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Vorratsbehälter für Rasierklingen.
Die Erfindung betrifft einen Vorratsbehälter für Rasierklingen, aus dem jeweils eine einzelne Klinge herausgestossen und in den Rasierapparat eingeführt wird. Ein Behälter dieser Art ist bereits durch die amerikanische Patentschriftenn Nr. 1969945 und 2043046 bekannt. Hiernach besteht der Vorratsbehälter im wesentlichen aus einem schachtelartigen Magazin für die Klingen nebst einem in dieses eingesetzten, zur Aufnahme eines Stapels von Klingen geeigneten Klingenhalters und weiteren Mitteln, um die einzelnen Klingen nacheinander aus dem Behälter herauszustossen und in gebrauchsfertiger Lage in den Rasierapparat einzuführen.
Die Erfindung hat eine Verbesserung zum Gegenstand, namentlich gegenüber der im amerikanischen Patent Nr. 2043046 beschriebenen Vorrichtung, wodurch der Vorratsbehälter für die Klingen bei einem Versuch. den Klingenbehälter od. dgl. herauszunehmen, mit Sicherheit zur Wiederverwendung unbrauchbar gemacht wird.
Nach der Erfindung besteht der Vorratsbehälter für die Klingen aus einem Magazin und einem in diesem befindlichen Klingenhalter, wobei das Magazin an einem Ende durch eine Wand verschlossen ist und am andern Ende einen aus einer Wand hervorragenden Vorsprung trägt, wogegen die Seitenwände aus Platten mit einwärts gebogenen Kanten bestehen, wobei zwischen den letzteren ein durch eine Deckplatte abgedeckter Zwischenraum entsteht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Vorratsbehälters für Rasierklingen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des neuen Behälters, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 eine links von Fig. 1 aus betrachtete Endansicht. Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2, Fig. 6 eine rechts von Fig. 1 aus betrachtete Endansicht und Fig. 7 eine schaubildlich Ansicht des zum Ausstossen der jeweils benötigten Klinge dienenden Schiebers.
Wie die Zeichnung zeigt, besteht der Vorratsbehälter für die Klingen aus einem länglichen, einen Kanal zur Aufnahme der Klingen bildenden schachtelförmigen Körper und dem in diesen eingesetzten eigentlichen Klingenhalter. Aus dem Vorratsbehälter ragt ein Finger 10 heraus, der dazu dient, den Behälter oder den in ihm enthaltenen Klingenhalter mit dem Rasierapparat in Flucht zu bringen.
Der Rasierapparat, der in Verbindung mit dem erfindungsgemässen Behälter verwendet werden soll, ist vorwiegend von der bekannten Einschiebetype und umfasst einen federnden Rasierkopf, dessen Klemmittel einen Rasierklingenkanal bilden, der von der Klingenauflage oder einer obersten Klinge gebildet wird, welch letztere vom Griff des Rasierapparates am weitesten entfernt angeordnet ist. Der Finger 10 arbeitet mit dem Rasierapparat zusammen, indem er in den Rasierkopf so eingepasst wird, dass er Führungsmittel für die Klingen bildet, während diese vom Magazin dem Rasierkopf zugeführt werden. Der schachtelförmige, den Behälter oder das Magazin für die Klingen bildende Körper besteht nach der Darstellung in Fig. 1 aus einer oberen Wand 11, einer vorderen Endwand 14 und zwei Seitenwänden 12 und 13.
Wie bei 17 gezeigt ist, sind die unteren seitlichen Kanten der Wände 12 und 13 einwärts gebogen und der auf diese Weise entstehende Zwischenraum durch eine Deckplatte 21 abgedeckt. Die gesamten Wände des Behälters können demnach aus einem einzigen passend zugeschnittenen Blechstück hergestellt werden. Vorzugsweise wird zwischen dem Boden 21 (Fig. 2) des Behälters und dem eigentlichen Klingenhalter 18 ein Spalt oder Schlitz vorgesehen, der
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zum Halten der weiter unten erwähnten Feder 28 dient. Falls der Behälter in der im amerikanischen Patent Nr. 1969945 beschriebenen Weise zu benutzen ist, wird am Behälter oder an einer Seitenwand dessen ein Finger 10 vorgesehen, der zwei Vorsprünge 15 und 16 trägt.
Die Vorsprünge 15 und 16 an dem Finger 10 dienen hauptsächlich zum richtigen Zusammenarbeiten des Vorratsbehälters mit dem Rasierapparat, insbesondere zum richtigen Einschieben einer Klinge in den letzteren, wobei der Vorsprung 16 erfindungsgemäss noch zu einem andern weiter unten beschriebenen Zweck dient. Offenbar kann der Klingenhalter 18 weder in leerem noch in mit Klingen 19 gefülltem Zustand über den Boden aus dem Behälter'herausgezogen werden, da die einwärts gebogenen Kanten 17 der Seitenwände 12 und 18 ein solches Herausziehen verhindern. Auch die Benutzung einer derartigen einwärts gebogenen Kante nur an einer der Seitenwände 12 oder 18 würde schon ein Herausziehen des Klingenhalters 18 über den Boden des Behälters verhindern.
