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Es ist bekannt, die im Betrieb hoeherhitzten Brennerdüsen und Düsenzuleitungen von Ölfeuerungsapparaten nach Ausserbetriebsetzung des Brenners mit Druckwasser zu durchspülen, um das Verkrusten von ÖlrÜckständen in diesen unter der Wirkung der Strahlungshitze des Heizobjektes und die dadurch verursachte Verstopfung der oft engen Durchtrittsquerselmitte zu verhindern. Bei der Bedienung der zu diesem Zweck vorhandenen Hähne od. dgl. von Hand. besteht keine Gewähr für zu- verlässige Durchführung der Reinigung nach jeder Betriebsperiode, wobei die Handbedienung einzelner Teile von im übrigen vollautomatischen Ölfeuerungen auch naturgemäss als unbequem empfunden wird.
Durch die erfindungsgemässe Einrichtung werden die genannten Nachteile vermieden, indem bei ihr die Durehspülung der Brennerdüse mit Druckwasser bei Ausserbetriebsetzung der Ölfeuerung selbsttätig erfolgt und durch das Verschwinden des Öldruckes eingeleitet wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt veranschaulicht.
In die zur Brennerdüse 1 führende Ölleitung 2 ist ein zweckmässig als Doppelkegelventil ausgebildetes Umsehaltorgan eingebaut, an das einerseits mittels eines Anschlussstutzens 3 die Druckölzuleitung, anderseits mittels einer Schraubhülse 4 die Druekwasserzuleitung angeschlossen ist. Das Ventil besteht aus dem Doppelkegel 5 mit den beiderseitigen, in den Bohrungen 6 und 7 gleitenden Führungsrippen 8 und 9 und den Sitzflächen 10 und 11 und besitzt einen mit den Führungsrippen 8 verbundenen, z. B. als Stift ausgebildeten Anschlag 12, der bei Anlage des Doppelkegels 5 an der Sitz- fläche 10 die vorher durch die Feder 14 in Schliesslage gehaltene Kugel 73 des Rückschlagventils 15 in Offenstellung hält.
Die Bohrung 6 für die Zuleitung des Druckwasser ist durch einen Kanal 16 oder eine sonstige Zuleitung mit dem Fallrohr 17 des Druekwindkessels 18 verbunden. Die Führungsrippen 8 des Ventils sind durch einen Ringkanal 79 unterbrochen, der in der rechten Schliesslage des Ventilkörpers, d. h. bei Anliegen der rechten Ventilkegelfläche am Sitz 11 der Bohrung 7 eine Verbindung zwischen dem zum Windkessel führenden Kanal 16 und der Zuleitung 2 zur Brennerdüse herstellt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist hienach folgende :
Durch den Druck des durch den Anschlussstutzen. 3 eintretenden Öles wird der Doppelkegel 5 des in den Bohrungen 6, 7 mittels der Führungsrippen 8, 9 frei bewegliehen Ventilkörpers aus der in der Figur dargestellten Lage gegen die Sitzfläehe 10 bewegt und an diese gepresst, so dass einerseits das 01 nun durch die Zuleitung 2 zur Brennerdüse 1 strömt und anderseits der Zutritt von Wasser aus der bei 4 angeschlossenen Druckwasserleitung verhindert ist. Durch den Anschlagstift 12 ist hiebei
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worden, so dass Druckwasser durch die Bohrung 6 entlang der Rippen 8 und durch den Kanal 16 sowie das Fallrohr 17 in den Windkessel 18 strömt. Dieser Zustrom hört erst auf, wenn der Gegendruck im Windkessel die Höhe des Leitungsdruekes erreicht hat.
Wird die Ölfeuerung durch Abschalten des Ölzuflusses ausser Betrieb gesetzt, so verschwindet auch der Öldruck in der Bohrung 7. Im gleichen Augenblick wird daher der Ventilkörper durch den auf seine linke Seite wirkenden Wasserdruck gegen die Sitzfläche 11 bewegt und an sie angepresst, wobei sich das vom Druck des Stiftes 12 befreite Riicksehlagventil 15 durch die Wirkung der Feder 14 schliesst. In seiner neuen, in der Figur dargestellten Lage stellt der Ventilkörper durch den Ringkanal 19 die Verbindung zwischen dem Kanal 16 und der zur Brennerdüse 1 führenden Ölzuleitung 2 her, so dass das unter Druck stehende Wasser des Windkessels durch die Zuleitung 2 und die Düse 1 ausströmt und beide dabei von Ölresten befreit.
An Stelle eines Doppelkegelventils können für den gleichen Zweck auch andere bekannte, durch Druck betriebene Umschaltorgane, wie Metallbälge u. dgl. verwendet werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zur selbsttätigen Reinigung der Brennerdüse von mit Drucköl betriebenen Ölfeuerungsapparaten mittels Presswasser, gekennzeichnet durch ein den Zuleitungen (6, 7) beider Flüssigkeiten (01-und Wasser) zur Brennerdiise (1, 2) gemeinsames Umsehaltorgan für die wechselweise Zuführung je einer dieser Flüssigkeiten zur Brennerdiise.
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