AT165720B - Magazin für Rasierklingen - Google Patents

Magazin für Rasierklingen

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AT165720B
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Gillette Safety Razor Co
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Description


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  Magazin für Rasierklingen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Magazin für Rasierklingen und auf die Kombination eines solchen Magazins mit einem Rasierapparat. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Magazin, das so ausgebildet ist, dass es einen grösseren Vorrat von frischen Rasierklingen sicher und ohne Beschädigung ihrer äusserst scharfen, feinen Schneiden aufbewahren kann, und das mit Organen zum Separieren und Nachschieben der einzelnen Klingen vom Klingenstapel und zum genauen Einführen der aufeinanderfolgenden Klingen in den Rasierapparat versehen ist, wobei jede Gefahr einer Berührung der Finger des Benützers mit Sicherheit ausgeschaltet wird. 



  Das Magazin ist mit Organen zum Herausziehen einer gebrauchten Klinge aus dem Rasierapparat unter den gleichen Sicherheitsbedingungen ausgestattet. 



   Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen und kompakten Magazinbauart, die auf wirtschaftliche Weise herstellbar ist und bei der Durchführung ihrer
Aufgabe des Zuführens und Herausziehens der
Klingen verlässlich und genau gehandhabt werden kann. 



   Das Magazin gemäss der Erfindung eignet sich gut zur Füllung oder Ladung mit einem
Vorrat frischer Klingen durch den Hersteller und zur sicheren Aufbewahrung und Abgabe der Klingen an den Rasierapparat, ohne die geringste Beschädigung der Schneiden. Zu diesem Zweck umfasst das Magazin eine Aussen- hülle und einen inneren, vorzugsweise trog- förmigen Teil zur Aufnahme der Klingen, in   Kombumuoü mit   einer kombinierten Klingen- zuführungs-,   Einschub-und Ausziehvorrichtung.  
Beim Zusammenbau der Vorrichtung wird der
Klingenstapel im Trogteil des Magazins unter- gebracht, wo er von einer Klingenzentrierrippe genau und zwangsläufig festgehalten wird.

   Der
Trog wird dann in den Hüllenteil des Magazins eingesetzt und das Ganze geschlossen, indem die kombinierte Zuführungs-, Einschub- und   Ausziehvorricht1. g,   neben ihren anderen Auf- gaben, als Deckel oder Verschluss für das Gerät dient. 



   Die viele Erfindungsmerkmale aufweisende, kombinierte   Klingenzuführungs-,   Einschub-und Ausziehvorrichtung, die beispielsweise aus Blech hergestellt werden kann, aber nicht muss, besitzt eine normale und schwache Krümmung in der Querrichtung und ein Paar divergierender Schlitze, durch welche die oberste Klinge des Stapels an ihren hinteren Ecken erfasst und von den darunterliegenden Klingen getrennt wird. Diese Ausbildung ergibt eine   Zweipunktaufnahme   der Klinge mit dem   Resultat, dass jede   Ungenauigkeit oder leichte Verwerfung der obersten Klinge des Stapels ausgeglichen wird. 



   Im nachstehenden wird der Ausdruck Zu-   führungsvorrichtung"zur   Bezeichnung des Gliedes, welches die kombinierte Aufgabe der Trennung, Zuführung, Einsetzung und des Ausziehens der Klingen zu erfüllen hat, gebraucht. 



   Die Zuführungsvorrichtung ist mit einem Fortsatz versehen, der abgelenkt werden kann und für das Zusammenwirken mit einem Klingenzentrierelement des Rasierapparates ausgebildet ist, welch letzteres bewirkt, dass die Grundplatte der Zuführungsvorrichtung angehoben wird, wenn sie aus dem Magazin heraus-und in den Rasierapparat eintritt.

