AT157188B - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen.

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  Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen. 



   Die Erfindung betrifft die Herstellung von Tonfilmen, insbesondere bezieht sie sich auf eine
Einrichtung bzw. ein Verfahren, um von einem endlichen Tonfilm ausgehend. endlose Filme mit mehreren, vorzugsweise parallel zueinander verlaufenden Tonspuren herzustellen. 



   Die Tonspuren können dabei sowohl in   schraubenförmiger   Anordnung oder aber parallel zueinander und parallel zur Filmkante verlaufen, wobei der Übergang bei der zuletzt genannten Aufzeichnungsart von einer Tonspur auf die andere durch kurze   schräg verlaufende Stücke   der Tonspur erfolgt. 



   Die Erfindung sieht Mittel vor, um   das Umkopieren   von   Tonaufnahmen,   die auf endliche Filme gemacht worden sind, auf endlose Filme vorzunehmen und um weiterhin dann derartige endlose Filme in einfacher Weise zu vervielfältigen. 



   Gemäss der Erfindung wird die Herstellung von vorzugsweise endlosen Tonfilmen vornehmlich mit parallelen Tonspuren durch Kopieren dadurch bewirkt, dass mittels einer   Tonaufzeichnungsreihe   vorgeschriebener Breite und einer quer zur Tonaufzeichnungsreihe verschiebbaren Blende auf einen   Aufzeichnungsträger   ein oder mehrere Aufzeichnungsstreifen geringerer Breite hergestellt werden. 



   Dieses Verfahren kann auch dann, wenn es sich um die Herstellung nicht endloser Filme handelt, in gewissen Fällen vorteilhaft sein. Die   Tonaufzeirhnungsreihe,   deren Breite vorzugsweise durch die nutzbare Breite des Films, auf den die schmalen Tonspuren aufgebracht werden sollen, bestimmt ist, kann sich vorteilhaft auf einem endlichen Film über dessen ganze Breite ausgedehnt befinden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf das Vorhandensein eines derartigen Originalfilms beschränkt. Wie es beispielsweise später beschrieben wird, ist es auch möglich, einem ursprünglich schmalen Lichtbündel, das im Rythmus der Tonaufnahme moduliert ist, mittels geeigneter optischer Einrichtungen die vorgeschrieben Breite zu geben. 



   Durch eine   Blendeneinrichtung,   die beispielsweise jeweils nach einem vollen Umlauf des als endloses Filmband ausgebildeten Films, auf den die sehmalen Tonspuren aufgebracht werden sollen, weiterbewegt werden kann, wird nun immer nur ein sehmaler Filmteil, der der Breite einer einzelnen Tonspur, wie sie auf dem endlosen Filmband entstehen soll, entspricht, von dem Aufzeichnungsliehtstrahl getroffen, Die   Weitersehaltung   der   Blendeneinriehtung   kann hiebei vorteilhaft automatisch ausgelöst werden, beispielsweise durch einen Fühlhebel, der in Eingriff mit einem Einschnitt in der Filmkante steht, und wird vorzugsweise mit einer Geschwindigkeit vorgenommen, die zur Laufgeschwindigkeit des Films in einem konstanten Verhältnis steht.

   Die Blende selbst kann eine einfache, verschiebbare   Loehblende   oder eine drehbare Blende mit spiralförmige Schlitz oder von beliebig anderer Form sein. 



   Von einem auf diese Art hergestellten Film, der hier zweites Original genannt werden mag, wird 
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 etwa 4-10mal, das zweite Original enthält. Diese letzte Kopie dient dann als Mutterfilm für die eigentliche fabrikationsmässige Herstellung der endlosen Filme, indem von ihr immer wieder Kontaktkopien hergestellt werden können, die dann der Länge nach in einzelne Filme zerschnitten werden. 