Ein Herausziehen des Klingenhalters 18 aus dem Vorratsbehälter nach vorn wird durch die vordere Endwand 14 des Behälters unmöglich gemacht. Selbst bei einem Versuch, die Wand 14 zu verbiegen, um den Behälter an seinem vorderen Ende zu öffnen und den Klingenhalter herauszuziehen, bildet der Vorsprung 16 am Finger 10 ein Hindernis, wenn nicht der Finger selbst nach der Seite gebogen wird. Um zu bewirken, dass der Vorsprung 76 am Finger 70 stets und mit Sicherheit das Herausziehen des Klingenhalters 18 verhindert, wird letzterer engsitzend im Behälter untergebracht.
Nach hinten zu wird ein Herausziehen des Klingenhalters 18 aus dem Vorratsbehälter durch Eindrücken oder Ausbiegen einer der Seitenwände 12 oder 7. 3 mittels eines Stanzwerkzeuges od. dgl. verhindert, wobei nach innen ein aus der betreffenden Seitenwand 18 (Fig. 6)
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Beim Zusammensetzen des Vorratsbehälters wird zunächst der ganze Behälter ohne den Vorsprung oder Lappen 20 geformt, hierauf. der ; mit einem Stapel von Klingen gefüllte Klingenhalter 18 eingesetzt und erst dann der Vorsprung oder Lappen 20 in die betreffende Seitenwand eingedrückt.
Auf diese Weise erhält man einen Vorratsbehälter, bei dem ein Herausziehen des Klingenhalters nur nach einem gewaltsamen Entfernen oder Verbiegen der Endwand 14, des Vorsprunges 16 am Finger 10 und des Vorsprunges oder Lappens 20 möglich ist. Versuche, diese Teile gewaltsam zu entfernen, zu brechen oder zu verbiegen oder ein gewaltsames Spreizen der Seitenwände des Behälters, um den Klingenhälter herauszuziehen, würde ein Verbiegen oder eine Änderung seiner Gestalt hervorbringen und er würde zur weiteren Benutzung unbrauchbar werden.
Der einen Bestandteil des Vorratsbehälters bildende Boden kann aus einer Deckplatte oder Wand 21 bestehen, die längs ihrer seitlichen Kanten 22 nach aufwärts gebogen ist und über die einwärts gebogenen Kanten 17 der Seitenwände 12 und 18 gelegt wird, wie bei 28 und 23 a gezeigt ist.
Offenbar wird es auch nach Entfernung der Wand oder Platte 21 nicht gelingen, den Klingenhalter 18 aus dem Behälter ohne erhebliche Schädigung oder Verformung des letzteren herauszuziehen. Mit andern Worten, erleichtert auch die Entfernung der Bodenplatte 21 keineswegs das Herausziehen des Klingenhalters, wenn dieses bei Vermeidung der Unbrauchbarmachung des Behälters beabsichtigt sein sollte.
Die Hindernisse, den Klingenhalter zu entfernen, können dadurch vergrössert werden, dass man ihn aus einem relativ dicken und spröden Werkstoff formt, denn je dicker dieser Werkstoff ist, um so weniger Biegungen wird er standhalten. Auch bei einem Versuch, den Vorsprung 16 am Finger 10 aus der Richtung der möglichen Bewegung des Klingenhalters abzubiegen, tritt die gleiche Schwierigkeit auf, indem nämlich nach einem Verbiegen dieses Vorsprunges dieser ohne ein besonderes Werkzeug nicht wieder in seine anfängliche Form zurückgebogen werden kann, wodurch die Wirkung des Fingers 10 verlorengeht und der Behälter, wie gewünscht, zur weiteren Benutzung unbrauchbar wird.
Die weiteren in der Zeichnung dargestellten, bisher noch nicht erwähnten Teile bilden zwar keinen wesentlichen Bestandteil der Erfindung, werden aber der Vollständigkeit halber im nachstehenden kurz beschrieben.
Zum Herausstossen der jeweils zu oberst liegenden Klinge aus dem Vorratsbehälter dient der in letzterem untergebrachte Schieber 24, an dem mittels eines durch den Schlitz 25 in der oberen Wand 11 hindurchgehenden Verbindungsstückes 27 eine von Hand zu betätigende Greifplatte 26 befestigt ist.
In der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Lage des Schiebers 24 am rechten, d. h. am hinteren Ende des Behälters, drückt die Feder 28 den Mingenstapel 19 nach oben, wobei das hintere Ende der zu oberst liegenden Klinge a in der Bewegungsbahn des Schiebers 24 liegt. Bei Vorbewegung des Schiebers 24, d. h. nach Fig. 1, 2 und 3 bei einer Bewegung des Schiebers nach links, wird die oberste Klinge a durch den Schlitz 29 zwischen der vorderen Wand 14 und der oberen Wand 11 des Behälters aus letzterem herausgestossen und, falls der Behälter in geeigneter Weise mit einem Rasierapparat in Flucht eingestellt ist, an der für die Aufnahme der Klinge vorgesehenen Stelle in den Rasierapparat eingeschoben.
Das Einschieben einer neuen Klinge in den Rasierapparat kann bis zur Erschöpfung des Vorrats an Klingen im Behälter fortgesetzt werden.
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