylimide als Ausgangsstoffe verwendet und die bei der Mereurierung erhaltenen Verbindungen in Alkalisalze überführt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT157699D 1934-01-06 1936-03-09 Varfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen. AT157699B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH154902X 1934-01-06
CH157699X 1935-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157699B true AT157699B (de) 1940-01-10

Family

ID=29271319

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157699D AT157699B (de) 1934-01-06 1936-03-09 Varfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157699B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157699B (de) Varfahren zur Darstellung wasserlöslicher organischer Quecksilberverbindungen.
DE578213C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Antimonsalze
CH149007A (de) Verfahren zur Darstellung eines halogenhaltigen basischen Äthers.
DE2657775C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines als Hauptkomponente Cyclohexan-1,2,3,4-tetracarbonsäure enthaltenden Stoffgemisches und dieses enthaltende Mittel zur Verhinderung steinbildender Ablagerungen
AT137670B (de) Verfahren zur Darstellung organischer Quecksilberbindungen.
AT89921B (de) Verfahren zur Darstellung einer Oxyphenylchinolindikarbonsäure und ihrer Derivate.
AT132707B (de) Verfahren zur Darstellung organischer Bromderivate.
DE423378C (de) Verfahren zur Darstellung von Derivaten kernmercurierter Phenole
AT111249B (de) Verfahren zur Darstellung von komplexen Antimonverbindungen.
DE501469C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Bleikomplexverbindungen
AT122522B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze der Polyoxymonocarbonsäuren.
AT73580B (de) Verfahren zur Herstellung von Boroformiaten der Alkalien.
AT117475B (de) Verfahren zur Darstellung von Substitutionsprodukten des ß-Jodpyridins.
DE642582C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher heterocyclischer Quecksilberverbindungen
DE858697C (de) Verfahren zur Herstellung von Dicarbonsaeuredimethylolamiden
AT155316B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydnatriumsulfoxylaten von Arsenobenzolverbindungen.
DE903574C (de) Verfahren zur Herstellung von Pentaerythritdijodhydrinphosphorsaeure
AT151657B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydnatriumsulfoxylaten von Arsenobenzolverbindungen.
AT113674B (de) Verfahren zur Darstellung neuer organischer Arsenverbindungen.
AT70938B (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer Verbindungen von Wasserstoffsuperoxyd mit organischen Substanzen.
DE637188C (de) Verfahren zur Herstellung von Theophyllin- bzw. Theobrominabkoemmlingen von Quecksilberverbindungen der Urethanreihe
DE188435C (de)
AT76500B (de) Verfahren zur Darstellung von Nitromethan und seinen Homologen.
DE481926C (de) Verfahren zur Herstellung von als Schutzkolloide geeigneten festen Koerpern aus Zellpechlauge
AT97145B (de) Verfahren zur Darstellung von Quecksilbersalzen komplexer Bismutylsäuren.