   Gemäss der Erfindung kann auch beispielsweise so verfahren werden, dass die ursprüngliche Aufnahme auf irgendeinem   handelsüblichen   Film gemacht wird. Die Tonspur möge dabei annähernd den Raum zwischen den   Perforationslöchern   bedecken. Beim Umkopieren des Films auf einen endlosen Film wird nun erfindungsgemäss eine Blende verwendet, die nicht nur eine, sondern mehrere Durch- 

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 teilt wird. Die Breite der Löcher selbst entspricht vorzugsweise der Breite der Tonspuren auf dem endlosen Film. Wird beispielsweise angenommen, dass die Blende drei Löcher in geeignetem Abstand habe, so entstehen auf dem endlosen Film beim Kopieren demnach gleichzeitig drei Tonspuren. Nach je einem Umlauf kann die Blende etwa um die Breite einer Tonspur des endlosen Films seitlich verschoben werden.

   Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis der Raum des endlosen Filmes voll ausgenutzt ist. Der endlose Film enthält dann (unter Anlehnung an das soeben erwähnte Beispiel) dreimal die Tonaufzeichnung des endlichen Filmes nebeneinander als endlose   Tonaufzeichnung.   Selbstverständlich ist es auch möglich, hier die Verschiebung der Blende langsam und stetig erfolgen zu lassen, so dass eine schraubenförmige Aufzeichnung entsteht. Ein auf diese Art gewonnener endloser Film kann nun entweder direkt zerschnitten werden, beispielsweise in drei Einzelfilme, wobei die Teile, die die Perforation enthalten, wenn Normalfilme verwendet werden, in Wegfall kommen.

   Es ist jedoch auch möglich, diesen endlosen Film zunächst   als Mutterfilm zu   verwenden, um von ihm dann Kontaktkopien herzustellen, die in derselben Art, wie sie eben erwähnt wurde, in ihrer   Längsrichtung   zerschnitten werden können. 



   Die einfachste Art der Ausführung des Verfahrens besteht darin, dass die Originalspur über die ganze Breite des herzustellenden mehrspurigen Filmes aufgenommen wird. Dieses kann geschehen z. B. durch Anwendung einer Kathodenstrahlröhre, die durch die   Sprechströme   gesteuert wird und mit einer senkrecht zum Film verlaufenden linearen Kathode, die eine   gleichmässige   Belichtung der Gesamtfilmbreite erlaubt, versehen ist. Eine derartige Aufzeichnung hat gegenüber der sofortigen Aufnahme eines endlosen Mehrspurfilmes den Vorteil, dass am Originalfilm   Schnitte   und Kombinationen vorgenommen werden können, die bei einem mehrspurigen Film nicht möglich sind. 



   In Fig. 1 ist eine verschiebbare Blende, wie sie gemäss der Erfindung verwendet wird, dargestellt ; Fig. 2 zeigt die gemäss der Erfindung besonders bevorzugte Art der Anordnung der Tonspuren auf dem Film ; Fig. 3 zeigt eine Einrichtung gemäss der Erfindung, bei der die Originaltonspur durch eine Zylinderlinse projiziert wird ; Fig. 4 zeigt eine Spiralblende, wie sie gemäss der Erfindung verwendet werden soll und Fig. 5 zeigt eine Einrichtung, um gleichzeitig mehrere Tonspuren auf einem Film her- zustellen. 



   Fig.   l   zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel, mittels derer das Kopieren gemäss der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden kann. 1 bedeutet hiebei den Originalfilm, der die Tonaufnahme   (Intensitätsschrift)   über die ganze Filmbreite enthält. 2 ist ein Stück des endlosen Filmbandes, auf dem die Originalaufnahme in mehreren Spuren nebeneinander aufkopiert werden soll. Die Blende 3 ist in der Führung 4, die gleichzeitig auch als   Filmführung   dienen kann, verschiebbar angeordnet. 



