AT156965B - Hochdruckschmierpresse. - Google Patents

Hochdruckschmierpresse.

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AT156965B
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Austria
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pointed
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Franz Soukup
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Franz Soukup
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Description


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    Hoelidriieksehmierpresse.   



   Die Erfindung betrifft eine Hochdruckschmierpresse jener Art, bei welcher der Schmiermittelbehälter, der als Niederdruckzylinder dient, gegen einen am   Hoehdruckzylinder   festsitzenden Kolben verschoben werden kann, wodurch das Schmiermittel in den Hochdruckzylinder gepresst wird. Bei den bekannten Schmierpressen dieser Art war der Niederdruckzylinder nur an einem Ende geführt, wodurch sich, insbesondere bei hohen Drücken, leicht durch einseitige Belastung Deformationen ergeben können, die die Presse unbrauchbar machen. Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass die eine Abschlusswand des Niederdruekzvlinders am   Hoehdruekzvlin (ler   und die andere Abschlusswand an einer mit dem Hochdruckzylinder   lösbar verbundenen Führungshülse   für den Hochdruckkolben axial verschiebbar geführt ist.

   Eine solche Presse ist infolge der doppelten Führung auch bei höchsten Drücken dauernd betriebssicher und besitzt eine wesentlich längere Lebensdauer. 



   Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen konstruktiven   Ausbildung   einzelner Teile der Schmierpresse. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulich, u. zw. zeigt Fig. 1 die Hochdruekschmierpresse im Längsschnitt und Fig. 2 eine Einzelheit in Ansicht. 



   Der Druckzylinder 1 ist mit einer Verlängerung 2 versehen, an deren freiem Ende ein Spitzmundstück 3 aufgeschraubt ist. Um das   Spitzmundstück   mit einem   Hohlmundstilck   zu vertauschen, musste bisher das erstere zuerst abgeschraubt und an dessen Stelle das   Hohlmundstück   aufgeschraubt werden. Dieses Auswechseln der Mundstücke ist nun   erfindungsgemäss   in der Weise vereinfacht, dass das Spitzenmundstück dauernd auf der Verlängerung 2 befestigt bleibt und bei Gebrauch eines Hohlmundstückes 4 dieses auf das mit Aussengewinde 5 versehene   Spitzmundstüek. 3 aufgeschraubt   wird. 



  Damit das Hollmundstück möglichst dicht auf dem Schmiernippel aufsitzen kann, ist in das Mund-   stück   4 ein Dichtungskörper 6 eingesetzt. Die Verlängerung 2 ist mit ihrem abgesetzten, gewindetragenden Ende 7 in eine mit Innengewinde versehene Ausbohrung 8 des Druckzylinders 1 eingeschraubt. Der eigentliche Zylinderraum 9 des   Druekzylinders   1 ist gegen die Ausbohrung 8 durch ein Kugelrückschlagventil 70 abgeschlossen. Bei diesem Ventil bildet der   Rand der Mündungsöffnung   des Kanales 11 der Verlängerung 2 die Hubbegrenzung der Ventilkugel. Damit beim Auftreffen der Ventilkugel gegen die Verlängerung 2 der Kanal 10 nicht abgesperrt wird, sind an dem Ende der Verlängerung zwei seitliche Schlitze 12 vorgesehen.

   Der Druckzylinder 1 ragt in den Schmiermittelbehälter 13 hinein und ist an seinem inneren Ende mit Aussengewinde versehen. Auf diesem   ist ein Kolben1. J aufgeschraubt.   Dieser besteht aus einer Manschette 15 aus Leder od. dgl., welche zwischen zwei   Metallringen   16 gehalten und durch Muttern 17, 18 auf dem Druckzvlinder 1 fixiert ist. In die Mutter 18 ist noch eine Hülse 19 eingeschraubt, welche die Führung   für den Kolben 20   des Druckzylinders 1 bildet. Der Kolben 20 trägt an seinem aus der Hülse 19 herausragenden   Ende eine Handhabe 27   und steht unter der Wirkung einer Druckfeder Diese ist in der Hülse 19 untergebracht und einerseits gegen einen Bund 23 des Kolbens 20 und anderseits gegen den Hülsenboden   27 abgestützt.

