AT157024B - Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier u. dgl. - Google Patents

Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier u. dgl.

Info

Publication number
AT157024B
AT157024B AT157024DA AT157024B AT 157024 B AT157024 B AT 157024B AT 157024D A AT157024D A AT 157024DA AT 157024 B AT157024 B AT 157024B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
web
conveyor
rope
fabric
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Svenska Flaektfabriken Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Flaektfabriken Ab filed Critical Svenska Flaektfabriken Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT157024B publication Critical patent/AT157024B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trocknungsanlage für Bahnen aus   Papier u. dgl.   



   Bei Trocknungsanlagen für Stoffbahnen, z. B. aus Zellulose, Papier, Gewebe usw., ist es üblich, die Bahn zickzaekartig durch eine Trockenkammer zu führen. Die bisher zu diesem Zweck verwendeten Fördereinrichtungen haben aber grosse Nachteile. Insbesondere können sie nicht mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten und Schwierigkeiten entstehen auch, wenn die Bahn abreisst. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und eine Fördereinrichtung zu schaffen, mittels welcher die Stoffbahn mit hoher und höchster Geschwindigkeit durch die Trockenkammer sicher geführt werden kann. Hiebei soll auch die nach Reissen der Stoffbahn erforderliche Arbeit erleichtert und vereinfacht werden. 



   Bei der erfindungsgemässen Trocknungsanlage, bei welcher in einer Trockenkammer ein oder mehrere Seilförderer vorgesehen sind, die die Stoffbahn in einer zickzackförmigen Bahn durch die Kammer führen, ist die Anordnung so getroffen, dass jeder Seilförderer aus einem einzigen endlosen Seil besteht, das mehrere parallel zueinander in einer Ebene laufende, die Stoffbahn in dieser Ebene gemeinsam tragende Trümer aufweist. 



   Hiebei können mehrere Teile oder Trümer des endlosen Seiles parallel zueinander in wenigstens zwei verschiedenen Ebenen laufen und in beiden Ebenen die Stoffbahn tragen. 



   Ausser den Seilrollen für die Teile oder Trümer des endlosen Seiles, welche in wenigstens zwei 
Ebenen parallel zueinander laufen, können auch Führungsrollen seitlich von den genannten Seilteilen vorgesehen sein, um andere Teile des Seiles seitlich von der Stoffbahn zu führen. 



   Die erfindungsgemässe Fördereinrichtung ist sehr einfach und zuverlässig und kann auch selbst- tätig in Betrieb gesetzt werden, nachdem die Stoffbahn abgerissen worden ist. 



   Ausführungsbeispiele der Trocknungsanlage sind in den Zeichnungen veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einiger zusammenwirkender Förderer gemäss der Erfindung, wobei einige Teile der Deutlichkeit halber weggebrochen sind. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den obersten Förderer nach Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer andern Ausführung, worin die riehtungsumkehrenden Trommeln jenseits der Seilräder angebracht sind. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den obersten Förderer nach Fig. 3. Fig. 5 ist eine   schaubildliche   Ansieht eines   zweistückigen   Förderers, bei welcher das Seil für die beiden "Stockwerke" gemeinsam ist. Fig. 6 zeigt eine Stirnansicht einer Einzelheit in Fig. 5 in grösserem Massstab. Fig. 7 ist eine Seitenansicht (von rechts her in Fig. 6) der in Fig. 6 gezeigten Teile. 



   In Fig. 1 und 2 bezeichnen   A,   B und C Seilförderer, die übereinander angebracht sind. Jeder Förderer hat ein endloses Seil   2,   welches auf Seilscheiben 3 läuft, die drehbar auf Wellen 4 im ortsfesten Maschinengestell 5 gelagert sind. Wenigstens eine der Wellen 4 jedes Förderers ist motorisch angetrieben. Das Seil 2 läuft auch auf Tragrollen 6, deren Wellen im Maschinengestell gelagert sind, u. zw. senkrecht zu dem Teil (Trum) des Seiles, welcher darauf läuft. Die Wellen der oberen Rollen 6 bilden somit einen Winkel mit denen der unteren Rollen. 