  Die Blende 3 enthält einen Ausschnitt 5, dessen Breite gleich der Breite einer Tonspur, wie sie auf den endlosen Filmen 2 entstehen soll, ist. Die Form dieses Ausschnittes 5 kann verschieden sein. Vorteilhaft ist es, ihn als Rechteck, wie es die Figur zeigt, auszuführen. Die Kopierlichtquelle kann beispielsweise so ausgebildet werden, dass sie einen Lichtstrahl, der über die ganze Filmbreite geht, auf die Blende 3 wirft. Dieses ist durch das weiss gelassene Rechteck 6 angedeutet. Werden nun beide Filme mit gleichmässiger Geschwindigkeit durch die   Filmfuhrung hindurchgezogen,   so entsteht lediglich eine schmale Tonspur auf dem endlosen Filmband 2. Nach einem Umlauf dieses Filmbandes kann nun die Blende. 3 vorzugsweise automatisch um einen bestimmten Betrag seitlich verschoben werden.

   Dieses hat zur Folge, dass auch der Kopierlichtstrahl auf dem endlosen Film 2 eine seitliche Bewegung macht, wobei 
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 bei 7 angedeutet ist, hat und wobei sie genau, wie die geradlinige Tonspur auf dem endlosen Filmband die   Schwärzungsunterschiede   der betreffenden Stellen des Originalfilmes aufweist. Der   Mechanismus   der Weiterschaltung wird vorteilhaft durch eine Markierung, die am Rande des endlosen   Filmbandes   
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Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Hiebei wird die   ursprüngliche   Tonspur nicht über die ganze Breite des durch die Kopie herzustellenden mehrspurigen Filmes aufgenommen, sondern beispielsweise, wie in Fig. 2 dargestellt, nur über die Breite von zwei Tonspuren. 



  Ist 8 die erste, 9 die zweite Tonspur und 10 das schräge   Übergangsstück,   das von 8 nach 9 führt, so genügt es offenbar, den Primärfilm nur in einer Breite   x auszuführen,   die die erste und zweite Tonspur und die zwischen 1 und 2 gelegene Übergangsstelle 10 umfasst. Natürlich ist mit einer derartigen Tonspur der Breite x nur die Kopie von den Tonspuren 8 und 9 möglich. Es kann aber ohne weiteres, nachdem auf dem Primärfilm eine Länge, die ungefähr der Länge des herzustellenden endlosen Bandes entspricht, durchlaufen ist, diese Primärtonspur um eine halbe Breite verschoben werden, so dass sie in ihrem Weiterverlauf dann das Gebiet der durch die Kopie herzustellenden Tonspur 9 und 11 bedeckt.

   Nach wiederum Ablauf einer Länge des endlosen Bandes auf dem Primärfilm kann eine weitere Verschiebung um die halbe Breite dieser Tonspur x erfolgen, so dass dann die herzustellenden Tonspuren 11 und 12 in das Gebiet der   Primärspule   fallen. 



   Von wesentlicher Bedeutung kann es unter   Umständen   sein, von normalen Bildtonfilmen (z. B. mit einer Tonspur) in der   erfindungsgemässen   Weise endlose Filme mit mehreren Tonspuren herzustellen. 

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 breitert), insbesondere so weit, dass sie sich über die ganze Breite des endlosen Filmes erstreckt. Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel hievon. 13 bedeutet die   Kopierliehtquelle,   die so ausgestaltet sein mag, dass sie den Originalfilm 14 an der Stelle 15 etwa rechtwinkelig durchleuchtet. Der   Kopierlicht-   strahl durchsetzt dann eine Optik, die in der Fig. 3 als Zylinderlinse 16 angedeutet ist, und fällt daraufhin auf irgendeine Blendeneinrichtung. In der Fig. 3 ist als Blendeneinriehtung eine solche mit drehbarer Schlitzblende gewählt.

   Jedoch lässt sich auch jede beliebige andere Ausführungsform anwenden. 



  17 bedeutet dort die Blendenscheibe, die um die Achse 18 drehbar und mit einem spiralförmigen Schlitz 19 versehen ist. Wie in-der Figur durch das helle Rechteck 20 angedeutet ist, verdeckt das vergrösserte Bild der Originaltonspur die ganze Breite des endlosen Filmes. Durch die Blendensoheibe 17 wird jedoch nur ein kleiner Teil der gesamten Filmbreite des endlosen Filmes für das Kopierlicht freigegeben. Nach einem Umlauf des endlosen Filmes kann die Blendenscheibe 17 durch eine Einrichtung, wie sie schon für die Fig. 1 erwähnt wurde, um ein   Stück   weitergeschaltet werden, so dass dann ein Übergang zu einer neuen Tonspur erfolgt. Durch einen in der Filmführung 21 anbringbaren zusätzlichen Schlitz 22, der verstellbar ausgeführt ist, ist es möglich, die Menge des Kopierliehtstrahles, die auf die Tonspuren einwirkt, zu regulieren. 



