AT153891B - Armatur für den Anschluß von Kesseln, Heißwasserspeichern od. dgl. an die Kaltwasserzuleitung. - Google Patents

Armatur für den Anschluß von Kesseln, Heißwasserspeichern od. dgl. an die Kaltwasserzuleitung.

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AT153891B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Gegenstand der Erfindung ist eine Armatur für den Anschluss von Boilern, Heisswasserspeichern od. dgl. an die Kaltwasserzuleitung. 



  Es ist bereits eine solche Armatur bekannt, bei der ein Rückschlagventil und ein Sicherheitventil kombiniert sind. 



  Die Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung dieser bekannten Armatur und besteht im wesentlichen darin, dass in einem gemeinsamen Gehäuse nebst einem Rückschlag-und einem Sicherheitsventil noch gemeinsam steuerbare Abschlussorgane vereinigt sind, die in ihrer Schliessstellung sowohl die Kesselleitung von der Kaltwasserleitung als auch diese beiden Leitungen vom Sicherheitventil abschalten. 



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 1-3 zeigen durchwegs im Längsschnitt drei verschiedene Ausführungsformen und die Fig. 4-6 eine vierte Ausführungsform, wobei Fig. 4 einen Axialschnitt in der Ebene der Warm-und Kaltwasserzuleitung, Fig. 5 einen Axialschnitt durch die Armatur in einer dazu senkrechten Ebene und Fig. 6 eine Einzelheit darstellt. 



  Gemäss den Fig. 1 und 2 sind als gemeinsam steuerbare Abschlussorgane Ventile vorgesehen, die mit dem Rückschlagventil zu einem Ventilkörper vereinigt sind. Hiebei sind die beiden gemeinsam gesteuerten Ventile als Tellerventile und das Rückschlagventil am selben Ventilkörper als Konusventil ausgebildet. 



  In Fig. 1 ist mit 1 der Anschlussstutzen für die Kaltwasserleitung bezeichnet, mit 2 der Anschlussstutzen zum Kessel. V ist das Ventilgehäuse, in dem der Ventilkörper angeordnet ist. Dieser besteht aus den Ventiltellern 3 und 4 mit den Gummikörpern 5 und 6. Der Gummikörper 5 legt sich gegen den Ventilsitz 7 an der Unterseite der Mittelwand v des Gehäuses V und unterbricht die Verbindung zwischen Kalt-und Warmwasserleitung sowie die Zuleitung von Kaltwasser zum Sicherheitsventil. 



  Der Gummikörper 6 legt sich gegen den Ventilsitz 8 an der Unterseite einer Scheibe 9, die in den Stutzen 10 des Gehäuses V eingeschraubt ist. Hiedurch wird die Verbindung zwischen Kesselleitung und dem Sicherheitsventil unterbrochen. Am Ventilteller 4 ist überdies noch die kegelförmige Dichtungsfläche 11 angearbeitet, die dazu bestimmt ist, in der unteren Stellung des Ventilkörpers gegen die entsprechende Kegelfläche 12 an der Oberseite der Mittelwand v des Ventilgehäuses anzuliegen. 



  Der Ventilschluss 11, 12 dient als Rückschlagventil, wenn im Kessel ein Druck auftreten sollte, der den Druck in der Kaltwasserleitung übersteigt, so dass ein Überströmen von warmem Kesselwasser in die Kaltwasserleitung verhindert wird. 



  Die Ventilteller 3 und 4 sind durch Rippen 13 miteinander verbunden, die in einer mittleren Bohrung 14 der Mittelwand v geführt sind. 



  Mit dem Ventilteller 4 ist die Ventilspindel15 verschraubt, die zwei Bunde 16 und 17 trägt. 



  Zur Verstellung der Ventilspindel15 dient ein Gewindestutzen 18, der mit einem Bund 19 versehen ist, an dem ein Schraubenschlüssel angreifen kann. Innen ist am Stutzen eine Wand 20 vorgesehen, die den Bunden 16 und 1'1 als Anschlag dient. Um den Austritt von Wasser in das Sicherheitventil zu ermöglichen, sind in der Wand 20 Bohrungen 21. 



  Auf den oberen, gleichfalls mit Gewinde versehenen Teil des Stutzens 18 kann das Gehäuse S des Sicherheitsventils aufgeschraubt werden. Das Sicherheitsventil ist mit einem federbelasteten Ventilteller 22 versehen, dessen Gummikörper 23 sich gegen einen am Flansch 24 des Gehäuses S ausgebildeten Ventilsitz 25 legt. 



  Mit 26 ist der Auslauf des Sicherheitsventils bezeichnet.   