   Ausserdem ist die Vorrichtung mit die Klinge fassenden vor-   springenden   Leisten   versenen,   aie wanrena   aes   Klingeneinschubvorganges durch das Anheben der Grundplatte gegenüber dem Ende des Magazins in Sperrlage gelangen, so dass bis zur Trennung des Magazins vom Rasierapparat und zur Freigabe der Rückführung der Zu-   führungsvoirichtung   in die Ruhestellung die   Zuführungsvorrichtung   und die gebrauchte Klinge nicht in das Magazin zurückgezogen werden können. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer bevorzugten Aus-   führungtfbrm   erläutert. Fig. 1 ist eine axonometrische Ansicht eines Magazins im Zusammenwirken mit einem Rasierapparat, Fig. 2 ist eine   axonometrische   Ansicht der Teile des Rasierapparatkopfes mit einer Klinge in zerlegtem   Zustand und des kompletten Magazins, Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das Magazin in grösserem   

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 Massstab, Fig. 4 ist ein Teilausschnitt in noch   grösserem Massstab :

   der Teile des Rasfefappamtes   und des Magazins veranschaulicht, Fig.   5- ist   ein   Längsschnitt     dutch Magazin und Rasier-   apparat in der Stellung der Fig. 1, jedoch in grösserem Massstab, Fig. 6 ist eine   axonometrische   Ansicht eines Endes des Magazins mit der Zu- 
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 Klingeneinschubbewegung in grösserem Massstab, Fig. 7 ist eine   axonometrische   Ansicht von Teilen des Magazins in zerlegtem Zustand in grösserem Massstab, Fig. 8 ist eine axonometrische Ansicht der Klingenzuführungs-, Einschub-und Ausziehvorrichtung von unten in grösserem Massstab, Fig. 9 ist eine axonometrische Ansicht des Magazins mit der Zuführungsvorrichtung in teilweise zurückgezogener Stellung in grösserem Massstab und Fig.

   10 ist eine axonometrische Ansicht von Teilen des Rasierapparatkopfes in zerlegtem Zustand in grösserem Massstab. 



   Das Magazin gemäss der Erfindung eignet sich insbesondere für Rasierapparate mit Klingen der bekannten zweischneidigen Type, am besten aus Fig. 2 ersichtlich. Diese besteht aus einem rechteckigen   Stahlblechblan   mit einer Stärke von ungefähr   0-075--0-175 mm,   welches an beiden Längskanten geschliffen ist. Alle vier Ecken sind derart eingekerbt, dass ungeschärfte Endzungen 11 gebildet werden. Die Klinge ist ausserdem mit einem mittleren Längsschlitz 12 versehen, der ungefähr gleich lang ist, wie die Schneiden der Klinge, und der Zwischenausnehmungen 13 aufweist, die zur Aufnahme von Zentrierwarzen des Rasierapparates bestimmt sind. 



   Der zur Aufnahme von Klingen der oben beschriebenen Art bestimmte Rasierapparat besteht aus einem rohrförmigen Handgriff 14, der einen Klingenträger oder ein Schutzglied 15 trägt, das an der Oberseite   eme   Klingenstützfläche oder einen Klingensitz aufweist. 



   Die gegenüberliegenden Randteile des Schutzghedes sind vom Gliedkörper durch Längsschlitze 16 getrennt oder abgesetzt. An einem Ende ist das Schutzglied mit einer geneigten oder schrägen Fläche 17 versehen, welche die Einführung einer Klinge erleichtert. Das Schutzglied besitzt eine zentrale Bohrung 18 und zwischen dieser und der schrägen Fläche 17 eine kurze Klingenzentrierungsrippe 19, deren   äusseres   Ende eine breite, flache Warze 20 von ungefähr rautenförmiger Gestalt und solchem Ausmass bildet, dass sie in die Zwischenausnehmung   13   des Klingenschlitzes passt. Das Ende des Schutzgliedes, welches die Schrägfläche 17 trägt, ist mit einem Querschlitz 21 zur Aufnahme des Magazinführungsarmes versehen. 



   Die Wirkungsweise dieses Schlitzes ist am besten aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich. 



   Der Rasierapparat besitzt ein Kappenglied 22, das mit dem Sdhutzglied durch einen Arm 23 abnehmbar verbunden ist, der von einem Ende der Kappe rund um das eine Ende des Schutz- gliedes und unter diesem verläuft und zur Aufnahme des oberen Endes des   Handgriffes     114   gegabelt ist. Die Kappe ist mit einer geschlitzten, in der,   Läagsncatung   angeordneten Blattfeder 24 versehen, welche, wie in Fig. 2 veranschaulicht, an deren   Innen- oder Klingenanlagefläche   angenietet ist. Die Innenfläche der Kappe ist im allgemeinen konkav und wirkt mit der konvexen Fläche des Schutzgliedes zusammen, um der Klinge die gewünschte Querkrümmung zu verleihen, wenn diese in der Rasierstellung eingeklemmt wird.