   Anstatt die Blendenscheibe 17 mit kontinuierlichen spiralförmigen Schlitzen zu versehen, kann es auch vorteilhaft sein, sie mit einzelnen, vorzugsweise quadratischen Löchern zu versehen. Anstatt, wie es in den beiden Figuren geschehen ist, den Verlauf der Tonspur auf den endlosen Film so zu wählen, dass er parallel zu den Filmrändern liegt, ist es auch möglich, die Blenden kontinuierlich fortzubewegen, so dass eine schraubenförmige Aufzeichnung entsteht. Für beide Verfahren ist die Erfindung gleich vorteilhaft. 



   Ist nun auf diese Art ein einzelner endloser Film hergestellt, so kann, wie es weiterhin Gegenstand der Erfindung ist, von diesem letzteren ein weiterer Film hergestellt werden, auf welchem mehrere Spuren negativ in grösserer Anzahl, z. B. 4 bis 10 mal nebeneinander, aufkopiert werden. Der jetzt entstehende, sehr breite Film dient dann als   Mutterfilm   zur Herstellung der eigentlichen, in den Wiedergabeapparaten in Anwendung kommenden Kopien. Diese Kopien werden durch Zerschneiden auf geeignete Breite hergestellt. Vor dem Einsetzen müssen sie endlos zusammengeklebt werden. Hiebei ist zu beachten, dass die Klebestelle nicht an der Stelle angebracht wird, wo die Einkerbung für die 
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Tonspur erfolgen. 



   Ein weiteres Ausführungsbeispiel sei an Hand der Fig. 5 kurz erläutert :
31 bedeutet einen Normalfilm, beispielsweise von 35 mm Breite, der durch eine Filmführung 32, zusammen'mit dem als endlosen Film ausgebildeten Film 33 durch die Filmführung hindurchgeführt wird. Der Normalfilm   31 enthält   innerhalb der Perforationsreihen die Originalaufnahme, wie dieses aus der Figur zu ersehen ist. In der Filmführung 32 ist eine Blende   34   verschiebbar angeordnet, die beispielsweise drei Löcher, die in dem gewählten Beispiel 8 mm voneinander entfernt sein können, für den Durchtritt des   Kopierlichtes   enthalten mag. Die Locher sind auf der Zeichnung mit 35 bezeichnet. 



  Wie aus der Figur zu ersehen ist, entstehen nun auf dem Film 33 gleichzeitig drei Tonspuren, u. zw. haben sie einen Abstand, der nahezu gleich der Breite des Filmstreifens ist, wie er in der Wiedergabeapparatur verwendet werden soll. Entweder nach einmaligem Umlauf des endlosen Filmes oder kontinuierlich erfolgt nun eine seitliche Verschiebung (in bezug auf die Laufrichtung des Filmes) der Blende 34. Die seitliche Verschiebung kann zweckmässig durch einen Mechanismus, der in Eingriff mit der Filmkante steht, bewirkt werden. Hiedurch wird der Kopierlichtstrahl ebenfalls seitlich verschoben und es kann eine neue   Aufzeiehnungsreihe   auf dem endlosen Film beginnen. 



   Anstatt dieses Kopieren direkt durch Kontaktkopieren vorzunehmen, ist es jedoch auch möglich, die Originalaufnahme beispielsweise zunächst optisch zu vergrössern (vorzugsweise in ihrer Breite) 
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 mit den   Blendenlöehern   in grösseren Abmessungen vom Film entfernt anzuordnen und die an ihm angebrachten drei Fenster durch Objektive verkleinert auf dem Film abzubilden. 



