AT156000B - Einrichtung zum Übungsschießen mittels Druckluft aus Maschinenfeuerwaffen. - Google Patents
Einrichtung zum Übungsschießen mittels Druckluft aus Maschinenfeuerwaffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Übungsschiessen mittels Druckluft aus Maschinenfeuerwallen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Übungsschiessen mittels Druckluft aus Maschinenfeuerwaffen mit einem unter dem Einfluss intermittierender Druckluftstösse und unter dem Druck einer Feder hin-und herbewegten, den Abschussmechanismus mitbewegenden Steuerkolben, EMI1.1 welchen axial hinter dem Waffenlauf kein Raum für die Unterbringung eines pressluftbetätigten Rück- stosskolbens vorhanden ist. Bei einer grösseren Zahl der bekannten Maschinengewehrtypen wird nämlich die Repetierbewegung beim Scharfschiessen in der Weise erzeugt, dass die hinter dem Geschoss im Waffen- lauf sich befindenden hochgespannten Gase in eine neben dem Lauf angeordnete zylindrischeKammer geleitet werden, wo sie gegen die Stirnwand eines Kolbens oder einer Stange wirken und diese gegen den Druck einer Vorholfeder nach hinten bewegen. Die Übertrittsöffnung zwischen Waffenlauf und Gaskammer befindet sich meist ungefähr im vorderen Drittel des Gewehrlaufes. Die Hin-und Her- bewegung des Kolbens oder der Stange unter dem Einfluss der Vorholfeder und des Gasdruckes bewirkt die Bewegung und die Verriegelung sowie Entriegelung des Verschlusses. Wegen der seitlichen, gegen- über der Achse des Gewehrlaufes versetzten Lagerung der Selbstladevorrichtungist bei den erwähnten Waffen axial hinter dem Lauf für die Anordnung einer Übungsschiesseinrichtung gemäss dem Patent Nr. 151391 kein Raum vorhanden. Deshalb wird die Einrichtung zum Übungsschiessen erfindungsgemäss so umgeändert, dass sie sich den Raumverhältnissen in den beschriebenen Gewehren anpasst. Zu diesem Zweck wird der die Kugeln im Lauf vorbewegende Lade-und Abschussstempel von dem die Bewegung des Abschussmechanismus und den Rückstoss erzeugenden Steuerkolben getrennt. Ab- schussstempel und Steuerkolben werden in verschiedenen Zylindern angeordnet. Hiebei ist der Abschussstempel axial hinter dem Waffenlauf längsbeweglich gelagert, während der Steuerkolben und gegebenenfalls ein auf ihm beweglich aufsitzender Steuerschieber in einem an beliebiger Stelle, z. B. seitlich an der Waffe, befestigten Zylinder untergebracht ist. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Maschinengewehr mit eingebauter Übungsschiesseinrichtung im Schnitt ; Fig. 2 zeigt ebenfalls einen Schnitt durch eine Übungsschiesseinrichtung in etwas abgeänderter Ausführungsform. An den meist mit verkleinertem Kaliber ausgebildeten Lauf 1 zum Übungsschiessen ist hinten ein Zylinder 2 angeschlossen, in welchem der Abschussstempel. 3 längsbeweglich geführt ist. Der Ab- schussstempel gleitet während seiner Bewegung mit seinem vorderen Ende an der Mündung des Kugelmagazins 9 in den Lauf vorbei und hat zum Ausschiessen der Kugeln einen Kanal 4, in den die Pressluft durch die Bohrung 5 des Zylinders 2 eintreten kann. Die Bohrung 5 führt zum Drucklufteinlassventil 6. Dieses Ventilwird über einen Bolzen 7 vom Abschussstempel selbst gesteuert, der zu diesem Zweck'Schräg- flächen 8 hat. Vom Drucklufteinlassventil zweigt eine Druckluftleitung 10 ab, die zu einem seitlich am Maschinengewhr befestigten Zylinder 11 führt. In diesem Zylinder ist der den Rückstoss erzeugende Steuerkolben 1. 