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   An der Unterseite des Ventilgehäuses V ist ein Entleerungspfropfen 27. Wird die Kaltwasserleitung abgesperrt, so muss das Rückschlagventil   11,   12 zur Wirkung kommen. Bei Lüftung des Pfropfens 27 fliesst zuerst das unterhalb des Rückschlagventils bis zur Absperrstelle der Kaltwasserleitung befindliche Wasser aus. Es darf aber dann kein weiteres Wasser (Kesselwasser) ausfliessen, wenn das Rückschlagventil wirklich dicht hält. 



   In Fig. 1 ist der Ventilkörper in der Schliesslage dargestellt. Hält man den Stutzen 18 fest, so kann man das Sicherheitsventil zwecks Prüfung, Reinigung oder Reparatur abschrauben, ohne dass Kalt oder Warmwasser austritt. 



   In der Normalstellung (Offenstellung) lässt das Ventil Kaltwasser zum Kessel und zum Sicherheitsventil fliessen. Normal ist der Kaltwasserleitungsdruck etwas grösser als der Kesseldruck. Die Normalstellung wird erreicht, indem der Stutzen 18 in den Gehäusestutzen 10 eingeschraubt wird, bis die Wand 20 gegen den Bund 16 der Spindel 15 stösst und den Ventilkörper in die Offenlage drückt. 



  In dieser Lage kann'Kaltwasser zum Kessel und gegen das Sicherheitsventil strömen. Der Ventilkörper hat überdies noch freien Hub für das Funktionieren des Rückschlagventils 11, 12. 



   Gemäss Fig. 2 ist der die Ventilspindel steuernde Gewindestutzen durch den Schraubkörper 30 ersetzt, der im unteren Teil des Ventilgehäuses V verstellbar angeordnet ist. Die Wand 31 des Körpers 30 wirkt wieder mit den Bunden 32 und 33 der Ventilspindel 34 zusammen. Der Ventilkörper ist wieder in der Schliesslage dargestellt. 



   In Fig. 3 sind die gemeinsam steuerbaren Abschlussorgane zu einem vom Rückschlagventil unabhängigen Drehschieber ausgebildet. 



   Mit 1 und 2 sind wieder die Anschlussstutzen für die Kalt-und Warmwasserleitung bezeichnet. 



  36 ist ein Drehschieber (Dreiweghahn), der die Verbindung zwischen Kalt-und Warmwasserleitung oder zwischen diesen Leitungen und dem Sicherheitsventil herstellt oder unterbricht. Mit 37 ist das vom Drehschieber 36 unabhängige Rückschlagventil bezeichnet. Wird der Drehschieber in die Schliessstellung gebracht, so kann das Sicherheitsventil   abgeschraubt werden. 3   ist eine Entleerungsleitung, die dem Pfropfen 27 in Fig. 1 entspricht. 



   Die Federbelastung des Ventiltellers des Sicherheitsventils erfolgt gemäss Fig. 1 durch Tellerfedern   28,   gemäss Fig. 2 durch eine Schraubenfeder 35 und gemäss Fig. 3 durch einen Federbalg 39. 



  Die Ausführungen gemäss den Fig. 1 und 3 zeichnen sich zufolge der verwendeten Federtype durch geringe Bauhöhe aus. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig.   4-6   ist der bei 45 als   Rückschlagventil   ausgebildete Ventilkörper nur mit einem   Tellerventil40, 41   versehen, das in der Schliesslage die beiden Leitungen 1, 2 gegen das Sicherheitsventil S absperrt. Bei dieser Ausführung ist ein besonderes Absperrventil A in der Kaltwasserzuleitung erforderlich, das die Verbindung zwischen dieser Leitung und dem Kessel steuert. 



     Der Ventilkörper   hat bloss einen einzigen Ventilteller 40, dessen Gummikörper 41 sich gegen den Ventilsitz 42 an der Unterseite einer Scheibe legt, die in den oberen Teil des Gehäuses V eingeschraubt ist. In den Ventilteller 40 ist ein Bolzen 43 eingeschraubt, der in einer mittleren Bohrung der Scheibe geführt ist. Mit 44 sind Bohrungen in der Scheibe für den Durchtritt des Wassers bezeichnet. An der Unterseite des Ventiltellers 40 ist eine konische   Dichtungsfläche   45, die zusammen mit dem Ventilsitz 46 an der Oberseite der Mittelwand v das Rückschlagventil bildet. An den Ventilteller 40 schliessen sich nach unten Rippen 47 an, die in einer mittleren Ausnehmung in der Mittelwand v geführt sind. 