   Die Feder 24 ist normalerweise von der Innenfläche der Kappe nach unten gekrümmt und in einer zu diesem Zweck in der Kappenfläche vorgesehenen Ausnehmung 25 befestigt. In der Klemmstellung verschwindet die Feder zur Gänze in dieser Ausnehmung. 



  Die Kappe besitzt in der Mitte eine Gewindebohrung 26 für die Klemmspindel. 



   Im rohrförmigen Handgriff 14 ist die am unteren Ende mit einem geriffelten Knauf 28 versehene Klemmspindel 27 verschiebbar gelagert. Die Spindel 27 kann durch die Bohrung 18 des Schutzgliedes mit Spiel hindurchtreten. 



  Der Handgriff enthält eine Druckfeder   28',   die normalerweise die Klemmspindel nach unten zu drücken trachtet und diese unter den Klingensitz zurückbewegt, wenn sie aus der Gewindebohrung 26 der Kappe gelöst wird. 



   Das Magazin besitzt rechteckige Form und kann aus Blech oder Kunststoff hergestellt sein. 



  Es kann zur Aufnahme von fünf bis fünfundzwanzig oder mehr Klingen bemessen sein und umfasst eine   Aussenhülle   und einen inneren, trogartigen Teil. Die Hülle besteht aus einem Boden   29,   aus Seitenwänden 30 und 31 und aus einer von Leisten 32 und 33 gebildeten oberen Begrenzung. Diese Leisten sind abgesetzt und bilden   eine   Längsrinne oder einen Kanal auf der Oberseite des Magazins mit einem Schlitz 34. 



  Das Vorderende der Hülle ist durch eine Wand 36 teilweise abgeschlossen, die unterhalb der
Leisten 32 und 33 endet und oben einen Schlitz frei lässt. Die Wand 36 besitzt einen nach vorne verlaufenden waagrechten Teil   36',   von welchem ein   Führungsarm   35 vorspringt. Dieser Arm ist so geformt, dass er in der. Querschlitz 21 des Schutzgliedes eintreten kann und so das Klingenmagazin in die richtige Relativlage zum Klingensitz des Rasierapparates, zwecks Abgabe einer Klinge in diesen, bringt. Das Hinterende der Magazinhülle ist glatt offen. Auf dem Boden 29 der Hülle ist mittels einer Niete   37'   eine gegabelte Blattfeder 37 befestigt, welche zum elastischen Anheben des Klingenstapels dient und diesen gegen die Oberseite der Hülle drückt. 



   Der in Fig. 7 veranschaulichte Trogteil des   Magazins besteht   aus einem Boden 38 mit einem Paar Längsschlitze 39, welche die beiden Seitenteile der Feder 37 mit Spiel hindurchtreten lassen. Der Trog besitzt Seitenwände 40 und 41 und eine Stirnwand 42, die im zusammengesetzten Magazin mit den heruntergebogenen 

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 Teilen der Leisten 32 und 33 der'Hülle so   zusammenwirken, dass   ein   AusgabeschUtz   für die Klingen gebildet wird. Die Rückwand 43 des Troges ist mit zwei Ausnehmungen 44 zur Aufnahme der heruntergebogenen, abgesetzten Teile der Leisten 32 und 33 der Hülle versehen. 



   Der zwischen den Ausnehmungen 44 gelegene Teil der Wand 43 schliesst das Hinterende des Schlitzes 34 in der Hülle und bildet einen zwangsläufigen Anschlag für den Zuführungsschieber. 



  Mit dem Boden 38 des Troges ist eine Längsrippe 45 zur Zentrierung der Klingen verbunden. 



  Diese hat die übliche Aufgabe, den Klingenstapel im Magazin, insbesondere in dessen Trogteil, zu zentrieren, wobei die Schneiden der Klingen an einer Berührung der Wände 40 und 41 gehindert werden und die einzelnen Klingen sich auf der Rippe in vertikaler Richtung bewegen können. Die Oberkante der Rippe ist in der Mitte ihrer Länge mit einem Absatz versehen, um den Vorgang der Klingenzuführung zu erleichtern. Im Boden 38 des Troges ist ein Loch oder eine Vertiefung 38'ausgebildet, in das die Niete 37'der Magazinhülle beim Zusammenbau einrastet und eine Trennung der Teile verhindert. 