   Sollen sämtliche Tonspuren dieselbe Lichtmenge empfangen, so werden die Öffnungen in der Blende, da ja für alle drei zweckmässig eine einzige Lichtquelle verwendet wird, gleich gross ausgeführt. 



  Gemäss der Erfindung ist es jedoch auch möglich, Tonspuren verschiedener Intensität herzustellen. 



  Zu diesem Zwecke können entweder die Blendenöffnungen verschieden gross hergestellt sein oder aber einzeln verstellbar eingerichtet sein, so dass es möglich ist, jeder Blendenöffnung die   gewünschte   Grösse zu geben. Eine andere Möglichkeit besteht gemäss der Erfindung darin, in den   Lichtweg   eines oder mehrerer der die Blendenöffnungen durchsetzenden Lichtstrahlen ein oder mehrere Filter (beispielsweise nach Art der Graukeile) einzuschalten. 



   Um die Regulierung der   Lichtdurchlässigkeit   der   Blendenöffnungen   bei allen Öffnungen gleichzeitig vornehmen zu können, können insbesondere dann, wenn die Einrichtung so getroffen ist, dass sämtliche Tonspuren mit gleicher   Lichtintensität   hergestellt werden wollen, die Öffnungen an der Blende mittels einer einzigen, allen   Blendenöffnungen   gemeinsamen Verstellvorrichtung reguliert werden. 

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 Kopieren anwenden. In vielen Fällen kann es jedoch   zweckmässig   sein, es auch direkt bei der Aufnahme zu verwenden.

   Hiebei, wie auch in den Fällen wo eine sehr schmale Tonspur als ursprüngliche endliche Tonaufnahme verwendet wird und die Herstellung des endlosen Filmes durch Kopieren geschehen soll, wird dann dem Lichtstrahl entweder bevor oder nachdem er moduliert worden ist, die zur Herstellung 
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Um die Erfindung noch näher zu veranschaulichen, soll als Beispiel angeführt werden, dass eine Aufnahme einer Symphonie auf einen endlosen Film aufgebracht werden soll, dabei soll das erfindunggemässe Kopierverfahren verwendet werden.

   Die ursprüngliche Aufnahme möge nun hiebei auf einem endliehen Normalfilm gemacht werden, bei dem die ganze Fläche zwischen den   Perforationslöchern   
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 aus Normalfilm bestehen mit einer nutzbaren Breite zwischen den Perforationslöehern von 24   mm.   Werden nun, wie es in der Figur dargestellt ist, drei Öffnungen in der Blende angebracht, so wird die nutzbare 24   mm. breite Fläche   des Sekundärfilmes dreifach aufgeteilt in Flächen von je   8 mm   Breite. 



  Der endliche Tonfilm von 1000 m Länge ergibt nun zehn Tonspuren auf dem endlosen Film von 100 111 Länge. Diese zehn Tonspuren liegen auf einer Fläche von 8   Mut   Breite nebeneinander und können dabei beispielsweise 0-6 bis   0-8 mm   breit sein. Da der Sekundärfilm dreifach aufgeteilt worden war, enthält er nach Beendigung des Kopierens, unter Anlehnung an das oben erwähnte Beispiel der Aufnahme einer Symphonie, diese Symphonie dreimal nebeneinander. Die Kopie kann in ihrer Längsrichtung entweder direkt zerschnitten werden, oder aber es ist möglich, den so entstandenen endlosen Film als Mutterfilm für weitere Kontaktkopien zu verwenden. 



   Statt nun ein derartig langes   Musikstück   aufzunehmen, ist es jedoch auch möglich, verschiedene   Musikstücke,   beispielsweise kurze Tonorchesterstiicke, die durch   Sprechtexte,   wie Ansagen, Reportagen usw. verbunden sein können, auf dem endlosen Film in ein und derselben   Teilfläche   hintereinander aufzubringen, wobei dann auf dem endlosen Film zunächst wieder mehrere Flächen mit Tonspuren gleichen Inhalts nebeneinanderliegen. 



   Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Angaben über die Abmessungen vom Filmformat und Länge, sowie die Angaben über die Abmessungen der Tonspuren nur als Beispiele angeführt sind und in jeder   gewünschten   Richtung abgeändert werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von vorzugsweise endlosen Tonfilmen, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer Tonaufzeichnungsreihe vorgeschriebener Breite und einer quer zur Tonaufzeiehnungsreihe verschiebbaren Blende auf einem   Aufzeichnungsträger   ein Aufzeiehnungsstreifen geringerer Breite hergestellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der einen Tonaufzeiehnungsreihe gleichzeitig mehrere Aufzeichnungstreifen geringerer Breite auf einen Tonaufzeichnungsträger hergestellt werden.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass von EMI4.4 wie Tonaufzeiehnungen auf der Kopie nebeneinander entstehen sollen.
    4. Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen durch Kopieren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ursprünglichen Aufnahme eine solche Breite gegeben wird, dass sie sieh vorzugsweise über die ganze zur Ausnützung kommenden Breite des Sekundärfilmes erstreckt und dass die Blende, die die Breite der Tonspuren hat, die auf den endlosen Film aufkopiert werden sollen, in Abhängigkeit vom Umlauf des endlosen Filmes weiterbewegt wird, zweckmässig indem sie in an sieh bekannter Weise nach jedem Umlauf des endlosen Filmes mit einer der Filmlaufgesehwindigkeit proportionalen Geschwindigkeit fortgeschaltet wird.
    5. Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen durch Kopieren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausgangsfilm von vorzugsweise normaler Breite, der praktisch auf seiner ganzen Ausdehnung mit einer Tonaufzeichnung versehen ist, verwendet wird.
    6. Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen durch Kopieren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als ursprüngliche Aufnahme eine schmale Tonspur, insbesondere eines Normalfilmes (Bildtonfilmes) verwendet wird, die durch optische Mittel, vorzugsweise auf die nutzbare Breite des Sekundärfilmes vergrössert wird.
    7. Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen durch Kopieren nach Amspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als optische Mittel eine Zylinderlinse verwendet wird.
    8. Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen durch Kopieren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass eine rotierende Blende mit einem oder mehreren spiralförmigen Schlitzen verwendet wird. <Desc/Clms Page number 5>
    9. Verfahren nach Anspruch 2 zur Vervielfältigung endloser Tonfilme mit mehreren Tonauf- zeichnungsreihen, dadurch gekennzeichnet, dass ein endloser Tonfilm mit mehreren Tonaufzeiehnungs- reihen mehrfach nebeneinander auf einen breiten Film aufkopiert wird und die Kopie in ihrer Längsrichtung in einzelne endlose Filme zerschnitten wird.
    10. Verfahren nach Anspruch 2 zur Herstellung endloser Tonfilme, dadurch gekennzeichnet, dass ein endloser Film mit mehreren Aufzeichnungsreihen mehrfach nebeneinander auf einen breiten Film aufkopiert wird, diese Kopie als Mutterfilm verwendet wird, vorzugsweise durch Kontaktkopie weiterkopiert wird und die zuletzt entstandenen Kopien in der Längsrichtung in einzelne endlose Filme zerschnitten werden.
    11. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenöffnungen gemeinsam durch ein selbsttätiges Steuerorgan seitlich verschoben werden.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende aus einem mit mehreren Öffnungen versehenen Stück besteht.
    13. Einrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Spaltöffnungen einstellbar ist.
    14. Einrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Spaltöffnungen gemeinsam durch eine Verstelleinrichtung geregelt werden kann.
    15. Einrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass in einen oder mehreren der durch die Blendenöffnungen hindurch tretenden Lichtwege ein Mittel eingefügt wird, dass zur Regelung der durch die Blendenöffnungen hindurchgehenden Licht mengen dient.
    16. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der zuerst hergestellte endlose Film in mehrere endlose Bänder, deren jedes eine vollständige Aufzeichnung des oder der Schal1ereignisse trägt, zerschnitten wird. EMI5.1
AT157188D 1936-06-22 1937-06-17 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen. AT157188B (de)

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