AT156257B - Verfahren zum Reinigen von Federn. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Federn.

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  Verfahren zum Reinigen von Federn. 



   Die Reinigung von Federnmaterial erfolgt bekanntlich in der Weise, dass die Rohfedern durch eine milde Wäsche von Schmutz und Fett befreit werden. Die gewaschenen und gut   gespiilten   Federn werden geschleudert und dann in einem sogenannten Dämpfer durch heisse Luft getrocknet. Bei diesem 
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 die   Wäsche   und das Schleudern deformierten Federn sollen sieh wieder öffnen, die Fahnen der Federn sollen wieder breit und geschwungen und der Flaum soll locker und offen werden. 



   Für den Ausfall dieser Veredelung ist die   Durchführung   des   Wasehprozesses   und die Eigenart des   verwendeten Wasehmittels ausschlaggebend.   Man verwendete als Waschmittel bisher neben Seife auch Fettalkoholsulfonate, wie z. B. Laurylalkoholsulfonat, Cetylalkoholsulfonat, Oleylalkoholsulfonate oder   Fettsäurekondensationsprodukte,   wie z. B. Olevlmethyltaurin oder quaternäre Verbindungen, wie Cetylpyridiniumsulfat.   Man wäscht mit   diesen Produkten, entweder in neutraler Lösung oder setzt den Waschflotten zur Erhöhung der Wirkung Alkalien, wie Ammoniak, Soda oder   Natrium-   acetat u. a. zu. 
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   Als Säuren eignen sich in erster Linie   organische Säuren, wie   z. B. Ameisen-, Essig-, Milchoder Weinsäure, aber auch anorganische Säuren, beispielsweise Salz-oder Schwefelsäure, lassen sich verwenden. Durch eine solche saure Wäsche erreicht man, dass die Federn viel weniger stark während der Behandlung zusammenkleben und infolgedessen beim nachfolgenden Dämpfen sich auch leichter öffnen. Das besonders bei groben "Schwungfedern vorkommende Verkleben der Fahnen kann auf diese Weise weitgehend vermindert werden, aber auch der   Flaum   wird offener und lockerer.

   Gleichzeitig wird den Federn in der sauren Wäsche bei Verwendung geeigneter Waschmittel eine Avivage erteilt, die sich nicht allein in einem seidigen Griff und einer hohen Elastizität der Federn bemerkbar macht, sondern in Verbindung damit auch eine leichte Trennbarkeit der Federn verursacht. \us 
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 möglichkeit den neutral oder alkalisch gewaschenen Federn iiberlegen. Die Wäsche kann auch in der üblichen Weise unter Zusatz von organischen   Lösungsmitteln   erfolgen. 



   Beispiele :
1. Man wäscht 50   A'y   Gänsefedern, z. B. eine gute Landrupfware, in einer Zylinderwaschmaschine mit   4000l Flotteninhalt   mit 0'3   y/     Oleylalkoholsulfonat   und   l''m Ameisensäure   bei einer Flottentemperatur von etwa 15  C 20 Minute, spült die Federn, schleudert und dämpft sie 
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 sind rund und vollkommen geöffnet und die Federn zeichnen sich durch einen seidigen Griff aus. 



   2. Man   wäscht   70 kg Gänsefedern in einer Holländerwasehmasehine mit   O']   gel des durch Einwirkung von 9   Mol Äthylenoxyd   auf 1   Mol Isooetylphenol erhaltenen Polyglykoläthers   und 
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 säure. Die gespiilten, geschleuderten und gedämpften Federn zeichnen sich durch besonders breite Öffnung der groben Schwungfedern aus. 



   4. Man   wäscht   40 kg Entenfedern in einer Zylinderwaschmaschine mit 1 g/l des aus Methyltaurin und   Ölsäurechlorid   erhaltenen Kondensationsproduktes in Form des Natriumsalzes und   0'25   cm3/l Salzsäure. Die gespülten, geschleuderten und gedämpften Federn sind besonders locker geöffnet und elastisch. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Reinigen von Federn, dadurch gekennzeichnet, dass man die Federn mit säure- beständigen Waschmitteln in sauer gestellten Flotten wäscht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT156257D 1938-05-11 1938-05-11 Verfahren zum Reinigen von Federn. AT156257B (de)

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