   Die kombinierte   Klingenzuführungs-,   Einschub-und Ausziehvorrichtung des Magazins ist am besten aus Fig. 7 ersichtlich. Sie besteht aus einer Grundplatte 46 aus dünnem Blech mit im wesentlichen rechteckigem Umriss und mit einer Querkrümmung, die im vorliegenden Fall nach oben konvex verläuft. Sie ist am Vorderende abgesetzt und bildet eine elastische Zunge 47. An ihren Seitenkanten ist sie mit nach innen gebogenen Leisten 48 und 49 versehen, welche zwischen sich und der Grundplatte 46   Längsschlitze   zur Aufnahme einer gebrauchten Klinge bilden und diese durch Reibung festhalten, wenn die Vorrichtung vom Rasierapparat abgezogen wird. Die Vorderenden der Leisten 48 und 49 sind aufgeweitet und bilden auf diese Weise eine erweiterte Schlitzmündung, welche Ungenauigkeiten in der Lage der gebrauchten Klinge ausgleicht.

   Am Hinterende der Grundplatte 46 sind Längsschultern   50,     51   ausgebildet, die in konvergierenden Klingenaufnahmeschlitzen 52 und 53 enden. Die Vorrichtung ist an ihrem Hinterende auch mit nach unten gebogenen Anschlagleisten 54 und 55 versehen. Diese Anschlagleisten sind so angeordnet, dass sie die Vorderund Rückwände 42 und 43 berühren, wenn die Vorrichtung in die Endlage bewegt wird, und begrenzen zwangsläufig die Einschubbewegung. 



  Die Grundplatte der Zuführungsvorrichtung ist mit einer flachen mittleren Längsrippe 56 versehen, welche der Platte eine grössere Steifheit verleiht und eine   Aufwärtskrümmung   der gebrauchten Klinge bewirkt. Eine Handhabe 57 ist un Hmterende der Zuführungsvorrichtung befestigt und derart unterschnitten, dass ihf oberer Teil über den heruntergebogenen Teil der Leisten 32 und 33 der Magazinhülle gleiten kann, während die   Zuführungs-und   Einschubteile für die Klinge längs der Innenfläche der heruntergebogenen Teile gleiten.

   Die Rippe 56 ist tief und breit genug, um die Klingenzentrierwarze 20 mit Spiel aufzunehmen, so dass die in den Rasierapparat eingeführte neue oder frische Klinge auf dem   Schutzg1ied   des Rasierapparates ungestört bleibt, wenn nach der Abgabe einer neuen Klinge der Rasierapparat und das Magazin voneinander getrennt werden. 



   Beim Gebrauch wird das Magazin lediglich durch Einführung des Führungsarmes 35 in den Schlitz 21   des.   Schutzgliedes des Rasierapparates in Arbeitsstellung in bezug auf den Rasierapparat gebracht. Um die gebrauchte Klinge und den Durchgang für die neue Klinge freizugeben, muss nun die Spindel 27 von der Kappe gelöst werden. Hierauf wird die Handhabe 57, 
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 dieser Bewegung berührt die. Zunge 47 der Zuführungsvorrichtung die schräge Endfläche 17 des Schutzgliedes des Rasierapparates und gleitet über diese, wodurch die gebrauchte Klinge 10' vom Klingensitz gegen den Druck der Feder 24 in der Kappe angehoben und das Vorderende der Grundplatte der Zuführungsvorrichtung etwas nach oben bewegt wird.

   Gleichzeitig erfassen die konvergierenden Klingenaufnahmeschlitze 52 und 53 die hinteren Ecken der frischen Klinge   10,   die sich im Klingenstapel zuoberst befindet und durch elastische Anpressung an die heruntergebogenen Teile der Leisten 32, 33 der Magazinhülle genau zentriert ist. Bei der : weiteren Bewegung der Zuführungsvorrichtung wird die frische Klinge 10 vorgeschoben und ihr volles Ende gleitet nach oben über die Warze 20 und die Rippe   19   des Schutzgliedes, da die Oberfläche dieser Teile glatt in die   Schrägfläche   17 übergeht. Wenn der Zuführungsschieber vorgeschoben wird, gleitet die Grundplatte 46 vollständig unter die gebrauchte Klinge und bringt diese ausser Berührung mit der Rippe 19 und der Warze 20.