   Führungsrollen 16 sind im Maschinengestell gelagert und führen den Teil des Seiles, welcher quer zu den längsgehenden Teilen läuft, quer über die Maschine. 



   Auf den Wellen 4 sind Rollen oder Trommeln 7 zwischen den Seilscheiben angebracht. Diese Trommeln tragen und führen die Stoffbahn   8,   wenn letztere umgebogen wird, um sich in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen. Sämtliche Rollen 1 können lose auf den Wellen 4 laufen, aber vorzugweise sind bei den motorisch angetriebenen Wellen die   Seilseheiben   3 befestigt (aufgekeilt) und die Trommeln 7 freilaufend,   während   an den übrigen Wellen die Trommeln 1 befestigt sind und die Seilscheiben 3 frei laufen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Für jede Reihe von   Umkehrtrommeln ?   ist eine Kammer 9 vorgesehen, welche längs einem Teil des Umfanges der Trommeln gekrümmt ist und in der Achsrichtung sich vorzugsweise über die ganze Breite der Stoffbahn erstreckt.

   Die konkave Wand der Kammer, die der Stoffbahn zunächst liegt, ist durchlocht und die Kammer besitzt einen   Einlass   10 für Druckluft. An die Durchlochungen sind   Führungswände.   11 angeschlossen, die der ausströmenden Luft schräge Richtungen erteilen, wie durch kleine Pfeile in Fig. 1 angedeutet ist. Andere Pfeile geben die Bewegungsriehtung der Bahn an. 



   Die Förderer   il,   B, C, deren Anzahl beliebig nach den Umständen gewählt wird, sind in einer Trockenkammer angeordnet. 



   Diese Einrichtung hat folgende Wirkungsweise :
Im gewöhnlichen Betrieb trägt das Seil die Stoffbahn 8 in der durch strichpunktierte Linien   angedeuteten Bewegungsbahn. Da die Umkehrtrommeln 7 lose um jene Wellen 4 laufen, welehe treibend   sind, verdreht die Stoffbahn diese Trommeln mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie die der Stoffbahn, d. h. wie die des Seiles, obwohl der Durchmesser der   Trommeln 7 etwas grosser   ist als jener des Teilkreises der Seilscheiben 3. Somit wird die Stoffbahn nicht den Beanspruchungen ausgesetzt, welche entstehen würden, falls sowohl die Trommeln 7 wie die Seilscheiben 3 an jener Welle 4 befestigt wären, von der sie   getragen sind.

   Erfindungsgemäss wird daher die   Stoffbahn den kleinstmöglichen Bean- sprucnungen   waurena     inres Durcnganges auren nie Masenine   ausgesetzt. 



   Falls die Stoffbahn trotzdem abreisst, wird Druckluft den Rohren 10 zugeführt. Das vordere Ende der abgerissenen Stoffbahn wird dann längs der oberen Ebene oder   Fläche   des obersten   Förderers-i   entlang geführt, worauf die von der Kammer 9 ausströmende Druckluft dieses vordere Ende der Bahn nach unten um die Trommeln 7 abbiegt, so dass das Stoffbahnende riehtig auf den Förderer B heruntergeführt   wird. Dieser Vorgang wird für jeden Förderer wiederholt, bis die Stoffbahn wieder ihren richtigen   Weg durch die Maschine nimmt. Sodann kann die Druckluft abgeschaltet werden. Es ist offenbar, dass nach Abreissen der Stoffbahn die Maschine fast selbsttätig wieder in Betrieb gesetzt werden kann. 



  Zu diesem Zwecke ist es nicht notwendig, dass die Arbeiter in die Trockenkammer eintreten, in der die Maschine eingeschlossen ist. Die hohe Temperatur und der hohe Feuchtigkeitsgehalt solcher Kammern machen den Aufenthalt darin sehr unangenehm, aber es war bisher unvermeidlich, das Wiederinbetriebsetzen in den Kammern auszuführen. Es ist ohneweiters ersichtlich, dass das Einund Abschalten der Druckluft beim Abreissen der Stoffbahn auch selbsttätig erfolgen kann, so dass die Inbetriebsetzung vollautomatisch wird. 