   Im unteren Teil des Ventilgehäuses ist schräg und axial unverschiebbar (mittels eines Bundes   48)   die Spindel 49 eines Handrades 50 gelagert. Der untere Teil der Spindel 49 ist mit Gewinde versehen und greift in das Muttergewinde eines keilförmigen Körpers 51 ein, der in einer Nut 52 des Gehäuses V {Fig. 6) schräg verschiebbar geführt ist. Der Körper 51 dient zur Steuerung der Ventilspindel 53, die von einer einen Fortsatz des Körpers 51 bildenden Gabel 54 umgriffen wird, so dass der Keil bei Betätigung der Spindel schräg nach oben gehen kann. Der Bund 55 der Spindel 53 wirkt daher entweder mit der Oberseite des Körpers 51 oder mit der Unterseite der Gabel 54 zusammen. Mit 56 ist die Einlauföffnung des Kaltwasserstutzens 1 bezeichnet und mit 57 der Deckel der Entleerungsöffnung. 



  58 ist der Auslaufstutzen und S das Gehäuse des Sicherheitsventils beliebiger Ausführungsform. 



   Fig. 5 zeigt den Ventilkörper in einer Mittellage. Bewegt sich der Körper 51 nach aufwärts, so legt sich seine Oberseite gegen den Bund   58   der Spindel 53 und bringt den Gummikörper 41 zum Anliegen gegen den Sitz 42, wodurch die Verbindung zwischen Warmwasserleitung und Sicherheitventil unterbrochen ist. Wenn dabei überdies das in der Kaltwasserzuleitung 1 angeordnete Absperrventil A geschlossen ist, kann das Sicherheitsventil abgenommen werden. 



   Bewegt man den Körper 51 nach unten, so wird das Ventil 41, 42 geöffnet, wenn sich die Unterseite der Gabel 54 gegen den Bund 55 legt und nach weiterer Abwärtsbewegung des Körpers 51 die Spindel 53 nach unten verschiebt. Hiedurch ist bei offenem Ventil A die Verbindung zwischen Kaltund Warmwasserleitung einerseits und zwischen diesen Leitungen und dem Sicherheitsventil anderseits wieder hergestellt, wobei noch genügend Spiel für das Rückschlagventil verbleibt, da sich der Bolzen 43 in der mittleren Bohrung der in den oberen Teil   des Gehäuses V eingeschraubten Seheibe und   die
Spindel 53 in der Gabel 54 verschieben kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Armatur für den Anschluss von Kesseln, Heisswasserspeichern od. dgl. an die Kaltwasserzuleitung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem gemeinsamen Gehäuse nebst einem Rückschlag- (11, 37 bzw. 45) und einem Sicherheitsventil (22) noch gemeinsam steuerbare Abschlussorgane (3, 4 bzw. 36) vereinigt sind, die in ihrer Schliessstellung sowohl die Kesselleitung (2) von der Kaltwasserleitung (1) als auch diese beiden Leitungen vom Sicherheitsventil (22) abschalten.
    2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als gemeinsam steuerbare Abschluss- organe Ventile (3, 4) vorgesehen sind, die mit dem Rückschlagventil (11) zu einem Ventilkörper vereinigt sind.
    3. Armatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gemeinsam gesteuerten Ventile (3, 4) als Tellerventile und das Rückschlagventil (11) am selben Ventilkörper als Kegelventil ausgebildet ist.
    4. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gemeinsam betätigten Ventile (3, 4) durch Einwirkung eines im Ventilgehäuse verschraubbaren Stutzens (18 bzw. 31) auf die Ventilspindel (15 bzw. 34) gesteuert werden.
    5. Armatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die beiden Ventile (3, 4) steuernde Gewindekörper (18) das Gehäuse (S) des Sicherheitsventils trägt oder mit ihm verschraubt ist (Fig. 1).
    6. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsam steuerbaren Abschlussorgane zu einem vom Rückschlagventil (37) unabhängigen Drehschieber (36) ausgebildet sind (Fig. 3).
    7. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des als Rückschlagund Absperrventil ausgebildeten Ventilkörpers (40, 45) eine besondere, unverschiebbar gelagerte Spindel (49) vorgesehen ist, die durch ein als Wandermutter (Wanderkeil od. dgl. ) ausgebildetes Betätigungsglied (51) auf den Ventilkörper einwirkt (Fig. 5). EMI3.1
AT153891D 1937-09-23 1937-09-23 Armatur für den Anschluß von Kesseln, Heißwasserspeichern od. dgl. an die Kaltwasserzuleitung. AT153891B (de)

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