2 verschieblich angeordnet. Eine mit dem Kolben 12 verbundene Spindel 13 ragt vorne aus dem Zylinder 11 und trägt an ihrem vorderen Ende den Repetierhebel 14 sowie eine Nase 15. Im Zylinder 11 sitzt auf der Spindel 13 längsbeweglich ein Schieber 16 zur Steuerung des Luftzutrittes in den Zylinderraum. Der Schieber 16 wird durch Anschlagsflächen 17. 18 hin-und herbewegt, die an der Spindel und an der Stirnfläche des Kolbens vorgesehen sind. Die Auspuffleitung für die Druck- <Desc/Clms Page number 2> luft führt vom Zylinder 11 über die Bohrung 19 und das Rohr 20 zum Kugelmagazin 9, so dass die intermittierenden Auspuffstösse zur Beförderung der Kugeln in den Waffenlauf ausgenützt werden. EMI2.1 bei der scharfschiessenden Waffe, die oben bereits angegebene Funktion. Sie ragt nämlich mit ihrem vorderen (nicht dargestellten) Ende in einen neben dem Gewehrlauf angeordneten Zylinder, in welchen die sich expandierenden Gase des Gewehrlaufes geleitet werden und wird von diesen Gasen gegenden Druck der im Inneren des Gewehres etwa parallel zum Zylinder 11 verlaufenden Vorholfeder nach hinten gestossen. Hiebei bewirkt sie mittels verschiedener Nasen und Anlaufflächen, die während des Schussvorganges erforderliche Bewegung der verschiedenen Teile des Abschussmechanismus. Bei der beschriebenen Übungsschiesseinrichtung wird die Stange 22 zur Kupplung zwischen dem Zylinder 12 und dem Abschussstempel 3 verwendet, indem der Abschussstempel 3 mit seinem kopfartig ausgebildeten, hinteren Ende 23 zwischen Nasen 24 der Stange festgehalten ist. Der Kolben 12 ist über die Nasen M, 21 mit der Gasstange auf Mitnahme bei der Hin-und Herbewegung gekuppelt. Überdies wird der Druck der Vorholfeder über die Stange 22 und die Nase 21 auf den Steuerkolben 12 übertragen. Die Wirkungsweise der Übungsschiesseinrichtung ist ähnlich wie die der in der österreichischen Patentschrift Nr. 151391 beschriebenen Vorrichtung. Beim Abziehen des Züngels bewegt sich die EMI2.2 Sobald der bewegliche Mechanismus ungefähr in seine vordere Endstellung gelangt ist, kann die Druckluft durch das offene Einlassventil einerseits über'die Bohrung 5 in den Kanal 4 des Abschussstempels eintreten und dadurch ein Ausschiessen der Kugeln bewirken, anderseits durch die Leitung 10 in den Zylinder 11 gelangen, wo der Schieber 16 unterdessen in seine vorderste Stellung geschoben wurde, so dass die Auspuffleitung 19 abgesperrt ist und die eintretende Druckluft eine Rückbewegung des Kolbens 12 und hiemit des ganzen Abschussmechanismus einleitet. Diese Rückbewegung, die zufolge des grossen Querschnittes des Kolbens 12 genau so kräftig vor sich geht, wie die Rüekbewegung des Abschussmechanismus bei der scharfschiessenden Waffe, führt den Kolben 12, ferner die Stange 22 und den Abschussstempel 3 gegen den Druck der Vorholfeder in ihre hintere Endlage. Unmittelbar vorher öffnet der Schieber 16 die Auspuffleitung 19, 20, so dass eine Druckluftwelle in das Kugelmagazin gelangt und eine neue Kugel in den Lauf der Waffe vorschiebt, worauf sich das eben beschriebene Spiel wiederholen kann. Bei einer andern Maschinengewehrkonstruktion ist eine unmittelbar benachbarte Anordnung des Zylinders 2 für den Abschussstempel und deb Zylinders 11 für den Steuerkolben möglich (Fig. 2). Hiebei vereinfachen sich die Luftführungswege zwischen den beiden Zylindern. Wieder ist 3 der Lade- stempel und 12 der Steuerkolben. Beide sind miteinander durch geeignete Teile