   Inzwischen legt sich die frische Klinge auf den Klingensitz, wobei die   Rippe   in ihren Schlitz 12 und die Warze 20 in die Ausnehmung 13 des Klingenschlitzes einrasten Bei der Vorwärtsbewegung der Zuführungsvorrichtung bewegen sich die Leisten 48 und 49 über die Enden der Leisten 32 und 33 des Magazins hinaus. Hiebei nimmt die Grundplatte 46 der Vorrichtung im ganzen eine horizontale Lage ein, so dass die Leisten 48 und 49 zu den Vorderenden der Leisten 32 und 33 des Magazins in eine Sperrlage gebracht werden. Infolgedessen kann   di"Zuführungsvorrichtung   nicht   zurückgezogen   werden, solange sich das Magazin in bezug auf den Rasierapparat in Arbeitstellung gemäss Fig.   l   befindet.

   Sie kann in das Magazin nur dann   zurückgezogen   werden, wenn das ganze Magazin von dem Rasierapparat getrennt wird. 

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   Während der Einschubbewegung tritt die gebrauchte Klinge in die Längsschlitze zwischen den nach innen gebogenen Leisten 48 und 49 der Grundplatte 46 der Zuführungsvorrichtung ein. Diese Leisten und die Grundplatte halten die Klinge durch Reibung fest und schützen deren Schneiden. Wird die   Zuführungsvor-   richtung vom Rasierapparat abgezogen, so wird die gebrauchte Klinge aus dem Rasierapparat herausgezogen, während die frische Klinge, die durch ihre Berührung mit den Schlitzen 52 und 53   ? der Zuführungsvorrichtung   vorgeschoben wurde, auf dem Klingensitz zurückbleibt und in dieser Stellung durch den Kontakt der Warze 20 mit der Ausnehmung 13 des Klingenschlitzes zwangsläufig festgehalten wird. 



   Nachdem das Magazin vom Rasierapparat getrennt worden ist, ist der Zuführungsschieber zur Rückbewegung in das Magazin freigegeben. 



  Bei diesem Vorgang stösst die gebrauchte Klinge   10',   welche durch die Leisten 48 und 49 leicht über de Rippe 56 gekrümmt ist, gegen die heruntergebogenen Enden der Leisten 32 und 33. Hiedurch wird sie zwangsläufig an einem Eintritt in das Magazin gehindert und bei der Fortsetzung der Rückbewegung des Zuführungsschiebers von diesem abgestreift. 



  Wenn der Schieber seine Ausgangsstellung erreicht, wird die gebrauchte Klinge 10'vollkommen frei und kann in irgendeinen geeigneten Behälter abgelegt werden. 



   Die Mittelrippe 56 der Zuführungs-, Enschub-und Ausziehvorrichtung endet an einem Punkt hinter den Vorderenden der die Klinge haltenden Leisten 48 und 49. Ihr Vorderende ist konisch abgeschrägt oder   gewolbt.   Beim
Auftreffen einer gebrauchten Klinge werden daher die Ecken der Klinge durch die Leisten 48 
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 an einem Ende, Organen an diesem Behälter zum Anschluss des Magazins an einen Rasierapparat, Organen in dem Behälter zur Zentrierung eines Klingenstapels und aus einem in dem Behälter beweglichen Zuführungsschieber, welcher die oberste Klinge des Stapels mit ihrem Ende durch die   Ausgabeöffnung   in den Rasierapparat schiebt, dadurch gekennzeichnet,