   Ein   die Hülse 19 abschliessendes Versehlussstück 25 bildet gleichzeitig den Anschlag für den Bund 23 und die äussere Bewegungsbegrenzung des Kolbens 20. Der   Schmiermittelbehälter   13 ist zylindrisch und mittels seiner beiden Abschlussdeckel26, 27, die dem Aussendurchmesser des Druckzylinders 1 bzw. dem der Führungs- 
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Ende der Hülse 19 sitzt fest ein Handrad 30. Zwischen dem inneren Ende der Hülse 19 und dem gegen-   überliegenden   Ende des Druckzylinders 1 ist in der   Mutter 19   ein Zwischenraum 31 vorhanden, der durch seitliche Öffnungen   32 mit   dem von den Manschetten 15, 29 begrenzten Raum 13'des Schmier- mittelbehälters 13 in Verbindung steht.

   Um den Raum 13'mit Schmiermittel zu füllen, wird durch
Betätigung des Handrades 30 die Hülse 19 aus der Mutter 18 herausgeschraubt und dann samt dem
Kolben 20 aus dem Schmiermittelbehälter 13 herausgezogen. Durch das nunmehr freigelegte Loch im Deckel 27 wird das Schmiermittel eingefüllt. Die Füllung des Behälters   1. 3   mit Schmiermittel kann aber auch durch die   Behälteröffnung   nach Abnehmen des Deckels 27 erfolgen. Am Umfang des Druck- zylinders sind an zwei bestimmten Stellen Eindrehungen 33, 34 vorhanden, in welche ein federnder
Reiter 35 eingesetzt werden kann. Dieser hält, wenn er in der   Eindrehung-M   sitzt, den Schmiermittel- behälter in der Anfangsstellung entgegen der Wirkung der Feder 28 fest, während er, in die Eindrehung 33 eingesetzt, die. linke Endstellung des Behälters 13 begrenzt. 



   Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende : Die Schmierpresse wird von dem
Bedienenden an dem   Sehmiermittelbehälter   13 erfasst und mit dem Mundstück 3 bzw. 4 gegen den
Schmiernippel der betreffenden Schmierstelle gehalten. Das im Raum 13'befindliche Schmiermittel wird durch die unter der Wirkung der   Druckfeder 2S   stehende Manschette 29 gegen die unbewegliche   Manschette M gedrückt.   Dieser die Vorpressung des Schmiermittels bedingende   Pressdruck   wird noch durch den Druck, welchen der Bedienende beim Anhalten der Presse gegen den Schmiernippel ausübt, wesentlich erhöht, so dass das Schmiermittel, auch wenn die Feder 28 versagen sollte, unbedingt zwangsweise durch die Öffnungen 32 und über den Raum 31 in den Druckzylinderraum 9 gepresst wird.

   Durch Betätigen des Kolbens 9 wird dann das schon stark vorgepresste Schmiermittel mit starkem Hochdruck zur Schmierstelle gepresst. 



   Der Kolben 20 kehrt durch die Wirkung der Feder 22 in die Anfangsstellung zurück, wobei im Raum 9 ein Unterdruck entsteht, welcher die nachfolgende Füllung des Raumes noch unterstützt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochdruekschmierpresse, bei welcher der Schmiermittelbehälter, der als Niederdruckzylinder dient, gegen einen am Hochdruckzylinder festsitzenden Kolben verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Abschlusswand (26) des Niederdruckzylinders (1. 3) am Hochdruckzylinder   (1)   und die andere   Abschlusswand   (27) an einer mit dem Hochdruckzylinder lösbar verbundenen Führungshülse   (19)   für den Hochdruckkolben (20) axial   versehiebbar   geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Hoehdrueksehmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenführungshülse (13) an ihrem äusseren Ende eine Handhabe (30) trägt, welche die Kolbenführungshülse vom Hoehdruekzylinder loszulösen und herauszuziehen gestattet, so dass durch die im Deckel (27) freigewordene Öffnung Schmiermittel in den Schmiermittelbehälter eingefüllt werden kann.
    3. Hochdrucksehmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Abdichtung des Schmiermittelbehälters (13) vorgesehene Manschette (29) mit einem zweiten Dichtungsflansch versehen ist, durch welchen die Kolbenführungshülse (19) nach aussen abgedichtet wird.
    4. Hochdruckschmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (2) des Hoehdruckzylinders ein Spitzmundstück (3) trägt oder selbst als Spitzmundstück gestaltet ist und z. B. mittels Aussengewinde (5) od. dgl. so ausgebildet ist, dass auf dem Spitzmundstück wahlweise ein Hohlmundstück befestigt werden kann.
    5. Hoehdruekschmierpresse nach Anspruch 4, mit Hohlmundstüek, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungskörper (6) des Hohlmundstückes zugleich als Abdichtung für das Spitzmundstück dient.
AT156965D 1938-02-02 1938-02-02 Hochdruckschmierpresse. AT156965B (de)

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