   In der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 sind die Umkehrrollen oder-trommeln 7 a nicht auf den Wellen   4,   sondern auf besonderen Wellen 4 a gelagert. 



   Für jede Umkehrtrommel 7 a sind zwei Druckluftrohre 10 a vorgesehen, welche Düsen 11 a besitzen, um Luft gegen die Stoffbahn 8 zu blasen. Über ein Getriebe 12 und eine Kupplung 13 kann jede Welle 4 a von der   näehstliegenden   Welle 4 angetrieben werden. 



   Im gewöhnlichen Betrieb führen die endlosen Seile 2 die Stoffbahn 8 durch die Maschine, so wie oben bezüglich Fig.   l   und 2 beschrieben ist. Wenn die Stoffbahn abreisst, wird Druckluft den Rohren   10a   zugeführt und die Kupplungen   li   werden eingerückt. Dadurch wird das vordere Ende der Stoffbahn von der durch die Düsen 11 a ausströmenden Druckluft um die Trommel 7 a des obersten Förderers   A   gebogen, bis die Stoffbahn in richtiger Weise auf den darunterliegenden Förderer B gelangt und von diesem erfasst wird. Dann wird die Kupplung 13 beim obersten Förderer A ausgerückt und derselbe Vorgang wird beim zweiten Förderer B wiederholt usw., bis die Stoffbahn wieder richtig durch die Maschine läuft.

   Die Druckluft kann auf einmal oder   allmählich   abgeschaltet werden. 



   Die Fig. 5-7 zeigen, dass das endlose Seil 2 a zwei Förderern oder "Stockwerken" der Maschine gemeinsam sein kann. In ähnlicher Weise kann das Seil drei oder mehreren Förderern oder Förderebenen gemeinsam sein. 17, 17 a bezeichnen die beiden Seilteile (Trume), welche die oberste Förderebene bilden, während die zwei Seilteile   18,   18 a die untere   Tragfläche   bilden. Somit wird die Stoff- 
 EMI2.1 
 Richtung auf den Teilen   18,   18 a. geführt.   Mehrere solche zwei-oder mehrstöekige Förderer   können übereinander angeordnet werden. 



   Es ist selbstverständlich notwendig, dass das Seil nicht durch die Stoffbahn gehen darf, wenn es von der oberen Ebene nach der unteren läuft oder umgekehrt. Zu diesem Zwecke läuft z. B. der 
 EMI2.2 
 auf einer schrägen Welle im Maschinengestell gelagert ist. Dann läuft das Seil auf eine Führungsrolle 20, deren Welle senkrecht zur Welle 4 b der Seilrolle 3 b liegt. Eine Führungsrolle 21, die gleichfalls auf einer   schrägen   Welle im Maschinengestell gelagert ist, führt das Seil zur Rolle 3 c der unteren Ebene. 



  In ähnlicher Weise wird das Seil von der unteren nach der oberen Ebene geführt. Selbstverständlich kann die Anzahl der Seilteile (Trume) jeder Förderebene beliebig und nach den Umständen gewählt werden. Es ist auch einleuchtend, dass in sämtlichen Ausführungen die Bewegungsrichtung ohneweiters umgekehrt werden kann. Wenn die Stoffbahn sich von einem oberen Förderer auf einen darunterliegenden bewegt, wie die Fig. 1-4 zeigen, müssen die Umkehrtrommel oder-trommeln des unteren Förderers über die Umkehrtrommel bzw. trommeln des oberen Förderers hinausragen. So befinden sich z. B. in Fig. 1 und 3 die rechten Seilrollen des Förderers B rechts von den Umkehr- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 trommeln 7, 7 a des Förderers A usw.