   dass der Zuführungsschieber die Schneiden der Klinge während des Vorschubs in den Rasierapparat schützt und mit Organen zur Erfassung einer gebrauchten Klinge im Rasierapparat und zur lösbaren Halterung beim Herausziehen aus letzterem versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Klingenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Erfassung und lösbaren Halterung der gebrauchten Klinge die Schneiden der neuen Klinge während des Vorschubes in den Rasierapparat abschirmen. 3. Klingenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin mit Organen zum Abstreifen der gebrauchten Klinge vom Zuführungsschieber während dessen Rückbewegung in das Magazin versehen ist.
    4. Klingenmagazin nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreiforgane aus einem Anschlag an der Hülle bestehen, der im Niveau der gebrauchten Klinge liegt und diese während der Rückbewegung des Zuführungsschiebers in das Magazin abstreift.
    5. Klingenmagazin nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungsschieber mit Organen zum Krümmen der darauf befindlichen gebrauchten Klinge in den Bereich des Anschlages versehen ist.
    6. Khngenmagazm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungsschieber aus einer rechteckigen Grundplatte (46) besteht, welche an den Langskanten Leisten (48, 49) zur Erfassung und abnehmbaren Lagerung der gebrauchten Klinge besitzt (Fig. 6, Fig. 7).
    7. Klingenmagazin nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zum Krümmen der gebrauchten Klinge aus einer zwischen den Leisten (48, 49) angeordneten, an der gebrauchten Klinge anliegenden Längsrippe (56) bestehen (Fig. 7).
    8. Klingenmagazin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe ein konisch abgeschrägtes Vorderende besitzt, das hinter dem Vorderende der die Klinge haltenden Leisten dz 49) angeordnet ist (Fig. 7).
    9. Klingenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungsschieber aus einer rechteckigen Grundplatte (46) besteht, die zur Halterung der neuen Klinge an deren Ecken in der Querrichtung gekrümmt ist.
    10. Klingenmagazin nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Querrichtung gekrümmte Grundplatte (46) des Zufühmngs- schiebers in der Nähe ihres Hinterendes mit einem Paar divergierender Halteschlitze (52, 53) für die Klinge versehen ist, die so weit von- einander entfernt sind, dass sie zwei gegenüber- <Desc/Clms Page number 5> liegende Ecken der Klinge fassen können (Fig. 7, Fig. 8).
    11. Klingenmagazin nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungsschieber längs seiner hinteren Seitenkanten Längsabsätze (50, 51) aufweist, die bei den divergierenden Klingenhalteschlitzen (52, 53) enden (Fig. 7, Fig. 8).
    12. Klingenmagazin nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle an der Oberseite mit mittleren heruntergebogenen Teilen (32, 33) versehen ist, deren Enden den Anschlag bilden, an den sich die durch die Längsrippe (56) gekrümmte, gebrauchte Klinge anlegt (Fig. 7).
    13. Klingenmagazin nach Anspruch 12, bei welchem sich der Zuführungsschieber längs der oberen Wand der Hülle, die mit einem Schlitz versehen ist, durch welchen eine mit dem Schieber verbundene Handhabe (57) hindurchragt, bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den heruntergebogenen Teilen (32, 33) ein Schlitz (34) vorgesehen ist, in welchem die EMI5.1 14. Klingenmagazin nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die heruntergebogenen Teile (32, 33) voneinander im Abstand gelegene Schultern bilden, wobei die Handhabe (57) den Zwischenraum zwischen den Schultern im wesentlichen ausfüllt (Fig. 6).
    15. Klingenmagazin nach Anspruch 1 in Kombination mit einem Rasierapparat, der ein Schutzglied, auf welchem die Klinge ruht, und einen Schlitz aufweist, der einen am Magazin angeordneten Führungsarm aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingensitz des Schutzgliedes (15) in eine nach unten geneigte Leitfläche (17) übergeht und dass der Zuführungschieber mit einer elastischen Zunge (47) versehen ist, die bei Berührung mit der Leitfäche (17) des Schutzgliedes (15) nach oben abgelenkt wird, wenn der Zuführungsschieber in den Rasierapparat eintritt (Fig. 5, Fig. 6).
    16. Klingenmagazin nach Anspruch 6 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin Führungen (32, 33) besitzt, in welchen die die Klinge haltenden Leisten dz 49) des Zuführungsschiebers gleiten, wobei die elastische Zunge (47) bei ihrer Ablenkung nach oben die Leisten 48, 40 zu den Führungen (32, 33) in Sperrlage verschiebt, sobald die Leisten (48, 49) aus den Führungen (32, 33) herausgetreten sind (Fig. 6).
AT165720D 1943-06-28 1947-09-25 Magazin für Rasierklingen AT165720B (de)

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