des Abschussmechanismus, z. B. durch die Gasstange, verbunden. Das Drueklufteinlassventil 6 mündet direkt in den Zylinder 11 und wird durch Schrägflächen 25 gesteuert, die auf der Spindel 13 des Steuerkolbens aufsitzen. Vom Ventil 6 führt ein Kanal 26 einerseits in den Raum 27 vor dem Kolben, anderseits über eine Aus- EMI2.3 Wird der Abschussmeehanismus durch Druck auf den Abzug freigegeben, so schnellt er unter dem Einfluss der Vorholfeder nach vorne, bis nahe der vorderen Endlage des Steuerkolbens 12 das Drucklufteinlassventil mittels der Schrägfläche 25 geöffnet wird. Die Druckluft strömt hierauf durch den Kanal 26 über die Ausnehmung 28 des Steuerkolbens und den Verbindungskanal 29 zum Abschussstempel und dringt durch den im Innern des Abschussstempels angeordneten Kanal in den Waffenlauf, so dass die Kugel abgeschossen wird. Gleichzeitig gelangt die Druckluft in den Zylinderraum vor dem Steuerkolben und drückt diesen so lange zurück, bis der am Steuerkolben längsverschieblich angeordnete Schieber die Auspufföffnung. 32 freigibt. Unterdessen ist der Steuerkolben samt den übrigen beweglichen Teilen des Abschussmechanismus wieder in seine hintere Endlage gelangt, durch den Kanal 31 ist eine neue Kugel in den Waffenlauf eingetreten, so dass die Abgabe des nächsten Schusses in gleicher Weise erfolgen kann, wie eben beschrieben. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Übungsschiessen mittels Druckluft aus Maschinenfeuerwaffen mit einem unter dem Einfluss intermittierender Druekluftstösse und unter dem Druck einer Feder hin-und herbewegten, den Abschussmechanismus mitbewegenden Steuerkolben, dadurch gekennzeichnet, dass der <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 trennt in verschiedenen Zylindern angeordnet sind.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschussstempel (3) axial hinter dem Waffenlauf (1) längsverschieblich angeordnet ist, während der Steuerkolben (12) und gegebenenfalls ein auf ihm längsbeweglicher Steuerschieber (16) in einem beispielsweise aussen an der Waffe befestigten Zylinder (11) untergebracht ist.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Abschussstempel (3) und Steuerkolben (12) miteinander über eine bei der scharfschiessenden Waffe vorgesehene. Gasstange (22) auf gemeinsame Hin-und Herbewegung gekuppelt sind.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (12) mittelbar unter Zwischenschaltung der Gasstange von der Vorholfeder beeinflusst ist.5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkolben (12) mit einer Mitnehmernase (15) verbunden ist, welche die Gasstange (22) bei der Rückbewegung mitnimmt und von dieser bei der Vorbewegung mitgenommen wird.6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an das vom Abschussstempel (3) betätigte Drucklufteinlassventil (6) zwei getrennte Druckluftleitungen anschliessen, von denen die eine (5) an den Zylinder (2) des Abschussstempels, die andere (10) an den Zylinder (11) des Steuerkolbens führt (Fig. 1).7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Drucklufteinlassventil (6) dem Steuerkolben (12) zugeordnet und von diesem betätigt ist (Fig. 2).8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftleitung (26) vom Einlassventil (6) zum Zylinder (11) des Steuerkolbens (12) und über diesen zum Zylinder (2) des Abschussstempels (3) geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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