   Umgekehrt, wenn die Stoffbahn in der entgegengesetzten Richtung sich bewegt, also von einem niedrigeren Förderer auf einen darüberliegenden, muss die betreffende Umkehrtrommel des oberen Förderers nach aussen über die nächstliegenden Seilrollen des unterliegenden Förderers hinausragen. Dadurch wird das Ziehen des vorderen Endes der Stoffbahn durch die Maschine, wenn die Inbetriebsetzung nach dem Abreissen erfolgt, erleichtert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier, Zellulose, Gewebe oder   ähnlichen   Stoffen, bei welcher in einer Trockenkammer ein oder mehrere Seilförderer vorgesehen sind, die die Stoffbahn in einer zickzackförmigen Bahn durch die Kammer fürren, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Seilförderer ein einziges endloses Seil hat, das mehrere parallel zueinander in einer Ebene laufende, die Stoffbahn in dieser Ebene gemeinsam tragende Trümer aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Teile oder Trümer des endlosen Seiles parallel zueinander in wenigstens zwei verschiedenen Ebenen laufen und in beiden Ebenen die Stoffbahn tragen.
    3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Seilrollen (3 b, 3 c) für die Teile oder Trümer (17, 17 a, 18, 18 a) des endlosen Seiles, welche in wenigstens zwei Ebenen parallel zueinander laufen, auch Führungsrollen (19, 20, 21) seitlich von den genannten Seilteilen (17, 17 a, 18, 18 a) vorgesehen sind, um andere Teile des Seiles seitlich von der Stoffbahn zu führen. EMI3.1
AT157024D 1937-11-25 1937-11-25 Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier u. dgl. AT157024B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157024T 1937-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157024B true AT157024B (de) 1939-09-25

Family

ID=3649164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157024D AT157024B (de) 1937-11-25 1937-11-25 Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157024B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1460451C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln eines strangförmigen Guts, insbesondere Textilguts, endlicher Länge
DE684139C (de) Trockenanlage fuer Bahnen aus Papier, Cellulose, Gewebe oder aehnlichen Stoffen
AT157024B (de) Trocknungsanlage für Bahnen aus Papier u. dgl.
DE576707C (de) Trockenmaschine fuer Kreppstoffe u. dgl. Gewebe
DE2616539B2 (de) Vorrichtung zur Naßbehandlung von strangförmigem Textilgut
DE567410C (de) Vorrichtung zum Auswaschen von mit Pergamentierfluessigkeit behandeltem Papier
DE2951847A1 (de) Vorrichtung zum entwickeln von fotografischen schichttraegern
DE2227037C2 (de) Vorrichtung zum Ausscheiden von Pitzen
DE958106C (de) Friktionsantrieb fuer die Foerder- und Umlenkwalzen in Maschinen zum Behandeln schrumpfender oder sich laengender Textil-, Papier- oder sonstiger Stoffbahnen
WO1988005478A1 (fr) Systeme d&#39;entrainement d&#39;un rouleau-guide de feutre
DE616212C (de) Foerdervorrichtung zur Foerderung einer Papier-, Cellulose- o. dgl. -Bahn im Zickzack durch einen Trockenraum
DE457089C (de) Waschvorrichtung an Pergamentiermaschinen
DE2325572C2 (de) Dämpfer zum Behandeln von einseitig geführter bahnförmiger Ware
AT249355B (de) Maschine zur kontinuierlichen wellenförmigen Verformung von Bahnen aus thermoplastischem Kunststoff
DE2303705C2 (de) Verfahren zum Führen von Gewebebahnen, insbesondere Gestricken, beim Aufwickeln und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2815546C2 (de) Schlägereinrichtung zum Auflockern und Breittreiben von Textilbahnen
DE964947C (de) Einrichtung zum Foerdern von band- oder strangfoermigem Gut mit hoher Geschwindigkeit, z.B. durch ein Behandlungsbad
DE644473C (de) Foerdervorrichtung in Trocknern fuer Papier- oder Zellstoffbahnen
DE658235C (de) Bandfoerderer
DE250698C (de)
DE447980C (de) Vorrichtung zum Trocknen von Kardenbaendern, Kammzug und anderem band- oder fadenartigen Trockengut
CH304006A (de) Vorrichtung für die Fortbewegung von während dieser Fortbewegung eingehenden oder sich dehnenden Stoffbahnen, insbesondere Textilgeweben.
DE499045C (de) Vorrichtung zur Gewinnung gleichmaessig impraegnierter Gewebebahnen
DE443232C (de) Mehrzylinder-Trockenmaschine
DE214620C (de)